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Montag, 3. Oktober 2005

Augsburger Puppenkiste on Steroids


Dell Tech Force
Originally uploaded by emeidi.

Wer bisher der Meinung war, dass meine Generation die letzte Fan-Schar der Augsburger Puppenkiste darstellt, hat sich gewaltig getäuscht. Anscheinend ist man aber auch in den Staaten, in Round Rock, dem Hauptsitz des Computergiganten Dell, auf den Hund gekommen – ist Michael Dell etwa ein heimlicher Fan der Puppenkiste?

Dell Tech Force

Nett gemacht, wenn auch aus meiner Sicht fraglich, ob sich IT-Entscheider mit solcher Werbung ködern lassen? Dell hat sich aber selbst in den eigenen Fuss geschossen, als sie die Videos auf einem Solaris-Server hosten liessen …

Quelle: Dell’s Anti-Solaris site no longer on Solaris

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Sonntag, 2. Oktober 2005

Ausgehen in Zürich – von Bernern für Berner


Stamp of Mascotte Club, Zurich
Originally uploaded by emeidi.

Gestern Samstag habe ich nach langer, langer Abwesenheit wieder einmal Zürich unsicher gemacht. Seit meiner „Aktivdienst“-Zeit im Zürcher Nachtleben von Juli 2000 bis Mai 2001 hat sich sehr, sehr viel verändert, wie ich zusammen mit Kollege Zgraggen auf der Sauf- und Prasstour in Downtown Switzerland erfahren durfte.

Im Westen viel Neues

Ich kann mich noch vage daran erinnern, dass etwa um die Zeit meines Weggangs von der Bytix AG gerade ein erster Schuppen im Kreis 5 im Westen Zürichs aufgemacht hatte – soweit mich mein Gedächtnis nicht täuscht, sogar im gleichen Gebäude wie mein ehemaliger Arbeitgeber an der Hardturmstrasse 169 (wie ich nebenbei gerade auf der Agentur-Site lese, hat man an die Stauffacherstrasse 45 gezügelt).

Wie es scheint war dies nur der Anfang: Heute pilgert die vergnügungssüchtige Grossstadtgesellschaft in Scharen in den Westen (Tram Nr. 4 Richtung Hardturm, anscheinend aber in Bälde auch noch eine neue Linie). Das Angebot an Clubs und Bars steigerte sich in den letzten Jahren explosionsartig.

Deshalb machte ich mich zusammen mit Remy am Abend des 1. Oktobers auf als „Trendscouts“ aus der verschlafenen bernischen Provinz und haben einige der Angebote begutachtet ausgetestet.

X-Tra

x-tra.ch

Da Hip Hop Beat
In Richtung Westen kommt man unweigerlich am Limmatplatz vorbei. Dort befindet sich auch das X-Tra, bei mir noch in sehr guter Erinnerung wegen des Montag-Abend-Events Cool Monday. Durch Schwaden von Marihuana-Wolken kämpften wir uns zum Eingang durch, wo der Türsteher gerade mit einer Horde jüngerer Gangstas und Pimps zu tun hatte. Nachdem diese von ihm losgelassen hatte, erhielt ich einige Sekunden Zeit, meine Frage zu stellen: „Was louft hinech?“ (immer in der Hoffnung, mit dem Berner Akzent Narrenfreiheit zu erhalten). Seine kurze Antwort enthielt alle Informationen, um den Entscheid über ein „go“ oder „no go“ zu erleichtern: „Hip Hop für Chlichind“. Weg waren wir.

An das X-Tra schliesst auch eine Bar an, die unabhängig zur Party des Abends zu betreten ist. Wir genehmigten uns das erste Bier des Abends und erhielten wieder freundlich Auskunft: Unsere Frage an die Barmaid, wo denn etwas empfehlenswertes abgehe, wurde mit dem 20 Minuten Weekend beantwortet. Bei der Durchsicht entdeckten wir u.a. das BBQ, das Kollege Z von einer ortskundigen Kollegin empfohlen worden war. Wir setzten unseren Trek in den Westen weiter – mit dem Tram Nr. 4 bis zur Station Fischerweg (Billetautomaten in Zürich sind sehr kompliziert zu bedienen!).

Gezielt Saufen ™

Was uns im Tram auffiel: In Zürich praktiziert man das „gezielt Saufen“ ™ auch. Der Unterschied zu unserem „vorglühen“ ist aber, dass es sich hierbei nicht zuletzt auch um (junge!) Frauen handeln, die sich so richtig einen „laden“. Neben uns genehmigten sich zwei hübsche Teenager ein Fläschchen Roten (in der Grösse, wie man sie im Flugzeug-Catering findet). Hinter uns nuckelte eine wiederum kaum der Pubertät Entwachsene an einer PET-Flasche, die mit einer roten Flüssigkeit gefüllt war (Roter Vodka & Red Bull?).

BBQ

club-q.ch/bbq/

Im Parkhaus, wo ich montags gelegentlich meinen Peugeot parkiert hatte, brannte es. Ein kontrolliertes Feuer einer Fackel glücklicherweise. Und daneben standen unzählige nach Party geifernder Jünglinge an – vor einer Türe, die eher in den Maschinenraum des Parkhaus-Liftes zu führen schien als zu einem Club. Das Anstehen in dieser hochexplosiven Menge unterliessen wir vorerst, um zuerst noch einen Blick auf die Molkerei zu werfen.

Tonimolkerei

tonimolkerei.com

Que Passa Noite
Der Strom der Trambenützer ergoss sich von der Haltestelle Fischerweg unterhalb des Eisenbahnviadukts Richtung Molkerei – da musste wirklich ein Bombenevent steigen. Leider handelte es sich bei den meisten Fussgängern um Mitglieder der von mir heissgeliebten Fraktion der Pimps, Gangstas und Bitches. Die riesige Schlange vor dem Eingang und der Regen bewogen uns dazu, eine andere Location zu suchen.

SILBER

silberbar.ch

An der Hardturmstrasse 169, wo ich während 11 Monaten zur Arbeit ging, gibt es nun auch eine Bar. Sie ist zwar relativ klein, bot aber sehr guten Sound (House) sowie günstige Preise (5 SFr. für eine Stange Bier). Das Lokal war gut besucht und es herrschte eine gute Stimmung. Diese Gründe bewogen uns dazu, auch noch ein zweites Mal Gerstensaft zu schnappen – man musste ja befürchten, dass in anderen Schuppen deutlich gesalzenere Preise vorzufinden sind.

Aus dem SILBER heraus ging es einige Meter Richtung Hardturmstadion und dann gleich wieder links um die Ecke.

Unbekannter Club

Eine sehr lange Schlange auch hier. Aber im Gegensatz zu derjenigen vor der Molkerei standen hier nur männliche Zeitgenossen an – und alle sahen sie sehr gangster-mässig aus. Nichts für uns!

Code Club

codeclub.ch

Rapflash Deluxe
Wenige Meter hinter dem Eingang des „unbekannten Sold…, eh, Clubs“ steht der Code Club. Von Remys Cousine empfohlen, der wir zufälligerweise bei der Molkerei über den Weg gelaufen waren (auch sie: Flasche Weisswein in der Hand), suchte ich auch hier zuerst das Gespräch mit dem Türsteher. Auf die Feststellung, dass im X-Tra auch Hip Hop laufe, aber eher für Kleinkinder, antwortete der Wachhabende „Hip Hop läuft hier“. Etwas unsicher entschieden wir uns gegen den Eintritt – schliesslich standen hier gar keine Leute an. Und Hip-Hop stand eher nicht auf unserer Wunschliste.

Ein letzter Blick auf die Molkerei, vor der die Schlange kaum merklich abgenommen hatte, bewog uns, den Westen zu verlassen und unser Glück im Mascotte zu versuchen. Dazwischen lagen nur etwa 5km. Die Hälfte davon legten wir zu Fuss im Regen (und mit Schirm) zurück, die andere Hälfte (ab dem Hauptbahnhof) in einem mit Lederinterieur ausgestatteten Mercedes.

Mascotte

mascotte.ch

The Message
Erster Schock bereits bevor wir überhaupt den Club betreten konnten: Eintritt ausschliesslich ab 25 Jahren. Für mich seit dem 25. September kein Problem mehr, doch Kollege Z blickte seinem Freudentag erst noch entgegen. Ob’s am Berndeutsch oder unserem Auftreten lag – irgendwie schafften wir es gegen die Gebühr von 20 SFr. doch noch in den Tanztempel („aber nicht weitersagen“ – jaja!). Dort lief – oh nein – Hip Hop! Das Bier kostete sagenhafte 7.50 SFr., das Lokal war dennoch gut gefüllt (unser Geldsäckel im Laufe des Morgens aber immer weniger). Trotz allem hat die Party Spass gemacht und fand ihren krönenden Abschluss beim Schwingen des Tanzbeins inmitten des reiferen Publikums – gegen Ende war der Sound nämlich recht erträglich, als der DJ alte Klassiker aus den 80er/90ern auflegte.

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Donnerstag, 29. September 2005

Lauterburg hatte recht

Vor einer Weile habe ich über eine Vorlesung gebloggt, in der einige illustre Gäste dabei waren und kontrovers diskutiert wurde.

Heute hat ein Medienwissenschaftlicher die damals von Lauterburg gemachte Aussage bestätigt:

„Radiosender, die nur Musik und flotte Sprüche bieten, werden verzichtbar“, sagte Volpers am Donnerstag bei der 28. Mediendebatte der Hamburgischen Anstalt für neue Medien (HAM). Es werde öfter zu den Nachrichten hin- als abgeschaltet. „Die Hörer wollen aus dem Radio auch Information und nicht nur ein Hintergrundrauschen.“

Quelle: Medienwissenschaftler: Radiosender brauchen gutes Informationsangebot

Obwohl BE1 Radio des Jahres 2005 wurde, sollten sich die dortigen Macher also nicht zu sehr auf ihre vereinfachten Vorstellungen des Radio-Hörers verlassen …

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Donnerstag, 29. September 2005

Russell Beattie hat genug von Macs

Heutzutage ist es ja eher an der Tagesordnung, dass Leute von Windows zu Mac switchen. Auch Russell Beattie hat dies vor einiger Zeit getan. Doch nun gefällt ihm der Schritt in das gelobte Land nicht mehr und er möchte zurück in die Welt der Microsoft-Fenster. Naja, vielleicht sollten wir ihn wirklich gehen lassen – als Bereicherung für die Mac-Community sehe ich Leute wie ihn nicht wirklich an.

Immerhin begründet er seinen Entscheid in seinem Blog mit einem 33-Punkte-Programm. Den 34. füge ich selber noch hinzu: Pöse, pöse Mac-Fanatics haben sicherlich auch dazu beigetragen. Abgesehen davon finde ich es recht amüsant, a) die teilweise urkomisch wirkenden Begründungen und b) die tonnenweise Kommentare unter seinem Beitrag durchzulesen. Und das alles wegen eines läppischen Blogs!

Why Mac sucks

according to Russell Beattie

1. Anyone who says that Macs are more stable than Windows are smoking dope. I have two brand new Macs and they regularly go wacky and need reboots.

Dann muss ich schleunigst auf Entzug gehen *grins* Mein Mac is rock solid stable. Aber es kommt halt immer darauf an, mit welchem Budget man einen Mac kauft … ein iMac G5 würde ich wegen seiner Hitzeentwicklung auch nicht unbedingt als Produktiv-System einsetzen.

4. I don’t like Mail or Safari. I much prefer Thunderbird and Firefox, both of which don’t get much attention on the Mac platform.

„don’t get much attention“ – was bedeutet das? Die Versionsnummern sind unter Windows wie Mac OS X identisch. Aber vielleicht meint er etwas anderes?

5. I really dislike iPhoto. I much prefer the Windows thumbnails.

Das verstehe ich jetzt also wirklich nicht … Apple zwingt ja niemanden, iPhoto zu benutzen, wenn man Bilder anschauen will. Thumbnails gibt es auch bei Mac OS X: Finder > View > Show View Options > [x] Show icon preview.

Spätestens hier muss ich mich mir über die Kompetenz des Typen Gedanken machen.

6. I hate the Finder. I thought the Windows Explorer was bad and wacky, but I had no idea. Finder makes me want to hurt someone. I especially love when folders don’t merge, but replace.

FULL ACK – Finder ist sch***. Er ist aber nicht sch***, weil er beim Kopieren Ordner mit gleichem Namen nicht zusammenführt, sondern wegen viel tiefgründiger Probleme.

7. Trillian is so much better than Adium or Fire, and iChat is non-starter.

Ich selbst benutze ProteusX und bin zufrieden damit. Nicht zuletzt, weil die History in einer quelloffenen SQLite-Datenbank gespeichert wird. Mein ICQ-Archiv aus den späten Neunzigern ist leider für die Nachwelt verloren, weil es sich um ein proprietäres Datenbankformat handelt.

Längerfristig werde ich aber auf Adium wechseln, da es Open-Source ist.

Trillian ist ein Segen für das Windows-Umfeld – aber wer schon einmal versucht hat, Trillian auf einem Mehrbenutzer-Rechner einzurichten, wird mir zustimmen, dass Trillian diesbezüglich keine Referenz ist. Die Kontaktdaten werden im Programm-Ordner und nicht im Benutzer-Ordner unter ‚/Dokumente und Einstellungen/User/‘ gespeichert. Somit ist es nur mit Handstand möglich, eine Installation für mehrere Benutzern laufen zu lassen.

8. I’m not a musician, GarageBand to me isn’t particularly compelling

Weil ich den windowseigenen Calculator „not compelling“ finde ist doch Windows deswegen noch lange nicht Sch***?! Ich benutze ihn einfach nicht, und damit basta.

13. I like UltraEdit 32 over TextWrangler or TextEdit

Ein fairer Vergleich wäre gewesen, den Windows Editor TextEdit gegenüberzustellen. Wenn man UltraEdit 32 erwähnt, dann sollte man SubEthaEdit oder BBedit dagegen halten. Vergleichen wir doch Äpfel mit Birnen!

15. The widescreen on the Powerbook is completely overrated. Web pages and documents are tall, not wide. Because the wide screen lowers the viewing center of the screen, I end up getting a crik in my neck looking “down” at the wide screen, rather than more straight ahead on PC based laptops.

Wenn ich mich recht entsinnen kann, gibt es auch immer mehr Widescreen-Laptops aus der Wintel-Ecke? Und wenn einem das nicht gefällt, gibt es immer noch das kleine iBook und Powerbook … Oder ist er etwa auch einer dieser notorischen „maximise-me“-User? Wer viele Stunden hinter einem Laptop verbringt, ohne diesen an eine Docking-Station anzuschliessen mit externem Monitor, Keyboard und Maus, ist selber schuld und bald einmal ein Fall für die Suva.

17. What is the friggin’ deal with the .dmg files? The install process is so broken. Unzip .dmg.gz, mount .dmg, copy to Applications, unmount .dmg, delete .dmg, delete dmg.gz. Bleh.

Jetzt hat er alles verspielt. Die Installation einer Applikation unter Mac OS X ist das beste, was der Menschheit passieren konnte. Programm-Icon aus einem gemounteten Image in den Applications-Ordner ziehen, fertig. Das war die ganze Installation.

Wenn er aber auf diese Next, Next, „I agree“, Next, Next, Next-Orgien unter Windows steht – na gut, ich will ihm nicht im Wege stehen.

18. … And those fucking .DS_Store files…

FULL ACK. Der Erfinder dieser Folterwerkzeugs gehört erschossen …

21. I thought having “Unix” underneath would be an advantage. But it’s not Linux. Linux is what I know, the wackiness that is OSX confuses the hell out of me. I can barely figure out what’s running and not running. I installed some HP Printer software drivers months ago and the control panel starts up automatically every day and sits in the Dock, despite my best efforts to track down where the HELL it’s started from.

Was hat Unix/BSD/Linux mit Druckertreibern von HP zu tun? Kleiner Tipp: /Applications/Utilities/Activity Monitor.app, und der Tag ist gerettet (abgesehen davon, dass ich diesen Task-Monitor nicht ein Zehntel soviel benutze wie den Windows Task-Manager …)

22. I thought Expose was cool at first, but then realized I was going blind trying to find the right window. Spatial memory, what? Expose just randomly throws the windows around the screen, it’s nuts.

HALF ACK. Wieso Exposé Fenster willkürlich „rotiert“ weiss ich auch immer noch nicht. Doch Tatsache ist: Lieber dieser kleiner Bug in Expose als Windows ohne Exposé.

23. I hate the Dock too. Each app responds differently. So some apps you can click on and the window appears at the top, others it ignores. And if you Minimize the window, well, it never pops up. WHY?!?! Urgh. Thank god I discovered Command+~ to swap between windows of the same app… I was losing my mind for a while trying to find things.

Wusste ich’s doch – er ist einer dieser Minimierer-Maximiere-Truppe. Seit Expose minimiere ich sowieso keine Fenster mehr – wennschon verstecke ich diese mit Apfel-H (= Hide). Aber mit dem gelben Knopf minimieren? Never! Das machen nur Konvertiten.

29. Does anyone use Sherlock any more?

Nein, um Gottes willen! Aber Russell, jetzt kommen wir doch gar etwas vom Argumentationspfad ab. Lieber man hat ein Utility, braucht es aber nie, als man hat kein Utility und bräuchte es eigentlich die ganze Zeit, oder?

30. Windows Anti-aliasing for LCDs is more refined than OS X. You’d think it’d be opposite, but to me Macs seem fuzzy.

FULL ACK. Hier hat Apple noch mächtig nachzubessern, um etwas wie ClearType hinzukriegen.

31. OSX mouse tracking isn’t great. Why is that? Didn’t they invent it? Why do I have to go get separate mouse drivers for my Microsoft, Logitech and MightyMouse mice? That’s insane.

Ein typischer Windows-User. Die sind nämlich dazu konditioniert, zu all ihrer Peripherie Treiber herunterzuladen und diese zu installieren. Und zudem werde diese auch jeden Monat upgedated, mindestens. Ich habe hier einen Logitech Cordless MouseMan Optical, den ich seit März 2004 ohne irgendwelche Treiber-Installation laufen habe. Alle Tasten funktionieren. Also, Russell, was ist dein Problem?

32. Rendezvous/Bonjour works as advertised… but since no one around me uses a Mac, it really doesn’t matter except for iTunes, and the Windows version supports that functionality any ways.

Anständig teuere Netzwerkdrucker kommen mit Rendezvous/Bonjour daher. Eindeutig die einfachste Art, Netzwerkdrucker zum Laufen zu kriegen – getestet mit Laborantinnen, die keine grosse Ahnung von PCs haben.

Auch Linux kann man damit nachrüsten – mit daapd share ich meine 60GB MP3s in unserem Intranet.

Quelle: Why I Might Switch Back…

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Mittwoch, 28. September 2005

Hotline-Wartezeiten künftig gratis (bei den Russen)

Wer in Frankreich hilfesuchend in einer Hotline anruft und darauf wartet, endlich durchgestellt zu werden, soll künftig für die Wartezeit nicht mehr zur Kasse gebeten werden. … Die Gratis-Regelung solle bis Ende 2006 auf Internet-Betreiber und alle anderen Branchen, die Hotlines benutzen, ausgeweitet werden …

Sollte man sich hier in der Schweiz auch einmal überlegen … aber dafür sind wir dann wohl einfach zu liberal.

„Es ist unannehmbar, dass man einen Dienst über die Wartezeit am Telefon finanziert. Vor allem wenn die Betreffenden gerade anrufen, um sich über das Nicht-Funktionieren eines Dienstes zu beschweren“

Quelle: Hotline-Wartezeiten künftig gratis

Ich würde gar noch einen Schritt weiter gehen und die Anbieter dem Anrufer für jede verstrichene Minute mit Konserven-Musik einen Geldbetrag überweisen zu lassen.

Andererseits: Solange es Leute gibt wie den Herr Leu, der minutenlang stürmt, um schlappe 8 SFr. auf seine nächste Telefonrechnung gutgeschrieben zu erhalten … Ist ja klar, dass da sonst niemand mehr durchkommt.

Von einem nicht näher genannten Kollegen, der bei einer grösseren schweizerischen Versicherung arbeit, weiss ich, dass Anrufende nach Comfort-Klassen unterteilt sind. Call-Center-Agents, wie die Schnurris vom Dienst heute neudeutsch heissen, haben die Aufgabe, Leute, die mit einem C taxiert sind, so rasch wie möglich wieder abzuwimmeln. Hat man dagegen ein A (bedeutet wohl: verlässlicher Prämienzahler, keine Schadenfälle etc. folglich ein gutes Risiko, hatten wir gestern ja bereits), ist einem ein offenes Ohr gewiss.

Dank Rufnummernübermittlung und heutiger Computertechnik ist der gläserne Kunde also Wirklichkeit. Wenn ich bspw. bei Orange anrufe, haben die längstens alle nötigen Infos über mich auf dem Bildschirm, wenn Sie den Hörer abnehmen. Da steht dann sicherlich auch, ob ich meine Rechnungen pünktlich bezahle, welches Handy ich benutze, die Abonnementsform und natürlich auch, wann ich bereits den Customer Care-Service in Anspruch genommen habe. Schöne, neue Welt!

Von einer anderen Kollegin, die einmal bei Sunrise im Call-Center gearbeitet hat, weiss ich aber auch, dass es Leute gibt, die „einfach so“ anrufen. Um ein bisschen zu reden. So billig war der Haus-Psychologe noch nie …

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Dienstag, 27. September 2005

Wie man Windows Longhorn programmiert

Kollege Liechti hat mir vorhin einen sehr ausführlichen, aber spannenden Bericht über die Entwicklung des Windows XP-Nachfolgers, Windows Vista, zugesandt.

Not everything went so quickly, as engineers grappled with the challenge of making Longhorn more like Lego blocks.

Ein modulares Windows? Erinnert mich an … Linux! Dort rüstet man sich auch nur das nach, was man wirklich braucht (ausser man setzt diese Monster-Distros wie SuSe etc. ein).

… Microsoft then went down the Linux path of first developing a solid kernel for what’s now called Vista.

Hmmm, und dann disst man Linux immer als grössten Schrott? Wenn man dieselben Programmier-Methoden anwendet, muss dann wohl auch Schrott rauskommen. Komisch.

developing a solid core for Windows onto which new features can be added one by one over time.

apt-get directx

… oder was meinen die wohl damit?

If a feature had too many bugs, software „gates“ rejected it from being used in Longhorn. If engineers had too many outstanding bugs they were tossed in „bug jail“ and banned from writing new code. The goal, he says, was to get engineers to „do it right the first time.“

Die müssen einfach nur aufpassen, dass nicht plötzlich all ihre 4000 Programmierer im „Kittchen“ schmoren …

Fazit

Windows Longhorn war auf Abwegen und konnte nun wieder auf Kurs gebracht werden – indem man den Entwicklungsprozess des Erzfeindes Linux übernommen hat. Ob die Corporate-Welt dieses neue Produkt aber derart schätzen wird, bleibt weiterhin fraglich. Für was benötigt ein Büro-Arbeiter transparente Fenster und Widg … eh Gadgets? Jedenfalls haben vier Jahre Entwicklungszeit nicht das erhoffte Produkt hervorgebracht.

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Montag, 26. September 2005

Microsoft Remote Desktop unter Mac OS X

Dank unserem vorzüglichen Webmaster am Historischen Institut, Kollege Liechti, kam mir heute ein massiv geekiges Tool unter die Finger:

Microsoft Remote Desktop Connection

Da Windows XP diese Funktionalität bereits mitbringt, reichte es, eine VPN-Verbindung ins Uninetz aufzubauen und die IP-Adresse eines nicht ausgeschalteten Rechners anzugeben.


Remote Desktop Connection on Mac OS X
Originally uploaded by emeidi.

Unglaublich, wie dies ohne Mühe funktioniert. Was ist nur mit Microsoft los?! Aber Kollege Torquenstein wusste es ja schon immer: Alles, was den Staat Seattle verlässt, ist Qualitätsware erster Güte. Bugs, Patches – für alle anderen Systeme, aber sicher nicht für Windows. Viren? Noch nie „in-the-wild“ gesichtet.

Puuuh, das hat wieder einmal gut getan *grins* Irgendwie habe ich in den letzten Tagen einfach zu wenig Microsoft-Bashing betrieben.

Zurück zum Thema: Leider ist unser IT-Verantwortlicher mit allen Wassern gewaschen und hat eine strenges Sicherheitsregime aufgebaut. Und das ist auch gut so. Nur leider gerade etwas schade, dass ich den Lesern kein Screenshot des Windows XP-Desktops unterjubeln kann. Ihr müsst halt mit der Fehlermeldung vorlieb nehmen …

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Freitag, 23. September 2005

Ägyptische Witze

„Wir sind nicht Syrien, wo der Sohn des Präsidenten automatisch Nachfolger wird,“ sagt Mubarak. „Wir sind eine Demokratie. Bei uns kann man wählen. Ich habe nämlich zwei Söhne.“

Quelle: Orientexpress

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Freitag, 23. September 2005

Hintergrundbild Nokia 6021


Background Nokia 6021
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Natürlich musste das Gerät auch gleich personalisiert werden. Die Themes habe ich sofort gelöscht, um mehr Speicherplatz zu erhalten. Auch die Geräusche und all der andere Gugus, den man heutzutage auf ein Handy packt, fand den Weg ins Nirvana.

Zurück blieb nur ein GIF-Bild, erstellt unter Photoshop und mittels Bluetooth-File-Transfer vom Mac auf das 6021 gesendet. Wunderbar!

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Mittwoch, 21. September 2005

Olga Korbut

Etwa 8 Jahre vor meiner Geburt machten die Olympischen Spiele in München nicht nur wegen dem Massaker an den Israelis von sich reden, sondern auch wegen der Leistung der sowjetischen Gymnastiksportlerin Olga Korbut.

Der von BBC Prime ausgestrahlte Dokumentar-Film darüber verzögerte gestern Abend (oder heute Morgen, je nach dem) meine bitter nötige Bettruhe. Aber der Film war es wert, sehr gut gemacht!

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