Kürzlich auf Hacker News gelesen:
France reaches 94.9% fiber coverage in 2026 (Link auf das Ziel des Posts)
Unglaublich. Als ich durch die Kommentare scrollte, fiel mir diese Replik auf:
Spain is at 96.79% (June 2025), up from 94.79% a year before.
Himmelheiland!
Ich habe nicht geprüft, ob diese Länder Phantasiezahlen publizieren, und ob damit effektiv technisch funktionierendes, innert nützlicher Frist aufschaltbares Fiber-to-the-Home FTTH gemeint ist. Aber wir sollten es annehmen, bis das Gegenteil bewiesen ist.
Währenddessen plempert Swisscom seit Jahren rum, und die Politik und den Regulator lässt es kalt: Gemäss dieser Webseite will das Unternehmen in den nächsten vier Jahren vorwärts machen, um 2030 75 bis 80 Prozent der Haushalte erschlossen zu haben. Irr.
Wenn es um Verkacken von Infrastrukturausbau geht, gibt es in Europa aber einen unangefochtenen Marktführer: Deutschland. BER, Stuttgart 21 (jetzt: 30 oder noch später), überall glänzt das Land mit Unfähigkeit und erstickender Bürokratie. Stand Glasfaserausbau bei unserem nördlichen Nachbarn: 43.98 Prozent im letzten Jahr (2025; Quelle).
Juhu, immerhin ist die Schweiz nicht letzter.
Für mich wieder ein Beweis mehr, dass wir mit überhöhter Geschwindigkeit Richtung Mittelmass unterwegs sind, aber immer noch das Gefühl haben, ein ausserordentliches Land zu sein. Das schaut nicht gut aus.
