Archiv ‘Uncategorized’

Montag, 13. Februar 2006

Nervige Game-Intros überspringen

Wen nerven sie nicht, diese Intro-Movies von Computer-Games, die man täglich über sich ergehen lassen muss, wenn man sich nur schnell mal eine Zockerei gönnen möchte?

Zumindest bei Battlefield 1942 unter Mac OS X habe ich eine Lösung gefunden, wie man diese Intro-Movies überspringen kann. Diese befinden sich unter /Applications/Battlefield 1942/Data/Movies/. Eine kleine Umbenenn-Aktion, und schon warte ich nur noch zwei Sekunden, bis ich in den Multiplayer-Modus schalten kann.

Natürlich ist das eher die Holzhammer-Methode, aber glücklicherweise hatten die Programmierer ein Herz für die gelangweilten User – das Aufstarten bricht nicht etwa ab, wenn die Dateien nicht gefunden werden (so hätte ich es, fies wie ich bin, programmiert), sondern springen direkt ins Hauptmenu des Spiels.

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Sonntag, 12. Februar 2006

Mein Blog-Kalender (PHP)

Irgendwie hat dies in der Blogosphäre – oder zumindest bei meinem Blog-Dienstleister Blogger.com – noch gefehlt: Ein Kalender, in dem man die eigenen Blog-Einträge in einer leicht erfassbaren Auflistung wiederfindet.

Ich habe mich deshalb (trotz Prüfungen in der nächsten Woche) hinter SubEthaEdit gesetzt und etwas zurecht gecodet. Da ich mein Blog per FTP von Blogger.com direkt auf meinen Server spitzen lasse, verfüge ich zum Glück über die „Rohdaten“ und kann so die Artikel relativ einfach herausschälen. Per Blogger-API wäre dies natürlich noch schöner gewesen, aber leider verfügt diese nicht über die Möglichkeit, alle Posts nur mit dem Titel ausgeben zu lassen. Dann ist halt etwas Handarbeit angesagt … Die Monats-Archive parse ich mit ein paar Regex-Pattern. Das Script basiert auf PHP. Hier das Resultat:

Blog-Kalender

Kalender-Scripting – kleiner Wettbewerb gefällig?

Irgendwann im Leben eines jeden Programmierers erreicht ihn die ruhmvollen Aufgabe, einen Kalender zu coden. Die auf Anhieb nicht so triviale Aufgabe habe ich in meiner „Karriere“ nun bereits einige Male übertragen bekommen, doch erst jetzt bin ich überzeugt. Effizienter geht es nimmer, würde ich behaupten (Gegenvorschläge bitte im Kommentar oder per Mail an mich):

function bloggercal__make_cal_month($str_date_ym) { //str_date_ym e.g. '2006-02'
 global $arr_chron;
 
 $str_output = NULL;
 
 $str_regex_pattern = "^[0-9]{4}-[0-9]{2}$";
 if(!ereg($str_regex_pattern,$str_date_ym)) {
  return $str_output;
 }
 
 // --- BEGIN ESSENTIAL CODE ---
 
 $arr_date_start = getdate(strtotime($str_date_ym . "-01"));
 
 $str_date_end = $arr_date_start['year'] . "-" . ($arr_date_start['mon'] + 1) . "-01"; //Get the first day of the following month
 $arr_date_end = getdate(strtotime($str_date_end) - 1); //Substract 1 sec to get the last day of the month
 
 $int_wday = $arr_date_start['wday'];
 $arr_days = Array();
 for($i = 0; $i < $int_wday; $i++) { //Fills array until we arrive at 1st
  $arr_days[] = 0;
 }
 
 $int_day = 0;
 while($int_day < $arr_date_end['mday']) {
  $int_day += 1;
  
  $arr_days[] = $int_day;
 }
 
 while(count($arr_days)%7 != 0) { //Fills array until we get a full week
  $arr_days[] = 0;
 }
 
 $arr_weeks = array_chunk($arr_days,7);
 
 // --- END ESSENTIAL CODE ---
 
 $str_output .= "<h2>" . date("F Y",strtotime($str_date_ym . "-01")) . "</h2>";
 $str_output .= "<table class=\"tblCal\">\n";
 
 $str_output .= "<thead>";
 $str_output .= "<tr>";
 
 $arr_weekdays = Array(
      "So" => "Sonntag",
      "Mo" => "Montag",
      "Di" => "Dienstag",
      "Mi" => "Mittwoch",
      "Do" => "Donnerstag",
      "Fr" => "Freitag",
      "Sa" => "Samstag"
      );
 foreach($arr_weekdays as $str_weekday_short=>$str_weekday_long) {
  $str_output .= "<td>" . $str_weekday_short . "</td>";
 }
 
 $str_output .= "</tr>";
 $str_output .= "</thead>";
 
 foreach($arr_weeks as $int_week_no=>$arr_days) {
  $str_output .= "<tr>\n";
  
  foreach($arr_days as $int_mday) {
   if($int_mday == 0)
    $str_day = NULL;
   else
    $str_day = "<b>" . $int_mday . "</b>";
   
   $str_date = $str_date_ym . "-" . sprintf("%02d",$int_mday);
   if(isset($arr_chron[$str_date])) {
    $str_day .= "<ul class=\"ulArticles\">\n";
    
    foreach($arr_chron[$str_date] as $str_title) {
     $str_day .= "\t<li>" . $str_title . "</li>\n";
    }
    
    $str_day .= "</ul>\n";
   }
   
   $str_output .= "\t<td>" . $str_day . "</td>\n";
  }
  
  $str_output .= "</tr>\n";
 }
 
 $str_output .= "</table>\n";
 
 return $str_output;
}

Fazit: Nicht dass man einen Kalender coden kann, sondern wie effizient man diesen programmiert/scriptet sagt etwas über die Fähigkeiten eines Entwicklers aus.

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Sonntag, 12. Februar 2006

Solitär gespielt – gefeuert

Wie ein schlechter Witz:

Wie das Blatt berichtete, hatte Bloomberg [Bürgermeister NY] vor einigen Wochen ein Büro in Albany besucht den Angestellten Eward Greenwood kennen gelernt. Dabei habe er das Spiel auf dem Computer bemerkt. Anstatt den Mitarbeiter direkt zur Rede zu stellen, forderte Bloomberg einen Assistenten auf, um ihn zu entlassen.

Quelle: Rausschmiss wegen „Solitär“

Die Argumentation des gefeuerten Angestellten folgt einem Comic von Userfriendly.org:

Greenwood […] said in a telephone interview that he limited his play time to his one-hour lunch or during quick breaks when he needed a moment of distraction. ‚It wasn’t like I spent hours and hours a day playing, because I had plenty to do,‘ Greenwood said. ‚If I had been working at something exhaustively for two hours, I might get a cup of coffee and play for a minute but then go right back to my work.'“

Quelle: Slashdot | Fired for Solitare At Work

Alles klar. Schade nur, dass er anscheinend derart blöd war, Solitaire Fullscreen laufen zu lassen und sich dann auch noch vom Arbeitsplatz wegzustehlen (so gelesen in den Kommentaren auf Slashdot). Irgendwo hat dann mein Mitleid doch Grenzen …

Weitere Userfriendly-Comics mit Bezug auf Solitaire: Cartoon for May 27, 1998, Cartoon for Feb 13, 2000, Cartoon for Jun 17, 2000, Cartoon for Jan 10, 2002

Persönlich mag mich das ja nicht wirklich zu überzeugen. Wenn man aber andererseits bedenkt, was uns Steuerzahler und/oder private Unternehmen die notorischen Raucher kosten, die mindestens vier Mal täglich eine paffen müssen … Irgendwann einmal macht sich dort ja dann auch der Krebs bemerkbar.

Raucher brauchen mehr Pausen Wenn Firmen das Rauchen im Betrieb eindämmen, geht es nicht nur um persönliche Vorlieben. Handfeste betriebswirtschaftliche Überlegungen spielen eine Rolle. Raucher leisten statistisch weniger als ihre nichtrauchenden Kollegen. Wer sich während der Arbeit täglich 20 Zigaretten gönnt, braucht für das Hervorholen, Anzünden und Handhaben der Zigarette schon zwanzig Minuten, ermittelt die Nichtraucherinitiative Deutschland e.V. Wenn das Rauchen nur in einem speziellen Pausenraum erlaubt ist, verqualmt der Mitarbeiter natürlich noch mehr Zeit, in der andere arbeiten. Auch die häufige Krankheit der Raucher kostet die Arbeitgeber Geld. Das Statistische Bundesamt hat ermittelt, dass Raucher im Durchschnitt dreißig Prozent häufiger krank sind als Nichtraucher.

Quelle: Schade sind wir nicht in Deutschland!

Arbeitgeber dürfen aus meiner Sicht also durchaus wählerisch sein, was Angestellte betrifft.

Reaktionen

Auf Slashdot setzte sich gar ein engagierter Kanadier für den Entlassenen ein:

This has to be some sort of hoax. Aren’t government employees in the States, or New York, unionised? If not, I apologise for my ignorance. I am a government employee in Canada. The most common way to fire me would be as part of a downsizing exercise and even in that case pains would be taken to transfer me elsewhere. The only other way would be to have a well documented case history of my incompentence. One game of solitaire just would not cut it. I don’t know why anyone would put up with this and just shrug and say „oh well, he’s the boss…you/he/I should shape up.“ You’re reaction should be, damn…its time to get some organised labour up in here.

Quelle: Fired for Solitaire At Work

[…] they are siding WITH THE MAYOR against one of their own. That’s where our unions are.

Wage slaves vote against their own interests, and those of the families, because of their distaste of „socialism“ and „big government“.

Quelle: Fired for Solitare At Work.

Aber das ist ja kaum ein neues Phänomen – auch in der Schweiz begrüsst man beispielsweise Steuergesetze, von denen man nicht selber, sondern nur die oberen Zehntausend profitieren. Was in den Köpfen vorgeht? Wohl selten kaum etwas – höchstens vielleicht der Gedanke „vielleicht profitiere ich ja auch einmal davon, wenn ich meine erste Million gemacht habe“. Wer aber so denkt, wird es aber leider gar nicht erst dorthin schaffen.

[Auswandern] A place without cameras on every street, a scenario the Mayor of Chicago is bringing to fruition. Our new transit passes will track our movements, we’re to be watched at all times, they’re reading our email and listening to our phones down here. I didn’t waste all that time growing up to live in a prison populated by cowards overseen by the paranoid and greedy.

Pointiert!

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Samstag, 11. Februar 2006

Karikaturist Nico zu Blocher

Der Karikaturist Nico, gestern Abend auch zu Gast in der Arena, stand dem Bund Red und Antwort zum momentan allmächtigen Thema „Mohammed-Karikaturen“:

Ist es nicht Ziel einer Karikatur, zu provozieren?

Für mich ist es wichtig, die Person zu treffen. Ich will – sagen wir – Berlusconi, Bush oder Blocher mitten ins Herz treffen. Als ich einmal Blocher begegnet bin, kam er in seiner wunderbar netten Art auf mich zu und sagte: „Also Sie sind der, der mich immer so zur Sau macht?“. Ich antwortete: „Herr Blocher, das haben Sie auch verdient.“ […] Frau Blocher sagte darauf: „Christoph, jetzt musst du auch zeichnen lernen, so kannst du dich wheren.“. Das war also ganz lustig.

[Antirassismusgesetz und Karikaturen] Aber wenn ich zum Beispiel Blocher auf der Couch bei Sigmund Freud karikiere und der Psychiater sagt: „Herr Blocher, ich habe Sie untersucht, Sie haben keine Minderwertigkeitsgefühle, Sie sind minderwertig“ – fällt das unter das Antirassismusgesetz oder nicht?

Quelle: Der Bund, 11. Februar 2006, „SamstagsInterview“, S. 3.

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Dienstag, 7. Februar 2006

The IT Crowd


The IT Crowd
Originally uploaded by emeidi.

The IT Crowd
Originally uploaded by emeidi.

Anscheinend werden wir je längers desto mehr als werberelevante Zielgruppe erkannt. Anders ist kaum zu erklären, dass im Vereinigten Königreich gerade jetzt die Sitcom The IT Crowd ihre Premiere gefeiert hat.

Setting

Das Setting ist recht einfach gestrickt: Den beiden im Basement hausenden ITler eines Unternehmens wird eine Chefin vorangestellt, die absolut keine Ahnung von Computern hat. Die Show begleitet diese drei Hauptdarsteller in ihrem Arbeitsalltag.

Die Liebe zum Detail

In der oben abgebildeten Nahaufnahme erkennt man, dass die Set-Austatter mit Liebe zum Detail ans Werk gegangen sind:

MP3 is not a Crime.

EFF

Fair use has a posse

Auch das Intro ist sehenswert: Es endet mit einem BSOD.

Und erst das Outro der ersten Sendung: Der iPhoto-Slideshow Standard-Soundtrack! Inklusive des Effekts, der Mac-Benutzern von ihrem Foto-Bildschirmschoner bekannt sein sollte. Grandios. Wer hat dies auch bemerkt?

Oder auch in der ersten Sendung: Wie der CEO die Maus in die Hand nimmt und damit versucht, mit dem Computer zu sprechen. Erst wer Star Trek IV gesehen hat, weiss, wem die Hommage gedacht ist.

Lustige Statements:

[Telefon-Support] „The button on the side – is it glowing? … Yeah, you need to turn it on!“

[Der eine zum anderen Nerd] „Did she continue to talk to you AFTER you fixed her computer?“

Download

Die Torrent-Dateien finden sich hier:

The IT Crowd Episode 2

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Dienstag, 7. Februar 2006

Iran hat’s kapiert

On Wednesday, the Iranian ambassador invited us to an hour long powerpoint presentation to launch a desperate appeal:

„If we are to report to the security council, you’ll be making a serious historic mistake“, he said, adding „Don’t use the language of threats. The Iranian government is sensitive and responds badly to threats. We are beginning to understand the bitter experience of Iraq.“

Quelle: From Our Own Correspondent, 4. Februar 2006, Podcast ca. bei Minute 15.

Dieser Botschafter ist ein richtiger Komiker. Wahrscheinlich hat er sich einfach nicht mit dem Scheff zu Hause abgesprochen, der noch im Oktober 2005 forderte:

Der iranische Präsident Mahmud Achmadineschad hat mit der Forderung nach einer „Tilgung Israels von der Landkarte“ internationale Empörung ausgelöst. […] „Jeder, der Israel anerkennt, wird im Zornesfeuer der islamischen Nation verbrennen“, zitierte das staatliche Fernsehen den Präsidenten.

Quelle: „Israel wird ausradiert” – Empörung über Ahmadineschad

In dem Sinne würde ich dem israelischen Botschafter in einer Replik an den iranischen Botschafter in den Mund legen:

„Don’t use the language of threats. The Israeli government is sensitive and responds badly to threats.“

Voten gegen ein Embargo

Völlig uneigennützig und als reiner Akt des Gutmenschentums möchte ein deutscher Industrie-Verband nicht, dass man über Iran ein Embargo verhängt:

„Kein geeignetes Mittel gegen Regime“ nennt Ludolf von Wartenberg dagegen allgemeine Embargos. Dem „Handelsblatt“ sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) heute, „dass Embargos entweder wirkungslos blieben, umgangen werden können oder aber zu einer Solidarisierung der Menschen mit einem Regime führen“.

Quelle: Deutsche Wirtschaft warnt vor Iran-Embargo

Schön, wie sich die Wirtschaft plötzlich brennend um die Nahostpolitik sorgt.

In die Sprache des einfachen Mannes übersetzt: „Lasst uns Geld mit den Mullahs machen, solange es noch geht. Im schlimmsten Falle fällt uns einfach in ein paar Jahren eine Atombombe auf den übervollen Tresor. Aber so ein bisschen Strahlung hat noch niemanden umgebracht …“

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Montag, 6. Februar 2006

Dänische Flaggen

[…] wird in Europa für das iranische Mullah-Regime demnächst der rote Teppich ausgelegt und den Palästinensern, die westliche Einrichtungen abfackeln, noch etwas mehr Steuergelder von EU-Bewohnern in die Hintern gestopft, damit sie sich das Brandschatzen auch ja leisten können. Und wenn das noch nicht genügt, um deutsche, dänische, norwegische, schwedische und österreichische Fahnen zu kaufen, wird eine öffentliche Sammelaktion durchgeführt.

Quelle: Perfekt inszenierter Propagandakrieg gegen den Westen

Wie ich heute aufgeschnappt habe, verbrennt man mittlerweile auch schweizerische Flaggen, weil die gebildeten Krawallmacher diese kaum von der dänischen Unterscheiden können …

Butcher those who mock islam

Ich stelle meinen Fleischkonsum prophylaktisch ab sofort auf ausschliesslich schweinische [sic!] Erzeugnisse um *zwinker*

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Montag, 6. Februar 2006

Angemessener Mietzins

Eben gerade auf konsum.tv gehört:

Der angemessene Mietzins beträgt höchstens einen Drittel des Monatslohnes.

Nice to know!

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Sonntag, 5. Februar 2006

Komplizierte Fahrgemeinschaften

Bevor wir gestern den letzten Abend des diesjährigen Barstreet-Festivals geniessen konnten (übrigens der beste Abend von allen dreien, an denen ich zugegen war), bedurfte es einer Unmenge an Telefonaten über organisatorische Fragen. Da ich es charakterisierend für die heutigen (Berner?) Verhältnisse finde, nachfolgend ein detaillierter Einblick in die Psyche von jugendlichen Partygängern:

Akteure

  • MA
  • PA & CM
  • PM & Anhang
  • RS
  • MS
  • SW
  • RZ & Anhang

Rein rechnerisch musste man also davon ausgehen, mit mindestens zwei Fahrzeugen nach Bern zu pilgern. Dies schien aber das kleinste Problem zu sein, da uns (MA, MS, RS, SW) vier einsatzbereite und funktionstüchtige Autos zur Verfügung standen.

Kollege RS wollte bereits um 20.30 Uhr bei sich losfahren, mich abholen und dann rechtzeitig zur Türöffnung auf dem BEA Expo-Gelände eintreffen. Den Kollegen MS wollte er aber auf gar keinen Fall mitnehmen, und Kollegen SW höchstens unter gewissen Bedingungen. Ich erklärte mich im Telefonat provisorisch für einverstanden und informierte SW und MS.

SW fand die Abfahrtszeit von 20.30 Uhr doch gar etwas zu früh, wobei ich ihm durchaus beistimmen musste. Auch war er mit den von RS ihm auferlegten Bedingungen nicht einverstanden. Er zog es deshalb am Ende des Telefongesprächs vor, wohl lieber zu Hause zu bleiben.

Bevor ich MS anrief, wurde mir klar, dass der Party-Abend zu scheitern drohte. Schliesslich war MS mit RS‘ Bann belegt und durfte nicht in dessen Auto steigen. Ich überlegte also eine Weile und beschloss deshalb, selbst zu fahren. Ich teilte dies PM, MS und SW mit.

PM war bereits in Bern, mit dem Auto, und lehnte das Angebot deshalb dankend ab. Wir würden uns vor Ort treffen.

Etwas später rief SW an und erklärte sich einverstanden, in meiner Büchse nach Bern chauffiert zu werden. Als optimalen Abfahrtszeitpunkt erachtete er 21.00 Uhr. Ich hatte dem nichts beizufügen. Gleichzeitig meldete sich auch meine Schwester (PA) und fragte an, ob wohl im Auto noch ein Platz frei sein werde. Ich bejahte dies.

Kollege MS rief etwas später und gab bekannt, selber zu fahren. Obwohl er 21.00 relativ früh fand (22.00 Uhr wäre ihm entgegen gekommen), wollte er die Angelegenheit nicht weiter erschweren. Ausserdem kannte er den Weg und den Veranstaltungsort nicht, weshalb er gezwungenermassen auf unsere „Führung“ angewiesen war. Lange Rede, kurzer Sinn: Er würde sich also wie in meinem SMS vorgeschlagen um 21.00 Uhr vor unserem Haus einfinden.

Nun musste ich noch Kollege RS informieren, da ich ja jetzt doch nicht mit ihm auf Bern fahren würde. Telefonisch war er nicht erreichbar, weshalb ich ihm ein SMS schrieb und ihm die frohe Botschaft mitteilte.

Ein Kollege meiner Schwester hatte sie unterdessen angefragt, ob er wohl mit uns nach Bern „mitreiten“ könne. Selbstverständlich, kein Problem. Schliesslich sollten sich ja um 21.00 Uhr zwei Autos einfinden, auf die die Interessenten verteilt werden sollten.

Etwa um 20.00 Uhr rief dann RS an, der das SMS wohl mittlerweile gelesen hatte. Er, der bisher grundsätzlich nicht in meinen Peugeot 205 gestiegen war (Sicherheitsbedenken), überlegte sich nun laut, ob er für einmal sein geliebtes Weiss-Blaues Gefährt zu Hause lassen sollte und sich stattdessen von mir nach Bern führen lassen sollte. Ich hatte nichts dagegen, weshalb er entschied, dass ich ihn doch bei sich zu Hause abholen kommen sollte. Natürlich am Besten noch vor 21.00 Uhr, damit ich wieder rechtzeitig zurück war. Im gleichen Ausflug konnte ich so den Kollegen meiner Schwester, CM, auflesen.

Kollege RS hatte also a) den verschobenen Termin 21.00 Uhr akzeptiert und b) setzte sich zum ersten Mal seit Jahren in meinen Peugeot.

Um etwa 21.15 Uhr kam ich mit meinen zwei Fahrgästen wieder bei uns zu Hause an. Dort warteten bereits PA, MS und SW.

Im Truble des Aufbruchs entschieden sich zuerst SW, danach RS, bei MS einzusteigen, während meiner Schwester PA und CM sich in den Peugeot setzten.

RS, der Kollegen MS partout nicht herumchauffieren will, setzte sich also mehr oder weniger freiwillig zu MS ins Auto. Da verstehe einer die Welt noch!

Dann endlich konnte unsere Reise (13km) losgehen.

Blickt noch jemand durch?

Wir kamen ohne Zwischenfälle in Bern an und konnten die Nacht trotz der Komplexität der Fahrgemeinschaftsbildung durchfeiern.

Etwa um 23.00 Uhr meldete sich RZ per SMS und teilte mit, dass er doch nicht vorbeischauen würde. Dies war kein fahrtechnisches Problem, da er seit jeher angegeben hatte, selbst zu fahren.

Am Morgen dann verliessen uns MS und SW frühzeitig, während ich und RS an der Party blieben. Um 03.15 Uhr trafen wir uns mit PA und CM, holten die Jacken an der Garderobe ab, gingen zum Auto im Parkhaus Wankdorf und fuhren in der Saukälte, inmitten des Feinstaubs mit den gesetzlich vorgeschriebenen 80 km/h in die dunkle Nacht hinein.

Fazit

Ich blicke wehleidig zurück auf die guten alten Tage, wo einer, höchstens zwei meiner Kollegen das Autopermis besassen und man noch auf den Fahrzeugpark der Eltern angewiesen war. Stand ein Auto zur Verfügung, wurde dies vollständig gefüllt (5 Personen – heute unvorstellbar, wir waren ja damals doch noch schlanker *grins*) und los ging es an die Fete. Nach Hause brach man auf, wenn a) der Fahrer dies wünschte oder b) es die Mehrheit geschafft hatte, den Fahrer zur Heimkehr zu bewegen.

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Samstag, 4. Februar 2006

Mohammed: Öl ins Feuer giessen


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Originally uploaded by dannyman.

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Originally uploaded by dannyman.

Ich konnte nicht wiederstehen. Aber das Web ist ja voll davon.

Die Forderung der Islamisten, Dänemark sich offiziell entschuldigen zu lassen, ist eh Hanebüchen: Seit wann entschuldigen sich Staaten für die in ihrem Land ansässigen privatwirtschaftlichen Unternehmen? Eben, das geht ja gar nicht.

As a man of principle, Rasmussen [Dänischer Premierminister] should also tell the Egyptian and other ambassadors that not only is this none of the Danish government’s business, but, since they are ambassadors of countries, not religions, it is none of their business either.

Quelle: The Mohammed Cartoons

Die Ausschreitungen zeigen aber zuerst einmal eines: Da sind sie wieder, die Radaubrüder, und verbrennen Flaggen, ballern mit ihren Kalaschnikows in die Luft und marschieren gegen Botschaften. Und das schlimmste: Die Wenigsten haben die Karrikaturen gesehen. Ist es wirklich das Bild, das die Gläubigen von sich im Westen gemacht haben möchten?

Die religiöse Inbrunst, mit der in diesen Tagen gegen ein paar Karikaturen demonstriert wird, zeigt auch, wie groß der Minderwertigkeitskomplex gegenüber dem Westen ist.

Quelle: Der Koran als Ecstasy fürs Volk.

Freie Meinungsäusserung

Ich jedenfalls bin froh, über Chrigu B. ablästern zu dürfen, ohne (bisher) darob verklagt worden zu sein. Für viele von uns ist es eine Selbstverständlichkeit, das zu sagen, was man denkt (obwohl die Opportunisten, Drückeberger, Keine-Meinung-Haber und zuletzt auch die Nicht-Denker immer häufiger werden). Derart selbstverständlich, dass man sich dieses Wertes, den wir uns über Jahrhunderte erkämpft haben, gar nicht mehr bewusst ist und diesen nicht mehr schätzt.

In einem islamischen Regime wäre ich mit meinen polemischen Kommentaren über den Justizminister längstens in einem feuchten, dunklen Verlies verschollen (oder vorerst einmal festgenommen und angeklagt worden), würde täglich neue Foltermethoden (am eigenen Leibe) kennen lernen und mich wohl dann irgendeinmal selbst ins Jenseits befördern. Falls ich das nicht schaffe, habe ich immer noch das Vergnügen, vor einer schaulustigen Menge die Halsschlagader durchtrennt zu bekommen (Achtung: Das verlinkte Video ist nichts für sensible Gemüter. Quelle: Victory Policy Center – mit dem dort präsentierten Inhalt – „Liberalisten-Schelte“ stimme ich absolut nicht überein).

Essay auf SpOn

Auch SPIEGEL lässt den in Koranschulen erzogenen arabisch-stämmigen Ibn Warraq zu Wort kommen. Kritik aus den eigenen Reihen, sozusagen. Und sehr informativ.

Lassen wir uns im Westen in die Enge treiben durch Druck von Gesellschaften, die einer mittelalterlichen Gesinnung anhängen?

Zum Glück sagt das er, der Insider … Ob man das als nach westlichen Grundwerten Erzogener auch so sagen dürfte?

Ohne das Recht der freien Meinungsäußerung kann eine Demokratie nicht lange überleben – ohne die Freiheit zu diskutieren, unterschiedlicher Meinung zu sein, sogar zu beschimpfen und zu beleidigen. Es ist eine Freiheit, der die islamische Welt so bitter entbehrt, und ohne die der Islam ungefochten verharren wird in seiner dogmatischen, fanatischen, mittelalterlichen Burg; verknöchert, totalitär und intolerant. Ohne fundamentale Freiheit wird der Islam weiterhin das Denken, Menschenrechte, Individualität, Originalität und Wahrheit ersticken.

Ich fordere hier öffentlich: Macht mal vorwärts mit der Islamischen Reformation. Das läutert die Gedanken und wird hoffentlich längerfristig wie damals bei uns mit Luther, Zwingli und Calvin Früchte tragen. Auch wenn dafür nicht wenige ihr Leben lassen mussten und Hurerei und Kaffee trinken in der heutigen „Weltstadt“ Zürich lange Zeit verbannt waren. Ein Schritt zurück, zwei nach Vorne. Der „Fortschritt“ will erarbeitet sein.

Im Westen liegt die Quelle der Freiheitsidee. Die Idee individueller Freiheit, politischer Demokratie, des Rechtsstaats, der Menschenrechte und kultureller Freiheit. […] Es war der Westen, der die Stellung der Frau verbessert, die Sklaverei bekämpft und die Gewissens-, Meinungs- und Informationsfreiheit verteidigt hat. Nein, der Westen braucht keine Belehrungen über die überlegenen Tugenden von Gesellschaften, die ihre Frauen unterdrücken, deren Klitoris beschneiden, sie steinigen für mutmaßlichen Ehebruch, die Säure in ihre Gesichter kippen, oder die denjenigen die Menschenrechte absprechen, die angeblich niedrigeren Kasten angehören. […] Doch warum wollen sie [islamische Einwanderer] alle in den Westen – und nicht nach Saudi-Arabien?

Quelle: „Entschuldigt Euch nicht!“

Ich selber habe diese Gedankengänge in der ähnlichen Form schon mehrer Male durchgedacht. Schön zu sehen, dass ich wohl nicht der einzige bin. Das wohl schlagendste Argument ist wirklich: Wieso wandert man zu den Gottlosen aus? Wieso tut man sich dies an, wenn zu Hause dank Koran alles gottgefällig läuft, die Frauen ohne zu murren vor sich selber unter Burkas geschützt werden?

Es ist halt eben die Wirtschaft, die Arbeit, das Einkommen, das die Immigranten lockt. Ich bin mir nicht sicher, ob die Menschenrechte und individuellen Freiheiten auch ein derartig hohes Gewicht auf den Auswanderungsentscheid haben wie die ökonomischen Anreize. Wenn man bedenkt, dass viele Einwanderer zwar hier arbeiten und Geld verdienen wollen, in den eigenen vier Wänden aber die Kultur des Heimatlandes bewahren möchten – per se ja nichts schlechtes, notabene – und so bspw. ihren Töchtern den Schwimmunterricht verbieten (NZZaS, 29. Januar 2006, S. 24, „Die Integration geht baden“), mutet es doch komisch an.

Aus meiner Sicht ist nämlich der wirtschaftliche Erfolg untrennbar mit unserer religiösen und aufklärerischen Entwicklung verkettet. Eben gerade, weil die katholische Religion im 16. Jahrhundert reformiert wurde, eben gerade, weil unser Vorfahren 1789 in Paris die Revolution und (vor, während und nach dem Terreur) die Menschenrechte – und damit auch den Kerngedanken der Aufklärung – ausgerufen haben. Aber auch, weil wir die Kreuzzüge durchgeführt, unzählige Sklaven in alle Welt verschifft, unzählige „Heiden“ bekehrt (oder allenfalls hingemetzelt) oder auf unserem Kontinent auch 6 Millionen Juden vernichtet worden sind. Trotzdem.

Für Feministinnen wahrscheinlich ernüchternd: Die Schweiz war bereits seit Jahren (oder gar Jahrzehnten?) das reichste Land der Welt, als die Frauen 1971 das Stimmrecht erhielten. An dem kann es also nicht gelegen haben – ein Gegenargument, vor dem ich mich bei Diskussionen über dieses Thema schwer fürchte.

Die Frage ist also: Muss der Islam, die arabischen Länder, all dies auch durchmachen? Oder geht es auch ohne Blutvergiessen? Wünschenswert wäre es zumindest. Oder gibt es gar einen anderen, bisher unbekannten Weg? Wenn ja, wieso wurde er noch nicht gefunden?

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