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Montag, 29. Dezember 2025

Bangkok: Gourmet Market: You hunt we cook

Auf dem aktuellen Aufenthalt (dank eines Tweets mitsamt Video) entdeckt: In Thailand, genauer gesagt der Hauptstadt Bangkok, im Einkaufszentrum Emsphere, gibt es einen Gourmet Market, vergleichbar mit Globus Delicatessen, oder LOEB Lebensmittel in Bern. Soweit so normal.

Der Clou: Innerhalb dieses Gourmet Markets gibt es eine bediente Open Kitchen namens „You hunt we cook“ (Google Maps). Sprich man sammelt sich im Gourmet Market ein Steak, Beilagen wie Gemüse und Getränke zusammen, bringt es zur Küche, und erhält dort für einen kleinen Aufpreis die Zutaten frisch gekocht (in meinem Fall: köstlich medium rare gegrillt).

Am Weihnachtsabend gönnte ich mir 180 Gramm australisches Wagyu-Steak für 990 THB (ca. 25 CHF), ein Glas italienischen Merlot im Offenausschank, Babykarrotten sowie Pommes Frites mit Trüffelmayonnaise. Himmlisch! Ich gehe wieder.

Weniger schön: Meine Freundin studierte nach dem Bezahlen die Rechnung, und entdeckte, dass der Kassier uns Dinge verrechnete, welche wir gar nicht konsumiert hatten. Ihre Beschwerde fruchtete: Sie kam mit knapp 400 THB (ca. 10 CHF) zurück. A propos: Für diesen Betrag essen beispielsweise im Jarunee an der Phrom Phong BTS-Station zwei Personen authentisch thailändisch zu Abend, und sind dann satt.

Wie ich am Folgetrag realisiert habe, findet sich das „You hunt we cook“-Konzept noch in anderen Filialen um die BTS-Station herum: The Emporium und Emquartier haben auch solche Küchen. Etwas weiter weg, im Siam Paragon-Einkaufszentrum, gibt es auch eine Küche.

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Sonntag, 3. April 2022

Sieben Steak-Empfehlungen für den Eimer

Die folgenden Dinge sollte man nicht tun (oder sind falsch), weil sie offenbar nur Geschwurbel sind:

  1. Steak frühzeitig aus dem Kühlschrank holen, damit es Raumtemperatur annimmt
  2. Anbraten unter grosser Hitze schliesst die Fleischsäfte im Steak ein
  3. Knochen verleiht dem Steak mehr Geschmack
  4. Steak nur einmal drehen
  5. Steak erst nach dem grillen würzen
  6. Steak nicht mit einer Gabel wenden – und – Steak nicht aufschneiden, weil es damit alle Säfte verliert
  7. Ein Drucktest verrät, wann ein Steak die gewünschte Garstufe erreicht hat

Quelle: 7 Myths About Cooking Steak That Need to Go Away

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Dienstag, 3. Januar 2017

Steak-Garstufen

Am Neujahrstag haben wir mit einem befreundeten Paar in der Füürgruebe im Ermitage Golf Schönried gespiesen.

Als ich mein Steak — von meinen unzähligen USA-Aufenthalten geprägt — „medium rare“ bestellte, waren unsere Bekannte über die Bedeutung verwirrt, da sie normalerweise die französischen Garstufen verwenden.

Hiess „medium rare“ übersetzt nun wie vom Kellner behauptet „saignant“ (blutig) oder wie vom Päärchen eigentlich gewünscht „à point“?

Eine kurze Google-Suche führte zur Gewissheit: Wenn man sein Steak im Welschland „medium rare“ gebraten haben möchte, muss man es „saignant“ bestellen:

Gast: Mein Entercôte möchte ich gerne medium rare.

Kellner: Sie meinen saignant?

Gast: Nein. Um Himmelswillen. Ja nicht blutig.

Kellner: Aber medium rare und saignant sind das Gleiche.

Fallen Sie nicht über die Garstufe

Nachtrag

Kollege Roman hat mich auf die Speisekarte des Restaurant tonWERK in Regensdorf hingewiesen. Auf der letzten Seite des Menus liest man:

Quelle: Speisekarte

Oder im Klartext:

Um etwaige Unklarheiten zu beseitigen, hier unser Verständnis von Garstufen bei gereiftem Fleisch:

Rare / bleu / stark blutig

Aussen stark geröstet und karamellisiert. Die Kerntemperatur liegt zwischen 45° C und 47° C. Das Fleisch ist noch roh. Die Fleischsäfte sind rot.

Medium rare / saignant / blutig

Aussen stark geröstet und karamellisiert. Die Kerntem- peratur liegt zwischen 50° C und 52° C. Der Fleischkern ist temperiert und die Säfte sind hellrot. Bei greiftem Fleisch ist der Kern nicht mehr dunkelrot – es tritt kein Blut aus.

Medium / à point / rosa

Aussen stark geröstet und karamellisiert. Die Kerntemperatur liegt zwischen 55° C und 60° C. Bei mittlerer Hitze auf den Punkt «rosa» gegart. Die perfekte Garstufe auch für Gäste, die wenig Blutgeschmack haben wollen. Die Besonderheit des ge- reiften Fleisches führt hier zu einem hervorragenden Ergebnis. Ausgenommen beim Rindsfilet Swiss Gourmet.

Well done / bien cuit / leicht rosa

(Wird beim Rindsfilet «Swiss Gourmet» nicht empfohlen) Aussen stark geröstet und karamellisiert. Die Kerntemperatur liegt zwischen 64° C und 70° C. Das Fleisch ist im Kern leicht rosa und hat kein Blut mehr.

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