Samstag, 25. Februar 2012

youtube-dl meldet „no fmt_url_map or conn information found in video info“

Wer Youtube-Videos auf seinen Rechner herunterladen möchte, um sie später ohne Internetverbindung anschauen zu können, wird das Python-Script youtube-dl längst kennen.

Wenn das Ding aber den Fehler

$ ~/youtube-dl.sh http://www.youtube.com/watch?v=QhhFQ-3w5tE
[youtube] Setting language
[youtube] QhhFQ-3w5tE: Downloading video webpage
[youtube] QhhFQ-3w5tE: Downloading video info webpage
[youtube] QhhFQ-3w5tE: Extracting video information
ERROR: no fmt_url_map or conn information found in video info

meldet, sollte man sich den Fork von Philipp Hagemeister herunterladen, welcher den Bug behebt:

youtube-dl (Philipp Hagemeisters Fork)

Youtube-Video als MP3 herunterladen

Wenn wir gerade dabei sind: Wer obiges Tool einsetzt, sollte auch zwingend nachfolgende Web-Site kennen, welche Youtube-Videos in MP3-Dateien umwandelt:

www.youtube-mp3.org

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Labels: Linux

2 Kommentare Kommentare

Jan sagt:

Ich rate dringend vom Transkodieren bei verlustbehafteten Formaten, insbesondere bei Youtube Videos ab.

Grund:

Ein User rippt eine Audio CD und stellt ein MP3 idealerweise mit 320kbps/44.1kHz bereit. Ein anderer User downloaded diese MP3 Datei. Er erstellt auf youtube ein Video und fügt das MP3 als Tonspur ein.
Youtube konvertiert im Idealfall das Video mit fmt= 45, 46, 101, 46 oder 102. Also erhält man im besten Fall einen WebM Container mit einem 192kbps Forbis Audiostream.
Ein anderer User findet das Video und möchte den Audiostream als MP3, er nutzt youtube-mp3.org.
Die website lädt den WebM Container, demuxt den Audiostream und transkodiert ihn nach MP3.

Zur Veranschaulichung noch mal die ganze Reihe:
1. Transcoding WAV > MP3
2. Transcoding MP3 > Vorbis
3. Transcoding Vorbis > MP3

Mehrfaches anwenden von verlustbehafteten Encoding-Verfahren führ zu exponentiellen Fehlern, sogenanntem Generationenverlust. Dies trifft auch zu, wenn die Ausgangs und Zielformate die selben sind, verstärken den Verlust aber bei unterschiedlichen (wie in diesem Beispiel vom Youtube-Converter).

Detaillierte Informationen zum Generationenverlust: https://en.wikipedia.org/wiki/Generation_loss

Das schlimmste an diesen Converter-Websiten:
Jeder kann sie bedienen. In Zeiten, wo Laien kaum mehr den aufwand zu P2P oder Filesharing betreiben, scheint fast jeder seine MP3s nur noch auf diese Weise zu beziehen. Die Qualität ist unter aller Sau, entschuldigt meine Ausdrucksweise. Vielleicht hören es die iPhone Besitzer mit original-Stöpseln nicht (HTC/Samsung Standard-Kopfhörer sind nicht besser), aber auf jeder anständigen Anlage oder Kopfhörern (AKG, Sennheiser, Phonak) hört man den reduzierten Dynamikumfang und die Kompressionsartefakte sehr deultich. So audiophil wie mein Onkel bin ich denn auch nicht, obwohl solche MP3s noch schlimmer auf seiner Bower & Wilkins Boxen klingen.

Leider ist somit die Qualität von (in der Schweiz legal) unter Freunden getauschten MP3s massiv gesunken.

Mein Fazit:
1. Ich nehme keine MP3s mehr aus dem Freundeskreis in meine Library auf.
2. Beim Online-Kauf ausschliesslich beatport oder ein Store mit WAV / 320kbps MP3 oder AAC
3. Falls ich wirklich einen Audiostream aus einem Youtube Video benötige, demuxe ich den einfach aus dem MP4 Container und habe ein astreines RAW AAC, oder man demuxt den Vorbis Container und hat gleich noch einen Ogg in 192kbps.
4. Wenn ich genug Geld hätte, würde ich Herrn abuse.ch mit einer DDos Attacke auf alle Youtube-MP3-Converter Websites ansetzen. [/ironie]

Jan sagt:

Das absolut dümmste ist dann noch der Umstand, dass die default-Settings dieser Websites meistens noch ein 320kbps generieren. Man beachte, dass das Urspungsmaterial durchaus ein 128kbps MP3 gewesen sein könnte.

Besser kann man heutzutage keinen digitalen, aufgeblasenen Mist produzieren, der dann auch noch ~7MB pro 3min benötigt.

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