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Samstag, 31. Januar 2026

Welche SD-Karte für Wyze-Kameras?

Mangels CE-Logo sind diese Cams in Europa nicht erlaubt. Doch man kann diese ja auch ausserhalb Europas betreiben, beispielsweise in den USA.

Und damit man die volle Funktionalität dieser Kameras ausreizt, sollte man eine SD-Karte verbauen, welche den Videostream kontinuierlich aufzeichnet, und mit welchem man dann in die Zeit zurückreisen kann. Je grösser die SD-Karte, desto länger die Aufnahmedauer (sobald der Speicher voll ist, überschreibt die Cam die ältesten Aufzeichnungen).

Wyze bietet mittlerweile selber kompatible SD-Karten an:

32GB, 128 GB, & 256GB MicroSD Cards for Local Storage

Dank den Produktphotos ist es ein leichtes, Karten anderer Hersteller zu kaufen, die in den Cams funktionsfähig sind.

Minimalparameter:

  • SDHC (für Grössen bis 32GB), respektive SDXC (für Grössen ab 32GB)
  • Class 10, das heisst Schreiben mit mindestens konstanten 10 MBit/s
  • U1 oder U3, sprich UHS Class 1 oder 3. Class 1 sind wieder 10 MBit/s schreibend, Class 3 sogar 30 MBit/s schreibend
  • V30 (für Karten grösser als 32GB) — Videoaufzeichnungsgeschwindigkeit von mindestens 30 MBit/s

Garantiert funktionieren tut diese Karte: SANDISK Extreme PRO UHS-I V30, gekauft über Galaxus.

Nachtrag

Vor langer Zeit, als ich das erste Mal auf der Suche nach einer passenden SD-Karte war, habe ich folgende zwei Seiten konsultiert und gebookmarked:

  • Wyze Cam V2 SD card size and type (which one is better for you ?) (hemdsärmlig geschrieben, und ich bin nicht sicher, ob der Autor tatsächlich über fundiertes Wissen verfügt — eindeutiges Indiz sind Sätze wie dieser: „It’s recommended to use Class 10 cards to have a faster transfer speed thus increasing the write and read performance.“)
  • Microsd Card Capacity (2020 war ich nicht sicher, ob 128GB SD-Karten unterstützt würden, oder nicht — ja, werden sie: „Confirming that Wyze Cam v2 works with 128gb MicroSD cards.“)

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Sonntag, 29. August 2021

/dev/disk unter macOS deutlich langsamer als /dev/rdisk

Kürzlich beim zurückschreiben eines SD-Card RPi Backups auf eine neue SD-Card:

Starting imaging './emeidi-dashboard.img' to /dev/disk4 ...
^C11128+0 records in
11127+0 records out
11667505152 bytes transferred in 3849.682711 secs (3030771 bytes/sec)
Done.

3030771 bytes/sec, das sind 2959 kilobytes/sec oder 2.89 megabytes/sec. Eine 32GB SD-Card schreibt man also in 11’072 Sekunden, das heisst … in unglaublich langen 3 Stunden.

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Samstag, 29. Juli 2017

Backup der Raspberry Pi SD-Karte anfertigen

Kürzlich hatte ich während eines Anfalls aus geistiger Umnachtung versucht, meinen Raspberry Pi 3 von Raspbian Jessy auf Raspbian Stretch zu „lüpfen“. Scheiss-Idee. Im Gegensatz zu Debian ist Raspbian Stretch leider noch nicht stabil genug, um auf einem produktiven Raspberry Pi zu laufen.

Nicht nur das, es war tatsächlich so, dass ich zwar seit wohl fünf Jahren hier in der Wohnung einen Raspberry Pi betreibe — und nicht wusste, dass man auf einfachste Weise eine Kopie einer sauber aufgesetzten Raspbian-Installation anfertigen kann.

Das Vorgehen ist im Internet mehrfach beschrieben; ich habe mich an den Artikel Back-up a Raspberry Pi SD card using a Mac gehalten.

Das Vorgehen:

  1. Raspberry Pi herunterfahren
  2. Die SD-Karte mit einer Pinzette aus dem Gerät holen
  3. Die SD-Karte mit einem Adapter an einen Mac (oder Linux-Rechner) anschliessen
  4. Mit diskutil list oder df die Device-Adresse der SD-Karte herausfinden; in meinem Fall /dev/rdisk4
  5. Die gesamte SD-Karte in eine Datei auf dem lokalen Mac klonen:
    # dd if=/dev/rdisk4 of=~/Desktop/emeidi-dashboard.img bs=1m

Fertig! Verbockt man sich in Zukunft den Raspberry Pi, schliesst man einfach wieder die SD-Karte an den Mac an und schreibt das Image zurück.

Dies funktioniert auch wieder auf der Kommandozeile mit dd (mit umgekehrten if– und of-Parametern), doch hier war ich zu Faul und habe stattdessen das quelloffene Etcher mit graphischer Oberfläche und Fortschrittsanzeige verwendet.

Übrigens: Nachdem ich das Image testhalber auf eine zweite SD-Karte zurückgeschrieben und verifiziert hatte, dass der Raspberry Pi 3 vom Backup bootet, habe ich das Image mit ZIP komprimiert und so eine Platzreduktion von 50 Prozent hingekriegt.

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Montag, 22. Juni 2015

Raspberry Pi 2 einrichten (1/n): SD-Karte mit Image bespielen

Um meinen Raspberry Pi 2 mit einem Betriebssystem zu versehen, habe ich mir bei Digitec eine 16 GB grosse MicroSD-Karte der Klasse 10 gekauft. Diese habe ich anschliessend in meinen Mac mini gestöpselt, damit ich sie mit Raspbian (Debian für Raspberry) bestücken konnte.

Raspbian Wheezy (2015-05-05) habe ich mir über Bittorrent heruntergeladen, in einem Verzeichnis entpackt und danach mit folgendem Script auf die MicroSD-Karte geschrieben:

#!/bin/sh

# https://www.raspberrypi.org/documentation/installation/installing-images/mac.md

IMAGE="./2015-05-05-raspbian-wheezy.img"
SDCARD="/dev/disk2" # Adjust to your configuration; NO PARTITION, JUST THE DISK NAME!
SDCARD="/dev/rdisk2" # Using rdisk speeds up the process 4-7x (see comment by Simon Jenny)

echo "Unmounting disk $SDCARD ..."
sudo diskutil unmountDisk $SDCARD
echo "Done."
echo ""

echo "Starting imaging '$IMAGE' to $SDCARD ..."
sudo dd bs=1m if=$IMAGE of=$SDCARD
echo "Done."
echo ""

exit 0

Via: INSTALLING OPERATING SYSTEM IMAGES ON MAC OS

Die Device-Adresse der MicroSD-Karte habe ich auf der Kommandozeile mit dem Befehl df -h herausgefunden. Wichtig ist, dass man den Pfad zur Disk und nicht zur Partition angibt.

Da dd mit obigem Kommando keine Rückmeldung gibt, wie weit die Übertragung schon ist, habe ich mit dem OS X Activity Monitor habe ich mir im Tab „Disk“ den Fortschritt des Prozesses dd anzeigen lassen. Die Spalte „Bytes written“ zählt stetig aufwärts, bis die 3.3 GB erreicht sind.

Anschliessend habe ich die MicroSD-Karte mit OS X Disk Utility ausgeworfen (Rechtsklick auf die Disk, dann „Eject“) und in den Raspberry Pi 2 eingebaut.

Sobald der Taschencomputer mit Strom versorgt wird, sollte das rote LED leuchten. Leuchtet das grüne LED zudem permanent, hat man das Image verbockt (in meinem Fall: Das Image auf die Partition geschrieben, nicht auf die Disk). In dem Falle heisst es zurück zum Start.

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