Montag, 10. Oktober 2022, 1:16 Uhr

Blick: Ewiger Immo-Wendehals

In einem Chat unter Jass-Kollegen (75 Prozent Eigenheimbesitzer) haben wir es uns einen Spass daraus gemacht, Blick Immo-Meldungen zu posten.

Uns ist nämlich vor einer Weile aufgefallen, dass der Blick zwei sich ewig abwechselnde Schlagzeilen kennt: „Jetzt droht der Immo-Crash“ und „Immobilien werden immer teurer“ („Boom & Bust“), respektive „Überangebot an Wohnraum“ und „Wohnraumknappheit“.

Postet ein Chat-Teilnehmer einen Artikel, der in eine der beiden Richtung zeigt, ist es die Aufgabe der anderen Chat-Teilnehmer, in den nächsten Tagen einen Blick-Artikel zu posten, der das Gegenteil behauptet. Nichts einfacher als das — auf die Redaktion des Blicks ist immer Verlass:

Datum Artikel
15. November 2022 Bis 6,3 Prozent: Wohnen in eigenen Wänden erneut teurer Die Preise für Wohneigentum sind in der Schweiz im dritten Quartal weiter gestiegen.
10. November 2022 Raum wird knapp: Die Schweiz steuert auf eine Wohnungsnot zu
27. Oktober 2022 Trotz steigender Zinsen: Warum die Schweiz nicht in eine Immobilienkrise schlittert
10. Oktober 2022 Bei den Mehrfamilienhäusern fallen die Preise schon: Darum kippt der Immo-Markt
4. Oktober 2022 SNB-Paukenschlag verhallt ungehört: Häuserpreise steigen trotz höherer Zinsen
22. September 2022 Nach SNB-Zinsanstieg: Häuser könnten bald günstiger werden
2. August 2022 Babyboomer räumen ihre Häuser: Bis 2045 werden 420’000 Eigenheime frei
11. Juli 2022 Zeitenwende auf dem Schweizer Häusermarkt: Hohe Zinsen schrecken Käufer ab
10. Juli 2022 Alles nur halb so wild: Wars das schon mit der Hypozins-Panik?
4. Juli 2022 Trotz Zinswende kein Turnaround
Immobilienpreise steigen noch weiter an!

Fazit: Gott, ist das eine Scheisszeitung.

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Labels: Medien, Schweiz, Wirtschaft

2 Kommentare Kommentare

Hans von Atzigen sagt:

Beim durchforsten der BFS Langzeit-Statistiken findet man hoch Interessantes.
Ab 1940 ist die Anzahl Lebendgeburten markant angestiegen, das sehr deutlich in den vierstelligen Bereich.
Diese bleiben durchgehend hoch bis zum sog. Pillenknick ab den 70.
Das hat müsste LOGO sein, Spätvolgen in vorm steigender Tödesfälle nach etwas über 80 Jahren.(Aktuell durchschnittliche Lebenserwartung rund 82 Jahre)
Hmmmm einfache Kopfrechnung!!!
Eine saubere genaue Ermittlung einer Über oder Untersterblichkeit ist nicht mehr oder nur noch mit sehr viel Aufwand möglich.
Es fehlen zu viel Daten,die sich aus den Wanderbewegungen usw. ergeben.
So wird zb. das Alter der Wandernden erst seit kurzem erfasst.
Das mit dem Hochrechnen, anhand der letzten 5-10 Jahre erlaubt nicht viel mehr als eine entsprechende Grobschätzung resp.Prognose.

Hans von Atzigen sagt:

Möglicherweise das falsche Feld erwischt?
Übersterblichkeit Covid und Impfunge.

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