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Montag, 15. Februar 2016

Hip Hop-Song in JeruZalem (2015)

Gestern entdeckten wir auf unserem Apple TV das Poster des Horrorfilms JeruZalem (2015). Als wir uns voller Interesse den Trailer des Streifens aus Israel anschauten, hörte ich bald einmal den fetten Hip Hop-Beat aus den Lautsprechern dröhnen (im nachfolgenden Trailer ab der 11. Sekunde bis ca. 26 Sekunden):

In einer Arbeitspause wollte ich heute Morgen der Sache auf den Grund gehen und den Künstler ausfindig machen, welcher sich mit diesem Song verewigt hat. Da ich aber weder YouTube-Filme schauen, noch die Lautsprecher für Shazam aufdrehen wollte, fand ich nach einer kurzen Google-Suche folgenden Dienst, welcher versprach, mir die manuelle Shazam-Erkennung abzunehmen:

MooMa.sh

Leider schlug der Dienst für diesen Trailer nur folgenden Song vor — nicht das, was ich gesucht hatte (immerhin der Beat tönte ähnlich):

Ich musste also trotzdem bis heute Abend warten, damit ich den Song mit Shazam auf meinem iPhone erkennen konnte. Und siehe da, innert eines Bruchteils einer Sekunde erschien folgende Angabe auf dem Bildschirm: Saz (Sameh Zakout) — Hip Hop. Und YouTube führt den Song ebenfalls:

Mittlerweile habe ich mir prompt das ganze Album Min Youm („Since That Day“?) des Künstlers gekauft — es findet sich im Schweizer iTunes-Store.

Sameh Zakout ist übrigens Palästinenser, nicht wie von mir ursprünglich vermutet jüdischer Israeli.

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Labels: Leben

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Donnerstag, 25. Juni 2015

Spy (2015)

Meine Idee war es ja wirklich nicht, die Actionkomödie Spy mit Melissa McCarthy (die wohl mit Abstand bestverdienenste Übergewichtige in Hollywood) ins Kino schauen zu gehen.

Der Streifen war recht unterhaltsam, die 13 Franken Eintritt (pro Person!) war er aber definitiv nicht wert.

Doch wie es so ist bringt auch ein Streifen, an welchem ich überhaupt nicht interessiert war, Spannendes hervor: Susan Coopers Ankunft in Budapest ist mit einem äusserst unkonventionellen und ansprechenden Song unterlegt. Leider reichte die Zeit nicht aus, um das Lied mit Shazam zu erkennen, doch ich legte mir selbstverständlich eine Notiz in Remember the Milk an — immer mit der Angst im Nacken, von einem Placeur aus dem Sitz gezerrt und als potentieller Raubkopierer der Inhaltemafia und deren Vollstrecker übergeben zu werden.

Als ich den Song hörte, musste ich auf Anhieb an den Musikstil der Sängerin M.I.A. denken, auf welche ich wiederum über einen anderen Film aufmerksam geworden war: Slumdog Millionaire:

Auf der Suche nach dem unbekannten Song einer unbekannten Sängerin entdeckte ich die Web-Site Song On Lyrics, welche für diesen Film jedes Musikstück sauber katalogisiert hat:

Spy Soundtrack List

Auf den ersten Blick half mir die Auflistung aber leider nicht weiter — bis ich dann doch noch bis ganz ans Ende der Seite scrollte und den folgenden Eintrag entdeckte:

6. GO! (feat. Karen O) – Santigold
Cooper and Rayna get to Budapest.

Der Rest ist Geschichte — der Song ist über iTunes gekauft und blärrt nun nonstopp aus meinen Lautsprechern:

In einem Kommentar zum ersten Video-Treffer der YouTube-Suche nach „santigold go“ …

… liest man übrigens:

Ine Buntinx
2 weeks ago
Anyone else here because of Spy?

Quelle: Santigold – GO! (feat. Karen O)

Schlussendlich fragte ich mich auch noch, ab die gute Dame vielleicht dieses Jahr auf dem Gurten hier in Bern auftauchen wird — leider nein. Aber gleichzeitig erfuhr ich, dass sie 2012 auf dem Güsche war. Mist. Irgendwie ging dieser Act völlig an mir vorbei. Wie auch der Parov Stelar, wie ich auch gerade feststellen musste.

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Labels: Medien

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