Archiv ‘Leben’

Freitag, 20. Oktober 2017

Die grösste Gefahr bei der Benutzung öffentlicher Toiletten

Drastisch gesagt: Krankheitserreger müssen an die Hände und von dort aus in den Mund kommen. Wenn es eine Ansteckung auf öffentlichen Toiletten gibt, dann also höchstens über kontaminierte Hände.

Quelle: Ist es wirklich ungesund, sich auf öffentlichen Toiletten hinzusetzen?

Ich habe einige Bekannte im Kollegenkreis, in deren Wohnungen und auf deren Körpern sich keine einzige Bakterie befindet. Ich bin mir aber nicht sicher, ob sie sich bewusst sind, dass bei der Benutzung öffentlicher Toiletten an genau zwei Orten die grösste Gefahr droht: Beim manuell bedienten Wasserhahn, den man nach dem Geschäft zum Waschen der Hände bedienen muss, sowie beim Öffnen der Türen mit dem inneren Griff.

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Donnerstag, 20. Juli 2017

Wo überall auf der Welt Pferdefleisch gegessen wird (werden darf)

Ein, zwei Jahre nach Beginn unserer Beziehung mit meiner Frau musste ich eines Grillabends realisieren, dass man in Kalifornien kein Pferdefleisch verzehrt. Denn seit 1998 ist der Handel mit Pferdefleisch zum Verzehr verboten, wie ich etwas später verwundert feststellen durfte:

[…] making it a felony for any person in the state to possess, transfer, receive, or hold a horse (defined to include ponies, donkeys and mules) with the intent to kill it, or have it killed, where the person knows, or should have known, that any part of the carcass will be used for human consumption.

Quelle: California Proposition 6 (1998)

Vor zwei Tagen dann beim Mittagessen auf der Arbeit eine ähnliche Diskussion: Die gebürtige Finnin im Team erzählt davon, dass man zu Hause Rentiere und Elche esse, nicht aber Pferde. Und der eine deutsche Kollege stimmt bei, dass in seiner Heimat (im Nordwesten Deutschlands) Pferdefleisch auch nicht auf dem Tagesmenu vorkomme.

In mir wächst noch während dem Mittagessen (ohne Pferdesteak auf dem Teller, notabene) der Bedarf, im Netz eine Weltkarte der pferdefleischverzehrenden Länder zu finden. Das ist gar nicht so einfach. Doch schlussendlich wurde ich fündig:

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Quelle: Horse Slaughter

Gemäss dieser Web-Seite sind es zumindest folgende Länder, in denen dann und wann ein saftiges Pferdesteak auf dem Grill landen darf und kann:

  • China
  • Kazakhstan
  • Indonesia
  • Japan
  • Mongolia
  • Tonga
  • Philippines
  • South Korea
  • Austria
  • Belgium
  • France
  • Germany
  • Hungary
  • Iceland
  • Italy
  • Malta
  • Netherlands
  • Norway
  • Serbia
  • Slovenia
  • Sweden
  • Switzerland
  • United Kingdom
  • Ukraine
  • Mexico
  • Chile

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Sonntag, 5. März 2017

Cumulus-, Supercard- und Globuscard-Barcodes drucken

Heute habe ich per Zufall herausgefunden, dass ich auf Grund einer Online-Bestellung vor vielen Jahren auch eine Globuscard-Nummer besitze (die Karte aber nie in physischer Form erhalten habe).

Um künftig auch von den Vergünstigungen der Ladenkette zu profitieren meine Daten und damit mein Einkaufsprofil den Big Data-Jungs von Globus zur Verfügung zu stellen, musste ich den Barcode noch irgendwie auf meine bestehende Meta-Kundenkarte mit M-Cumulus und Coop Supercard anbringen.

(Natürlich habe ich mir auch die jeweiligen Apps auf meinem iPhone installiert, womit sich das Mitführen einer Plastickarte erübrigt — aber irgendwie möchte ich dennoch redundant unterwegs sein).

Da ich seit einigen Monaten einen gebrauchten Brother QL-570 besitze (Schnäppchen; würde ich nie mehr hergeben — auch wenn sich meine Frau mittlerweile beschwert, dass jeder Gegenstand in unserer Wohnung eine Klebeetikette trägt …), lag nichts näher, als den Barcode mit diesem Drucker auszugeben und auf der Meta-Kundenkarte anzubringen.

Brothers Software (P-Touch Editor) hat unter Insert > Bar Code… bereits alles mit an Bordmitteln dabei, um solche Barcodes zu erstellen. Doch welches Barcode-Protokoll („Protocol“) benutzen die Detailhändler, um den Code zu generieren?

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Ein Blogger hatte vor 10 Jahren bereits dasselbe Vorhaben und beschrieb in seinem Artikel auch, welches Protokoll zum Einsatz kommt:

Als Kodierung, hier bei Waspbarcode «Symbology» genannt, musst du EAN-13 auswählen.

Quelle: Kombi-Karte Migros Cumulus und Coop Supercard basteln

Diese Option gibt es auch im P-Touch Editor, dort „JAN13 (EAN13)“ genannt. Aber Achtung: Das Input-Feld auf dem anderen Tab erlaubt nur die Eingabe von 12 Zeichen — die Kartennummern sind aber 13 Zeichen lang. Kein Problem, denn bei der letzten Zahl handelt es sich um eine Prüfziffer, die P-Touch Editor automatisch berechnet und einfügt. Das heisst man gibt einfach die ersten 12 Zahlen ein und hat, nachdem der vektorisierte Barcode eingefügt wurde, auch gleich die Prüfziffer als Sicherheit, dass der Code richtig abgetippt wurde.

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Voilà!

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Dienstag, 3. Januar 2017

Steak-Garstufen

Am Neujahrstag haben wir mit einem befreundeten Paar in der Füürgruebe im Ermitage Golf Schönried gespiesen.

Als ich mein Steak — von meinen unzähligen USA-Aufenthalten geprägt — „medium rare“ bestellte, waren unsere Bekannte über die Bedeutung verwirrt, da sie normalerweise die französischen Garstufen verwenden.

Hiess „medium rare“ übersetzt nun wie vom Kellner behauptet „saignant“ (blutig) oder wie vom Päärchen eigentlich gewünscht „à point“?

Eine kurze Google-Suche führte zur Gewissheit: Wenn man sein Steak im Welschland „medium rare“ gebraten haben möchte, muss man es „saignant“ bestellen:

Gast: Mein Entercôte möchte ich gerne medium rare.

Kellner: Sie meinen saignant?

Gast: Nein. Um Himmelswillen. Ja nicht blutig.

Kellner: Aber medium rare und saignant sind das Gleiche.

Fallen Sie nicht über die Garstufe

Nachtrag

Kollege Roman hat mich auf die Speisekarte des Restaurant tonWERK in Regensdorf hingewiesen. Auf der letzten Seite des Menus liest man:

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Quelle: Speisekarte

Oder im Klartext:

Um etwaige Unklarheiten zu beseitigen, hier unser Verständnis von Garstufen bei gereiftem Fleisch:

Rare / bleu / stark blutig

Aussen stark geröstet und karamellisiert. Die Kerntemperatur liegt zwischen 45° C und 47° C. Das Fleisch ist noch roh. Die Fleischsäfte sind rot.

Medium rare / saignant / blutig

Aussen stark geröstet und karamellisiert. Die Kerntem- peratur liegt zwischen 50° C und 52° C. Der Fleischkern ist temperiert und die Säfte sind hellrot. Bei greiftem Fleisch ist der Kern nicht mehr dunkelrot – es tritt kein Blut aus.

Medium / à point / rosa

Aussen stark geröstet und karamellisiert. Die Kerntemperatur liegt zwischen 55° C und 60° C. Bei mittlerer Hitze auf den Punkt «rosa» gegart. Die perfekte Garstufe auch für Gäste, die wenig Blutgeschmack haben wollen. Die Besonderheit des ge- reiften Fleisches führt hier zu einem hervorragenden Ergebnis. Ausgenommen beim Rindsfilet Swiss Gourmet.

Well done / bien cuit / leicht rosa

(Wird beim Rindsfilet «Swiss Gourmet» nicht empfohlen) Aussen stark geröstet und karamellisiert. Die Kerntemperatur liegt zwischen 64° C und 70° C. Das Fleisch ist im Kern leicht rosa und hat kein Blut mehr.

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Montag, 8. August 2016

Spuren eines Abfallsünders

In meiner Metamorphose zu einem Schweizer-Bünzli bin ich beim nächsten Meilenstein angelangt: Ich rege mich tödlich ab den Abfallsündern auf, welche an der Glas- und Alusammelstelle an der Brunnmattstrasse hier in Bern ihren ganzen Hauskehricht liegen lassen.

Ich meine wie bescheuert muss man sein, den eigenen Abfall aus der Wohnung zur Recyclingstelle zu tragen und dann dort zu deponieren?

Heute war ich wieder mal vor Ort und habe unseren Glasabfall entsorgt. Mir fiel bei der Ankunft an den Containern sofort eine Denner-Papiertragetasche auf, welche bis oben mit leeren PET-Flaschen gefüllt war.

Da ich so oder so noch auf dem Weg ins Coop Brunnmatt war, um unsere PET-Flaschen zu entsorgen, nahm ich die Tragetasche kurzerhand mit. Beim Entleeren fiel mir auf, dass der Besitzer der Tragetasche einen zerknüllten Einkaufszettel zurückgelassen hatte:

Abfallsünder Einkaufsbeleg Denner 3008 Bern
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Welche Erkenntnisse ziehe ich aus diesem Beweismittel?

  • Die Person kauft im Denner ein.
  • Die Person — und/oder deren Familie — scheint Unmengen an Parfumreis-Reis zu konsumieren (2 Säcke à 1 Kilogramm).
  • Auch Milch ist hoch im Kurs (2 Liter).
  • Und dem Alkohol ist die Person ebenfalls zugeneigt (5 Dosen à 5 Deziliter)
  • Die Person scheint ohne Tragetaschen einkaufen zu gehen, weshalb sie im Laden selber ein Tasche kaufen muss.
  • Die Person ist ein skrupelloser Abfallsünder: Sie muss die leeren PET-Flaschen wenige Minuten nach ihrem Einkauf heute um 19:28 Uhr — am hellichten Abend — entsorgt haben; ich war gegen etwa 19:40 Uhr an der Entsorgungsstelle.
  • Das schlimmste am Ganzen: Sowohl der Denner als auch das benachbarte Coop haben PET-Sammelstellen. Im Laden drin.
  • Die Person bezahlt nicht bar, sondern besitzt eine EC Maestro-Karte mit den Endziffern XXXX XXXX XXXX XXX0 746
  • Die Person besitzt folglich ein Bankkonto.
  • Interessant ist der Passus „Débit“ der Kartenbuchung — bei meinen Einkäufen steht dort „Buchung“. Ich gehe davon aus, dass die Person französischsprachig ist.

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Sonntag, 17. Juli 2016

Das jährliche Leid des Mieters mit der Nebenkostenabrechnung

(Aktualisiert am 3. Oktober 2016; diesjährige Auszahlung der Nebenkosten ergänzt)

Seit Juni 2012 lebe ich mit Stephanie in unserer ersten gemeinsamen Mietwohnung — es handelt sich zudem auch um mein erstes richtiges Mietverhältnis. Das sind nun bereits vier lehrreiche Jahre …

Abgesehen davon, dass man der Hausverwaltung ständig hinterherrennen muss (aktuelle Beispiele: Austausch Leuchtstoffröhre im öffentlichen Teil des Kellers; seit einem Jahr vergessene, aus dem Boden herausragende Eisenstangen vom Rückbau der Parkplätze vor dem Haus; jährlich wiederkehrend verstopfte Dachkännel) stört mich als ordnungsliebenden Schweizer Bünzli vor allem der Modus für die Rückerstattung der Nebenkostenabrechnungen.

Im 2012 unterzeichneten Vertrag steht:

Mietvertrag Nebenkosten
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Soweit nichts anderes vereinbart worden ist, erstellt die Vermieterin jährlich eine detaillierte Ge- samtabrechnung, […]

Ursprünglich ging ich davon aus, dass „jährlich“ bedeutet, dass die Abrechnung per Ende Kalenderjahr erfolgt. Irrtum! Aus Sicht des Vermieters endet die Rechnungsperiode jeweils am 30. April (ich gehe davon aus, dass dieses Datum das Ende der Heizperiode signalisiert). Aus juristischer Sicht wohl zulässig, da im Vertrag nicht explizit steht „zum Ende des Kalenderjahres“.

Gute zweieinhalb Monate nach Ende der Rechnungsperiode (Mitte Juli) erhalten wir dann jeweils die Abrechnung (es muss extrem aufwändig sein, so eine Abrechnung zu erstellen):

Brief Nebenkostenabrechnung
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Der Vermieter verspricht, Beträge zu unseren Gunsten Ende August an uns zu überwiesen — Nachzahlungen von unserer Seite gab es in den vier Jahren notabene noch nie:

Saldo zu Ihren Gunsten
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Während der Vermieter sich für die Auszahlung des Überschusses nach der Abrechnung noch einmal eineinhalb Monate Zeit lässt, wäre man als Vermieter gezwungen, Differenzen („Saldo zu unseren Gunsten“) innert 30 Tagen zu begleichen:

[…] wobei Unterschiede zugunsten oder zulasten des Mieters innert 30 Tagen nach Vorlage der Abrechnung auszugleichen sind.

Schöne asymmetrische Ausführung von Vertragsbestimmungen.

Doch jetzt kommt der eigentliche Hammer — wann trifft das Geld tatsächlich ein? Ich habe nachgeschaut:

  • 14. Oktober 2013
  • 25. September 2014
  • 2. November 2015
  • 26. August 2016 [als ob jemand diesen Blog-Post gelesen hätte …]

Zusammengefasst:

30. April Ende Rechnungsperiode
Mitte Juli Erhalt Brief Nebenkostenabrechnung
30. August versprochene Überweisung des Überschusses
Ende September-Anfang November effektive Überweisung des Überschusses

Im derzeitigen Tiefzinsumfeld fallen in den fünf bis sechs Monaten zwischen Abrechnung und Auszahlung zum Glück kaum Zinsgewinne an. Störend ist es aber allemal, und festigt in mir die Abneigung gegenüber Liegenschaftsverwaltungen wie auch Miethäuserbesitzer.

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Samstag, 2. April 2016

Lackschäden am Auto beheben

Vor einigen Tagen kam es in einer Tiefgarage zu einer ungewollten Streifung zwischen unserem Yaris und einer Betonsäule. Das Auto zeigte hinten links über dem Radkasten und an der Stossstange entsprechende Schrammen und fremde Farbablagerungen.

Von meinen Automechaniker-Kollegen liess ich mir erklären, wie man solche Lackschäden an einem bald 13-jährigen Auto behebt:

Nagellack-Entferner

Zuerst dachte ich, dass mich die Kollegen verarschen — aber es funktioniert tatsächlich: Um die Farbablagerungen wegzukriegen, benötigt man als Lösungsmittel einen Nagellack-Entferner. Ich habe einen solchen für genau solche Einsätze im heimischen Werkzeugschrank abgelegt (meine Frau weiss nichts davon).

Ich habe dafür den MIGROS M-Classic Nagellack-Entferner ohne Aceton verwendet (100ml, 1.50 CHF).

Putzfäden

Um die Farbe vom Lack abzureiben, bedient man sich sogenannter Putzfäden. Diese Fäden habe ich im MIGROS Do it + Garden Bern–Marktgasse gekauft:

Putzfäden (1kg, 4.50 CHF)

Lackstift

Nachdem die Farbe und sonstige Ablagerungen vom Lack entfernt sind, verbleiben wohl in den meisten Fällen Stellen, bei denen der Lack vollständig abgetragen wurde und das Metall oder Plastic durchschimmert (bei unserem Auto: in schwarzer Farbe).

Diese Stellen kann man mit einem Lackstift in der Autofarbe abdecken. Es handelt sich um einen kleinen Pinsel in einem Gefäss — das Vorgehen ist identisch mit Tipp-Ex und Schreibfehlern.

Lackfarbe

Dabei ist es aber äusserst wichtig, dass man diejenige Lackstiftfarbe erwischt, die der Karrosseriefarbe des Autos entspricht. Diese Farbe habe ich herausgefunden, indem ich das Typenschild im Motorraum näher inspiziert habe (die Motorhaube muss geöffnet werden).

Bei unserem Toyota Yaris mit Jahrgang 2003 schlüsselten die ersten drei Ziffern in der untersten Zeile des Typenschildes die verwendete Lackfarbe auf: 1E7.

Umschlüsselung auf Lackstift

Im MIGROS Do it + Garden Bern–Marktgasse gibt es ein Regal, in welchem hunderte Lackstifte der Marke Motip (Firma MOTIP DUPLI GmbH aus Hassmersheim) gelagert werden. Damit man nun die richtige Farbe für das eigene Auto schnappen kann, sucht man den daneben angebrachten Prospekt, blättert auf die mit „Toyota“ bezeichnete Seite und sucht in der ersten Spalte den Farbcode. Hat man diesen gefunden, findet man in der Spalte ganz rechts den Motip Farbcode.

Für mich war dies der Stift mit Nummer 955300. Gekostet hat dieser 10.90 CHF.

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Montag, 15. Februar 2016

Hip Hop-Song in JeruZalem (2015)

Gestern entdeckten wir auf unserem Apple TV das Poster des Horrorfilms JeruZalem (2015). Als wir uns voller Interesse den Trailer des Streifens aus Israel anschauten, hörte ich bald einmal den fetten Hip Hop-Beat aus den Lautsprechern dröhnen (im nachfolgenden Trailer ab der 11. Sekunde bis ca. 26 Sekunden):

In einer Arbeitspause wollte ich heute Morgen der Sache auf den Grund gehen und den Künstler ausfindig machen, welcher sich mit diesem Song verewigt hat. Da ich aber weder YouTube-Filme schauen, noch die Lautsprecher für Shazam aufdrehen wollte, fand ich nach einer kurzen Google-Suche folgenden Dienst, welcher versprach, mir die manuelle Shazam-Erkennung abzunehmen:

MooMa.sh

Leider schlug der Dienst für diesen Trailer nur folgenden Song vor — nicht das, was ich gesucht hatte (immerhin der Beat tönte ähnlich):

Ich musste also trotzdem bis heute Abend warten, damit ich den Song mit Shazam auf meinem iPhone erkennen konnte. Und siehe da, innert eines Bruchteils einer Sekunde erschien folgende Angabe auf dem Bildschirm: Saz (Sameh Zakout) — Hip Hop. Und YouTube führt den Song ebenfalls:

Mittlerweile habe ich mir prompt das ganze Album Min Youm („Since That Day“?) des Künstlers gekauft — es findet sich im Schweizer iTunes-Store.

Sameh Zakout ist übrigens Palästinenser, nicht wie von mir ursprünglich vermutet jüdischer Israeli.

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Sonntag, 29. November 2015

Audioausgabe auf Soundbar über VIERA Link defekt

Heute Nachmittag musste ich feststellen, dass mein Panasonic TX-P55VTW60 Plasma-Fernseher das Audiosignal nicht mehr über die Panasonic SC-HTB770EGS Soundbar ausgab, sondern wieder über die in den TV eingebauten Lautsprecher (mit entsprechend schitterer Qualität). Dies, obwohl die Soundbar über HDMI ARC an den TV angeschlossen ist (bei meinem Modell ist das der HDMI2) und in der TV-App „VIERA Link“ das „Home Theater“ ausgewählt war. Die Soundbar und der Subwoofer hatten seit Monaten ohne Probleme funktioniert.

Nach einigen Anpassungsversuchen brachte ich den TV immerhin soweit, dass die Audioausgabe verstummte, wenn „Home Theater“ angewählt wurde.

Mit einer Bluetooth-Verbindung von meinem iPhone zum Verstärker der Soundbar stellte ich sicher, das mit den Lautsprechern alles in Ordnung war. Doch was auch immer ich am TV-OSD einstellte, es gab weiterhin keinen Mucks über die Lautsprecher.

Schlussendlich nahm ich Google zu Hilfe, wo ich in einem Forum folgendes las:

Just now, after reading this thread on another forum I shut down everything, pulled plugs out of the wall and waited 5 minutes, then unplugged all the HDMI connections and changed them all around on the TV. This time Viera Link would work and I could select home cinema but no sound would come through the soundbar, or the TV speakers.

Quelle: Panasonic Viera Link will not work

Gesagt, getan. Und siehe da, nachdem TV und Soundbar wieder am Strom waren und die HDMI-Kabel wieder steckten (ich beschränkte mich auf das Kabel zwischen Soundbar und TV) ertönte der gewohnte Sound mit viel, viel Bass.

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Freitag, 13. November 2015

Saucisson Vaudois

Folgendes Rezept hat bei uns gut funktioniert:

Swissmilk: Papet Vaudois

Einzige Abweichung: Die Kartoffeln habe ich vor der Beigabe in die Lauchpfanne im Dampfkochtopf gegart, damit sie garantiert durch sind. Auch habe ich die Würste angestochen (Achtung vor Fettejakulation ins Gesicht!) und den Saft in die Lauchpfanne laufen lassen.

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