Donnerstag, 26. Februar 2015

The Man in the High Castle: Zwei Fehler in den Details

Deutsche Sprache, schwere Sprache (jedenfalls für Hollywoods Set-Gestalter mit us-amerikanischen Tastaturen):

Hirohito Flughaven? Das hätte wennschon wohl „Flughafen“ heissen müssen. Werden das deutsche F und das deutsche V in Englisch wirklich so oft vertauscht?

The Man in the High Castle Hirohito Flughaven
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Abgesehen fand ich es komisch, dass die Szenen, welche in San Francisco spielen, sehr viele deutsche Schilder enthielten – beispielsweise „Auskunft“ am Zentralbahnhof. Wenn der Westen der USA in der alternativen Zeitlinie wirklich zu den Pacific States of America unter Führung des Japanischen Kaiserreichs gehört, sollte doch alles in Japanisch angeschrieben sein, nicht?

„DAS GROBE NA…“ – wer den scharfen S nicht kennt (respektive nicht weiss, wie man dieses Zeichen im us-amerikanischen Tastaturlayout schreibt), nimmt halt einfach den grossen „B“. Nur dem Aeby in Bern wird dies auffallen:

The Man in the High Castle Das Grobe Nazi
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Gleichzeitig muss man die Macher aber auch loben für die Liebe zu den restlichen Details (Stichwort: Nazi Times Square). Insbesondere hat mir gefallen, dass die Nazi-Akteure mit einem glaubhaften deutschen Akzent sprechen. Für Hollywood keine Selbstverständlichkeit!

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Labels: Medien

Ein Kommentar Kommentare

Ralph M sagt:

Der Fehler ist mir bei Anschauen nicht aufgefallen. Dafür aber zwei andere.

Als Rudolf Wegener von Mr. Nagomi bei einer Autofahrt aufgefordert wird, seinen Pass zu zeigen, steht dort „Grossdeutsche Reich“. „Großdeutsches Reich“ hätte es sein müssen.
Bei einer Luftaufnahme des alternativen Berlins kann man zwar die „Große Halle“ (wie von Albert Speer erdacht) sehen, allerdings auch das Gebäude des Bundeskanzleramts, dass es sicher in diesem Berlin nie gegeben hätte…

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