Archiv ‘Uncategorized’

Montag, 27. Juni 2005

Wieso die NZZonline keinen RSS-Feed will …

… wurde mir von einem Mitarbeiter von NZZ Online in einem Mail erklärt. Ich konnte es aber nicht sein lassen und habe mich noch einmal voll ins Zeug gelegt, die Leute bei der ältesten Tageszeitung der Schweiz aufzurütteln. Nur weil man 225 Jahre auf dem Buckel hat, muss man sich nicht vor neuen Technologien verschliessen. Im Gegenteil, ein Unternehmen wie die NZZ hat wohl sicherlich nicht derart lange überlebt, weil man seit Anbeginn der Publikation immer auf dasselbe Pferd gesetzt hat.

Hier also die Antwort meinerseits:

From: private@eMeidi.com
Subject: Re: AW: RSS-Feed
Date: 27. Juni 2005 14:16:56 GMT+02:00
To: mitarbeiter@nzz.ch

Guten Tag

Vielen Dank für die rasche Antwort!

> Wir verzichten bewusst auf einen RSS-Newsfeed.

Ausgesprochen schade!

> Wir wollen unsere Marke nicht verwässern

CNN, CBSNews, Spiegel Online und schliesslich auch der Tagi (nebst unzähligen anderen) tun genau das. Die Schlussfolgerungen aufgrund dieser Fakten überlasse ich Ihnen.

> und haben ein vitales Interesse daran, dass möglichst viele Leute
> auf NZZ Online kommen.

Ich komme etwa einmal alle vier Monate auf ihre Homepage. Den Tagi Online habe ich nie besucht – seit ich aber deren RSS-Feed abonniert habe, bin ich regelmässig mehrere Male pro Woche auf deren News-Siten. Sie sehen: RSS-User sind (zumindest teilweise) komplementär zum bestehenden Nutzerkreis Ihres Online-Angebotes zu sehen.

> Durch das Deep-Linking direkt zu den Artikeln via
> RSS-Feed, verlieren wir User, die sonst unsere Einstiesseite besuchen und
> dann weiter zu den Artikeln gelangen.

Die o.g. RSS-Anbieter stellen nur die Titel und den Lead per RSS zur Verfügung. Wer den ganzen Artikel lesen will, kommt nicht darum herum, auf den Link zu klicken und die eigentliche Web-Seite anzuschauen. So generieren Sie vielleicht zwar weniger Page-Views auf der Eingangsseite (durch Leute, die alle fünf Minuten auf Ihr Angebot zugreifen um nachzuschauen, ob es neue Meldungen gibt), können sich aber sicher sein, dass Leute, die via RSS-Feed auf einen Artikel gelangen, auch wirklich am Inhalt interessiert sind (Quantität vs. Qualität).

> Zudem würden auch urheberrechtliche
> Rahmenbedingungen gegen einen solchen Feed sprechen.

Leider kenne ich mich in diesem Themenkreis nicht sonderlich aus, doch nur Mut: Der Tagi hat es ja auch irgendwie hingekriegt :-)

PS: Der „Fortschritt“ lässt sich nicht aufhalten. Wollen wir wetten, dass die NZZ in naher Zukunft von sich aus einen RSS-Feed anbieten wird?

Viel Erfolg auch in Zukunft
Mit bestem Dank
Mario Aeby

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Freitag, 24. Juni 2005

Greenfield meets Hailstorm (oder so)

Mein Bruder ist bereits seit heute Morgen mit seinen Kollegen und einem Wohnmobil in Interlaken am Greenfield-Festival, und auch meine Freundin ist mit ihrer Kollegin wohl mittlerweile dort angekommen. Dank dem vorzüglichen Wetter-Radar der ETH Zürich fühle ich mich – zumindest was das Wetter betrifft – direkt vor Ort. Als ich aber den Wolkenzug der letzten halben Stunde präsentiert bekam, war ich dann doch gar etwas froh, zu Hause trocken vor dem Computer zu sitzen:

Früher, als ich noch jung war, habe ich solche Regengüsse noch locker mitgemacht, aber seit ich gegen dei 25 zugehe möchte ich mir solche Events doch lieber aus der trockenen VIP-Lounge zu Gemüte führen. Am VIP-Pass muss ich wohl aber noch eine Weile arbeiten …

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Freitag, 24. Juni 2005

Hohe Benzinpreise?

Wenn ich die RSS-Feeds von heute anschaue, sehe ich komische Meldungen:

Benzin so teuer wie nie
Wann ist die Schmerzgrenze der Autofahrer erreicht? Bundesweit zahlen sie in dieser Woche so viel für Benzin und Diesel wie noch nie. Der Liter Super kostet im Schnitt 1,25 Euro, Diesel 1,10 Euro. Die Mineralölfirmen schieben es auf den hohen Ölpreis: Der kletterte gestern erstmals auf die Marke von 60 Dollar.

Quelle: Tagesschau.de

Ölpreis auf neuem Rekord
Immer neue Rekorde beim Ölpreis: Wegen der anhaltend hohen Nachfrage nach Treibstoff erreichte Öl die Rekordmarke von 60 Dollar im New Yorker Handel. Für Super mussten die Deutschen in den letzten Tagen bis zu 1,25 Euro pro Liter hinlegen.

Quelle: heute

Och, wie schade. Stört mich aber nicht gross – ich bin ja bekennender ÖV-Benutzer. Zwar steht auch bei mir ein „alter Chlapf“ in der Garage – verwenden tue ich den aber selten. Bspw. dann, wenn das ganze SBB-Netz zusammenbricht und meine Freundin zwischen Biel und Bern in Lyss gestrandet ist. Und natürlech noch am Wochenende, wenn es mich gen Wabern zieht. Sonst fühle ich mich aber relativ unabhängig vom Fahrzeug (Autofanatiker fühlen sich dank Auto unabhängig – ein Trugschluss).

Nun, so unabhängig ist man spätestens dann nicht mehr, wenn man auf Benzin (oder Diesel) angewiesen ist. Und das sind bekanntlich fast alle Autofahrer in der Schweiz. Und da wir Schweizer berühmt dafür sind, möglichst hubraumstarke Motoren zu fahren, verschlimmern sich die Konsequenzen von Preisschwankungen auf dem Benzinmarkt ungemein.

Mit den Betroffenen habe ich kein Mitleid – ich kaufe mir immer im Oktober ein Bäreabi, damit mich jede Zugfahrt während eines Jahres immer genau gleich viel kostet. Kein Einfluss von volatilen Rohstoffmärkten ist da spürbar, ja im Gegenteil, je mehr ich zugfahre, desto billiger wird es für mich (einziger Wehrmutstropfen: Das Abi schlägt im nächsten Oktober von heute 700 auf 1200 Stutz auf – Scheiss Libero!).

Übrigens: Da unser Haus keine Ölheizung aufweist (Warmwasser wird einerseits durch Sonnenwärme aufgeheizt, andererseits durch die mit Strom betriebene Wärmepumpe), waren und sind wir in letzter Zeit in einer sehr vorteilhaften Lage. Schliesslich kalkulieren Mieter für die Heizkostenabrechnung nie freiwillig mit einem höheren Wert …

Fazit

Wie der Kohlemangel im Ersten Weltkrieg zur Elektrifizierung des Schweizerischen Eisenbahnnetzes in der Zwischenzeit führte, sollten wir uns bewusst werden, wie abhängig wir von Öl-Rohstoffen sind. Abhängigkeit ist in den seltensten Fällen vorteilhaft, auch hier wäre es besser, wären wir’s nicht. Nicht zuletzt, weil mit jeder Tankfüllung Geld in autoritäre, undemokratische arabische Staaten fliesst.

Die Schweiz sollte Vorreiter spielen und sich endlich energisch für die Unterstützung alternativer Energien einsetzen. Das Geld, das wir zur Zeit für den „zu hohen“ Benzinpreis ausgeben, hätte die Forschung bitter nötig und könnte mit dem Batzen wohl schon sehr viel anstellen. Eine bessere Steuerung des Automarktes fände ich auch sinnvoll, indem verbrauchsarme Fahrzeuge mit finanziellen Anreizen gefördert würden (bspw. Steuersenkungen und Lenkungsmassnahmen mit Aufschlägen auf den Benzin-Preis). Dieser Aufschlag bliebe dann – nicht wie im jetzigen Falle – im Land und käme den umweltbewussten Fahrzeughaltern und der Forschung zu gute!

Zum Abschluss noch eine Grafik über meinen „Benzinkonsum“, den ich in den letzten Jahren stark zügeln konnte. Den Peak im 2000/2001 habe ich meinem damaligen Job in Zürich zu verdanken. Natürlich war damals auch meine Sturm & Drang-Zeit, in der ich Autofahren als Entfesselung empfand:

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Freitag, 24. Juni 2005

Private und öffentliche Radios

Letzte Woche war ich an der Schlusssitzung der Vorlesung ‚Mediaplanung‘ zugegen und kam in den Genuss einer illustren Gästeschar:

  • Peter Schellenberg Radio Munot (ehem. Fernsehdirektor SRG)
  • Matthias Lauterburg, Tele Bärn
  • Hanspeter Spörri, Chefredaktor Bund
  • Bernard Krättli, Verkaufsleiter BE1

Obwohl sich die Vorlesung um das Thema von Werbung und deren Schaltung in den elektronischen Medien drehte, blieb dieses spezifische Thema in der folgenden Diskussion unter den Teilnehmern (und ferner mit uns Studenten) eher im Hintergrund.

Das Highlight war der „Kampf“ Lauterburgs (Mitgründer Radio extra Bern) mit dem BE1-Verkaufsleiter. Selbiger war nämlich der Überzeugung (und belegte dies mit wissenschaftlichen? Studien), dass ein Radio nur Musik zu liefern hätte. Sobald (Privat-)Radiohörer aber längere Zeit eine Sprachmoderation erdulden müssten, schalteten sie ihre Geräte ab. Dies rief sowohl Lauterburg als auch Matthias Steinmann (Professor, Dozent diese Vorlesung) auf den Plan, die den Privatradioler mehr oder weniger in Grund und Boden stampften.

Beide waren der Meinung, dass sich die heutigen Privatradios zu sehr angenähert haben, austauschbar geworden sind. Dies hänge nicht zuletzt damit zusammen, dass sich alle Radios von derselben Forschungsfirma beraten liesse und diese jedem Radio dieselbe „Idee“ verkaufen würde. Diese Idee beinhaltet u.a. auch diesen ollen „besten Musik-Mix aus den 70er, 80er und 90er“.

Am aufschlussreichsten war darauf Steinmanns Skizze der Höhrermessungen. Steinmann, Erfinder der ominösen Radio-Control-Uhr, aber auch des Telecontrol-Gerätes (für Studenten der Medienwissenschaften der Running Gag schlechthin, wird nämlich mindestens einmal pro Veranstaltung von ihm persönlich betont), war hier – wie die Umstände verdeutlichn – in seinem Element. Die Skizzen für den Tagesablauf „Privatradio“ und „öffentliches Radio“ unterschieden sich denn auch ganz deutlich!

Privatradios haben ihren Zulauf in den frühen Morgenstunden, wenn sich der gemeine KV-Lehrling an seinem Arbeitsplatz einfindet. „Switch“, dann läuft das Radio – und das tut es normalerweise mit kurzen Unterbrüchen während den Pausen, wenn überhaupt, bis zum Feierabend. Die Hörerzahlen sind durchwegs konstant, es gibt keine Peaks. Genauso langweilig wie das Programm ist auch das Hörerdiagramm.

Bei öffentlichen Sendern (hier DRS1) dagegen haben wir ein richtiges auf und ab, mit den Flaggschiffen Nachrichten am Mittag (12.30 Uhr) und unbestritten Echo der Zeit um 18.00 Uhr.

Der Vergleich zeigt auf, dass es sich bei den öffentlichen Sendern um Sendungsradios handelt. Die Hörer schalten ein, weil sie eine bestimmte Sendung hören möchten. Man darf deshalb annehmen, dass die Hörer auch wirklich zuhören und an den gebotenen Informationen interessiert sind. Sie verstehen den Inhalt der Botschaft, denken aktiv mit.

Die Privaten im Raum Bern dagegen sind Profil-Radios. Die Leute schalten solche Radios vor allem ein, um „berieselt“ zu werden. Der Ton dudelt eher im Hintergrund, da man mit der Arbeit beschäftigt ist. Das Radioprogramm dient höchstens der seichten Unterhaltung – ginge das gewählte Privat-Radio Konkurs, könnte man dieses ohne weiteres mit einem anderen Privat-Sender ersetzen, ohne dass die Hörer dies wohl gross merken würden …

Lauterburg brachte es dann noch klarer auf den Punkt, als er an Steinmann (mit dem er Radio extra Bern gegründet hat, auch so ein Running Gag) die Bitte richtete, doch eine Radio-Control-Uhr zu entwickeln, die nicht nur messe, welcher Radiosender im Hintergrund herumdudle, sondern auch, ob der Konsument auch wirklich zuhöre, was gesendet würde.

Mehr bleibt auch von meiner Seite nicht dazu zu sagen. Sind wir gespannt, ob die Privatradios im Raum Bern wieder von dieser Angleichungsschiene wegkommen und wieder eigenständigere Programmformate entwickeln können, die auch diejenigen Hörer ansprechen, die schon längstens auf tiefgehendere Sender abgesprungen sind.

A propos: Steinmann bekannte sich dann doch noch als BE1-Hörer: Der Telefonator habe es ihm angetan … Danach schalte er aber schnell wieder auf andere Programme um.

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Montag, 20. Juni 2005

El Reg: Scientists see women’s brains switch off during sex

Für alle, die es schon immer ganz genau wissen wollten: Scientists see women’s brains switch off during sex.

Da bleibt ja nur noch die Frage, wie man sich für diesen Job in den Niederlanden bewirbt?

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Montag, 20. Juni 2005

IMAP – Remove Attachments

Wer sich wie ich voll und ganz auf IMAP eingeschworen hat, um seinen Mailverkehr rationeller zu gestalten und von überall her den gleichen Stand und dieselbe Ordnerstruktur vorzufinden, kennt vielleicht die Problematik, dass man dann und wann die Quota überschreitet (bei meinem privaten Hoster ist selbiges kein Problem, doch für meine beiden Accounts an der Uni schon).

Apple Mail, mein bevorzugter IMAP-Client (Thunderbird hat eine grosse Schwäche: in Plain-Text-Mails wird das Quoting zerrissen), bietet für Quota-Überschreitungen eine nette Funktion:

Message > Remove Attachments

Dieser Befehl entfernt die Attachments des aktuellen Mails, was sich insbesondere bei Nachrichten von denjenigen Personen als Vorteil erweist, die liebend gerne mehrere MB grosse Anhänge durch die Weltgeschichte schicken.

Danach noch ein

Mailbox > Erase Deleted Messages > In All Accounts

und ein Neustart des Programms – fertig sind die Quota-Sorgen bis zum nächsten automatisch generierte Reminder, wo es dann wieder heisst …

Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr

Dies ist eine automatisch generierte E-Mail. Ihre Diskquota belaeuft sich zur
Zeit auf 30 Megabyte. Demgegenueber konnten Ihrem Account
maaeby 33 Megabyte zugeordnet werden.

Wir bitten Sie, nicht benoetigte Daten zu entfernen oder sich von uns mehr
Diskplatz geben zu lassen. Bitte beachten Sie auch die Moeglichkeit, temporaer
benutzte Daten auf dem Scratch-Disk abzulegen (siehe sysnews sn4).

Hier zwei moegliche UNIX-Commands, um Dateien mit grossem Platzbedarf zu finden:
du -k | sort -n 
und
ls -ls | sort -n ergeben:

33175 .
33065 ./IMAP
3 ./mail
2 ./.ssh

  68 -rw-------   1 maaeby   hist       34179 Jun 18 19:00 Spam
   2 drwxr-xr-x   2 maaeby   hist        1024 Jun 19 01:23 IMAP
   2 drwx------   2 maaeby   hist         512 Nov 24  2004 mail
total 74

Dieser Test auf Diskplatz wird jede Nacht wiederholt.

Ihr Solaris-Systemmanagement

K. Joerg/A. Aeschlimann, tel. 49 99 / 38 45, kontoadmin@id.unibe.ch

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Samstag, 18. Juni 2005

A guy called Bernhard Eicher


Bernhard Eicher
Jungfreisinniger & Student, Bern

Aufgefallen ist dieser Bursche mir zum ersten Mal irgendwo an der Uni, wahrscheinlich an der Uni Tobler oder an einer Veranstaltung, die er und ich zu besuchen hatten (im Nebenfach studiere ich ja Medienwissenschaften; das Institut ist der WiSo-Fakultät angegliedert, wie wohl eben auch „sein“ Departement, dasjenige der Betriebswirtschaftslehre). Wo wir auch schon beim Thema wären: Politik!

Nachdem ich irgendwann einmal im Frühjahr Eichers Flyer im Hauptgebäude an einer Pinwand gesehen habe (wenn ich mich nicht komplett täusche, ist er auch, ja, auch!, in der Unipolitik beschäftigt), hatte ich die Ehre, zum ersten Mal seine Web-Site anzusurfen, deren Name Programm ist: www.bernhard-eicher.ch.

Da war ich nun also auf Web-Site eines engagierten Jungfreisinnigen und las u.a. amüsiert über das Hilfsangebot an die Reitschule, doch die Buchhaltung in gutem Einvernehmen zusammen und nach treuhänderischen Massstäben auszuarbeiten (mittlerweile haben’s die Betreiber geschafft – aber ohne Hilfe der Jungfreisinnigen). Die JSVP übrigens hätte diesen Mumpiz gleich sein lassen und die Halle in einer Stadtkristallnacht gleich dem Erdboden niedergebrannt. Zünsler das! Zwei Kollegen (nicht in der JSVP) würden dort übrigens liebend gerne ein ganz grosses Einkaufszentrum hinbauen, so à la Mediamarkt/IKEA in Lyssach. Wird wohl für’s erste nichts draus. Doch wir kommen vom Thema ab …

Nach dem Besuch seiner Site hatte ich also sein Bild im (Hinter-)Kopf und war nicht schlecht erstaunt, ihn in einer der kurz darauffolgenden Arenen beim Urs vorzutreffen! Und oha, noch nicht genug des Guten, kaum wenige Wochen später sah man ihn wieder in der zweiten Reihe (Respekt, keine Ahnung, wie man es in unserem Alter dorthin schafft) in die Kamera glüslen und sogar einige Male (genau wie schön brav in der Schule gelernt) das Händchen strecken. Soweit ich mich erinnern kann, wurde er aber übergangen. Jaja, das Schicksal von uns Jungpolitikern ist kaum erträglich.

Es kam aber noch besser! Wer wie ich die Berichterstattung über die gelungenen Abstimmungen vom 5. Juni 2005 mitverfolgte, konnte bei einer Schaltung in die FDP-Hochburg wieder erkennen: Dieser Typ ist aber auch wirklich an jeder Hundsverlochete dabei. Auch diesmal in der zweiten … Reihe? besser … auf dem zweiten Sitz, während die ältere Dame vor ihm sogar etwas ins Mikrofon sprechen durfte.

Fazit: Es ist doch erstaunlich, wie die Zufälle einen leiten können. Was mir zum Abschluss noch bleibt, ist ein längerfristiger Ausblick. Wird er es schaffen, in die kantonale oder sogar nationale Politik vorzustossen? Bedient er sich mit Web-Site und Statisten-Rollen im TV der richtigen Hilfsmittel in der heutigen Zeit? Only time knows … ich jedenfalls empfinde es als spannendes Experiment. Wenn er reüssiert, wissen wir auf jeden Fall, wie man es machen sollte. Bis er ins Stöckli einzieht, wird es wohl aber mindestens noch bis zu den nächsten Wahlen im 2007 dauern.

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Montag, 13. Juni 2005

Case Study

Mit dem Wechsel von PowerPC zu x86 wird bei Apple wohl Feuer unter dem Dach sein. Ich persönlich fände es ultimativ spannend, als unsichtbarer Beobachter in den Büros und Entwicklungswerkstätten in Cupertino herumzugeistern und die Leute dort für ein Jahr lang zu begleiten. Sozusagen (fast) von Anfang bis zum Ende, der Präsentation des ersten offiziellen Apple-Produkts mit Intel-CPU, dabeizusein.

Apple hat ja bezüglich Transitions bereits einiges mitgemacht (68k zu PowerPC, Mac OS 9 zu Mac OS X), das Know-How wird sich in der Firma also hoffentlich bewahrt haben. Dennoch sind die nächsten knapp 365 Tage ein (weiterer) entscheidender Moment in der Geschichte der Firma.

Aufgrund Apples Verschwiegenheit wird es wohl niemandem gelingen, diesen Wunsch in Tat umzusetzen. Dennoch – jetzt gerade kommt mir in den Sinn, dass man das ganze auch mit einer TV-Doku (im HDTV-Format, selbstverständlich) durchziehen könnte. In meiner Mediothek habe ich nämlich den Film Startup.com stehen. Wollen wir nur einfach hoffen, dass die Apfel-Angestellten nicht derart grandios scheitern wie die unfreiwillig komisch wirkenden Akteuer in besagter Doku. Ob ein solcher Film aber den erhofften Markt-Erfolg erzielen würde, bleibt fraglich – schliesslich interessiert das nur Nerds. Andererseits … auch BWL-Leute könnten sich je nachdem ein gutes oder schlechtes Beispiel am Vorgehen nehmen.

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Montag, 13. Juni 2005

Die Lösung aller Probleme

Wie wird es Apple fertigbringen, dass die Leute Mac OS X nicht blöderweise auf ihre Dell-Kisten installieren werden? Ein findiger Slashdot-Leser hat die Lösung bereits gefunden:

Remember, a PC today is still based on the design of an XT. You’ve got bizarre things such as the 20th bit of the CPU addressing being disabled at boot time. Multiple interrupt controllers and DMA controllers cascaded off each other. You reboot a PC by sending a signal to the keyboard controller.

PC motherboards are really weirdly designed, and have accumulated quite the collection of weird hacks to work around the early flaws. Since Apple doesn’t care about backwards compatibility with older PCs, they can quite simply design a motherboard without all that crap in it. Enable the A20 line at boot. Replace the DMA and Interrupt controllers with better ones. Get rid of the memory gap between 640KB and 1MB.

Get rid of the legacy PC crap and it’ll require some rather serious hacking to get the code to run on a standard PC.

Quelle: Slashdot.org

Einziger Haken: Ich wage zu bezweifeln, dass Intel diese zusätzliche Meile gehen wird. Wennschon müsste das dann von Apple selbst eingebaut/modifiziert werden. Da diese aber die Boards gleich ab der Stange von Intel beziehen werden, bezweifle ich, dass Apple die Dinger bei sich zu Hause auseinanderlöten und neu zusammensetzen wird. Leider bringen bei solchen grundlegenden Altlasten auch Programmierungen des BIOS nichts mehr (Nebenbei bemerkt: Wenn alles gut läuft, ersetzen die Apple-Leute Open Firmware doch nicht mit einem BIOS, sondern mit EFI). Und dann haben wir es wieder: 1978 vs. 1993! Verflucht.

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Sonntag, 12. Juni 2005

S/N meines MK2s


Technics SL-1210 MK2 S/N
Originally uploaded by emeidi.

Mit Blick auf die Seriennummer bzw. der darüberliegenden Produktbezeichnung wird klar, dass es sich bei meinem Gerät um ein Produkt handelt, das eindeutig für den schweizerischen oder (alternativ, aber unwahrscheinlich) skandinavischen Markt bestimmt war.

Wer sich für weitere Infos zum Gerät interessiert, findet unter folgenden Links vorzügliche Produktpräsentationen:

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