Archiv ‘Leben’

Sonntag, 10. März 2019

Begriff: Feeling Bottlers, Feeling Sharers

Gestern haben meine Frau und ich Fresh Off The Boat Episode 16 von Season 5 mit dem Titel „Trentina“ geschaut.

Dort erzählt Trent Eddie von zwei Menschentypen: Den „Feeling Bottlers“ und den „Feeling Sharers“. Die ersten Charaktere „verschlucken“ oder „verschliessen“ ihr Gefühle gegenüber anderen, während die zweiten Charaktere darüber sprechen und die Gefühle „teilen“.

Den Begriff hatte ich bis gestern noch nie gehört, finde ihn aber sehr treffend.

Tags: , , , , , , ,
Labels: Leben

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Freitag, 14. Dezember 2018

Video: How I See the US After Living in Europe for 2.5 Years

Meine Frau und ich schauen solche persönlichen Erfahrungsgeschichten immer wieder gerne. Oftmals enthalten sie aber viel zu viele Stereotypen, d.h. Verallgemeinerungen (Europa ist genau so wenig eine Einheit wie „die“ USA), manchmal auch etwas Schwachfug, aber immer auch Wahres, d.h. Dinge, die wir ebenfalls festgestellt haben.

Leider hat die Dame (Veganerin — und Minimalistin) in diesem Video die Tendenz, viel zu lange um den Brei herumzureden (engl. „to beat around the bush“). Sehr rasch habe ich in der YouTube-App auf meinem deshalb von der Doppel-Tap-Funktion auf der rechten Seite des Videos Gebrauch gemacht, um jeweils in 10 Sekunden-Inkrementen vorwärts zu springen. Kennt kaum jemand, und habe ich auch nur per Zufall herausgefunden.

Wirklich kurz zusammengefasst bringt sie folgende Punkte auf (paraphrasiert):

  • „US-Amerikaner leben in einer ständigen Angst vor Bedrohungen; einer Angst, die man in Europa so nicht spürt“ — dem kann ich teilweise beistimmen. Schweizer leben auch in einer ständigen Angst, fürchten sich aber vor anderen Dingen (bspw. dass der Zug mit einer Minute Verspätung abfährt — just kidding!). Trotzdem würde ich die Schweizer schlussendlich als „relaxter“ bezeichnen, dem engmaschigen Sicherheitsnetz (Arbeitslosenversicherung, Sozialhilfe) sowie der tiefen Kriminalität geschuldet. Und natürlich auch einer Berichterstattung, die nicht geprägt ist von 24×7 Stunden Mord- und Totschlag.
  • „US-Amerikaner sind nur mit einem Auto richtig mobil, weil der öffentliche Verkehr das Stigma des Fortbewegungsmittel für Arme und Mittellose hat, dreckig, unzuverlässig und nicht nur annähernd flächendeckend ist“ — einverstanden
  • „US-Amerikaner sind nicht gewohnt, zu Fuss zu gehen — sie nehmen das Auto selbst, um kurz zum einen Häuserblock entfernten Shop einkaufen zu gehen“ — einverstanden. Anekdote: Stephanie fuhr kurz nachdem wir hier an der Schlösslistrasse eingezogen waren regelmässig mit dem Auto in unser damaliges Büro. 600 Meter Distanz.
  • „US-Amerikaner ersaufen in einer Flut von Werbung. Überall und jederzeit versucht jemand, ihnen etwas anzudrehen und ihnen weiszumachen, das Leben mit dem Kauf eines Produkts zu vereinfachen“. Die Dame erwähnt eine Flüssigkeit, die man in den Geschirrspüler gibt und dafür sorgen soll, dass das Geschirr nach dem Waschen schneller trocknet — korrekt.
  • „US-Amerikaner kaufen zu viel Müll, benutzen ihn nie, und verscherbeln diesen dann an Thrift Shops respektive Dollar Stores.“ [und damit meine ich nicht den Song] — muss wohl so sein
  • „US-Amerikaner sind immer gestresst und arbeiten sich zu Tode“ — ganz klar einverstanden. Das Volk wird wohl nie lernen, mal einfach abzuschalten
  • „US-Amerikaner erachten es als selbstverständlich, sehr sehr viel Lebensraum zu beanspruchen. Diesen zu teilen ist nicht in ihrem Interesse — deshalb auch die Fixiertheit auf Autos, wo man sich isoliert vom Rest der Welt fortbewegt. Die Autos und Anwesen müssen finanziert werden, was wiederum schnurstracks zum vorangehenden Punkt führt“ — einverstanden. Bei unseren aktuellen Diskussionen ist es Stephanie, der eine Wohnung nicht gross genug sein kann.

Tags: , , , , , ,
Labels: Gesellschaft, Leben, USA

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Samstag, 3. November 2018

Minimalistisches Fertighaus in den Hügeln von Sonoma County, Kalifornien

Auf den ersten Blick faszinierend. Die riesigen Fensterfronten, die Schiebetüren über die ganze Gebäudeseiten sowie die Abgeschiedenheit und die Naturnähe gefallen mir ungemein. Doch für mich existieren die folgenden Showstopper:

  • Strom und (Ab)Wasser. Ist das wirklich sauber oder nur behelfsmässig gelöst?
  • Kein Glasfaser-Internet. Wohl auf Lebzeiten nicht. Und ob man auf dem Hügel mehr als popeliges EDGE empfängt, ist fraglich.
  • Nicht Wintertauglich. Kalifornien hat ein mildes Klima. Ich bin mir nicht sicher, ob ein solches Gebäude im schweizerischen Winter so angenehm zu bewohnen wäre: Enormer Wärmeverlust über die Fenster, schlecht isoliert — und dann der überhängende Teil mit der Veranda, unter welcher die kalte Luft konstant zirkuliert. Viel Spass beim Heizen. Übrigens: Es kommt wohl nicht von ungefähr, dass das Videoteam im Sommer oder Spätsommer zu Besuch war mit wunderschönem Wetter (und verdorrten Gräsern).
  • Pendeln dauert eine Ewigkeit. Ein Auto pro Person zwingend, und lange Fahrzeiten sind unvermeidbar. Der Besitzer arbeitet bei Apple; falls er das im Hauptsitz im Apple Park in Cupertino tut, sind das 90 Meilen und minimal 95 Minuten Autofahrt in eine Richtung (Verkehrsüberlastung zu Stosszeiten nicht berücksichtigt)

Übrigens: weeHouse ist der Hersteller dieser vorfabrizierten Häuser und hat eine Case Study dazu aufgeschaltet.

Nachtrag

Dieses Fertighaus liess mich dieses Wochenende nicht locker: Es eignet sich auf Grund der äusserst simplen Form der Gebäude optimal, um mit Google Maps auf Standortsuche zu gehen. Zugegebenermassen handelte es sich dieses Mal um ein schwieriges Unterfangen. Die Standortangaben in den initial konsultierten Artikeln über das Fertighaus nannten als Region „Sonoma County“ (4580 Quadratkilometer gross), in einem Artikel wurde als nächstgelegene Stadt Santa Rosa angegeben (im letzten Oktober 2017 wegen eines riesigen Wildfeuers sogar in den hiesigen Medien).

Die Karte mit solchen rudimentären Hinweisen abzugrasen war ein unmögliches Unterfangen. Deshalb mussten genauere Hinweise her, welche die Suche nach der Liegenschaft stark eingrenzen würden.

Ein erster wichtiger Hinweis war als Standortangabe der Sonoma Mountain, welcher sich südöstlich von Santa Rosa befinden („a four-acre parcel within an open space preserve on Sonoma Mountain“ im Artikel „Steel the Scene“ in Dwell).

Schlussendlich landete ich auf einem Artikel, der die präziseste Ortsangabe enthielt:

For his weekend retreat, Siegel picked a four-acre parcel [ca. 16’000m2 oder 127 × 127 Meter] far up Sonoma Mountain Road. It is part of Cooper’s Grove, a cluster of four parcels surrounded by 226 acres protected by the Sonoma County Agriculture and Open Space District.

Quelle: Small Sonoma house makes big splash in design world

Eine Google Suche liefert nicht nur Photos der Artenvielfalt im Cooper’s Grove, sondern auch noch Karten und sonstige Informationen über das Naturschutzgebiet.

Google Maps kennt den Cooper’s Grove tatsächlich: Der „Hain“ (wörtlich übersetzt) befindet sich an der 5342 Sonoma Mountain Rd, Santa Rosa, CA 95404, USA. Leider führte eine Suche über die Gegend im Umkreis von zwei Kilometern zu keinem Fund. Die Zufahrt mit Kiesstrasse, der Pool und die zwei markanten rechteckigen Gebäudestrukturen unter den freistehenden Bäumen müssten doch auf Satellitenbilder problemlos erkennbar sein?!

Dann plötzlich die Idee: Was, wenn Googles Satellitenbilder veraltet sind (obwohl (c) 2018 steht)? Als Referenz setzte ich Apple Maps ein, und siehe da, innert weniger Sekunden fand ich die zwei Fertighäuser an den Koordinaten 38.361579, -122.595961 respektive 38°21’41.6″N 122°35’45.3″W (Google Maps, Apple Maps):

image-8109

Die nächstgelegene Adresse ist übrigens das Gebäude ca. 75 Meter nördlich des Fertighauses: 5767 Sonoma Mountain Rd, Santa Rosa, CA 95404, USA. Diese Liegenschaft besitzt einen geschätzten Verkaufswert von 1.7 Millionen US Dollar.

Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
Labels: Leben, USA

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Freitag, 7. September 2018

Video: Klimawandel einfach, aber eindrücklich visualisiert

Temperature Anomalies by Country 1880-2017

Ob das ganze jetzt menschgemacht ist oder nicht sei dahingestellt — wenn es in den letzten Jahrzehnten Anomalien gab, dann Hitze und nicht Kälte. Das Video beruht auf Messdaten, die wir in der Form erst seit etwas mehr als 150 Jahren erfassen. Ob es Perioden in der Menschheitsgeschichten gab, die ebenfalls solche heissen Anomalien aufweisen, weiss ich ebenfalls nicht.

Was ich aber weiss: Einen solchen Klimawandel gab es noch nie, als 8 Milliarden Menschen gleichzeitig auf dem Planeten gelebt haben.

Tags: ,
Labels: Energie, Geschichte, Gesellschaft, Leben, Wissenschaft

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Samstag, 4. August 2018

Wie voll ist die Gasflasche des Grills?

Kurz nachdem wir in die Mietwohnung in Bern eingezogen sind, haben wir uns einen Weber Q 220 Gasgrill geleistet und auf dem Balkon platziert.

Am Dienstag, dem Tag vor dem Schweizerischen Nationalfeiertag, haben Stephanie und ich zu einem Grillabend eingeladen. Ein Punkt der Vorbereitung war, sicherzustellen, dass wir noch genügend Gas zur Verfügung hatten, um den Grill den ganzen Abend lang feuern zu lassen.

Doch wie macht man das? Ich entschied mich schlussendlich für die Gewichtsmessungsmethode: Grill auf die Withings WS-30 stellen, Gewicht messen (11.1 Kilogramm), und auf der Gasflasche die Tara-Angabe suchen (7.3 Kilo). Das Tara vom gemessenen Gewicht abziehen, et voilà, das ist die verbleibende Gasmenge in Kilogramm: 3.8 Kilo. Gemäss Aufdruck auf der Flasche beträgt das Gesamtgewicht beim Verkauf 12.4 Kilogramm und die Flasche enthält 5 Kilo Gas. Somit haben wir seit dem Kauf am 2. August 2017 1.3 Kilogramm Gas oder 26 Prozent verbrannt. Müsste also selbst für den Vorabend der Bundesfeier reichen.

image-7997

image-7998

image-7999

Gestern nun wurde ich von einem Bekannten auf folgendes Video hingewiesen, welches weitere Messmethoden erläutert und bewertet:

Tags: , , , , , , ,
Labels: Leben, Wissenschaft

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Sonntag, 3. Juni 2018

Init7 TV7: Offizielle TV7-App für Apple TV

Da ich heute Fiber7s TV7 auf einem Apple TV installieren durfte, auf welchem eine schweizerische Apple ID konfiguriert ist, weiss ich nun endlich, wie die App wirklich heisst:

image-7919

image-7920

Wieso ich das hier poste? Auf unserem Apple TV hier zu Hause habe ich die App nicht gefunden, weil unser Apple TV mit einer — man verzeihe es uns — us-amerikanischen Apple ID konfiguriert ist und wir somit nur den us-amerikanischen App Store durchsuchen können.

Auf Init7/Fiber7s Homepage wird die App zwar mehrere Male erwähnt, hingegen aber nicht, wie sie offiziell heisst. Auch wird nirgends erwähnt, dass sie nur aus dem schweizerischen App Store heruntergeladen werden kann. Letzteren Entscheid würde ich überdenken, da der Anteil an eingewanderten, hochqualifizierten Fiber7-Nutzern sehr hoch sein sollte — und die mögen es in der Regel nicht, eine zweite Apple ID für ihr Leben in der Schweiz zu lösen.

Schick wäre übrigens auch, wenn TV7 analog zu Salt beim erstmaligen Einrichten eines Apple TV 4 oder 4K einen eigenen Bildschirm zur Konfiguration erhielte.

Tags: , , , , , , , ,
Labels: Apple, IT, Leben, Medien, Schweiz

5 Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Mittwoch, 21. März 2018

RMB

… das steht für die (mittlerweile aufgelöste) Techno-Band von Rolf Maier-Bode und Farid Gharadjedaghi, welche in den Neunzigern Hammersongs produzierten, welche vereinzelt auch die Charts stürmten (man stelle sich das heute vor, inmitten den Weichspülern Ed Sheeran und Taylor Swift …).

RMB gehört neben Chicane, Nicholas Bracegirdle, zu meinen Lieblingsmusikern und ist mit ein Grund, weshalb ich hier in unserer Wohnung immer noch einen Technics SL-1200MK2 Plattenspieler herumstehen habe (über einen Vorverstärker über Klinke an einem Sonos PLAY:5 angeschlossen). Insgesamt besitze ich zwei dutzend Original-Schallplatten und somit fast die ganze Diskographie der Jungs, und lasse es mir nicht nehmen, unregelmässig wieder in die ein oder andere Platte reinzuhören.

Da ich gerade mit Grippe zu Hause im Bett liege, mich langweile und deshalb meine Remember The Milk Todo-Liste durchgehe, habe ich heute einige YouTube-Videos über Rolf Maier-Bode geguckt, die ich jedem Nostalgiker und in den Neunzigern gross gewordenem Techno-Fan nur empfehlen kann.

Was mir so erst bewusst wurde: Rolf und Farid sind nicht im guten Auseinandergegangen und es ist Rolf verboten, unter dem Namen „RMB“ aufzutreten. Und Rolf war der Musiker hinter dem Duo, das Genie, und Farid wahrscheinlich wohl eher der Verkäufer, Sales-Man, der Mann für die Aussenwirkung und der gelegentliche Ideengeber.

Zweiteiliges Interview in der Sendung NRW Late Night (2016)

Viel zu kurz, aber optimal um sich wieder in die Zeit zurückzuverstzen

Längeres Interview wenige Wochen vor dem Kurzauftritt auf der 25. Mayday (2016)

Geht viel tiefer auf die Musik-Technik, aber auch die persönlichen Umstände von Rolf Maier-Bode ein

Kurzauftritt an der Mayday (2016)

Offizielles Video (nur 6 Minuten 12 Sekunden der Total 23 Minuten 19 Sekunden) — ACHTUNG: drehbares 360 Grad-Video!

Inoffizielles Video (ganzes Set, 23 Minuten 19 Sekunden)

Wer den Sound der Neunziger vermisst, dem sind die drei Solo-Alben von Rolf Maier Bode empfohlen, die man in iTunes erstehen kann, oder direkt über Rolfs offizielle Web-Site:

  • Foundation (2016)
  • Twenty Thirteen (2013)
  • Thirteen Nights (2010)
  • Thirteen Stories (2009)

Tags:
Labels: Geschichte, Leben

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Dienstag, 28. November 2017

TOYOTA Verso-S will einfach nicht starten

Vor zwei Wochen kämpfte ich an einem dunklen Abend darum, unseren neuen Verso-S starten zu können: Die Scheinwerfer zündeten, das Entertainment-System kam hoch, doch beim Drehen des Zündungsschlüssel tat der Motor keinen Wank. Das bisher erste und einzige Mal, an dem ich unser neues Auto fahren wollte, begann mit grosser Ernüchterung.

Nach 10 Minuten fluchen, herumpröbeln versuchte ich noch einmal, den Wagen zu starten — und er sprang sofort an. Damals vermutete ich fälschlicherweise, das Herumrühren mit der Gangschaltung oder das Lösen der Handbremse hätte die Lösung gebracht. Oder aber das wütende, sehr schnelle herumdrehen des Zündschlüssels. Falsch.

Heute morgen dann dasselbe Prozedere bei Stephanie: In der Kälte des Morgens startete der Motor schlicht nicht, dafür Weihnachtsbeleuchtung auf dem Armaturenbrett. Was huere Cheibs?

image-7580

Ich musste dann meinen Zug nach Zürich erwischen, googelte im Tram aber nach dem Problem — und wurde recht schnell fündig. Die Empfehlung ging schnurstracks per iMessage an meine Frau, und wenige Sekunden später die Erleichterung: Das Auto läuft, die Fahrt zur Arbeit kann beginnen.

Zum Glück hat es nichts mit dem Anlasser zu tun (bei einem Kilometerstand von knapp 30’000 wäre das eine Katastrophe, soviel verstehe ich sogar von Autos), wie bei diesem Fall hier:

Rein in den Verso, wollte starten … nichts. Kein rattern, kein klicken, nur leichtes summen von hinten (Benzinpumpe).

überzeugte sich, daß er nicht startet, beim drücken des Startknopfes. Er sagte, ich solle mal die Schaltung bewegen. Machte ich, dann der Startversuch. Anstandslos startete er … Ca. 10x probiert, er ging, ich bekam Gänsehaut, für mich unerklärlich. Er sagte so halb auf deutsch, es wäre an der Schaltung ein Kontakt, der vielleicht ‚hängte/klebte‘. Wie geschrieben, gestern erging es mir wieder. Kurz mal in den 1. und 2., gestartet, als wenns nichts war.

Der Meister ist sich zu 98% sicher, daß der Zugmagnet vom Anlasser die Ursache war. Durch das ‚trockene‘ Schalten und den entstandenen Vibrationen, was bis zum Anlasser vielleicht übertragen wurde, gab es halt wieder Kontakt. Wenn es permanent auftritt, ist halt ein Anlasser fällig.

Quelle: Verso R1, 1.8 startet nicht …

Gleich danach fand ich nämlich die Beiträge, die mir die Augen öffneten:

Beim Starten des neuen Toyota Verso S muß man die Kupplung bis zum Anschlag durchtreten, auch wenn wenn kein Gang eingelegt ist.

Quelle: Starten des neuen Toyota Verso S

Beim neuen Toyota Verso S muß man die Kupplung bis zum Anschlag durchtreten, damit er anspringt. Bei den viele Autos die ich bisher gefahren habe gab es so etwas nicht. Gibt es einen Grund dafür, warum dieses so ist?

Kannst Du meine Nachbarin fragen: Die war gewohnt, ihren Wagen mit Handbremse angezogen und ohne eingelegten Gang zu parken. Ihr Mann hat ihr Fahrzeug vor die Garage einer anderen Nachbarin geparkt. Als die erste Nachbarin dann eingestiegen ist, hat sie mit ihrem Anlasser im ersten Gang den Wagen ein Stück vorwärts springen lassen – der Schaden am Garagentor (total) und am Fahrzeug war beachtlich…

Es ist also einfach eine Sicherheismaßnahme für die Leute, die nicht begreifen, daß man ein Fahrzeug auch mit eingelegten Gang parken kann…

Quelle: Warum muß ich die Kupplung beim neuen Toyota Verso S ganz durchtreten?

Fazit: Nein, wir haben keine Schwarte gekauft, sondern waren uns von unserem altehrwürdigen TOYOTA Yaris mit Jahrgang 2003 einfach nicht gewohnt, die Kupplung bis zum Anschlag durchzudrücken.

Tags: , , ,
Labels: Leben

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Freitag, 20. Oktober 2017

Die grösste Gefahr bei der Benutzung öffentlicher Toiletten

Drastisch gesagt: Krankheitserreger müssen an die Hände und von dort aus in den Mund kommen. Wenn es eine Ansteckung auf öffentlichen Toiletten gibt, dann also höchstens über kontaminierte Hände.

Quelle: Ist es wirklich ungesund, sich auf öffentlichen Toiletten hinzusetzen?

Ich habe einige Bekannte im Kollegenkreis, in deren Wohnungen und auf deren Körpern sich keine einzige Bakterie befindet. Ich bin mir aber nicht sicher, ob sie sich bewusst sind, dass bei der Benutzung öffentlicher Toiletten an genau zwei Orten die grösste Gefahr droht: Beim manuell bedienten Wasserhahn, den man nach dem Geschäft zum Waschen der Hände bedienen muss, sowie beim Öffnen der Türen mit dem inneren Griff.

Tags: , , , ,
Labels: Leben

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Donnerstag, 20. Juli 2017

Wo überall auf der Welt Pferdefleisch gegessen wird (werden darf)

Ein, zwei Jahre nach Beginn unserer Beziehung mit meiner Frau musste ich eines Grillabends realisieren, dass man in Kalifornien kein Pferdefleisch verzehrt. Denn seit 1998 ist der Handel mit Pferdefleisch zum Verzehr verboten, wie ich etwas später verwundert feststellen durfte:

[…] making it a felony for any person in the state to possess, transfer, receive, or hold a horse (defined to include ponies, donkeys and mules) with the intent to kill it, or have it killed, where the person knows, or should have known, that any part of the carcass will be used for human consumption.

Quelle: California Proposition 6 (1998)

Vor zwei Tagen dann beim Mittagessen auf der Arbeit eine ähnliche Diskussion: Die gebürtige Finnin im Team erzählt davon, dass man zu Hause Rentiere und Elche esse, nicht aber Pferde. Und der eine deutsche Kollege stimmt bei, dass in seiner Heimat (im Nordwesten Deutschlands) Pferdefleisch auch nicht auf dem Tagesmenu vorkomme.

In mir wächst noch während dem Mittagessen (ohne Pferdesteak auf dem Teller, notabene) der Bedarf, im Netz eine Weltkarte der pferdefleischverzehrenden Länder zu finden. Das ist gar nicht so einfach. Doch schlussendlich wurde ich fündig:

image-7397

Quelle: Horse Slaughter

Gemäss dieser Web-Seite sind es zumindest folgende Länder, in denen dann und wann ein saftiges Pferdesteak auf dem Grill landen darf und kann:

  • China
  • Kazakhstan
  • Indonesia
  • Japan
  • Mongolia
  • Tonga
  • Philippines
  • South Korea
  • Austria
  • Belgium
  • France
  • Germany
  • Hungary
  • Iceland
  • Italy
  • Malta
  • Netherlands
  • Norway
  • Serbia
  • Slovenia
  • Sweden
  • Switzerland
  • United Kingdom
  • Ukraine
  • Mexico
  • Chile

Tags: , , , , ,
Labels: Essen, Leben

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen