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Dienstag, 23. November 2021

Geberit Home App: Die richtige Landeseinstellung ist essentiell!

Anfangs Oktober 2021 haben wir in unserer Wohnung eine Geberit AquaClean Tuma Comfort WC-Dusche einbauen lassen.

Mit dem Mietwohnungsmodell (mit Designplatte zum rückstandslosen Rückbau) hatten wir von Juni 2020 bis Ende September 2021 in unserer Mietwohnung sehr gute Erfahrungen gemacht.

Letzten Donnerstag dann die Ernüchterung: Der Duscharm fährt aus, es kommt aber kein Wasser heraus, und nach wenigen Vor- und Rückwärtsbewegungen fährt der Duscharm wieder ein. Der Föhn startet nicht.

Manchmal funktioniert der Duschvorgang einmalig (höchstens jedes zehnte Mal), und manchmal wenn man das Dusch-WC vom Strom trennt. Oder beim ersten WC-Besuch am Morgen.

Wir haben vieles probiert: Ohne Smartphone App, nur mit der Fernbedienung. Dusch-WC mit dem Geräteschalter ausschalten, und wieder starten. Stromstecker ziehen, 30 Sekunden warten, wieder einstecken. Dusch-WC-Aufsatz von Schüssel entfernen, wieder anbringen. Entkalken (nach weniger als 60 Tagen Benutzung!). Nichts half, das Problem ein und für alle Mal zu beheben.

Gestern kam der Techniker. Diagnose mit seiner Smartphone-App: Das Dusch-WC findet Heizung nicht, welche das Wasser erwärmt. Auf Garantie ausgetauscht, und jetzt klappt wieder alles.

Gleichzeitig hat er auch noch die Firmware des Dusch-WCs aktualisiert. Meine App hat nichts dergleichen angezeigt, und heute habe ich vom Support erfahren, wieso:

Ich hatte als Land resp. Sprache „Other (English)“ eingestellt gehabt. Die Homepage der Toilette sah so aus:

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Seitdem ich die App auf „Schweiz Deutsch“ gewechselt habe, stehen nun nebem dem Bild des WCs neben Info zwei weitere Buttons Wartung und Pflege sowie Service und Kontakt:

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Und dort sieht man auch, welche Firmware-Version aktuell installiert ist:

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Genial auch: Offenbar kann ich den Kundendienst anrufen, und sie können irgendwie über die App via Bluetooth Diagnosedaten der Toilette auslesen. Das hätte das Problem wohl schon am Freitag dingfest gemacht.

Was aber vielleicht auch bedeutet, dass Tüftler die Applikation auseinandernehmen und die Bluetooth-Kommandos auslesen können, mit welchen man die Diagnosedaten der Toilette auch als Normalsterblicher auslesen kann.

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Mittwoch, 22. September 2021

Apple produziert Dinge, die (vorerst) niemand will

“What makes the iPhone and perhaps Apple special is that it seems to deliver things that nobody asks for but then everybody wants while eschewing overshooting a performance dimension that a few demand but most won’t use.”

Quelle: The Most Important iPhone Ever

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Labels: Arbeit

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Dienstag, 20. Oktober 2020

Credit Suisse: Kartensperre in der App gratis, am Telefon 55 Franken

Schreckensstunden vor zwei Wochen: Am Donnerstag-Abend bemerkte ich nach dem Tanken, dass mir mein Portemonnaie fehlte.

Wenige Minuten vorher hatten wir eine IKEA-Filiale verlassen. Den Einkauf dort hatte ich mit einer Debit-Karte aus dem Portemonnaie bezahlt — zu dem Zeitpunkt hatte ich es also noch. Ich erinnerte mich auch, dass ich das Portemonnaie beim Einladen der Ware in das Auto garantiert noch auf mir trug.

Aber im mit Gepäck und Waren vollgestopften Auto fand sich nichts. Hatte ich den Geldbeutel vielleicht aus lauter Dummheit auf das Autodach gelegt, und war dann mit dem blinden Passagier weggefahren?

Wir durchsuchten das Auto, fuhren in den IKEA zurück, schauten uns bei unserem Parkplatz um, fragten die Rangeure der Einkaufswagen und fuhren das Parkhaus auf unserer Route ab. Schlussendlich hinterliess ich beim Kundendienst eine Verlustmeldung. Da es bereits am Eindunkeln war und wir bei Bekannten zum Besuch erwartet wurden, gab ich die Suche auf.

Bei den Bekannten nutzte ich eine ruhige Minute, um die Sperrhotline anzurufen und die Karten sperren zu lassen. Der Mitarbeiter war nett und verständnisvoll. Er empfahl, die zwei im Portemonnaie befindlichen Debit-Karten zuerst einmal zu sperren und vorerst noch keinen Ersatz zu bestellen. Er wies mich aber darauf hin, dass die Kartensperrung bereits jetzt 55 Franken kosten würde — auch wenn die Karten am nächsten Tag wieder auftauchen würden. Wohl oder übel willigte ich ein.

Das Portemonnaie fand sich am nächsten Morgen dann tatsächlich wieder — es lag bei den Fussablagen der Rücksitze kaum sichtbar unter einem Wägeli. Wie es darunter gelangt ist bleibt mir bis heute ein Rätsel.

Ich rief die Kartensperr-Hotline erneut an (da es Freitag und zu Bürozeiten war gehe ich davon aus, dass eine andere Abteilung den Anruf entgegennahm). Die Mitarbeiterin am Telefon fragte mich, ob ich die Credit Suisse Banking App verwenden würde, was ich bejahte. Sie wies mich an, die Banking App auf meinem iPhone zu öffnen und dort unter Karten die Sperrung der zwei Karten je mit einem Wisch aufzuheben.

Fantastisch! Endlich schliesst die behäbige Bank zu Fintechs wie Revolut auf, welche genau das seit jeher in ihrer App anbieten.

Die Überraschung kam nun diese Woche: Mir wurde für die Sperrung von zwei Karten je 55 CHF verrechnet. Ich war mir fast sicher, dass mir das der Hotline-Mitarbeiter so nicht explizit gesagt hatte (ich ging davon aus, dass es sich um einen Vorfall mit mehreren Karten handelt, und die Gebühr deshalb nur einmal verrechnet wird).

Heute nach meiner Intervention dann die freudige Nachricht: Credit Suisse erlässt mir aus Kulanz eine der zwei Sperrgebühren.

Am Telefon mit Credit Suisse frage ich vor Abschluss des Gesprächs aus Neugier, ob die Sperrung der Karte über die App eigentlich auch 55 Franken kostet. Und jetzt kommt der eigentliche Hammer: Nein!

Wieso hat mich der Hotline-Mitarbeiter an dem Abend nicht sofort nach Annahme des Anrufs darauf hingewiesen, dass ich die Karten über die App ohne Kostenfolgen selber sperren und entsperren kann? Ein Schelm, wer Böses denkt …

Ich bat die Mitarbeiterin, doch das Hotline-Personal besser zu schulen und die Kunden explizit auf diese Möglichkeit hinzuweisen. Grosse Hoffnung auf Änderungen hege ich nicht.

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Sonntag, 4. Oktober 2020

Einen IKEA-Gegenstand mit bestimmten Dimensionen suchen

Typische IKEA-Kunden unterteilen sich grob zwei Lager: Diejenigen, die genau wissen, was sie suchen. „Ein Sofa!“, „Ein Bett!“, „Eine neue Küche!“. Und deren Wunsch an IKEA ist: „Zeigt mir alle Betten, die ihr so im Angebot habt!“. Das bin auch ich. In ca. 80 Prozent der Fälle.

Aber dann gibt es gelegentlich auch noch Kunden wie mich. Die in derselben Situation sind wie ich heute: Ich war auf der Suche nach einer Ablage, welche in das oberste Regal des IKEA NISSAFORS (Review der Ware hier) reinpasst. Wir lagern dort zwei bepflanzte Kübel, und manchmal läuft der Untersatz über, wenn ich die Pflanzen mit zu viel Wasser giesse. Das Wasser tropft dann unweigerlich auf das darunter liegende Regal, respektive die Ware, die wir dort lagern. Denn das oberste Regal des NISSAFORS-Rollwagens besitzt einen durchlässigen Gitterboden.

Die gesuchte Ablage — Material undefiniert — musste primär eine Eigenschaft erfüllen: Sie muss in eine Fläche von ca. 29×47 Zentimeter passen. Was genau das Ding effektiv ist spielte eine Nebenrolle.

Leider bietet IKEA auch 2020 noch keine Dimensionen-Suche an; d.h. eine Suche, in welcher ich die Minimal und Maximal-Dimensionen angeben könnte, und IKEA mir dann alle Artikel anzeigen würde, die diese Dimensionen aufweisen.

Obwohl mich diese Fragestellung seit Jahren plagt, überwand ich mich erst heute, genau diese Frage in Google einzugeben. Und siehe da, ich Depp, es gibt so ein Tool. Von einem Leidensgenossen programmiert. Und es führt nur IKEA UK, Irland, USA, Canada und China-Artikel. Aber: Es hat mir geholfen, die Auswahl auf fünf Artikel einzugrenzen, welche ich in der kommenden Woche im Laden genauer anschauen gehen werde.

IKEA By Size

Vielen herzlichen Dank, Brodyr!

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Montag, 20. April 2020

upc kappt Peering mit Init7 / Fiber7

Ich habe vor einigen Jahren mit OpenVPN ein Site-to-Site VPN zu einem Bekannten in der Agglomeration Bern aufgebaut und betreibe dieses VPN bis heute.

Der Bekannte ist Kunde von upc cablecom (der schnellste und preiswerteste Anbieter in der Agglomerationsgemeinde) mit einem 300 MBit/s Download-Abo, ich als Städter bekanntermassen Kunde von Fiber7 mit (theoretisch) symmetrischen 1 GBit/s.

Letzte Woche (KW16 2020) waren SSH-Verbindungen zu einem Server beim Bekannten auf einmal sehr, sehr hakelig — die Latenz zwischen Tastatureingabe und erscheinen des Zeichens auf dem Bildschirm war sehr hoch. Bestätigt wurde diese durch meine Überwachung der Geschwindigkeit mit speedtest-cli und Aufzeichnung und Visualisierung der Werte mit Cacti:

image-8955

Der Einbruch am Dienstag-Morgen war offensichtlich.

Eine fiebrige, verbissene Suche begann: War ein Angreifer in das Netzwerk eingedrungen und zog nun Gigabyte-weise an Daten ab? Oder war ein Rechner eines Mitbenutzers von Malware gekapert worden? Oder führte der Mitbenutzer einfach nur tonnenweise Bittorrent-Downloads durch? Oder war eine Netzwerkkomponente ausgetickt und flutete das Netzwerk und den Router mit Paketen? Oder hatte upc cablecom einfach etwas am Netzwerk geschraubt, worauf der Geschwindigkeitseinbruch manchmal nur mit einem Neustart des Modems behoben werden konnte?

Die Nachforschungen brachten nichts zu Tage, aber immerhin lernte ich folgende Netzwerkanalyse-Tools/Features meiner Infrastruktur kennen:

  • Traffic Analysis des EdgeRouters X ER-X, welcher am Kabelmodem hängt
  • iftop Zeigt in Echtzeit an, von und zu welchen IPs ein Server Daten übertragt (Homepage)
  • iptraf-ng (Homepage)

Am Dienstag-Abend ereilte mich ein Geistesblitz: speedtest-cli misst die Geschwindigkeit von einem Server am Agglomerations-Standort zum Ookla Speedtest-Server von Init7 (Server „Init 7 (Winterthur, Switzerland)“ mit ID 3026). Aus Interesse wählte ich einen anderen Server aus der Liste aus, und zwar den Speedtest-Server von Sunrise. Zuerst führte ich einen manuellen Speedtest zu Init7 durch, danach zu Sunrise. Und siehe da, hier lag die Antwort wie auf dem Präsentierteller:

$ ./speedtest-cli --server 28045
Retrieving speedtest.net configuration...
Retrieving speedtest.net server list...
Testing from UPC Schweiz (80.218.X.X)...
Hosted by Sunrise Communication AG (Lausanne) [6X.XX km]: 30.667 ms
Testing download speed........................................
Download: 302.88 Mbit/s
Testing upload speed..................................................
Upload: 42.32 Mbit/s

$ ./speedtest-cli --server 3026
Retrieving speedtest.net configuration...
Retrieving speedtest.net server list...
Testing from UPC Schweiz (80.218.X.X)...
Hosted by Init 7 (Winterthur) [13X.XX km]: 165.956 ms
Testing download speed........................................
Download: 25.82 Mbit/s
Testing upload speed..................................................
Upload: 9.48 Mbit/s

Am selben Abend sendete ich eine Anfrage an Init7 raus, ob und wie sie sich diesen markanten Geschwindigkeits-Unterschied erklären können. Am Morgen hatte ich die Antwort, und wurde auf folgendes Schreiben verwiesen. Diese Meldung war bei mir im Corona-Trubel vollkommen untergegangen.

Fazit: upc cablecom, how dare you?

Nachtrag

smokeping visualisiert die Latenz von DNS-Abfragen aus dem upc cablecom-Netz gegen den DNS-Server von Init7 ebenfalls sehr schön:

image-8956

Auf Wunsch Thomas‘ (siehe Kommentar unten) noch dieselbe Grafik für Test-Abfragen an einen der DNS-Server der upc cablecom (ns10.cablecom.net) …

image-8957

… zu Swisscom (dns2.bluewin.ch) …

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… und zu Sunrise (cache02.sunrise.ch)

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Donnerstag, 9. April 2020

Reenbergs Magnetic Cloth Rail — eigentlich genial, aber schlecht fabriziert

Am 31. August 2020 ist der nächste Spültuch-Halter kaputt gegangen; Photos hinzugefügt.

Zu einem schweizerischen Schüttstein gehört ein Abwaschlumpen („Hudu“, wie wir Berner das nennen). Den hängt man nach der Verwendung im nassen Zustand über den Hals der Brause des Schüttsteins, damit er trocknen kann.

Oder aber man kauft sich den Reenbergs Magnetic Dishcloth Holder (oder „Cloth Rail“), zu deutsch „Reenbergs Spültuch Halter“. Dieses Accessoire ist genial: Es besteht aus einer Halterung, die man auf der Innenseite des Schüttsteins anbringt, sowie aus zwei Magneten, die man auf der Aussenseite der Schüttsteinwanne anbringt und den Halter … nun, in Position halten. Tönt unmöglich, funktioniert aber wie versprochen!

Entdeckt habe ich dieses Produkt im Januar 2016 auf Monoqi (heute: Decovry). Den Schwamm-Halter („Magnetic Dishcloth Holder“) habe ich mir damals ebenfalls gekauft.

Im November 2017 dann das Unglück: Ein Magnet auf der Schüttstein-Seite ist völlig durchgerostet und fällt aus der Halterung heraus.

Eigentlich sollte ein Plastic, das über den Magnet und die Halterung gezogen ist, verhindern, dass Wasser eindringt:

image-8913

Irgendwie muss dieser Schutz defekt gegangen und Wasser eingedrungen sein.

Ersatz musste her, den ich dieses Mal direkt beim Hersteller in Dänemark bestellte.

Bis März 2020 war die zweite Halterung in Gebrauch. Dann erneut dasselbe „Unglück“: Einer der Magnete ist durchgerostet und aus der Fassung gefallen:

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Einmal kann das passieren, aber wenn es innerhalb von vier Jahren zwei Mal passiert gibt es vermutlich ein Problem beim Design des Produkts. Ich wagte es deshalb, mich an den Hersteller zu wenden. Ich bat ihn, uns doch bitte einfach einen Ersatzmagneten zu senden, welchen wir dann selber installieren würden. Oder uns aber zumindest eine Bezugsquelle zu melden.

Die Überraschung und Freude war gross, als uns Line aus Kulanz kurzerhand ein neues Produkt zusendete.

Nichtdestotrotz wollte ich die die defekte Halterung nicht einfach wegwerfen. Ich machte mich deshalb auf die Suche nach einem Magneten. Und wo macht man das in der Schweiz besser als bei supermagnete.ch? Die von mir gemessenen Masse des gewünschten Magneten waren 17mm Durchmesser und 5mm Höhe. Ich entschied mich für folgendes Produkt:

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5 St. S-15-03-R Scheibenmagnet gummiert Ø 16.8 mm, Höhe 4.4 mm: brutto CHF 5.90

Heute wurden die Magnete geliefert. Leider ist der Durchmesser zu klein und der Magnet passt nicht bündig in die Halterung. Nichtdestotrotz klebte ich einen davon mit Cementit in die Halterung. Wichtig: Die Polarität des Magneten beachten; das Gegenstück muss zum Magnet anschnappen, und ihn nicht abstossen.

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Sobald der Cementit sauber getrocknet ist, werde ich die Oberfläche abschleifen und dann mit einem Farbspray versiegeln.

Nachtrag

Am 31. August 2020 ist die nächste Spültuchhalterung kaputt gegangen:

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Somit sind wir nun bei drei Vorfällen angelangt.

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Sonntag, 19. Januar 2020

Ihr braucht vermutlich gar keinen Folienschneider für euren Wein

Bis irgendwann letztes Jahr gehörte ich zu der Gattung Menschen, welche die Folien über dem Hals ihrer Weinflaschen mühsam während ein, zwei Minuten mit einem Folienschneider zu entfernen versuchten. Bis Kollege Raphael mich an einer Party bei einer solchen Aktion sah, die Weinflasche in seine Hände nahm und die Folie einfach mit etwas Kraft gegen die Decke ziehend abzog. Mein Gesicht hättet ihr sehen sollen!

Das funktioniert interessanterweise bei fast allen meinen Weinen. Es kann aber gut sein, dass teure Sammlerstücke (ausserhalb meines Budgets) weiterhin mit dem Folienschneider abgetrennt werden müssen …

Mein Folienschneider fristet seither jedenfalls ein Mauerblümchendasein, da kaum je mehr genutzt.

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Sonntag, 15. Dezember 2019

Sorel Caribou WL

Blöd, wenn man das Video erst schaut, nachdem man die Dinger im Transa Bern in der wunderschön umgebauten Markthalle gekauft hat:

Das Beste (und gleichzeitig das Lustigste), das Lars von Survial Russia zu den Dingern zu sagen hatte:

[…] they do one thing really well, they hold onto the cold really well […]

Nach dem Ausflug nach Tromsø kann ich sagen, ob die Dinger für Städter/Hipster wie mich was taugen oder nicht.

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Sonntag, 22. September 2019

Zusätzliche Kreditkartenbuchungen bei Courtyard by Marriott-Aufenthalten

Ein Vorteil von Revolut ist es, dass man als Kunde bei Zahlvorgängen dank den Instant-Meldungen zu Transaktionen in Form von iOS-Notifications meistens noch vor dem Mitarbeiter an der Kasse weiss, dass eine Zahlung akzeptiert wurde und durchgegangen ist.

Eine andere Eigenschaft der Zahlungsmethode kann je nach Situation von Vorteil, aber auch nachteilig sein:

So erfährt man beispielsweise, wenn Online-Shops bei der Erfassung einer Kreditkarte eine Abbuchung von 1 Rappen oder einem anderen symbolischen Betrag durchführen, um sicherzustellen, dass eine Kreditkarte existiert, die vom Kunden gemachten Angaben stimmen und er somit grundsätzlich kreditwürdig ist. Falls die Abbuchung erfolgreich ist, wird die Buchung gleich anschliessend wieder storniert.

Eine verwandte Art solcher Transaktionen ist die vorsorgliche „Reservation“ eines Betrags. Der Anbieter entscheidet bei solchen Transaktionen zu einem späteren Zeitpunkt, ob er sie stornieren oder aber geltend machen möchte.

Gerade zwei solcher Transaktionen in der Höhe von 10 respektive 20 US Dollar entdeckte ich heute Samstag-Morgen zufälligerweise in der Revolut-Kontoübersicht. Sie wurden von meinem Hotel hier in Seattle ausgelöst, und dies um 4:24 Uhr morgens, d.h. ungefähr 12 Stunden nach meinem Check-In:

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Nach einigen Minuten überlegen und einer kurzen Google-Suche fand ich folgenden Forumsbeitrag auf Tripadvisor: I was charged an addition $20?

Der Herr an der Reception bestätigte mir diesen Sachverhalt auf meine Rückfrage und gab als Zweck der Abbuchungen „Incidental“ an. Das heisst, dass wenn ich die Minibar leertrinken, aber den Konsum beim Check-Out nicht anmelden würde, dieser Betrag dem Hotel als hinterlegte Sicherheit dient (ähnlich wie das Mietzinsdepot). Oder aber falls ich das Hotelzimmer in Rockstarallüren komplett vernichten würde.

Sofern nichts dergleichen auftauchen sollte, würde der reservierte Betrag nach dem Aufenthalt vom Hotel wieder freigegeben.

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Sonntag, 14. April 2019

SWISS und die täuschenden Cookie-Einstellungen

Soeben gerade reingefallen:

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Klickt man auf den roten, markant hervorgehobenen Knopf, aktiviert man alle Checkboxes oberhalb und lässt somit alle Cookies zu, auch wenn man diese gar nicht ausgewählt hat. Was man als sensitiver Benutzer aber will, ist der nicht als Button formatierte, unscheinbare Link „Confirm Selection“. Dann werden nur die wirklich „nötigen“ Cookies zugelassen.

Einige werden sagen, dass der User Interface-Designer ein Idiot ist, die meisten werden aber verstehen, dass dies völlig kühl kalkulierende Absicht der Fluggesellschaft ist.

Der Data Protection Officer DPO bei SWISS sollte sich über die Täuschung potentieller und tatsächlicher Kunden schämen. Kontaktieren kann man diese nicht näher genannte Person unter der E-Mail-Adresse dataprotection@swiss.com (gemäss SWISS Privacy Statement).

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Labels: Gesellschaft, Politik, Web, Wirtschaft

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