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Mittwoch, 22. April 2026

Modewort: „Mental Load“

Dieser Begriff begegnet mir in letzter Zeit sowohl virtuell als auch im realen Leben vermehrt.

Meine (unpopuläre) Meinung zum Begriff, und der Leute (primär Mütter), die ihn gebrauchen: Sich in einer Opferrolle darzustellen. Der Begriff dient aber auch als Entschuldigung für alles, was nicht rund läuft.

Weiter sagt mir mein Bauch, dass Beiträge zu dem Thema vor allem auf Instagram erscheinen, und der Begriff deshalb hauptsächlich dort sein Unwesen treibt.

Im positiven (?) Fall scheinen mir auf Instagram viele Mütter unterwegs zu sein, die heile Familie vortäuschen. Und dabei auch Posts anderer Mütter konsumieren, die ebenfalls heile Familie vortäuschen.

Und wenn die heile Familie nicht mehr aufrecht erhalten werden kann, wird man Opfer der Social Media-Algorithmen, die einem nicht nur das vorsetzen, was einem zum nie endenden Doom-Scrolling animiert, wie der Ring aus Herr der Ringe die Seele von innen tötet, sondern „Mental Load“-Situationen (so imaginär sie auch sein mögen) auch vollends negativ eskalieren lassen.

Was ich mich frage: Gab es die „Mental Load“-Problematik schon immer? Hiess sie früher einfach anders? Aber noch viel wichtiger, und spannender: Gibt es die Mental Load-Problematik nur im Westen? Oder auch in anderen Kulturkreisen und unter nicht-christlichen Religionen, bei welchen Frauen viel viel mehr Kinder kriegen als bei uns?

Auf jeden Fall ein weiterer Grund, wieso meine und nachfolgende Generationen gerade durch Geburteneinbruch unsere westliche Zivilisation vernichten.

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Labels: Eltern, Familie, Social Media

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Freitag, 15. März 2013

Photos eines Instagram-Benutzers als RSS-Feed abonnieren

Obwohl Google seinen (RSS-)Reader bald dicht macht, heisst das noch lange nicht, dass RSS-Feeds eine überholte Technologie sind.

Wer die Photos eines Instagram-Benutzers abonnieren möchte, abonniert folgende URL:

http://ink361.com/feed/user/[instagramusername]

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Labels: Web

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Sonntag, 15. April 2012

Instagram und der lächerlich-gefährliche JOBS Act

Mark Zuckerberg und seine mit Milliarden um sich werfenden VC-Fritzen im Silicon Valley täten gut daran, sich Betriebswirtschaftsweisheiten ihrer Vorfahren zu Gemüte zu führen:

In the old days, in the fifties and sixties for instance, you would never take a company public that wasn’t profitable at the time of the IPO, or didn’t have a multi-year track record of solid revenues.

Quelle: Why Obama’s JOBS Act Couldn’t Suck Worse

Aber jetzt kommt noch unser Obama und will mit dem JOBS Act ein Gesetz in Kraft setzen, welches Internet Startups aus der Pflicht für sauberes Buchhalten enthebt:

We needed Barack Obama and the congress to compromise the entire U.S. stock market because it’s too expensive for a publicly-listed company with billion-dollar ambitions to hire an accountant?

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Labels: USA, Web

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