Sonntag, 8. Juli 2007

Hochzeit? Ehe(r) nicht!

Und doch, als Gegenentwurf zur vorgeschriebenen Moral hat auch dieses Lebenskonzept an Kraft verloren. Der entfesselte Beziehungsmarkt macht vieles gleichwertig. Man kann nicht mal mehr die Dichter ins Feld führen, die einst gegen «die Institution der Ehe» gifteten. Françoise Sagan: «Viele, von denen man glaubt, sie seien gestorben, sind bloss verheiratet.» Anton Tschechow: «Wer die Einsamkeit fürchtet, sollte nicht heiraten.» Gottfried Benn: «Die Ehe ist eine Institution zur Lähmung des Geschlechttriebs.»

Quelle: Nein, ich will nicht

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Labels: Gesellschaft, Leben

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