Archiv ‘IT’

Dienstag, 6. Mai 2008

Maxtor-Platten Low Level formatieren

Wer eine Maxtor-Festplatte Low Level formatieren möchte, um defekte Sektoren loszuwerden, muss in seinen PC kein Floppy-Laufwerk einbauen und mit einer Uralt-Floppy von Maxtor booten (es soll ja immer noch Wintel-Zeitgenossen-Deppen geben, die bei Computern zum Selber-Schrauben auch 2008 noch solche Laufwerke verbauen, um im Notfall mit ihren MS DOS 6.22-Disks booten zu können … Oder so).

Auf der Ultimate Boot CD befinden sich hunderte nützliche Programme, darunter auch …

MAXLLF

… unter dem Menupunkt „Hard Disk Tools“. Hinter diesem kryptischen Namen (8.3, gelobet seist du!) versteckt sich „Maxtor Low Level Format“.

Aber Achtung: Bei einer 40GB-Platte wartet man gut und gerne 2-3 Stunden, bis die Platte radikal leergefegt ist. Und in meinem traurigen Fall konnte das Problem defekter Sektoren auch nicht behoben werden – eine neue Platte musste her.

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Mittwoch, 30. April 2008

SAPs SaaS-Produkt hat Performance-Probleme

SAP kämpft mit unerwartet großen Problemen bei der neuen Mittelstandssoftware „Business by Design“. Das über das Internet zu nutzende Programm leide im realen Betrieb an mangelhafter Leistung, die Markteinführung werde sich voraussichtlich verzögern, hieß es aus dem Umfeld des Softwareherstellers.

[…] Probleme bereitet vor allem der Betrieb im Netz. Was im Labor gut funktionierte, zeigt in der Realität Schwächen. „Das System hat noch nicht die erforderliche Performance und hat noch zu viele Aussetzer“, berichtet ein SAP-Entwickler. Es müsse noch viel zu viel aufwendig nachjustiert werden.

Quelle: SAPs Hoffnungsträger bockt

Wahrlich nichts Neues – SAP hat weder das Internet begriffen, noch wird die Bude jemals fähig sein, ressourcenschonende und performante Software zu schreiben.

Wer „Business by Design“ dereinst benutzen wird, ist nicht zu beneiden – die Sanduhr wird eine völlig neue Bedeutung erhalten. Und ohne die Hilfe sauteurer Consultants läuft SAP-Software sowieso nie produktiv …

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Dienstag, 22. April 2008

Office 2007 versteht sein eigenes Format (OXML) nicht

Under the test, the spec generated 122,000 errors against the strict schemas and 84 errors against the transitional schemas.

Quelle: Office 2007 fails OXML test

Die Bloatware-Deppen aus Redmond haben wieder zugeschlagen: Die Wenigsten ITler da draussen wird es überraschen, dass Bill Gates Frickel-Bude nicht einmal fähig ist, einen selbst definierten Standard einzuhalten … Erbärmlich.

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Freitag, 18. April 2008

Wie man garantiert keine sichere Web-Applikation entwickelt

Können Web-Entwickler eigentlich noch dümmer werden? Es besteht zu befürchten …

The unfortunate developers executed several critical errors in establishing the site. First, they allowed a database with sensitive content to face the outside Internet. Second, they allowed queries from the website to access any of the information in that database. Third, they placed the SQL queries required to extract information inside GET requests from the browser (most easily recognised as the part of the URL after the question mark(?) if it is there). Finally, and possibly most critically, they did not perform any filtering of the anonymous GET requests, happily executing the SQL requests and returning the results.

Quelle: SQL string in URL exposes sex offender data

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Samstag, 12. April 2008

Wieso PC-Supporter so verhasst sind

[…] what happens is that the more talented and effective IT engineers are the ones most likely to leave — to evaporate, if you will. They are the ones least likely to put up with the frequent stupidities and workplace problems that plague large organizations; they are also the ones most likely to have other opportunities that they can readily move to.

What tends to remain behind is the ‘residue’ — the least talented and effective IT engineers. They tend to be grateful they have a job and make fewer demands on management; even if they find the workplace unpleasant, they are the least likely to be able to find a job elsewhere. They tend to entrench themselves, becoming maintenance experts on critical systems, assuming responsibilities that no one else wants so that the organization can’t afford to let them go.

Quelle: The Wetware Crisis: the Dead Sea effect

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Freitag, 11. April 2008

Hilfreiche bash-Shortcuts

  • Ctrl+a An den Anfang der Zeile springen
  • Ctrl+e Ans Ende der Zeile springen
  • Ctrl+w Wort löschen
  • Ctrl+u Alles vor dem Cursor löschen
  • Ctrl+k Alles nach dem Cursor löschen
  • Ctrl+l Bildschirm löschen (wie clear auf der Kommandozeile)
  • Ctrl+c Momentan laufenden Befehl abbrechen
  • Ctrl+d Logout

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Samstag, 5. April 2008

Request Tracker rtname im Produktivbetrieb anpassen

Auf der Arbeit verwenden wir seit Oktober 2007 mit Request Tracker ein Ticketing-System, um Support-Anfragen zu verwalten.

Abgesehen von einem schweren Programmierfehler, der bei gemergten Tickets zu eklatanten Performance-Engpässen führt (Stichwort: Iterationen a gogo), bin ich mit dem Tool sehr zufrieden. Perl halt, aber immerhin wird MySQL als Datenbank verwendet.

Heute wollte ich nun den etwas kryptischen Namen, den wir unserer Installation gegeben haben, anpassen (im Programmcode als $rtname bekannt). Dies unter anderem darum, weil dieser in der Betreffzeile der versandten E-Mails steht und die Benutzer verwirren könnte:

...
Subject: [rt3.subdomain.domain.tld #1234] HELP!!
...

Hierzu mussten zwei Anpassungen an RT_SiteConfig.pm vorgenommen werden:

Set($rtname,'IT-Support XY');
Set($EmailSubjectTagRegex, qr/(?:rt3.subdomain.domain.tld|IT-Support XY)/i );

Quelle: [rt-users] Change RTname smoothly…

Die zweite Zeile bewirkt, dass eingehende E-Mails, die noch den alten String in der Betreffzeile tragen, dennoch dem richtigen Ticket zugeordnet werden.

Selbstverständlich war jetzt noch ein Neustart von Apache nötig – und seither verschicken wir Mails mit hoffentlich etwas klareren Betreff-Zeilen …

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Mittwoch, 2. April 2008

Spammer sind auch nur Menschen …

… und machen ab und zu Fehler:

%RANDFILE[./bodies/tb/tb_plain.txt,./bodies/tb/tb_html.txt,./bodies/ol/ol_html.txt]

Das war der Inhalt ein Spam-Mails, das ich am 21. März erhalten habe.

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Mittwoch, 2. April 2008

Creative sucks!

Vor langer, langer Zeit war eine Sound Blaster-Soundkarte das höchste aller Gefühle: Wer erinnert sich nicht an das „Dibabbel“, das man zu hören bekam, wenn man in den Katakomben des Castle Wolfenstein 3D auf einen Nazi-Soldaten traf …

Der Hersteller der Soundkarte, Creative, gibt es auch heute noch. In letzter Zeit macht die Firma mit komischen Geschäftspraktiken auf sich aufmerksam:

After tolerating the distribution of his unofficial drivers for a time, Creative’s vice president of corporate communications, Phil O’Shaughnessy, ultimately asked him to stop, and accused him of „stealing their goods.“ O’Shaughnessy also wrote that whether or not it cripples its Vista drivers is a „business decision that only we have the right to make.“

Quelle: Daniel_K, Who Fixed Creative’s Broken Vista Drivers, Speaks Out

Grandiose Idee, so etwas im Zeitalter des Internets zu äussern … O’Shaughnessy sollte sich eine Pappnase aufbinden und so richtig auf Clown machen.

Wenn ich solchen Mist lese, bin ich froh, seit mehreren Jahren einen Mac einzusetzen und mich nicht mehr mit Hardware dieser Frickel-Bude herumschlagen zu müssen … Ist es nicht peinlich, dass ein solches Traditionsunternehmen keine anständigen Vista-Treiber gebacken kriegt?

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Samstag, 29. März 2008

Auf die zahlenden Kunden fokussieren

if you want to make profitable PC games, I’d recommend focusing more effort on satisfying the people willing to spend money on your product and less effort on making what others perceive as hot.

Quelle: Piracy & PC Gaming

Apple macht es identisch: Obwohl der Computer mit dem angebissenen Apfel nur einen Bruchteil des Marktanteils von Windows-Rechner hält, sind gerade die Apple-Kunden wohl eine der finanzkräftigsten Käuferschichten, die sich ein Unternehmen wünschen kann.

Apple steigert seinen Umsatz und Gewinn seit Steve Jobs deshalb immer wieder, weil man sich voll und ganz auf die Befriedigung der Bedürfnisse der zahlenden Kunden konzentriert. Ein Rezept, dass sich auszuzahlen scheint …

Selbstverständlich gibt es Spinner, die weiterhin fordern, Mac OS X auf ihrem Mediamarkt-PC installieren zu können – doch genau diese Benutzer sind es, die nie im Leben für Mac OS X zahlen würden. Nein, diese Leute sollen lieber im Microsoft-Lager bleiben und den Redmondern „finanziellen“ Schaden zufügen, in dem Windows und Office auch zukünftig munter raubkopiert wird.

Via: Piracy & PC Gaming

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