Archiv ‘Politik’

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Haider: Die Verschwörungstheorien spriessen

Verletzungen dieser Art sind bei den Insassen eines solchen Fahrzeugs normalerweise eher bei Unfällen der »Lady Di-Klasse« zu erwarten: Mit 180 bis 200 Stundenkilometern ungebremst gegen einen Betonpfeiler. Fahrzeuge wie der Phaeton sind für hohe Geschwindigkeiten (Höchstgeschwindigkeit des Haider-Phaeton: 239 km/h) und raue Umgebungen wie Autobahnleitplanken oder gar Brückenpfeiler gebaut. Selbst da sollen sie dem Fahrer noch eine gewisse Überlebenschance bieten.

Die Umgebung, in der der Haider-Phaeton zermatscht wurde, wirkt dagegen harmlos. Weit und breit nur »weiche Ziele«: Büsche, Gartenzäune, Vorgärten – zu den Wänden der Einfamilienhäuser ist der Phaeton gar nicht durchgedrungen.

Quelle: Beobachtungen am Unfallort von Jörg H. – Kopp Verlag

Fakt bleibt: Haider fuhr doppelt so schnell als signalisiert. Morgens um 1 Uhr in der früh. Selbst in einem brandneuen VW Phaeton möchte ich (nach Sekundenschlaf?) mit über 140km/h nicht ins Trudeln kommen …

Abgesehen davon: Mir ist eigentlich egal, ob der Unfall schlussendlich durch Fremdeinwirken oder Selbstverschulden verursacht wurde – das ist eine innerösterreichische Angelegenheit.

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Mittwoch, 15. Oktober 2008

Brüssel meints nicht mehr Ernst im Kampf gegen den Klimawandel

Das ehrgeizige Klimapaket der EU im Kampf gegen die Erderwärmung ist in Gefahr: Gegner wollen die Finanzkrise als Vorwand nutzen, um den Pakt hinauszuzögern.

Quelle: Klima ist ein weiteres Opfer der Finanzkrise – News Ausland: Europa – tagesanzeiger.ch

Besuch vom TV-Pfarrer

Ich kann mich gut an ein Referat des norwegischen Lobbysten Paal Frisvold erinnern, dem ich während des Challenge Europe 2008 in der Schweizer Mission in Brüssel beiwohnen durfte.

Von all den Referaten, die wir während der ganzen Woche gehört hatten, war Frivolds Darbietung die erfrischendste. Manchmal wähnte man sich gar in einer us-amerikanischen TV-Show, in der ein Fernsehpfarrer sein Bestes gibt. Lieber Paal Frisvold, wenn sie etwas können, dann mit ihrem Redetalent Dinge an den Mann bringen. Lange hat ein Redner derart positive Gefühle in mir geweckt …

Trotzdem: Paal redete viel, sagte aber wenig. Als Norweger (die sind wie wir auch nicht in der Union) war er betrübt, dass sein Land bei diesem ambitionierten Projekt namens EU nicht ganz vorne mit dabei sei. Und ja, der Rohstoffreichtum seines Landes hätte wohl dazu beigetragen, dass man noch etwas Abstand zur EU hält.

Und dann kam er auf den Klimawandel und den Kampf dagegen zu sprechen … Vollmundig erzählte er uns von den wegweisenden Beschlüssen der EU, bis 2020 den CO2-Ausstoss markant zu reduzieren. Kein anderes Land, keine andere Staatengemeinschaft dieser Welt hätten sich auf solche hochtrabenden Ziele geeinigt. Dank der EU werde der ganzen Welt gezeigt, dass man doch gemeinsam etwas gegen den Klimawandel tun könne. Schon nur dieses Vorhaben sei der beste Grund, der Union lieber gestern als morgen beizutreten.

Meine spitzfindige Frage

Bei der anschliessenden Fragerunde dann wollte ich es doch ein bisschen genauer wissen. Ich fragte ihn (hier sinngemäss und zugespitzt):

Wir allen wissen, dass diese Verträge von Politikern unterzeichnet wurden. 2020 wird keiner dieser Personen mehr im Amt sein – es war für diese Zeitgenossen also relativ einfach, einschneidende Massnahmen zu bestimmen. Umsetzen müssen die verantwortlichen Politiker die Beschlüsse garantiert nicht mehr persönlich. Haben Sie nicht Angst, dass die Bevölkerung, sobald sie die Tragweite der Einschränkungen realisiert und am eigenen Leib zu spüren bekommt, abspringen könnte?

Eines muss ich ihm lassen – Frisvold blieb ganz cool und antworte:

Aber schauen Sie doch – das sind GESETZE! Diese wurden unterzeichnet und ratifiziert. Die Dinger sind bombenfest!

Schwupps, und schon war die nächste Frage dran.

Fazit

Dabei weiss jedes Kind, dass Gesetze da sind … nun, nicht unbedingt um sie zu brechen (das machen nur die Leute, die sich wirklich die Finger schmutzig machen wollen) … nein, Gesetze sind da, um angepasst zu werden! Und siehe da, genau diese Anpassungen treffen anscheinend schneller ein, als ich es mir je hätte vorstellen können.

Zu gern würde ich Kollege Paal den ausgedruckten Artikel unter die Nase halten und ihn um einen weiterhin euphorischen Kommentar bitten.

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Dienstag, 14. Oktober 2008

Wie Regierungen zu Geld kommen

Governments have three main methods by which they can raise funds: taxation, printing new money, and debt.

Quelle: Sickness Unto Debt

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Dienstag, 14. Oktober 2008

Silvio "Botox" Berlusconi?

Eigentlich sollte ja das Bild des zerstörten Rednerpultlis die Runde machen …

Plötzlich hatte der Italiener einen Teil des Pults in der Hand.

… doch mich fasziniert eher Berlusconis aalglatte Fratze:

Tschinderassabumm. Der Gast aus Italien fand Gefallen.

Die Gesichtshaut ist derart nach hinten gezogen, dass es den Anschein hat, als wäre der Ministerpräsident Italiens Asiate (man achte auf die Augen).

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Montag, 13. Oktober 2008

Regierungen aller Länder vereinigt euch!

Was – laut Bürgerlichen und Liberalen – im Sozialversicherungsmarkt nicht funktioniert, soll nun wie ein Wunder in der Bankenwelt klappen:

Yes dear reader, it is the new world order. Governments now work together. They’re all going to take over the banking business – to one degree or another. They’re all going to guarantee deposits. They’re all going keep the wheels of finance turning. Hoorah for government! Guvmint is no longer the problem; it’s the solution. And not just one government…but all the world’s governments working in harmony to make a better, safer world.

Quelle: The Day of Reckoning is Upon Us

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Montag, 13. Oktober 2008

Meine Legislaturziele 2009-2012

Da ich gemäss Smythe „GfS Neuenegg“ so gut wie gewählt bin, ist es nun an der Zeit, meine Legislaturziele darzulegen. Meine rechte Hand moussi hat sich die Mühe genommen und ein kurzes Video mit meinen drei Zielen zusammengestellt:

Via: Die Linke(n)überraschung

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Sonntag, 12. Oktober 2008

Bankenkrise, das neue Brettspiel

Dank: Ändu

Der Clip wäre wirklich zum Totlachen, wenn das Gezeigte nicht so derart nah an die Realität herankommen würde …

Nachtrag: Die Kommentare dazu sind auch sauglatt:

Wer die Spielregeln nicht kapiert, macht den Paulson und darf sich neue Regeln ausdenken

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Samstag, 11. Oktober 2008

Rechtscheibefehler

Schreck für die Arbeiter im Gebäude des Interdiscount-Lagers in Bümpliz: Kurz nach 9 Uhr ertönte ein lauter Knall und es entwickelte sich heftiger Rauch. Gleichzeitig viel der Strom im Westside und im Gebiet Winterhalde in Bümpliz aus.

Quelle: Bern: Stromausfall im Westside – News Region: Bern & Region – Bernerzeitung.ch

Zuerst machten sie Stunk im «No Name Club», dann verprügelten sie auf dem Parkplatz den Geschäftsführer. Die Polizei sucht drei junge Münner.

Quelle: Zollikofen: Clubbesitzer verprügelt – News Region: Bern & Region – Bernerzeitung.ch

Dann doch lieber Gemeiderat, liebe BernerZeitung …

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Freitag, 10. Oktober 2008

SVP-Teaser

Noch Fragen? NEIN? OK!

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Mittwoch, 8. Oktober 2008

Obama gewinnt – aber verliert

Der erste schwarze Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika – aber um sein Amt wird er angesichts der Wirtschaftskrise im Land nicht zu beneiden sein. Wahrlich hätte man ihm sonnigere Zeiten beim Einzug ins Weisse Haus in Washington gewünscht:

Dieses Dozieren sei Obamas Schwäche, wurde immer wieder gesagt. Doch die Lage im Land ist inzwischen so ernst, dass aus dieser Schwäche eine Stärke wurde. Die amerikanischen Wähler, so scheint es, suchen in dieser Lage keinen, mit dem sie ein Bier trinken könnten. Sie suchen einen, der ihnen die Welt erklärt.

Quelle: FTD.de – Zweites TV-Duell: Die verpasste Chance des John McCain – International

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