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Sonntag, 5. März 2017

Cumulus-, Supercard- und Globuscard-Barcodes drucken

Heute habe ich per Zufall herausgefunden, dass ich auf Grund einer Online-Bestellung vor vielen Jahren auch eine Globuscard-Nummer besitze (die Karte aber nie in physischer Form erhalten habe).

Um künftig auch von den Vergünstigungen der Ladenkette zu profitieren meine Daten und damit mein Einkaufsprofil den Big Data-Jungs von Globus zur Verfügung zu stellen, musste ich den Barcode noch irgendwie auf meine bestehende Meta-Kundenkarte mit M-Cumulus und Coop Supercard anbringen.

(Natürlich habe ich mir auch die jeweiligen Apps auf meinem iPhone installiert, womit sich das Mitführen einer Plastickarte erübrigt — aber irgendwie möchte ich dennoch redundant unterwegs sein).

Da ich seit einigen Monaten einen gebrauchten Brother QL-570 besitze (Schnäppchen; würde ich nie mehr hergeben — auch wenn sich meine Frau mittlerweile beschwert, dass jeder Gegenstand in unserer Wohnung eine Klebeetikette trägt …), lag nichts näher, als den Barcode mit diesem Drucker auszugeben und auf der Meta-Kundenkarte anzubringen.

Brothers Software (P-Touch Editor) hat unter Insert > Bar Code… bereits alles mit an Bordmitteln dabei, um solche Barcodes zu erstellen. Doch welches Barcode-Protokoll („Protocol“) benutzen die Detailhändler, um den Code zu generieren?

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Ein Blogger hatte vor 10 Jahren bereits dasselbe Vorhaben und beschrieb in seinem Artikel auch, welches Protokoll zum Einsatz kommt:

Als Kodierung, hier bei Waspbarcode «Symbology» genannt, musst du EAN-13 auswählen.

Quelle: Kombi-Karte Migros Cumulus und Coop Supercard basteln

Diese Option gibt es auch im P-Touch Editor, dort „JAN13 (EAN13)“ genannt. Aber Achtung: Das Input-Feld auf dem anderen Tab erlaubt nur die Eingabe von 12 Zeichen — die Kartennummern sind aber 13 Zeichen lang. Kein Problem, denn bei der letzten Zahl handelt es sich um eine Prüfziffer, die P-Touch Editor automatisch berechnet und einfügt. Das heisst man gibt einfach die ersten 12 Zahlen ein und hat, nachdem der vektorisierte Barcode eingefügt wurde, auch gleich die Prüfziffer als Sicherheit, dass der Code richtig abgetippt wurde.

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Voilà!

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Donnerstag, 30. Januar 2014

Mit dem Flachbettscanner eines Brother MFC-9450CDN unter Windows 7 mehrere Seiten als PDF-Datei scannen

Verwendet man das Brother Control Center, besteht die Möglichkeit nicht, mehrere Seiten mit dem Flachbettscanner des Multifunktionsgerätes im Netzwerk zu scannen.

Brother ist sich dessen bewusst und verweist in seiner Knowledgebase auf diese Problematik:

Scanning from the Flad bed scanner glass

To scan multiple pages into one file, you need to use the ScanSoft™ PaperPort™ or Presto! PageManager that was installed during the MFL-Pro Suite installation.

Quelle: Scan multiple pages into one file instead of each scan being saved as a separate file.

Der Druckerhersteller empfiehlt, die mit der Treiber-CD mitgelieferte Software Paper Port 11SE zu installieren und zu verwenden. Da mein Kunde die CD des vor mehr als 5 Jahren angeschafften Druckers nicht mehr finden konnte, standen wir vor einem grösseren Problem.

Glücklicherweise wird bei der Treiberinstallation unter Windows 7 auch ein Scanner-Treiber installiert, weshalb der Druckerscanner über das Netzwerk per TWAIN-Schnittstelle angesprochen werden kannn. Dieser Standard ermöglicht es, beliebige Scanner-Software mit dem Gerät einzusetzen.

Ein erster Versuch mit Windows Fax and Scan schlug trotz einigen Ratschlägen im Netz fehl, da diese Software einerseits keine PDF-Dateien produzieren kann und andererseits auch nicht mehrere Bildscans zu einem mehrseitigen Bild zusammenfügen kann (selbst bei der Verwendung des TIFF-Modus).

Glücklicherweise nahm ich auf drängen des Kunden noch einen letzten Anlauf und suchte nach quelloffener Software, welche für Windows geschrieben wurde und den TWAIN-Standard unterstützt. Und siehe da:

Not Another PDF Scanner 2

Wenige Minuten nach der Installation und Konfiguration konnte der Kunden dutzende Seiten aus einem Buch einscannen, ohne vorher Kopien anzufertigen und den ADF zu verwenden. Und der Clou an der ganzen Geschichte: Die Oberfläche der Software ist radikal vereinfacht. Insbesondere im Vergleich zu diesen GUI-Monstern, welche die MFC-Hersteller uns heute noch andrehen.

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