Posts Tagged ‘Irak’

Mittwoch, 4. Januar 2012

Irak ist nicht Afghanistan

Peinlich, wenn man einen Billionen-Krieg führt und die Steuerzahler nicht mal unterscheiden können, in welche Weltregion ihre staatlichen Zwangsabgaben hinfliessen? Aber das amerikanische Bildungssystem hatte schon immer Probleme, im Fach Geographie Profis heranzubilden …

But the news arrived anyway. Lyndsee Mabe, another of Hickman’s close friends, was at the house and mentioned that a Marine from the nearby town of Ramseur had been killed in Afghanistan.

“Is that where David was?” Veronica asked.

“No,” Mabe said. “Iraq.”

“Oh,” Veronica said, stroking her son’s military ID tags. “I thought that was in Afghanistan.”

After nearly a decade of fighting two wars that sometimes appear indistinct to an increasingly disconnected American public, even those most deeply and directly affected by them can be confused by the far-off battles. But the grief always finds its way home.

Quelle: In Iraq, the last to fall: David Hickman, the 4,474th U.S. service member killed – The Washington Post

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Dienstag, 6. April 2010

Die US Army praktiziert Collateral Murder

Wikileaks hat gestern endlich ein Video veröffentlicht, die die “Eliminierung” von “Terroristen” durch eine us-amerikanische Apache-Crew über Bagdad zeigt:

Der Pilot und sein Schütze haben dabei einen Photojournalisten, “bewaffnet” mit seiner Kamera und für seinen Beruf dementsprechend anständigen Linse, irrtümlich als RPG-tragenden Terroristen identifiziert, weshalb die ganze Menschenansammlung sterben musste. Unter den Toten waren auch die zwei irakischen Reuters-Journalisten.

So sieht also Krieg im 21. Jahrhundert aus …

Das Video wurde Wikileaks durch einen Whistleblower im Verteidigungsministerium übermittelt, da sich die Behörde bis heute weigert, das Material gemäss dem Freedom of Information Act öffentlich zugänglich zu machen.

Mittlerweile hat das tragische Ereignis auch Reddit erreicht, wo die ersten “lustigen” Kommentare online kommen. Hier zwei ausgewählte Fotos:

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Mittwoch, 17. Dezember 2008

Der Schuhwurf des Jahrhunderts

Gemässigter Protest – bravo! Ein Symbol für die enttäuschten Hoffnungen der Menschheit.

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Samstag, 5. Juli 2008

Guerilla-Kriege

Fact number one about guerrilla wars: They’re not over until the guerrillas win. Mao set out the guerrilla’s viewpoint 80 years ago: “The enemy wants to fight a short war, but we simply will not let him.” The longer the guerrillas stay in the game, the sicker the occupying army gets. Sooner or later, they’ll go home — because they can. It’s that simple, and it works.

Quelle: Bringing Ireland to Baghdad: How the Resistance Will Eventually Kick the Americans Out | War on Iraq | AlterNet

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Sonntag, 16. September 2007

Die USA, Irak und das Oel

Ein Einspruch von höchster Stelle: US-Verteidigungsminister Robert Gates hat dem früheren Notenbankchef Alan Greenspan widersprochen, wonach es den USA im Irak-Krieg vor allem um das Erdöl gehe. […] Nicht der Zugriff auf Öl, sondern die Sorge um die Stabilität in der Golfregion sei also der Grund für den Irakkrieg gewesen, sagte Gates damit.

Quelle: Gates widerspricht Greenspan – Irakkrieg nicht wegen Erdöl

Und es geht doch um’s Öl. Ob man jetzt als Besatzungsmacht direkt Zugriff auf das Öl hat oder aber mit den Besitzern entsprechende Verträge schliesst (weniger der amerikanische Staat als die us-amerikanischen Öl-Firmen) spielt keine Rolle. Damit man aber von den seit 20 Jahren brachliegenden Öl-Reserven im irakischen Boden profitieren kann, muss in der Region selbstverständlich Ruhe einkehren. Niemand will wie in Nigeria oder Mexiko Anschläge auf Pipelines und Mitarbeiter der Fördergesellschaften, Raffinerien und Transportunternehmen.

Wie auch immer, folgende Grafik sollte man immer im Hinterkopf behalten, wenn die Stichworte USA und Öl fallen:

Quelle: Who Has The Oil, Who Uses The Oil

Die Länder mit den grössten Reserven (Saudi Arabien, Iran, Irak) tauchen erstaunlich häufig in Verbindung mit den USA auf. Die Saudis sind gute Freunde der USA, die Iraker sträuben sich noch ein wenig und die Iraner bombt man im Notfall in Grund und Boden. Zufall?

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Donnerstag, 13. September 2007

Irak: Wie hoch wird der Abschreiber?

America is long past the possibility of some kind of profitable outcome in Iraq. Neo-con dreams of a quick, cheap victory, delivering democracy and peace and self-financed from Iraq’s own oil revenue, got us started on this misadventure. Like the students, the early bidding seemed like a fun adventure to the boys in the Bush administration. “Bring ‘em on,” the chief boy said about the other bidders. And like the economics class, suddenly we were in the thing up to our necks, with only bad choices available at an ever-escalating cost.

Quelle: Lessons on the surge from economics 101

Najaaa … wenn man die Truppen schon mal vor Ort hat, könnte man es doch in Iran versuchen?

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Dienstag, 11. September 2007

Fox: US-Propaganda-Maschinerie

That hour-long “interview” last night with Petraeus and Crocker would fit quite comfortably on North Korean state television.

Quelle: Brit Hume and the Bush administration take propaganda to a new level

Übrigens, das Säbelwetzen gegenüber dem Iran geht wie geplant weiter – dieses Mal wetzt aber sogar ein “Journalist” – komisches Land, komisches Mediensystem:

HUME: That sounds pretty disturbing, Ambassador Crocker — that we are confronting with Iran now a situation where it doesn’t appear that we have any diplomatic possibilities to suppress this activity by Iran, or do we?

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Mittwoch, 25. Juli 2007

Waffengang für nichts und wieder nichts

Today, the House passed H.R. 2929, Banning Permanent U.S. Bases in Iraq. This bill states that it is the policy of the United States not to establish any military installation or base for the purpose of providing a permanent stationing of United States Armed Forces in Iraq. It also states that it is the policy of the United States not to exercise U.S. control of the oil resources of Iraq.

Quelle: House Votes to Ban Permanent Bases in Iraq

Da verpulvert die letzte verbliebene Supermacht für ihren Waffengang im Irak hunderte Milliarden US-Dollars – und dann so was. Das ist, als würde ich nach Mekka pilgern, es dann aber nicht als nötig erachten, um die Kaaba herumzulaufen. Der einzig wahre Grund, wieso ein Land dieser Welt in Zeiten des drohenden Peak Oils derartige Summen aufwirft, sind die brachliegenden Ölfelder im Dreistromland.

Wie wollen die Amis in den nächsten Jahren nur ihren Hunger nach Öl stillen?

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Sonntag, 15. Juli 2007

Effektive Kriegsführung

Lopezromo said a procedure called “dead-checking” was routine. If Marines entered a house where a man was wounded, instead of checking to see whether he needed medical aid, they shot him to make sure he was dead, he testified.

“If somebody is worth shooting once, they’re worth shooting twice,” he said.

Quelle: Marine says officers ordered to ‘crank up’ violence in Iraq

Doch ganz so kaltblütig bleibt man als Soldat im Irak doch nicht – besonders dann, wenn man das zweite Mal eingezogen und erneut in das dem Bürgerkrieg nahe Land verfrachtet wird. Da ein Ende des Krieges nicht in Sicht ist, macht sich mittlerweile selbst bei George W. Bush’s eifrigsten Anhänger Skepsis breit:

“There was no pride left in his voice, just this robotic sense of despair,” she said, describing a telephone conversation with her son, Skyler, 24, an infantryman on his second tour of duty in Iraq. “Mom, we killed women on the street today. We killed kids on bikes. We had no choice,” she recounted his saying.

The same week, she said, her son told her he thought he had seen the worst when he had to pick up the body parts of his dead buddy, but then he saw an Iraqi boy picking up what was left of his dead father.

Quelle: Even as Loved Ones Fight On, War Doubts Arise

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich Mühe mit Menschen haben, die Bush gleich zwei Male gewählt haben und nun von seiner Aussenpolitik familiär auf’s Schwerste getroffen werden.

Weiterführendes

Photo Essay: Why I hate Bush but love Americans

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Mittwoch, 27. Juni 2007

Amerika drängt es zum billigen Oel

The bitterest irony is of course that the invasion has created conditions that guarantee Iraqi oil production will remain hobbled for years to come, bringing the global oil peak that much closer. So if that was plan A, what on earth is plan B?

Quelle: The real casus belli: peak oil

Die These des Autors: Bush und Blair waren sich vor Beginn der Invasion im Irak im Klaren darüber, was auf die Welt zukommen wird, wenn wir Peak Oil erreichen (einige Sachverständige sind der Meinung, dass wir das Plateau bereits erreicht haben). Im Irak liegen angeblich noch einige unerschlossene Erdölquellen – also erfand man die WMD und schickte das Heer in den Nahen Osten (das selbst enorme Mengen an Erdöl frisst). Mit der strategisch richting Positionierung, hofften die “(Anti-)Achsenmächte”, sollte der Zugang zu billigem Öl verlängert werden, um … nun ja, hoffen wir es … in den beiden Länder den Übergang zu anderen Energiequellen abzufedern. Ob es klappt, werden wir bald sehen. Die Prognosen von Peak Oil reichen von Mai 2005 über 2015 bis zu 2030.

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