Archiv Oktober 2026

Freitag, 30. Oktober 2026

Apple Shortcuts auf iOS (respektive: Automations): Doch zu etwas nützlich

Um die Apple Shortcuts App habe ich bislang einen grossen Bogen gemacht.

Doch wie ich erfreut feststellen durfte, fanden sich folgende Anwendungsfälle für die App. Nachfolgend beschreibe ich sie.

Batterie schonen

  • When battery level falls below 65%
  • Set Low Power Mode

Letzte bekannte Position

  • When battery level is 5%
  • Get Current Location
  • Send Message

So kriege ich hoffentlich auf jeden Fall eine Meldung, wo sich mein iPhone aufgehalten hat, als die Batterie kurz vor Leerstand war.

Auto fahren

  • When CarPlay connects
  • Blitzer.de PRO: Start warn logic

Damit muss ich nicht länger überlegen, wenn ich ins Auto steige, das iPhone per USB an den Sony-Receiver anschliesse, und losfahre. Blitzer.de startet automatisch (im Hintergrund) und informiert mich über Staus und Baustellen.

Training

  • When I start a Rowing workout
  • Send Message
  • Set Focus
  • Set Brightness
  • Set Volume

Sobald ich auf der Apple Watch das Rudertraining aktiviere, erhält meine Frau eine iMessage, dass ich nun zu rudern begonnen habe und das ca. 50 Minuten dauern wird. Weiter setze ich das Telefon auf „Do not disturb“, regle die Bildschirmhelligkeit auf 5 Prozent herunter (ich verwende das iPhone mit der ErgData App während dem Rudern, und der Bildschirm muss nicht wie ein Weihnachtsbaum strahlen), und schlussendlich setze ich das Volumen auf 80 Prozent, da ich während dem Rudern immer Podcasts höre.

WICHTIG: Damit die Nachricht auch wirklich gesendet wird, musste ich Folgendes einschalten:

  • Run immediately
  • Notify When Run: No

Die Nachricht wurde aber nicht abgeschickt, wenn ich den Kontakt meiner Frau mit dem iMessage-Chat angewählt habe. Die iMessages wurden erst versendet, als ich aus dem Kontakt meiner Frau zwei (2!) Zieladressen auswählte und so (offenbar) einen Gruppenchat mit ihr, nochmals ihr, und meinerseits eröffnete.

Hürden

Übrigens: Ich beneide den Application Owner nicht (oder wie Apple die Leute nennt, die die Verantwortung für eine native, von Apple entwickelte App tragen). Das UI finde ich unintuitiv und habe meine liebe Mühe damit. Das Problem: Ich kann mir mit bestem Willen nicht ausdenken, wie eine App mit solch komplexen Fähigkeiten sonst aussehen sollte. Was ich hingegen sagen kann: So wie sie jetzt aussieht ist zu kompliziert.

Noch verwirrender: Ich öffne die Apple Shortcuts App, welche ein Tab „Automations“ enthält, und dort Automations aufführt die ich auch under Apple Home App sehe (bspw. die Rollläden je nach Tageszeit hoch- und runterfahren). Make it make sense

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Samstag, 24. Oktober 2026

Migadu: „550 5.7.1 sender address rejected: not allowed“

Wegen anhaltender Probleme mit Cyons Email-Infrastruktur, und insbesondere auf Grund eines unterschiedlichen Verständisses zwischen Kunde und Anbieter, für was eine solche Infrastruktur gebraucht werden kann und dabei tolerieren sollte, bin ich auf Migadu gestossen.

Der Anbieter will nur eines machen: Email, und zwar gut, für Power User und Geeks. Ein fantastisches Produkt!

Ich habe deshalb über Hostpoint eine zweite Domain gekauft, und wickle nun emailbasierte Systemmeldungen meines Serverparks über Migadu ab.

So möchte ich verhindern, dass mir Cyon über mehrere Tage hinweg wegen „Problemen“ mit Emails meiner Infrastruktur meine privaten und geschäftlichen Emails abklemmt.

In dem Zusammenhang: Cyons Crew ändert auch schon mal einfach so das Passwort eines angeblich „kompromittierten“ Email-Kontos (Meine Meinung: Bounces sind kein Hackerangriff …), und blockiert dann wenig später gleich das ganze Kundenkonto, weil die Automationen, welche mit dem alten, vom Kunden gesetzten Passwort weiter regelmässig auf das Email-Konto zugreifen wollen, dann als noch grössere „Attacke“ erachtet werden. Item.

Migadu hat Restriktionen, wie viele „outgoing“ Mails man versenden kann. Der Clou: Emails, welche innerhalb der eigenen Domain versendet werden, zählen hierbei nicht. Solange ich also von server.xyz@meineinfra.tld an events@meineinfra.tld maile, kann ich so viele Mails rauslassen wie ich will (vermutlich zieht aber dennoch Fair Use).

In den letzten Tagen stauten sich plötzlich Emails auf meinen Servern und konnten über Migadu nicht ausgeliefert werden.

In den Postfix-Logs tauchte immer wieder folgende Meldung auf:

...
Oct 23 19:06:28 SERVER postfix/smtp[73067]: Untrusted TLS connection established to smtp.migadu.com[51.210.223.36]:587: TLSv1.3 with cipher TLS_AES_128_GCM_SHA256 (128/128 bits) key-exchange x25519 server-signature ECDSA (prime256v1) server-digest SHA256
Oct 23 19:06:29 SERVER postfix/smtp[73067]: 9556D5F006: to=, relay=smtp.migadu.com[51.210.223.36]:587, delay=121, delays=0.01/120/0.24/0.04, dsn=5.7.1, status=bounced (host smtp.migadu.com[51.210.223.36] said: 550 5.7.1 sender address rejected: not allowed (in reply to end of DATA command))

In meiner Recherche fand ich heraus, dass das Problem am 15. Oktober aufzutreten begann. Ich könnte schwören, dass ich an dem Tag nichts an Migadu geändert hatte. Aber ich kann mich täuschen.

Lustigerweise betraf dies nicht alle Emails, viele Mails kamen weiterhin durch, und anfänglich machte alles keinen Sinn.

Bis ich auf folgenden Blog-Artikel stiess: Email aliases: receive and send with a different address per sender. Dort wurde sowohl Migadu erwähnt, als auch genau die von mir beobachtete Fehlermeldung.

Die Schlüsselstelle im Artikel:

  1. In the Migadu admin, open the domain, then Mailboxes, then the mailbox that receives everything.
  2. Turn on Wildcard sender. The mailbox may now send as any address of this domain, with its own login. Identities don’t inherit the right.
  3. Open the domain settings and set the catch-all („improperly addressed messages“) to deliver to that mailbox.
  4. Use smtp.migadu.com, port 465 (SSL), with the mailbox address and password, in every client.

Jetzt ging mir ein Licht auf. Die Emails, die nicht ankamen, wurden über server.xyz@meineinfra.tld versendet, trugen als Absender aber From: monitoring@meineinfra.tld. Das hatte seit Eröffnung des Migadu-Kontos problemlos funktioniert, nun aber nicht mehr.

Nach etwas Herumpröbeln im Migadu-Interface dann die Lösung:

  • Email Domains > meineinfra.tld > Mailboxes > server.xyz@meineinfra.tld > Wildcard Sender > [x] Permit wildcard sending Authentifiziere ich mich mit diesem Konto gegen Migadus SMTP, kann ich in From: einen beliebigen Präfix von @meineinfra.tld verweden.
  • monitoring@meineinfra.tld hatte ich bei Eröffnung des Kundenkontos als Mailbox eingerichtet. Diese brauche ich aber nicht wirklich, da ich die Email-Adresse nur als Absenderadresse verwende. Somit habe ich die Mailbox gelöscht.
  • Stattdessen erstellte ich unter Email Domains > meineinfra.tld > Mailboxes > server.xyz@meineinfra.tld >Identities eine neue Identity monitoring@meineinfra.tld, und gab ihr das Attribut Not used for authentication, sender persona only

Und siehe da, nach ein paar Minuten begannen meine Server, die bis jetzt zurückgewiesenen Emails in deren Postfix Queue auszuliefern.

Übrigens: Egal ob Cyon oder Migadu oder ein anderer Mail-Anbieter, was man auf keinen Fall will: Einen SMTP respektive eine INBOX mit Emails im Sekundentakt fluten. Deshalb habe ich in meiner Postfix main Folgendes stehen:

...
initial_destination_concurrency = 1
default_destination_concurrency_limit = 1
default_destination_rate_delay = 60
default_destination_recipient_limit = 2
default_process_limit = 100
...

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Dienstag, 20. Oktober 2026

Céline Amaudruz war wie alt, als sie zum zweiten Mal Mutter wurde?!

Gemäss Wikipedia ist Céline Marie-Claire Amaudruz am 15. März 1979 geboren. Ihre zweite Tochter kam gemäss Blick „Ende April 2025“ auf die Welt. Das hiesst sie war zu dem Zeitpunkt 46-jährig. Krass.

Erinnert mich an dieses Video: You Can Still Have Babies After 35 | Adam Ruins Everything.

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Labels: Baby, Politik

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