Archiv ‘Apple’

Dienstag, 15. Januar 2008

Love Is In The Air …

Zuerst lancierte die Swisscom einen süffigen Karaoke-Wettbewerb (seit Langem das erste Mal, an dem ich nach einer Fernsehwerbung die entsprechende Web-Site angesurft habe) zu diesem altbekannten Liedgut, und nun ist auch noch Apple auf den Geschmack die Luft (engl. Air) gekommen:

Die Gerüchteküchen brodeln seit Tagen längst über – kein Wunder, denn morgen Dienstag-Abend kehrt nicht nur mein Bruder aus Mexiko zurück und wird mein Cablecom-Internetzugang im Downstream auf 25MBit/s erhöht – nein, auch Apple enthüllt wie alle Jahre wieder anlässlich der Macworld in San Francisco neue Consumer-Produkte.

Die Spekulationen haben sich verdichtet: Man erwartet ein ultraportables MacBook. Hinweise sind einerseits der Begriff „Air“ selber („MacBook Air“), sowie die Typographie. Die Illustrations-Profis von Apple haben sich nämlich für die Myriad Pro Light entschieden. Ist der Name Programm?

Unsichere Prognose

Ganz wagemutige Kommentatoren erwarten ein hauchdünnes MacBook ohne herkömmliche magnetische Festplatte, sondern mit Flash-Speicher – und ohne optisches Laufwerk. Damit wäre die Rubrik Datenträger bedient. Ausserdem sollen Intels WiMax-Experten in den letzten Monaten vermehrt in Cupertino gesichtet worden sein – was auf die Netzwerkanbindung hindeutet (wohl neben Bluetooth und WLAN – vielleicht auch Wireless USB?). Zuletzt – und jetzt kommen wir fast annähernd in den Bereich von Science Fiction – soll es Apple hingekriegt haben, das Gerät ohne Einsatz eines Stromkabels aufladen zu lassen.

Spinnerei, Phantasie, Realität? Morgen Abend wissen wir es.

Zu guter Letzt …

Und wer weiss: Vielleicht hören wir Steve kurz vor Ende der Show ein weiteres Mal sagen:

„There’s one more thing …“

Bingo!

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Donnerstag, 22. November 2007

Give Up on Vista

Tagesbefehl:

Erleichtert habe ich mir soeben dieses Video angeschaut – da ich die Ad-Server auf DNS-Ebene blockiere, kam ich bisher leider nicht in den Genuss der Werbung …

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Mittwoch, 31. Oktober 2007

Arbeitszeiterfassung mit Log-Dateien von Mac OS X

Wer kennt es nicht – da hat man in einer Teilzeitanstellung letzte Woche am Donnerstag gearbeitet und sollte nun gelegentlich einmal den Stundenrapport ausfüllen. Wie immer lässt einem das Gedächtnis im Stich, wenn es darum geht, den Arbeitsbeginn und -ende auf die Minute genau zu eruieren. Und schliesslich wäre da ja noch die Mittagspause …

Als äusserst pflichtbewusster Arbeitnehmer habe ich hierzu zwei Methoden entwickelt, die die Zeitabrechnung zum Klacks machen:

Erster Methode ist ganz nett – sofern man die Plazer.app auch wirklich nonstop laufen lässt. Als Fallback gibt es deshalb noch das system.log von Mac OS X.

Anwendungsbeispiele

a) Kaltstart

$ cat /var/log/system.log | grep "Oct 25" | grep "hi mem tramps"
...
Oct 25 08:48:57 localhost kernel[0]: hi mem tramps at 0xffe00000
...

b) Aufwachen aus dem Schlafmodus

Ich habe letzten Donnerstag in Zürich gearbeitet und den Laptop bei der Ankunft am Arbeitsplatz aus dem Schlafmodus geweckt:

$ cat /var/log/system.log | grep "Oct 25" | grep "System SafeSleep"
...
Oct 25 08:48:57 MACBOOK kernel[0]: System SafeSleep
...

c) Bildschirmsperre

Für das Mittagessen habe ich das Login Window eingeschaltet, damit während meiner Abwesenheit niemand in meinem Account rumfuhrwerken kann:

$ cat /var/log/system.log | grep "Oct 25" | grep "Login Window Started"
...
Oct 25 11:53:45 MACBOOK loginwindow[1383]: Login Window Started Security Agent
...

Leider hat sich der Laptop während dem Mittagessen nicht in den Schlafmodus begeben, weil ich das Gerät an der Steckdose angeschlossen hatte. Auch Plazes meldet keine Aktivität. Mist! Da ich um 13.22 Uhr ein Mail losgeschickt habe, muss ich spätestens zu diesem Zeitpunkt wieder im Büro gewesen sein.

d) Aktivierung Schlafmodus

An Feierabend schlussendlich habe das Gerät wieder in den Schlafmodus versetzt. Dieses Mal zeigte dies folgende Meldung an:

$ cat /var/log/system.log | grep "Oct 25" | grep "hibernate image path"
...
Oct 25 17:05:32 MACBOOK kernel[0]: hibernate image path: /var/vm/sleepimage/
...

e) Herunterfahren

$ cat /var/log/system.log | grep "Nov  6" | grep "hutdown: halt by"
...
Nov  6 17:59:35 MACBOOK-2 shutdown: halt by mario:
...

Andere Hinweise können beispielsweise auch die Netzwerkschnittstellen geben: eth0 wird beim Aufwachen hochgefahren.

Mitarbeiter physisch präsent, geistig abwesend

Nun bleibt eigentlich nur noch zu hoffen, dass ich meine Arbeitszeit auch vollumfänglich zum Wohle des Arbeitgebers eingesetzt habe … und nicht etwa über Britney Spears nicht-existente Unterwäsche gebloggt oder sonstigen Zeitvertrieb nachgegangen bin.

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Sonntag, 28. Oktober 2007

Dateien umbenennen mit Mac OS X 10.5

[…] the way that when you rename files in the Finder now, you get a default text selection of just the name part, without the file extension.

Quelle: Leopard

Fantastisch, wie dieses nebensächliche Feature auch mein Herz höher schlagen lässt …

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Dienstag, 23. Oktober 2007

Sie switchen wegen uns

Windows lost a huge chunk of the nerd market. Nerd switchers, in and of themselves, don’t constitute a significant enough number of people to account for anything other than a tiny blip in Apple’s Mac sales. But nerds are the people who recommend computers to friends and families; it seems inarguable that there are an awful lot of nerds recommending Macs today who weren’t five years ago.

Quelle: Everything’s Coming Up Milhouse

Auch SPIEGEL online widmet dem Trend einen eigenen Artikel:

Am Samstag, dem 20. Oktober, waren 11,36 Prozent aller Rechner, die auf SPIEGEL ONLINE zugriffen, Apple-Modelle. Wochentags liegt dieser Wert bei 8 Prozent (am 22. Oktober: 8,23 Prozent). Das sind beeindruckende Zahlen.

Quelle: Die Rückkehr der Macs

Wer sich mit der Materie auskennt, weiss, dass Macs lange Zeit mit einem Marktanteil von 2-3 Prozent herumdümpelten. An meinem Arbeitsplatz an der Uni halten die Geräte immerhin noch einen Anteil von ca. 15% (und verursachen 0% Supportanfragen). In letzter Zeit tauchen immer mehr Leute mit Macs auf – meist Studenten oder Doktoranden. Sie lassen dabei die alte Garde, die immer noch Eudora und Total Commander benutzt, technisch weit hinter sich zurück.

Egal. Für einmal war ich Early-Adopter: Seit April 2004 benutze ich einen Mac als hauptsächliches Arbeitsgerät und achte seither peinlich darauf, eine Microsoft-freie Umgebung hinzukriegen.

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Donnerstag, 11. Oktober 2007

Testet Swisscom das iPhone?

Es wird gemunkelt, dass in den heiligen Gängen des Monopolisten Swisscom erste iPhone-Testexemplare aufgetaucht sind.

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Mittwoch, 3. Oktober 2007

Böse: Apple sperrt iPhone-Hacks aus

If “third-party software development” is one of your requirements for a phone, buying something other than an iPhone is exactly what Apple wants you to do. Just like if you “require” a hardware keyboard, compatibility with proprietary Microsoft Exchange email servers, freely-customizable ringtones, removable faceplates, or any other features or capabilities the iPhone lacks.

Quelle: Forever Is a Long Time

Eigentlich wollte ich schon lange etwas über das marginale 1 Prozent der iPhone-Benutzer schreiben, die 100 Prozent des derzeitigen Entrüstungsgeschreis in ihren Blogs kundtun. Der Grund: Apple verhindert mit einem Update des iPhones (1.1.1), dass vorher freigeschaltete SIMs anderer Anbieter als AT&T nicht mehr funktionieren und Applikationen von Dritten nicht mehr installiert werden können.

Wer die Zeche zahlt

Die restlichen 99%, die das Update ohne zu murren heruntergeladen und eingespielt haben, sind zufrieden mit den Funktionen, die ihnen das Gerät von der Stange bietet. Und das ist die Kundschaft, die massgeblich zu Apples Gewinn beiträgt und auf die sich das milliardenschwere Unternehmen aus Cupertino konzentrieren sollte.

Kann der auch Ogg?

Und die anderen 1%? Nun, die wünschen sich seit 2001 einen iPod, der „auch Ogg kann“. Träumt weiter, Jungs! Das Google- und/oder das Linux-Phone wäre eher was für euch.

Ein Blick in die sich entwickelnde Zukunft

Ich glaube übrigens daran, dass Apple das iPhone dereinst öffnen und Entwickler mit einem SDK versorgen wird. Doch das kann durchaus noch Monate oder gar Jahre dauern)

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Dienstag, 2. Oktober 2007

Ein MacBook für’s Studium

(Aufgenommen an der Missouri School of Journalism

Via: Mac-Monokultur

Beim Anblick dieses Bildes musste ich an den Apple Death Knell-Counter (dt. „Totenglocken-Zähler“) denken. Auf dieser Web-Site werden alle Zitate von berühmten (und weniger berühmten) Persönlichkeiten und Medienerzeugnissen gesammelt, die den baldigen Tod Apples voraussagen.

Angesichts dieses Bildes darf wohl getrost konstatiert werden: Bald ist es soweit, Apple gibt definitiv den Löffel ab!

Zuschlagen!

Freshmen (und -women) an Schweizer Unis sollten die Gunst der Stunde nutzen und zuschlagen. Nirgends gibt es MacBooks/MacBooks Pros zu derartigen Konditionen wie bei der Aktion Neptun (spätestens mit der Inklusivleistung AppleCare steht das Angebot konkurrenzlos da):

ETH Neptun

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Freitag, 28. September 2007

Apple iBrick

[…] Apple Geniuses around the country quietly are reportedly accepting bricked iphones, slipping into the back and returning with functioning units.

We’re not sure whether they’re doing a low-level reflash or just swapping units out. We have reports of at least four customers who walked in with iBricks and walked out with iPhones.

Quelle: Apple Geniuses are reportedly unbricking iPhones

„Und Steve sah, das es nicht gut war und sprach: Du sollst dein iPhone nicht hacken!“ Gott Steve straft sofort.

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Samstag, 15. September 2007

MacBook sucks!


DSCF2819.JPG
Originally uploaded by emeidi

Dank eines PowerMac G5 und der Bevorzugung meines heimischen Arbeitsplatz („daheim ist’s doch einfach am schönsten“) benutze ich mein mittlerweile einjähriges MacBook wohl nicht derart ausgiebig, wie das andere Leute tun, die das Gerät als Desktop-Ersatz gekauft haben.

Akku-Tausch 9. Mai 2007

Leider war mein Gerät respektive dessen Akku just aus der qualitativ schlechten Serie. Nur wenige Tage, nachdem ich auf Heise diese Meldung gelesen hatte, stieg mein Akku tatsächlich aus. Ein kurzer Ausflug zu DataQuest nach Bern – und ich zottelte wieder ab, ohne einen Ersatz-Akku erhalten zu haben. Grund: Mir fehlte der Kaufbeleg mit Seriennummer. Erst im Zug kam mir in den Sinn, dass der Techniker einfach den neuen Akku hätte einbauen können und die Seriennummer über das Apfel-Menu hätte auslesen können. Ich wurde den Verdacht nicht ganz los, dass man mich schnell abservieren wollte.

Am nächsten Tag hatte ich hingegen Glück – die Rechnung blieb im Rucksack, der andere Techniker scherte sich nicht um Seriennummern und tauschte den Akku innert weniger Minuten um.

Mit dem guten Gefühl, kurz vor Ende der einjährigen Garantiezeit einen frischen 200 SFr.-Akku „geschenkt“ bekommen zu haben, liess mich beruhigt nach Hause gehen.

Leider hielt die Freude über das Geschenk aus dem Hause Jobs Apples nicht lange.

Akku-Tausch 28. August 2007

Am 28. August stand ich wieder in der Filiale, weil mein Akku nicht mehr erkannt wurde und Mac OS X beim Betrieb an der Stromdose in der Menuleiste nur noch eine Batterie mit schwarzem X anzeigte.

Das Austauschverfahren war wohl wegen einigen schwarzen Schafen stark verkompliziert und bürokratisiert worden: Zwar war die Seriennummer nebensächlich, doch ich musste das Gerät über Nacht im Geschäft lassen und auch noch mein Administratorpasswort hinterlegen. Ich legte dazu im Geschäft einen Account ‚Administrator‘ an, da ich es als äusserst fahrlässig erachtete, einen Techniker in meinem persönlichen Account herumwühlen zu lassen. Da mein Account aber nicht mit FileVault gesichert ist, hätte man dennoch ohne weiteres auf meine persönlichen Dokumente zugreifen können … suboptimal!

Am nächsten Tag konnte ich das Gerät wieder abholen – nach den Tests schien mein Akku „berechtigt“, kostenlos ausgetauscht zu werden.

Splitter

Letzte Woche nun der nächste Schicksalsschlag: An der Vorderkante rechts neben dem Touchpad hat sich ein ca. 4mm breiter und 2cm langer Streifen des Plastics gelöst. Mittlerweile habe ich den störenden Defekt behoben.

WLAN-Empfang

Übrigens: Auch das Gerät meiner Freundin, einige Wochen jünger als das meinige, musste schon in Reparatur: Der WiFi-Empfang war fürchterlich. Nachdem der Techniker die Airport-Karte ausgetauscht hatte, hat ihr Gerät nun dieselbe gute Rezeption wie mein Laptop. Vor dem Umbau konnten unsere Geräte nebeneinander stehen und das ihrige ein oder gar zwei Balken weniger Signalstärke anzeigen.

Fazit

MacBooks – ein optimales Gerät für den Heimeinsatz mit qualitativen Mängeln. Dennoch würde ich sofort wieder so ein Gerät kaufen.

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