Archiv ‘Linux’

Dienstag, 14. August 2007

LaTeX mit maximaler Seitenausnutzung und minimalen Seitenrändern

Heute habe ich eine meiner Web-Applikationen auf der Arbeit um die nützliche Funktion erweitert, PDF-Dateien auszugeben. Der Inhalt ist eine Tabelle (longtable, wer LaTeX-kundig ist), die im Querformat ausgegeben werden soll. Mit den Standardeinstellungen der Dokumentenklasse report konnte sich die Tabelle überhaupt nicht entfalten, weshalb ich mich auf der Suche nach Einstellungen machte, die den auf einer Seite zur Verfügung stehenden Platz maximieren:

\documentclass[10pt,a4paper,landscape]{report}

\setlength\topmargin{0cm}
\setlength\headheight{0cm}
\setlength\headsep{0cm}
\setlength\textheight{160mm}
\setlength\textwidth{245mm}
\setlength\oddsidemargin{0cm}
\setlength\evensidemargin{0cm}

\begin{document}
\end{document}

\textheight{} und \textwidth{} waren dabei die massgeblichen Befehle, auch wenn die anderen \setlengths ihren Teil zum Endprodukt beitragen.

Fazit: Anstelle von 16 habe ich das PDF auf 11 Seiten heruntergerechnet.

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Sonntag, 29. Juli 2007

IIS vs. Apache

Windows Server/IIS

Linux/Apache

In his post, Stiennon explains that both images (shown here) represent a map of system calls that occur when a web server serves a single HTML page with a picture. The same page and picture have been used on both servers for the purpose of testing.

Quelle: Windows vs Linux Server

Wir haben es immer vermutet, jetzt ist es klar: Wer kein Gefrickel will, wählt Open-Source!

In its long evolution, Windows has grown so complicated that it is harder to secure. Well these images make the point very well.

Quelle: Why Windows is less secure than Linux

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Freitag, 27. Juli 2007

Datei aus tar-Archiv wiederherstellen

Von Zeit zu Zeit erstelle ich von meinem Linux-Server hier zu Hause ein Backup mit mkcdrec. Das daraus resultierende iso-Image wird dann auf CD gebrannt und in mein Bankschliessfach nach Bern transferiert. Damit ich bei einem Notfall nicht bei meiner Bank vorsprechen muss, belasse ich das iso auf dem Server.

Leider muss ich hie und da auf die Backups zurückgreifen – wie heute. Mit einer blöden Aktion habe ich mir meine named.conf überschrieben. Was nun?

Als erstes habe ich das Image auf meine Workstation (Mac OS X) kopiert und danach gemountet (das Mounten ginge selbstverständlich auch ohne Transfer über das Netzlaufwerk). Danach habe ich die entsprechende Partition gesucht und das Datei-basierte, komprimierte Backup auf den Desktop verschoben.

Als nächstes musste die gz-Datei entpackt werden:

$ gunzip sda7._.tar.gz

Nun haben wir eine tar-Datei rumliegen. Im Normalfall möchte man einige wenige Dateien wiederherstellen, weshalb es sich nicht lohnt, gleich den ganzen Inhalt des „Tape Archives“ zurückzuschreiben. Deshalb sucht man den exakten Pfadnamen der Datei, in meinem Fall named.conf:

$ tar --list --file=sda7._.tar | grep named.conf
./etc/bind/named.conf

Mit der obigen Angabe können wir nun die Datei aus dem Archiv herausholen:

$ tar --extract --file=sda7._.tar ./etc/bind/named.conf

Fertig.

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Samstag, 7. Juli 2007

fink bringt GNU-Software auf den Mac

Der Ordnung halber sei fink erwähnt – wer GNU-Software auf seinem Mac braucht (und demzufolge ein Power-User von Terminal & Co. ist), hat das Ding längst installiert:

How to install Linux applications in OS X – a complete walkthrough

Nebenbei: Leider war ich bisher zu Faul, die Pfad-Variable mit /sw/bin zu ergänzen, weshalb ich jedesmal, wenn ich das gute, alte wget verwenden will, den absoluten Pfad zum Tool angeben muss:

beta:~ mario$ /sw/bin/wget -V
GNU Wget 1.8.2

Copyright (C) 1995, 1996, 1997, 1998, 2000, 2001 Free Software Foundation, Inc.
This program is distributed in the hope that it will be useful,
but WITHOUT ANY WARRANTY; without even the implied warranty of
MERCHANTABILITY or FITNESS FOR A PARTICULAR PURPOSE.  See the
GNU General Public License for more details.

Originally written by Hrvoje Niksic .

Alternative

Die Alternative ist Darwin Ports – doch mit diesem Paket-Manager und Repository habe ich (leider) keine Erfahrung.

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Samstag, 7. Juli 2007

Mac OS X Terminal einfärben

Nun bin ich also gerade daran, (gemäss Anweisungen der GTD-Gurus) meinen Desktop von altem Ballast zu „decluttern“ und arbeite mich durch hunderte von .webloc-Dateien. Eine davon zeigt auf den Artikel Color Your OS X Command Prompt.

Um unter Mac OS X 10.3.9 in den Genuss farbiger Listings zu kommen, muss die Datei ~/.bash_profile mit folgendem Inhalt erstellt werden:

export CLICOLOR=1
export LSCOLORS=ExFxCxDxBxegedabagacad

Bei einem schwarzen Hintergrund sind folgende Farben lesbarer:

export LSCOLORS=dxfxcxdxbxegedabagacad

Ausserdem sollte das Terminal unter Preferences auf xterm-color geschaltet werden. Nun noch ein Neustart der Applikation, und fertig ist das Farbenwunder!

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Donnerstag, 21. Juni 2007

Wie viele RSS-Abonnenten habe ich? (oder: Shell-Tricks)

Angespornt durch den Artikel 10 Techniques I Used To Go From 0 To 12,000 RSS Subscribers In Seven Months – With No Ads Or Leverage nahm mich Wunder, wieviele RSS-Abonnenten ich denn ungefähr habe.

Dank meinem Hosting-Provider Genotec habe ich Zugriff auf die RAW Log-Files von Apache. Als Stichprobenraum wählte ich den ganzen Monat Mai.

Zur Analyse lud ich die 31 2007-05-*.gz per FTP auf den lokalen PC herunter. Damit war die Arbeit mit dem Mac-GUI erledigt und ich wendete mich einer Mac OS X Terminal-Session zu.

  1. Entpacken und zusammenfügen der täglichen Log-Dateien zu einem grossen File
    gunzip *.gz
    cat access_log* > access.log
  2. Herausfiltern der Zugriffe auf atom.xml sowie rss.xml (die beiden Dateien enthalten die Feeds im XML-Format)
    cat access.log | grep atom.xml > access-atom.log
    cat access.log | grep rss.xml > access-rss.log
  3. Isolieren der Hosts (d bedeutet „Delimiter“ oder Trennzeichen; in meinem Fall ist es das Leerzeichen; f bedeutet „Field“). Mit der Kenntnis des Formats des Apache-access.logs sollte es klar sein, dass ich damit die Spalte mit der IP- oder DNS-Adresses des zugreifenden Clients vom restlichen Datenmüll trenne
    cat access-atom.log | cut -d " " -f 1
  4. Nun bringen wir etwas Ordnung in die Sache, fasse Anfragen von identischen Hosts zusammen und geben aus reinem Gwunder auch gleich noch aus, wieviele Anfragen der jeweilige Host verursacht hat:
    sort | uniq -c
  5. Um die Anzahl Abonnenten zu eruieren, benutzen wir das Tool wc (wordcount) mit dem Switch l, der das Tool anweist, Linien (und nicht etwa Wörter) zu zählen
    wc -l

Alle Befehle nacheinander gepipet ergeben folgenden Einzeiler (für Zugriffe auf das altmodische atom.xml):

cat access.log | grep atom.xml | cut -d " " -f 1 | sort | uniq | wc -l

Wer

Die Antwort

Im Monat Mai war mein Blog also von 1634* Lesern abonniert.

*) Bemerkungen

  • Hinter einem Host können sich auch mehrere Leser verbergen (bspw. Google Reader)
  • In dieser Statistik werden auch Hosts gezählt, die im ganzen Monat nur gerade eine Anfrage auf den Feed gemacht haben. Einerseits können dies Leute mit dynamischen IP-Adressen sein, andererseits auch Leute, die ich mit meinem Geschreibsel nicht zu fesseln vermochte.

Qualitative Aussagen

Zu meinen Abonnenten gehören Computer, die (neben anderen) in folgenden Unternehmensnetzwerken stehen:

  • Universität Bern
  • Universität Zürich
  • ZHW
  • ISZ
  • GIBB
  • Universität Leipzig
  • Planetlab MIT/Princeton
  • UCLA Computer Science
  • Ravensbourne College of Design and Communication
  • Espace Media
  • Swisscom
  • Axpo
  • Bundesverwaltung
  • Netstyle
  • Init7
  • Merck

Es scheint sogar einen (?) Leser zu geben, der meine Blogs auf seinem Mobiltelefon liest. Suchthaufen! *zwinker*

Google-Kandidaten aufgepasst!

Eine solche Frage kann einem übrigens während einem Telefoninterview mit Google gestellt werden. Merkt euch als die glorreichen cat, grep, cut, sort, uniq, und ihr seid eurem Traumjob näher.

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Dienstag, 29. Mai 2007

Mails serverseitig filtern mit .procmailrc

Auf der Arbeit komme ich in den Genuss eines Unix-Mailservers und eines SSH-Zugangs auf ebendiesen (der mittlerweile etwas veraltete „Big Iron“-Ansatz hat wohl nicht mehr lange Bestand und ich fürchte um meine liebevoll eingepflegten procmail-Filter). Damit sind alle Voraussetzungen erfüllt, um eintreffende E-Mails serverseitig zu filtern.

Der Vorteil gegenüber einer clientseitigen Filterung (mit Apple Mail übrigens ein Kinderspiel) liegt auf der Hand: Greife ich zum Beispiel mit einem Mobiltelefon auf den IMAP-Server zu, liegen weniger Nachrichten in der INBOX, was sich in einer schnelleren Übertragung wiederspiegelt.

Syntax

Ein kleiner Ausschnitt aus meiner .procmailrc:

:0
* ^Subject.*new station eth0.
IMAP/arpwatch-n

:0
* ^From.*arpwatch
IMAP/arpwatch

Der Aufbau ist recht simpel:

  • :0 Der Ursprung dieser Zeichenfolge entzieht sich meiner Kenntnis; die Bedeutung lautet „Es folgt eine Regel“
  • * Signalisiert einen Filter. Nachfolgend werden reguläre Ausdrücke („regular expressions“) angefügt. ^ bedeutet beispielsweise „am Anfang einer Zeile“; das Gegenteil wäre $, was „am Ende einer Zeile“ bedeutet. Ein . (Punkt) ist ein Platzhalter für genau ein Zeichen, ein .* (Punkt mit nachfolgendem Stern) bedeutet „eine beliebig lange Zeichenkette“ usw. usf.
  • IMAP/arpwatch bedeutet den Zielordner; eine grosse Datei im .mbx-Format

Bestimmte E-Mails weiterleiten

Vor einigen Tagen kam der Wunsch auf, bestimmte automatisch generierte Mails an gewisse Leute auf der Arbeit weiterzuleiten. Von Hand wäre das sehr mühsam gewesen, ein Eingriff in den Programmcode (Drupal) stand ebenfalls ausser Diskussion.

Doch wieso in die Ferne schweifen? .procmailrc bringt alles mit, um auch so etwas auf drei Zeilen zu bewerkstelligen:

:0 c
* ^Subject.*Kontodetails f
! user@server.tld
  • :0 c „c“ weist procmail an, eine Kopie der Nachricht zu erstellen (damit ich die Nachricht weiterhin in meine INBOX geliefert erhalte)
  • * Signalisiert (immer noch) einen Filter (siehe oben)
  • ! user@server.tld Die Nachricht wird an die Mail-Adresse user@server.tld weitergeleitet

Weiterführendes

5. Mails lokal zustellen

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Freitag, 4. Mai 2007

Wenn Smarty nicht schreiben will

Vor kurzem erhielt ich bei der Installation einer PHP-Web-Applikation folgende Fehlermeldung in die error.log geschrieben:

[client 0.0.0.0] PHP Warning:  Smarty error: problem creating directory "/var/webs/smarty/templates_c/%%778/%%778656331" in /var/webs/smarty/Smarty.class.php on line 589, referer: http://www.server.tld/
[client 0.0.0.0] PHP Warning:  Smarty error: problem writing '/var/webs/smarty/templates_c/%%778/%%778656331/error.tpl.php.' in /var/webs/smarty/Smarty.class.php on line 589, referer: http://www.server.tld/

Obwohl ich die Berechtigungen des übergeordneten Verzeichnisses auf rwxrwxrwx (chmod 777) gesetzt hatte, weigerte sich Smarty resp. PHP, einen neuen Unterordner zu erstellen.

Nach einigen Pröbeleien und Google-Suchen fand ich dann doch noch eine einleuchte Antwort auf die Ursache des Problems:

A: This is the problem with your hosting provider. The directories which are created by php modules, have 644 permissions by default. You cannot fix it.

Quelle: Smarty error

Am selben Ort ist ein Workaround beschrieben. Man bearbeite inc/smarty.inc.php und ändere folgende Konfigurationsvariable:

$this->use_sub_dirs = false;

Voilà! Nun funkioniert auch UCCASS 1.8.1 auf meinem Server.

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Freitag, 27. April 2007

mysqlhotcopy streikt

Seit einiger Zeit sichere ich die Datenbanktabellen auf meinem Entwicklungsserver (Debian) jeden Abend mit dem Perl-Script mysqlhotcopy. Einerseits beuge ich so einem Datenverlust vor, wenn ich für ein neues Projekt die Nacht durchgecodet habe und am nächsten Tag dummerweise DROP database ausführe, andererseits wenn Partyguide wieder einmal versuchen sollte, die Datenbank vollzuspammen.

Seit dem letzten

apt-get upgrade

spinnt die Routine leider und produziert folgende Fehlermeldungen:

Invalid db.table name 'mysql.mysql`.`columns_priv' at
usr/local/mysql/current/bin/mysqlhotcopy line 855.

Quelle: mysqlhotcopy dies with error Invalid db.table name ‚foo.bar`.`baz‘

Das Problem taucht mit dem Upgrad auf DBD::mysql 4.003 auf. Da ich in der Eile nicht herausfinden konnte, wie ich dieses Package downgrade, habe ich mysqlhotcopy folgendermassen gepatcht:

...
my @dbh_tables = eval { $dbh->tables() };
map { s/^.*?\.//o } @dbh_tables;

## Remove quotes around table names
...

Quelle: mysqlhotcopy dies with error Invalid db.table name ‚foo.bar`.`baz‘

Nun läuft das Backup wieder sorgenfrei.

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Samstag, 14. April 2007

Linux und micro&soft

Mootabolife: You can clearly see that Linux has a smaller user base.

idonthack: No, Microsoft’s products are just more bloated.

Quelle: PICTURE: Microsoft & Linux together at last.

Und das beste kommt erst noch: Beides sind ureigene Schweizer-Produkte! Vergesst das Silicon Valley, das Silicon Gallen is the place to be …

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