Just a normal day a the nations most important financial institution …
Quelle: International Herald Tribune, 27. Oktober 1989.
Mittwoch, 23. Januar 2008
Just a normal day a the nations most important financial institution …
Quelle: International Herald Tribune, 27. Oktober 1989.
Tags: Finanzen
Labels: Funny, Wirtschaft
Dienstag, 22. Januar 2008
Ben ist unser bester Mann. Wenn’s brennt, dann kommt Ben, und löscht das Feuer im Nu. Ben hat auf alle Fragen eine Antwort – wen interessierts, dass die Antwort immer gleich lautet:
Frage: „Ben, was machen wir jetzt?“
Ben: „Wir drucken mehr Geld!“
Und so werden heute Nacht die Druckerwalzen in den Gewölben der altehrwürdigen Fed glühen, wie sie vorher noch nie geglüht haben. Wahrscheinlich wird man das Glühen gar von der ISS im Erdorbit aus sehen … Man sollte nur aufpassen, dass die Druckerpressen vor lauter Glühen nicht gleich durch die Erde hindurch nach China durchbrennen.
Doch die Druckerpressen würden den Chinesen auch keine Last von den Schultern nehmen: Diese besitzen ja bereits genug von dieser Toilettenpapier-Währung. Ob Hu Jintao und Wen Jiabao seinen Allerwertesten bereits mit Greenbacks putzt?
Und da die Amis ihre Währung weiter verwaschen, werden die Inhaber der Schuldbriefe wieder nervöser. Und, ach ja, der Ölpreis steigt wieder, weil der ja mit der „stärksten“ Währung der Welt gekoppelt ist. Denn schliesslich können auch die Saudis rechnen und merken, dass sie um ihren Profit gedrückt werden, wenn sie den Preis nicht gegen oben korrigieren. (Die Gegenteilige Bewegung ist momentan zu beachten – der Ölpreis sinkt und sinkt. Wenn der Ami arbeitslos ist, muss er nämlich auch nicht mit dem Auto zur Arbeit „commuten“. Mal schauen, welche der beiden gegenläufigen Entwicklungen stärker ist)
Wahrscheinlich bin ich einfach zu pessimistisch (und zu wunschträumerisch), aber wer da draussen hat auch das Gefühl, dass die USA seit Wochen und Monaten auf der Intensivstation liegen und alle paar Stunden mit einem Defibrillator wiederbelebt werden müssen? Wo bleibt der Herzschrittmacher, der dieses „starke“ Herz in Schwung halten kann? Wieso kann es auch dieses Mal der Markt nicht richten? Wo sind die Ideen unserer top-bezahlten Ospels?
Tags: Finanzen
Labels: USA, Wirtschaft
Dienstag, 22. Januar 2008
„Es herrscht ein bisschen Ausverkaufsstimmung im Markt“
Quelle: Panik an den Börsen
In der Tat:
Börsencrashs wie heute bringen Profi- und Hobby-Spekulanten wieder auf den Boden der Tatsachen – Gott sei dank! In den letzten Jahren – als die Börsenindizes nur eine Richtung kannten, nämlich durchs Dach bis in den Himmel – war es äusserst einfach, sein Geld gewinnbringend einzusetzen – man konnte kaum etwas falsch machen. Jeder fühlte sich für fünf Minuten als Sieger, als Investment-Experte: Der Einzug in den Olymp der Börsenspekulanten schien zum Greifen nahe.
Ich befürchte, dass in den letzten Jahren allzu viele von der Illusion des schnellen Geldes geblendet wurden – wie sagt man so schön: There’s no free lunch! Jetzt haben wir das Debakel! In den letzten Wochen und Monaten wurden Vermögen vernichtet als wäre es der Winterschlussverkauf (2 für 1), als wären Mangels Erdöl für die Heizung unsere geliebten Banknoten verfeuert worden.
Doch halt – nicht alle hat es auf dem falschen Fuss erwischt: Wer in der jetzigen Situation saftige Gewinne im Aktienhandel macht, dem würde ich künftig mein (Spiel-)Geld anvertrauen.
I need to be to work in 2 hours, and I can’t manage this position, I have to sell out. About 40k in 2 days,,,,,,,,,,,,gone.
Quelle: -31k, Goodbye
Armes Schwein!
Tags: Finanzen
Labels: Wirtschaft
Freitag, 11. Januar 2008
Denn dann werden die Quartalszahlen unserer hochwohlgeborenen Bankenindustrie veröffentlicht. Und die schieben bekanntlich seit einigen Monaten ein kleineres Problem vor sich hin, das uns allen die Freude versaut:
Merrill lynch is an investment bank with “Two trillion dollars in assets” and plainly not up to the task of managing them.
[…] The ownership of these institutions will increasingly change hands as strong investors (sovereign wealth funds and paper currencies holders worldwide) push aside those that did not oversee their holdings properly relinquish them.
Quelle: FIRE SALES of US Financial Assets – Fingers of Instability, Part 16
Es trifft sich doch wunderbar, wenn plötzlich an beiden Enden eines Geschäftes Unfähige schalten und walten:
Recent Citigroup ads for their credit card division proclaims loudly: “LIVE RICHLY”, signaling to borrowers they could live high on the hog, and PAY LATER! Talk about reckless lending! These bankers and their stupid dupe customers deserve their fates. Obviously they missed class in college Econ 101 when the first lesson you learn is “there ain’t no such thing as a free lunch.”
Trotz dass die Gelddruckerpresse in Ben’s Keller Überstunde um Überstunde schiebt, bleibt alles beim Alten:
It is set to increase ad infinitum as “nothing” has been solved or resolved in the financial and banking world.
Ausserdem geht das Gerücht um, dass wir nach Ospel den Ackermann als neues UBS-Hirni vorgesetzt erhalten. Hoffentlich bleibt uns aber Ospel noch bis zur Abstimmung über die Unternehmensbesteuerung erhalten bleibt – „Ospel“ hat sich mittlerweile als Synonym für „Abzocker“ eingebürgert. Mal schauen, wie Golden sein Fallschirm ausfallen wird.
Labels: USA, Wirtschaft
Mittwoch, 9. Januar 2008
Sunrise-CEO Christoph Brand fordert in einem Interview mit der Handelszeitung die Aufspaltung von Swisscom in die Bereiche Dienste und Netze.
Quelle: Sunrise-CEO Christoph Brand verlangt Aufspaltung von Swisscom in Netze und Dienste
Das sage ich doch schon lange – wie würde die Schweiz aussehen, wenn wir je drei Autobahnbetreiber und Schienengesellschaften hätten, die alle ihre eigenen Routen von Bern nach Zürich führen würden? Der Wettbewerb muss nicht bei der Infrastruktur spielen, sondern bei den Dienstleistungen, die über die Infrastruktur abgewickelt werden.
Die unabhängige Netzgesellschaft würde wie Autobahnen und Schienen dem Staat gehören, während private Unternehmen Leitungskapazität mieten würden. Nicht nur würde so endlich eine Preistransparenz hergestellt, sondern auch ein Innovationsfeuerwerk gezündet: Kleine, kreative Unternehmen könnten ohne Probleme Kapazität mieten und neue, ungewohnte Dienstleistungen anbieten. Ideen und Erfindungen, die in den trägen Grosskonzerne Swisscom und Cablecom niemals den Sprung über die erste Hierarchiestufe machen würden.
Bei der Strommarktliberalisierung hat man die Erkenntnis von der Trennung von Infrastruktur und Dienstleistung bereits einfliessen lassen: Mit Swissgrid wird es eine Netzgesellschaft geben, die nichts anderes macht, als die Stromkabel und -masten zu unterhalten.
Und auch die EU realisiert langsam, dass man einen historischen Fehler begangen hat, als man die ehemals monopolistischen Telekom-Konzerne in die freie Marktwirtschaft entliess, ohne ihnen die Hoheit über die Kabel zu nehmen.
Wie die Monopolisten denken, illustriert Swisscom-CEO Carsten Schloter:
„Weil Sunrise nicht investieren will, möchte sie unser Unternehmen enteignen“, wehrt sich Schloter.
Lieber Herr Schloter, wennschon will Sunrise dem Schweizer Volk das zurückgeben, das Sie uns enteignet haben. Wir haben während Jahrzehnten den Bau eben dieser Leitungen mit unseren Steuer- und Gebührengeldern finanziert – nur um die Infrastruktur langsam aber sicher aus unseren Händen entgleiten und in die Privatwirtschaft abdriften zu sehen.
Tags: Swisscom
Labels: Schweiz, Wirtschaft
Donnerstag, 3. Januar 2008
According to one industry journal, the coming crisis [in the UK] means that „debt collection agencies will need to adopt more sophisticated methods in order to deliver value back to their clients“.
Quelle: Broke Britain: millions face struggle to stay afloat as financial crisis hits home
Na, wenn das nicht gute Aussichten sind für Geld-Eintreiber wie Moskau Team … Ob Nienze in London bald ein neues Betätigungsfeld findet?
Ein Vorteil hat das ganze Eintreibe-Wesen im Vereinigten Königreich ja: Allfällige Heilungskosten für durch Inkasso-Unternehmen zugefügte Körperverletzungen werden durch den NHS – und somit durch alle Steuerzahler – bezahlt.
Tags: Finanzen, Grossbritannien
Labels: Wirtschaft
Donnerstag, 27. Dezember 2007
Was haben diese beiden Städte und die genannten Jahre gemeinsam? Hyperinflation!
Einige Artikel aus englischsprachigen Massenmedien:
Der absolute Hingucker hingegen war folgende Feststellung:
Reserve Bank Of Zimbabwe Reckons 2007 Inflation Totaled 24,000%
Quelle: The Zimbabwe Situation
Was lernen wir daraus? Liberale Ökonomen werden auf den schädlichen Staatsinterventionismus verweisen, wiederum andere würden sich die Anbindung der Währung an den Goldstandard zurückwünschen – und ich merke mir, dass Edelmetalle als Notgroschen vielleicht gar nicht mal eine so schlechte Idee wären.
Doch halt, Zimbabwe dient noch als anderes Beispiel:
While Zimbabwe ’s multiple economic problems make it an atypical case, it is the first country to run almost completely out of oil. This, in turn, gives us a look at what will happen as the consequences of expensive and scarce oil spreads around the globe.
Tags: Finanzen
Labels: Energie, Wirtschaft
Freitag, 21. Dezember 2007
Back when Hillary Clinton described Dick Cheney as Darth Vader, a number of people pointed out that this was an unfair comparison. For example, Darth Vader once served in the military.
Here’s another reason the comparison is invalid: the contractors Darth Vader hired to build the Death Star actually got the job done.
Quelle: Darth Vader blogging
So gehört in einer Authors@Google-Präsentation mit Paul Krugman:
In other words, a fuller answer to my former neighbor would be that these days, Americans make a living selling each other houses, paid for with money borrowed from the Chinese. Somehow, that doesn’t seem like a sustainable lifestyle.
Quelle: Safe as Houses
Tags: Finanzen, Google
Labels: Funny, USA, Wirtschaft
Freitag, 21. Dezember 2007
So free and easy were American banks and credit institutions during this period that bank robbers stopped wearing ski masks and carrying guns; all they had to do was to ask for the money like everyone else.
Tags: Finanzen
Labels: USA, Wirtschaft
Freitag, 21. Dezember 2007
„Das Wachstum der letzten Jahre ist nicht dem Nein zum EWR zu verdanken, sondern dem Ja zu den bilateralen Verträgen.“ –– Pascal Couchepin
Quelle: Der Bund, 20. Dezember 2007, „Bundesratspolitik ändert nicht“, S. 1.
Tags: Zitat
Labels: Schweiz, Wirtschaft