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Freitag, 6. März 2015

Depression? Nein, Schwede!

Vor einigen Wochen habe ich zusammen mit Stephanie die in Schweden produzierte Fernsehserie Welcome to Sweden entdeckt, in welcher der US-Amerikaner Bruce Evans (gespielt von Greg Poehler, dem Bruder von Amy Poehler) mit seiner — selbstverständlich — blonden und gefühlten zwei Meter grossen Schwedin Emma Wiik (Josephine Bornebusch) von New York nach Schweden übersiedelt.

Die Serie empfinde ich als nette Unterhaltung, da man doch einige Parallelen mit der Übersiedlung von den USA in die Schweiz erkennen kann.

Die beste Konversation in der ersten Staffel war folgendes Gespräch zwischen Bruce und seiner künftigen Schwiegermutter Viveka Börjesson, einer Psychologin:

„Wait, do you think I’m depressed?“

„Well, aren’t you?“

„No. I just was … trying to act more Swedish. Trying to be more like them. Think like them, be like them …“

„Wow. Ok, I see. But sometimes it’s hard to tell the difference between depressed and Swedish …“

Quelle: Welcome to Sweden, S01E07 — „Homesick Lagom“, 08:08 bis 08:54

Schnitt

Das Video habe ich mir übrigens folgendermassen zurechtgeschnitten:

$ ffmpeg -i "Welcome to Sweden (2014) - S01E07 - Homesick Lagom.mp4" -ss 488 -t 47 -acodec copy -vcodec copy "homesick.mp4"

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Donnerstag, 26. Februar 2015

The Man in the High Castle: Zwei Fehler in den Details

Deutsche Sprache, schwere Sprache (jedenfalls für Hollywoods Set-Gestalter mit us-amerikanischen Tastaturen):

Hirohito Flughaven? Das hätte wennschon wohl „Flughafen“ heissen müssen. Werden das deutsche F und das deutsche V in Englisch wirklich so oft vertauscht?

The Man in the High Castle Hirohito Flughaven
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Abgesehen fand ich es komisch, dass die Szenen, welche in San Francisco spielen, sehr viele deutsche Schilder enthielten – beispielsweise „Auskunft“ am Zentralbahnhof. Wenn der Westen der USA in der alternativen Zeitlinie wirklich zu den Pacific States of America unter Führung des Japanischen Kaiserreichs gehört, sollte doch alles in Japanisch angeschrieben sein, nicht?

„DAS GROBE NA…“ – wer den scharfen S nicht kennt (respektive nicht weiss, wie man dieses Zeichen im us-amerikanischen Tastaturlayout schreibt), nimmt halt einfach den grossen „B“. Nur dem Aeby in Bern wird dies auffallen:

The Man in the High Castle Das Grobe Nazi
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Gleichzeitig muss man die Macher aber auch loben für die Liebe zu den restlichen Details (Stichwort: Nazi Times Square). Insbesondere hat mir gefallen, dass die Nazi-Akteure mit einem glaubhaften deutschen Akzent sprechen. Für Hollywood keine Selbstverständlichkeit!

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