Archiv ‘Uncategorized’

Dienstag, 8. November 2005

Very Important Azubine

Da will man sich gestern Montag-Abend ins Bett lümmeln, um endlich zum wohlverdienten Schlaf zu kommen, aber dann läuft da wieder einmal ein fesselndes Doku-Drama namens Weltmarktführer – Die Geschichte des Tan Siekmann – Geplatzte Träume, verbranntes Geld. Und da solle noch einer sagen, ZDF bringe nur Nischenprogramme …

Um was geht’s? Das Platzen des Dot-Com-Boomes im Jahre 2001 (in Europa hat der Knall ja zeitverzögert stattgefunden), aufgezeigt anhand des Unternehmens Biodata. Ich schaltete gerade zur richtigen Zeit zu, nämlich gerade etwa im Jahr 2000, als der charismatische Gründer seine Firma mittels IPO an die Börse bringt. Und sich der Aktienkurs dann innerhalb eines Jahres immer rasanter dem Boden nähert und ihn schlussendlich durchschlägt.

Geblieben – oder aufgefallen – ist mir während der Visionierung vor allem eines: Dieser Chef, und wie das Arbeitsklima in der grossen Euphorie nach dem Börsengang locker flockig gehalten wurde. Irgendwie kenne ich das aus meinen eigenen jungen Jahren, als ich meine erste Angestelltentätigkeit auch in der (Zürcher-)Dot-Com-Industrie (Bytix-Dot-Com) absolvierte. Zwar war Bytix nie börsenkotiert, doch der Scheff verhielt sich auffallend ähnlich.

In einer Szene erzählt die Auszubildende persönliche Assistentin Siekmanns (Sickmans? *grins*) von ihm den Namen „Very Important Azubine“ verpasst. Locker flockig, wie eben in der Branche üblich. Der Witz am Ganzen: Diese Bezeichnung wurde dann aber tatsächlich auch noch auf Visitenkarte gedruckt und an alle Geschäftskunden verteilt. Banken etc. – typisch Dot-Com-Business. Zwar ganz Hundert, aber nicht der Reihe nach.

Auch in meiner Dot-Com-Zeit gab es diese Episode, als der Geschäftsführer (CEO, neu-englisch – aber ist dieser Ausdruck bei knapp vier Angestellten und kleinem Gewinn wirklich angebracht?) sich eine Sauerstoffflasche ins Büro stellen liess und wir dann mit Atemmasken ausgestattet wurden und reinen Sauerstoff schnüffeln durften. Wer möchte dies nicht anstelle eines dreizehnten Monatslohnes? Nicht, dass man das länger als einen Tag tat – aber so war sie eben, die Dot-Com-Zeit. Jung, unverbraucht, draufgängerisch, spontan. Nur leider kaum Umsatz und ohne Gewinn – die Tragsäulen eines erfolgreichen Wirtschaftens, schon vor mehr als hundert Jahren wie auch halt leider heute auch noch.

Auch fiel mir die Autovernarrtheit Siekmanns auf. Der Besitz starker Gefährte – auch dies scheint verbindend zu sein für Dot-Com-„Grössen“. Obwohl ich nicht sagen möchte, dass jeder Fahrer eines Porsche Boxsters nun seine Firma in den Ruin treibt, nein, nein! Es wäre aber noch interessant aufzuzeigen, ob diese Begeisterung für potente Automobile ein Charakterzug von solchen Schiffbruch-Kapitänen aus der Internetbranche wäre?

Eins ist jedenfalls klar: Die DVD wurde soeben bestellt. Ein solches Zeitdokument darf in meiner DVD-Sammlung nicht fehlen. Schliesslich erinnert es mich an meine eigene Vergangenheit und ist ein gutes Lehrstück, wo man im Arbeitsalltag nicht unterkommen sollte.

Übrigens: Eine solche Doku hat nicht das erste Mal das Licht der Welt erblickt. Bereits seit einigen Jahren steht bei mir Startup.com im Bücherregal. Die ähnliche Story mit anderen Akteuren (Amis), an einem anderen Ort (USA). Einfach halt ein wenig älter als das hier besprochene Machwerk – ob der deutsche Regisseur hier ein wenig abgeschaut hat? Eins hat aber Startup.com der deutschen Doku voraus: Während Zweitere die Geschichte rückblickend erzählt, war der Regisseur des amerikanischen Dramas mittendrin, statt nur dabei. Ohne zu wissen, wie filmträchtig das Unternehmen und seine Akteure einmal enden würden, war er von Anfang bis Schluss mit dabei. Eine solche Chance bietet sich einem nicht alle Tage, möchte man denken. Ich möchte aber einwenden, dass während der Dot-Com-Blase wohl ein beliebiges Unternehmen gewählt hätte werden können – und fast jedes hätte es im Laufe der Dreharbeiten gedreht. Die Flegeljahre unsere Branche halt …

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Montag, 7. November 2005

Meine Freundin in Afrika in guten Händen …


Zeremonie
Originally uploaded by Melä.

Meine Freundin inmitten einem Dutzend junger afrikanischer Männer – aber ich bleibe gaaanz ruhig! Keine Panik … *nervöswerd*

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Montag, 7. November 2005

Sony schiesst den Vogel ab

Die ganze Story wird immer besser ….

Also on this topic, Matt Nikki in the comments section discovered that the DRM can be bypassed simply by renaming your favourite ripping program with „$sys$“ at the start of the filename and ripping the CD using this file, which is now undetectable even by the Sony DRM. You can use the Sony rootkit itself to bypass their own DRM!

Quelle: Sony Rootkit Phones Home

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Samstag, 5. November 2005

Der Schweizer Bauer

Man findet es als ganz selbstverständlich, dass der Bauer morgens 4 Uhr zur Arbeit geht, dass er spät abends, wenn der Arbeiter in der Stadt am Biertisch über den Bauer schimpft, noch draussen im Stalle steht und arbeitet, dass der Bauer einen einfachsten Lebenshalt hat, dass er nur ein Minimum an Hygiene berücksichtigen kann und dass er fast keinen Anteil an der allgemeinen Bildung, an Kunst und Wissenschaft nehmen darf. Den Arbeiter aber bemitleidet man, weil er nicht überall mittun kann. Für ihn hat man alles Verständnis, immer zu helfen. Der gleiche Gedanke aber für den Bauer fehlt in vielen Kreisen vollständig.

Quelle: Ernst Laur, Mitteilungen der Gesellschaft Schweizerischer Landwirte, 1914/2, S. 27f.

Irgendwie hat sich in der Angelegenheit nicht viel geändert. Mein Onkel beispielsweise steht auch in seinen wohlverdienten Ferien (z.B. irgendwo an der spanischen Riviera) zu Unzeiten auf, weil er den werktäglichen Rhythmus derart verinnerlicht hat. Soweit ich weiss ist er normalerweise bereits vor 5 Uhr im Stall …

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Samstag, 5. November 2005

Als lange Haare noch en vogue waren …


1972_09-52
Originally uploaded by F. Schiller.

Das ganze Photoset findet man hier:

Klassenfahrt 1972

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Samstag, 5. November 2005

think eMeidi – The word spreads


Access Statistic of my Blog
Originally uploaded by emeidi.

Mehr noch als ich Blog-Einträge erstelle lasse ich mir regelmässig die Zugriffstatistik anzeigen. Wie wohl jeder Blogger ist man schlussendlich daran interessiert, ob das Geschrei überhaupt jemand mithört, das man hier im grossen, virtuellen Ozean von sich gibt. Obwohl reine Zugriffszahlen täuschend sind – mein Blog wird tonnenweise von Suchmaschinen-Spiders heimgesucht – sehe ich doch einen kontinuierlichen Anstieg der Zugriffe. Der eine oder andere liest also den einen oder anderen Beitrag in meinem Blog. Mission accomplished, wie Bush sagen würde.

Dank dem Referrer-Tracking sehe ich auch, woher die Zugriffe kommen. In letzter Zeit nun habe ich bereits zwei Anwender-Foren gefunden, in deren Einträge auf mein Blog verwiesen wird:

Number One

Von wo auf meine Artikel verwiesen wird, ist nun also klar. Doch welcher Artikel ist denn eigentlich der meistgelesenste? Auch hier gibt die Statistik Auskunft: Unangefochtene Nummer eins der angesurften Artikel ist ein Beitrag, den ich verfasst habe, als think eMeidi gerade frisch geschlüpft war:

Wieso die NZZonline keinen RSS-Feed will …

Nachdem das E-Mail von der NZZ Online-Redaktion auf meinem Blog publiziert worden war, verbreitete sich das Wort in der (noch kleinen) Schweizer Blogosphäre:

Soviel Blog-Präsenz freut mich natürlich ungemein *froi*

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Donnerstag, 3. November 2005

Mac zu verschenken

Nachdem bekannt wurde, dass Sony mit einigen seiner neuesten CD-Titeln den Leuten auch ein Rootkit unterschiebt, ging es nicht lange, und einige findige Hacker fanden prompt einen Weg, das Böse ™ noch Böser zu machen:

Want to cheat in your online game and not get caught? Just buy a Sony BMG copy protected CD.

World of Warcraft hackers have confirmed that the hiding capabilities of Sony BMG’s content protection software can make tools made for cheating in the online world impossible to detect.

Quelle: World of Warcraft hackers using Sony BMG rootkit

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Donnerstag, 3. November 2005

Gebt uns mehr Radarkästen!

Kollege Essig drüben bei Ignoranz.ch spricht mir wieder einmal aus der Seele:

Wer sich nicht an die Regeln halten kann, soll bezahlen. Es gibt doch nichts einfacheres als die Geschwindigkeit einzuhalten, oder etwa nicht?

Quelle: Wer eine Busse kriegt ist selber schuld

Ein Punktemodell à la Deutschland fände ich toll. Personen, die häufig falschparkieren oder oft die Höchtsgeschwindigkeit überschreiten, sollte der Fahrausweis entzogen werden – wer solche „Basics“ nicht versteht, ist schlichtweg nicht verkehrstauglich.

Auch ich bin kein Engel: In meinem wilden Zürcher-Jahr (Juli 2000 bis Mai 2001) habe ich für satte 1840 SFr. Bussen zusammengefahren. Das Beste: An einem gewissen Tag sogar zweimal beim gleichen Kasten – bei der Fahrt zur Arbeit am Morgen, und danach auch noch gleich bei der Rückfahrt am Abend.

Dieser hohe Betrag kam aber schlussendlich dann eher dadurch zu stande, dass ich die Rechnungen ignorierte und ich darauf mehrere Male Gerichtsentscheide zugestellt bekam. Das war mir eine Lehre …

Zum Glück fahre ich heutzutage kaum noch Auto, und wenn, dann versuche ich nicht mehr, Geschwindigkeitsrekorde zu brechen. Jaja, der 205 würde nämlich noch gerade knapp 140 laufen *grins*

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Donnerstag, 3. November 2005

In Word gespeicherte Bilder exportieren


Invalid Volume License Key
Originally uploaded by emeidi.

Selbst ich weiss mir normalerweise nicht besser zu helfen und füge einen Windows-Screenshot in ein Word-Dokument ein, um ihn über die Datennetze transportieren zu können. Doch wie man danach die Grafik-Daten dann wieder aus der .doc-Datei herausholt, war auch mir bislang ein Rätsel. Oft bemühte ich Photoshop, indem ich einfach einen weiteren Screenshot anfertigte. Abgesehen von der Qualitätseinbusse war dieses Unterfangen sehr zeitintensiv. Zum Glück habe ich heute endlich den Tipp des Jahrhunderts gefunden:

File > Save as Web Page …

Traraaa! .PNG und .JPG – wie fürsorglich von Microsoft. Wenn doch alles so einfach ginge mit deren Produkten …

Invalid Volume Licensing Key

Der Inhalt des Screenshots ist leider dann dagegen kaum erfreulich – Akademiker, meist gar am Zenit ihrer Laufbahn angekommen (Professoren!) haben die Sache mit Lizenzen etc. bis heute nicht begriffen. Einmal kaufen, auf hundert PCs installieren? Kein Problem. Microsoft hat ja schliesslich genug Geld und produziert sowieso nur schittere Software. Meine Gegenfrage: Wieso setzt ihr deren Produkte dann so exzessiv ein? Und mein allabendliches Stossgebet: Wann schaut an unserer Uni endlich mal die BSA vorbei?

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Donnerstag, 3. November 2005

Holdrio und der 27. November


Holdrio
Originally uploaded by emeidi.

Wer einem aus der Tageszeitung (Quelle: Der Bund, Dienstag, 1. November 2005, S. 21) nicht alles entgegenlächelt!

Kollege Holdrio, der wie ich am Gymnasium Bern-Kirchenfeld in pubertären Zeiten des Sturm und Drangs die Matur ablegete, legt sich nun wieder mal ins Zeug – diesmal für seinen Arbeitsplatz im Stauffacher im HB Bern.

Eigentlich habe ich ja immer noch vor, am 27. November ein NEIN in die Urne zu legen …

Übrigens: Unter Kollegen haben wir schon gerätselt, wie freiwillig das Foto eigentlich war?

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