Archiv 30. August 2005

Dienstag, 30. August 2005

Seagate Festplatten-Lärm – Ursache gefunden

Heute Morgen hat es mir endgültig den „Nuggi“ rausgejagt – das ewige rattern meiner zweiten, und deshalb explizit nicht gemounteten Seagate ST3160023AS hat mich fast in den Wahnsinn getrieben.

Da ich die Platte eigentlich nur zu Testzwecken für eine Installation von Mac OS X Tiger gekauft habe, konnte ich das Abklemmen verschmerzen, auch wenn mich die Platte eine Stange Geld und abnormalen Aufwand mit der schlampigen Firma Byteline AG gekostet hat.

Ein Forumsteilnehmer auf MacNN konnte das Problem isolieren und die Ursache eruieren. Seither hege ich gewisse Zweifel an Seagates Ingenieuren:

Das Symptom

… But after 45 seconds or so of inactivity, it grinds very loudly for about two minutes before stopping. Then it repeats forever, until the OS puts the iMac to sleep. Causing disk activity (just clicking on stuff) also stops it right away. …

Die Ursache

… The bottom line seems to be that Seagate has a diagnostic tool, running in the drive, that makes the sound when the disk is idle. The only option would be to write a program that writes or reads from the disk every 30 or 40 seconds so that it never becomes idle. I personally gave up and bought an older Seagate drive that is very quiet all the time. …

Macosxhints ist etwas fundierter aufgrund von Fachbegriffen *grins*:

… Is there any similar OF command that will turn off the Seagate diagnostic which causes long bursts of head seeking after 45 seconds of idling? …

Schlussfolgerung

Boykotte von …

  • Byteline AG. Schickten mir zuerst eine ATA-133-Platte, obwohl die Magnetschutzhülle mit einem SATA-Kleber versehen war. Die Rücksendung des falsch gelieferten Produkts geschah auf meine Kosten, welche mir bis heute nicht zurückerstattet wurden.
  • Seagate. Wer solche Festplatten allen Ernstes unter das Volk bringen will, gehört eingesperrt. Garantiert kaufe ich nie mehr Produkte dieser Firma. Schade, dass dies Apple anders sieht und diese Dinger in PowerMac G5s verbaute.

Da IBM/Hitachi-Platten nicht unbedingt mit glänzenden Ausfallzahlen hervorstehen, kommt nur noch Maxtor in Frage. PC Hai (Ausweich-Händler seit Prompt Computer geschlossen wurde), ich kohoommme!

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Dienstag, 30. August 2005

Support-Mitarbeiter bei Dell

Die sonst sehr seriöse und angesehene Online-Klitsche Heise online druckt heute einen sehr wahrscheinlich 1:1 übernommenen PR-Beitrag von Dell Deutschland ab. Die PR-Abteilung von Dell hat sich meiner Meinung nach aber selbst ins Bein geschossen, als sie einen ihrer Mitarbeiter folgendermassen porträtierte:

Die neuen Mitarbeiter kommen nicht zwingend aus dem IT-Bereich. Sophia Kröhner etwa hatte vor der vierwöchigen Schulung bei Dell wenig Ahnung von Computern. „Wenn mich einer gefragt hätte, was im Gehäuse steckt, wäre nur ein Fragezeichen in meinem Kopf erschienen.“ Heute weiß sie, wie sie Kunden am Telefon berät. Für die 22-Jährige ist die Stelle bei Dell „wie ein Sechser im Lotto“.

Naja – für Dell-Kunden stellt sich dieser Lottoschein dann wohl eher als Niete heraus. Das Fragezeichen im Kopf wird so auf einfachste Art und Weise in die graue Masse der Dell-Kunden teleportiert. Wenn Sie, liebe Dell-Kunden, also das nächste Mal am Telefon verzweifeln, wissen sie jetzt dann wenigstens, wem sie die Schuld am Versagen in die Schuhe schieben können.

In den Foren machen sich die IT-Profis jedenfalls bereits lustig über die Aussagen der Mitarbeiterin – evtl. wird sie ja in Bälde ja eine Berümtheit, wie damals die bekifft anmutende Apple Switcherin? Hoffentlich schickt eine TV-Station der Dame ein Kamera-Team vor die Haustüre …

Und zum Schluss noch dies: Wer mit dem Gedanken spielt, bei Dell einzukaufen, sollte sich immer bewusst sein, dass die Bude irre Versandkosten auf ihre Produkte aufschlägt. In Deutschland sind dies 75 EUR – schlicht und ergreifend Wahnsinn!Auch hier ein versteckter Weg, um die Marge doch noch ein wenig zu erhöhen …

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