Archiv 22. April 2026

Mittwoch, 22. April 2026

Thailand: Kleider-Waschmaschinen ohne Heizelement

Die meisten Waschmaschinen, die in Thailand stehen, sind einerseits Toploader (was man aus amerikanischen Filmen kennt — man lädt die Wäsche über ein Loch im Deckel der Maschine), andererseits verfügen sie über kein Heizelement. Das heisst, das Kleiderwäsche nur mit der aktuellen Wassertemperatur gewaschen werden können. 40 Grad? 60 Grad? 90 Grad? Nicht möglich.

Ein Quora-Artikel gibt mehr Auskunft darüber, wieso das so ist:

Can we manually pour hot/warm water directly into the tub in a LG top loading washing machine which has only cold water inlet?

Ich denke, dass mit reichen Expats und der sonstigen Entwicklung der oberen Mittelklasse vermehrt Frontloading-Maschinen mit einem Heizelement den Weg in den Markt und Mietwohnungen finden.

Wie erkennt man im Laden, bspw. HomePro oder BigC, rasch, ob eine Waschmaschine ein Heizelement besitzt? Ich denke dies ist der Fall, wenn auf der Armatur Temperaturzahlen aufgedruckt sind.

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Labels: Reisen

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Mittwoch, 22. April 2026

Technogym-Rudergerät mit App koppeln

Ich bevorzuge für mein Rudertraining Concept2-Rudermaschinen mit einem PM5-Computer, den man via Bluetooth mit seinem iPhone und der darauf laufenden RowErg-App koppeln kann.

Doch nicht überall finden sich Concept2-Rudermaschinen. Die aus meiner Sicht beste Alternative: Ein Gym oder ein Hotel mit (neuen) Technogym-Fitnessgeräten. Diese Ware signalisiert für mich eine gehobene Fitness-Klasse. Sogar auf Azamara Kreuzfahrtschiffen gibt es Technogym (jedenfalls war das auf einer Kreuzfahrt auf der Azamara Pursuit im Mittelmeer im Frühsommer 2024 noch der Fall).

Während mehrerer Jahre gelegentlichem Training auf Technogym-Rudermaschinen hatte ich es aber nicht geschafft, mein iPhone zu koppeln. Bis November letzten Jahres, als ich im Anytime Fitness hier in On Nut in Bangkok endlich Zeit nahm und die Sache gründlich analysierte.

Für Technogym-Rudermaschinen benötigt man nicht die Technogym-App, die sonst mit allen (?) anderen Geräten des Herstellers funktioniert, wie beispielsweise Ergometer, Stepper, Treadmills und so weiter.

Man benötigt die Technogym-App SkillRow (Apple App Store-Link, wie ich gerade sehe hat die App seit sechs Jahren kein Update mehr gesehen …). Sobald ich auf dem Sitz sitze, entferne ich den Orientation Lock meines iPhones, und lege das iPhone flach auf den Metallbalken zwischen meinen Füssen. Dann fasse ich die Ruderhalterung, und ziehe einige Male, bis der Computer anspringt. Auf meinem iPhone öffnet sich in dem Moment das Wallet, und die Revolut-Karte erscheint auf dem Bildschirm. Somit passieren in dem Moment irgendwelche NFC-Sachen. Nun nehme ich das iPhone, starte die SkillRow App, wähle Workouts aus, Goal Training, Distance und gebe 10000 (Meter) ein. Nun klemme ich das iPhone in der Halterung über dem Rudercomputer fest. In diesem Moment sollten sich der Rudercomputer und die App magisch synchronisieren. Das klappt in 99 Prozent der Fälle. Wenn sich die beiden nicht finden, muss ich die App wie eine hängende App „sofort beenden“, und dann noch einmal alles von vorne machen. Danach starte ich auf der Apple Watch Ultra das Rudertraining. Schlussendlich fange ich an zu rudern. Ein- oder zweimal pro Rudertraining verliert die App die Verbindung, und auf dem iPhone erscheint ein rot umrandetes X. Das Problem behebt sich innert Sekunden jeweils von selbst.

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Mittwoch, 22. April 2026

Modewort: „Mental Load“

Dieser Begriff begegnet mir in letzter Zeit sowohl virtuell als auch im realen Leben vermehrt.

Meine (unpopuläre) Meinung zum Begriff, und der Leute (primär Mütter), die ihn gebrauchen: Sich in einer Opferrolle darzustellen. Der Begriff dient aber auch als Entschuldigung für alles, was nicht rund läuft.

Weiter sagt mir mein Bauch, dass Beiträge zu dem Thema vor allem auf Instagram erscheinen, und der Begriff deshalb hauptsächlich dort sein Unwesen treibt.

Im positiven (?) Fall scheinen mir auf Instagram viele Mütter unterwegs zu sein, die heile Familie vortäuschen. Und dabei auch Posts anderer Mütter konsumieren, die ebenfalls heile Familie vortäuschen.

Und wenn die heile Familie nicht mehr aufrecht erhalten werden kann, wird man Opfer der Social Media-Algorithmen, die einem nicht nur das vorsetzen, was einem zum nie endenden Doom-Scrolling animiert, wie der Ring aus Herr der Ringe die Seele von innen tötet, sondern „Mental Load“-Situationen (so imaginär sie auch sein mögen) auch vollends negativ eskalieren lassen.

Was ich mich frage: Gab es die „Mental Load“-Problematik schon immer? Hiess sie früher einfach anders? Aber noch viel wichtiger, und spannender: Gibt es die Mental Load-Problematik nur im Westen? Oder auch in anderen Kulturkreisen und unter nicht-christlichen Religionen, bei welchen Frauen viel viel mehr Kinder kriegen als bei uns?

Auf jeden Fall ein weiterer Grund, wieso meine und nachfolgende Generationen gerade durch Geburteneinbruch unsere westliche Zivilisation vernichten.

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Labels: Eltern, Familie, Social Media

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