Archiv ‘Uncategorized’

Sonntag, 12. Juni 2005

Effektiv Spam filtern mit eMeidi.com

Obwohl dieses Thema im Web nach all den mühseligen Jahren wohl mittlerweile breitgetreten worden ist, möchte ich nur kurz auf meine sehr effektive Methode hinweisen, Spam zu filtern.

Bei meinem Provider besteht die Möglichkeit, SpamAssassin White- und Blacklists mitzugeben. Der Clou liegt nun darin, die Blacklists mit allerlei Domain-Endungen zu versehen, von denen ich kaum Mails erhalte. Zur Zeit werden Mails von folgenden TLDs automatisch in den Spam-Ordner verschoben:

  • \.at
  • \.be
  • \.biz
  • \.ca
  • \.co
  • \.com
  • \.cz
  • \.dk
  • \.es
  • \.fi
  • \.fr
  • \.hu
  • \.info
  • \.it
  • \.jp
  • \.li
  • \.lu
  • \.net
  • \.nl
  • \.no
  • \.np
  • \.org
  • \.pe
  • \.pl
  • \.pt
  • \.ro
  • \.ru
  • \.se
  • \.uk

Besitzer der verachtenswerten Hotmail-Accounts und Personen, die sich unerklärlicherweise gmx.net-Adressen geholt haben (es gäbe ja sogar Gmx.ch), wissen nun, wieso ihre Mails an mich Gefahr laufen, im Nirvana zu verschwinden.

Erfreulicherweise ist diese Strategie sehr erfolgreich, in meine INBOX verirren sich kaum noch Spam-Mails, und wenn, dann nur, weil sie von einer schweizerischen Adresse kommen. Aber leider sind einem hier die Hände gebunden, da es anno dazumal niemanden in den Sinn gekommen ist, dass jemals jemand Mails mit gefälschter Absenderadresse abschicken wird.

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Samstag, 11. Juni 2005

Technics SL-1210 MK2


Technics SL-1210 MK2
Originally uploaded by emeidi.

Meins!

Soeben bin ich von meiner Freundin heimgekehrt, und als erstens gab’s das vorgezogene Weihnachts-Geschenk auszupacken und anzuschliessen: Endlich bin ich im Besitz eines waschechten, originalen Technics SL-1210 MK2.

Das waren noch Zeiten, als man noch hohe Töne auf echte, traditionelle Japanische „Craftmansship“ hielt. Nach tiefgründigen Tests kann ich bestätigen: Die Ingenieure haben mit dem Gerät Technikgeschichte geschrieben und die Standards festgelegt.

Wehleidig muss ich aber erkennen, dass die 20 Jahre dem Gerät nicht gut getan haben: Weder kann ich damit im Internet surfen, auch von WAP keine Spur, Support für polyphone Klingeltöne suche ich auch vergeblich. Nicht einmal ein 1″ LCD-Display findet sich am Gerät. Unglaublich!

Getreu dem Motto „Reduce to the min(imum)“ (oder wie ging der schon wieder?) ist dieses Gerät ein Beispiel dafür, wie es sein sollte, aber heutzutage leider nur allzuwenig ist. Anstelle alles möglich damit anstellen zu können, haben sich die Ingenieure dafür entschieden, genau eine Aufgabe damit zu meistern und dies mit annähernder Perfektion. Und das hat dem Gerät gut getan – es ist jedesmal wieder eine helle Freude, sich an den rotierenden bzw. stillstehenden Punkten im roten Licht zu ergözen oder den Stift mit der eingebauten Lampe „hochzufahren“. Der Liebe im Detail merkt man an, für wen das Produkt entwickelt wurde, und weshalb dieser Plattenspieler auch heute noch das Werkzeug vieler professioneller (und unprofessioneller) DJs ist.

Wenn man dann im Schlafzimmer das Licht ausschaltet und sowohl die rote, weisse und grüne Lichtemissionen entdeckt, weiss man: Nun wird wieder einmal die Vinylsammlung abgehört.

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Mittwoch, 8. Juni 2005

El Reg knows it all!

The Register beglückte uns gestern und heute gleich mit zwei sehr lesenswerten Artikeln, die hiermit auch in meinem Blog Erwähnung finden sollen.

Windows 2000: Microsoft’s most successful failure

In diesem Artikel lässt der anscheinend renommierte Sicherheits-Experte den Fall von Microsoft Windows Revue passieren. Für mich beinhaltet der Artikel einige zum Nachdenken anregende Hinweise darauf, was Microsoft mit W2k alles falsch gemacht hat. Im Rückblick merkt man, dass noch vor gar nicht all zu langer Zeit Sicherheit schlicht kein Thema war bei den Jungs in Redmond. Insbesondere die Beschreibung des damaligen Vorgehens zur Absicherung des Systems erinnern daran, dass Windowsupdate.com derart jung ist – vorher war das Patchen eines Systems noch wirkliche Handarbeit. Dies gehört heutzutage glücklicherweise der Vergangenheit. Ich persönlich bin immer noch der Meinung, dass Microsoft erst mit Windows 2000 den Durchbruch wirklich geschafft hat. Das erste OS aus Redmond, dass weniger als 1x pro Tag abstürzte (hatte man es denn erst so richtig mit Service Packs und Hotfixes versehen) und wirklich bereits so etwas wie „Fun“ beim Benutzen aufkommen liess. Danach wurde es Klicki-Bunti, und immer noch sehr viele (fachkundige) Benutzer wissen nicht, das Windows XP die interne Versionsnummer 5.1 trägt, während Windows 2000 unter 5.0 läuft. Aber was solls – in meinem Kollegenkreis gab/gibt es notorische Windows-User, die es sich zur sportlichen Disziplin gemacht haben, ihr System mindestens ein Mal im Monat neu aufzusetzen. Eine sehr gute Konditionierung, die durch Windows 95/98 hervorgerufen wurde. Leider haben sie vergessen, dass es mit der NT-basierten Systemen ausreicht, das Prozedere alle 6 Monate zu wiederholen *zwinker*

The Osborne Effect spooks Apple

Obwohl ich (noch) nicht über die Einleitung herausgekommen bin, fühle ich mich bereits in meiner gestern publizierten „Stellungnahme“ bestätigt:

So Apple’s switch to Intel isn’t about performance, it’s about dependability.

Dieser Satz ist so unglaublich wichtig – und doch seit der Ankündigung kaum verstanden. Ich wage zu bezweifeln, dass sich das in naher Zukunft ändern wird. Apple wechselt nicht zu Intel, weil diese Prozessoren (die sie selber über Jahre hinweg gedisst haben – man denke an die PII-tragenden Schnecke oder den Feuerwehrmann, der das brennende Intel-Häschen löschen musste) performanter sind. Nein, es geht hier viel eher um grundlegendere Marktkräfte: IBM ist weder willens noch fähig, Apple mit den CPUs zu versorgen, die es für den stetigen Fortschritt benötigt. Bei Freescale ist es „nur“ die Fähigkeit, nichts Schnelleres auf den Markt zu bringen, was die Angelegenheit aber nicht weniger delikat macht. Intel dagegen hat unzählige Kistenschrauber und Komponentenbauer im Rücken, die dem CPU-Hersteller in regelmässigen Abständen Feuer unter dem Hintern machen. Apple kann sich als Nutzniesser bei dem daraus resultierenden Output eindecken. Noch viel wichtiger, momentan aber noch unbeachtet ist aber, dass man Notfalls umgehend auf AMD wechseln könnte, sollte Intel IBMs Anmassungen übernehmen. Auch mit VIA gibt es einen dritten, aber kaum konkurrenzfähigen x86er-Hersteller – wer weiss, ob diese Bude sich in Zukunft auch noch steigern wird, was performante und stromsparende CPUs betrifft.

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Sonntag, 5. Juni 2005

You know the world is coming to an end …

Via den Macnews-Foren von Slashdot rübergereicht:

you know the world is coming to an end when the best golfer is black, the best rapper is white, apple goes to x86 and microsoft goes powerpc.

Quelle: Slashdot.org.

Nachtrag: Dürfen wir morgen an der WWDC also endlich das ominöse Gate A20 begrüssen? Muss das wirklich sein, Steve?!

Der PowerPC-Prozessor wurde übrigens 1993 entwickelt, die x86er-Architektur gibt es seit 1978. Mehr braucht man für die Entscheidfindung definitiv nicht. Oder würde jemand Windows 3.0 Windows XP vorziehen?!

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Sonntag, 5. Juni 2005

Erfolgreiche Kriegsveteranen

Klassischer Fall: Nachdem bspw. in einer der besten Mini-Serien der letzten Jahre, Band Of Brothers, die Handlungen zu Ende gehen, kommt noch der obligatorische Ausblick. Da wird dann häufig vor allem die Frage beantwortet, was aus den verkörperten „Helden“ nach dem Ende des Erzählrahmens geworden ist. Auch bei besagtem Band Of Brothers ist das nicht anders. Soweit ich mich noch erinnern kann, hängt Winters zusammen mit Nixon irgendwo am Brienzersee (musste als Kulisse für einen Ort in der Nähe von Berchtesgaden herhalten) rum – und dann verschwindet die Szenerie, und wir lesen nach und nach, was aus den einzelnen Jungs geworden ist.

Im Anschluss an die zweite und letzte Folge von Speer und Er liessen die Deutschen noch eine Doku über den Äther rauschen, der die Ritchie Boys porträtierte. Diese tapferen Jungs operierten als in die USA eingebürgerte Auslanddeutsche hinter „enemy lines“ und führten dank ihrer Sprachkenntnis auch Verhöre durch, um den gefangenen deutschen Offizieren ihr Geheimnisse zu entlocken. Auch hier sieht man am Schluss kurz den Werdegang der Hauptakteure nachgezeichnet.

Was beide Filme gemeinsam haben? Viele Personen wurden im zivilen Leben sehr erfolgreich – vom Professor zum Unternehmer mit 400 unterstellten Arbeitern usw. usf. finden wir fast alles. Nun, eben dieser besagte Abspann hat eine Frage in mir geweckt: Wieso waren die im zivilen Leben denn eigentlich (auch?) derart erfolgreich? Für mich gibt es primär drei Gründe, die in Frage kommen:

  • Durch die Erfahrungen im Krieg und der Tatsache, dass sie diesen (relativ) unbeschadet überstanden haben, wurden charakterstarke Leute geformt, die verantwortungsvoll Gruppen leiten und an ein Ziel führen können.
  • Der wirtschaftliche Aufschwung in der Mitte der 1950er (Pfister spricht vom 1958er Syndrom) machte es den Akteuren so schwierig wie noch nie, nicht erfolgreich zu sein. Man wurde aufgrund des „Wirtschaftswunders“ (den Begriff sollte man eigentlich nur in Verbindung mit Deutschland verwenden) faktisch dazu verdammt, erfolgreich zu sein …
  • Die Filmschaffenden wählen mit Vorliebe diejenigen Lebensläufe aus, die auch etwas hergeben. Erfolg und Misserfolg sind sehr nah beieinander, und hat der Regisseur die Wahl, lässt er die „normalos“ aus dem Abspann raus.

Leider habe ich keine Ahnung, welcher These den Vorrang gegeben werden sollte … Vielleicht ist es ein ausgewogener Mix aus den drei?

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Freitag, 3. Juni 2005

Die Parolen sind gefasst …

Nur noch einmal schlafen, und dann kommt er, der mit Spannung erwartete Abstimmungssonntag mit Claude und Urs. Hurra!

Gerade noch rechtzeitig für die Unentschlossenen hier meine Wahlparolen:

  • Schengen/Dublin: JA!
    Hoffentlich rauben nach der Grenzöffnung die Ukrainischen Mörder- und Räuberhorden dem Christoph seine Villa leer …
  • Partnerschaftsgesetzt: JA!
    Es sollte meiner Meinung nach nicht drauf ankommen, ob sich der eine mit, der andere ohne Schniddel gefunden haben. Hauptsache Liebe, Freude, Eierkuchen und eine legitimierte Partnerschaft. Mal schauen, wieviele Prozent die Erzkonservativen auf ihre Seite ziehen können. Ich hoffe auf 10-15%.
  • Spitalversorgung: JA! (zum Volksvorschlag)
    Was soll ich als kantonalbernischer Staatsbeamter denn sonst stimmen?
  • Bahnhofplatz: JA!
    Weil der Platz für die Fussgänger da sein soll. Ansonsten können wir die Heiliggeistkirche abreissen und eine bolzengerade Strasse hinklepfen. Tempobeschränkung bei 120 km/h. Das wür de Fäge! Das erinnert mich gerade an das SP-Vorhaben der 1960er: Eine Tangente vom Bundeshaus über den Bären- und Waisenhausplatz. Ehrenwort! Verdammt, dann müssten wir heute an der Front ja mitten auf die Strasse sitzen und dürften unser Bierli in all den Nanopartikeln geniessen … *wrrrrooooum*
  • Sonstiges: JA!
    Hauptsache, man lässt wieder mal so ein aufrichtiges JA! aus seiner Kehle erklingen. Gibt es mittlerweile ja selten genug, bei all diesen „Ich-komme-garantiert-immer-zu-kurz“-Neidern …

Amen!

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Dienstag, 31. Mai 2005

eMeidi was there

Dank dem immer vorzüglich zu lektürierenden Blog von Beat Bolli, auf das ich vor 1-2 Jahren gestossen bin, als ich Infos über MRTG gesucht habe, habe ich jetzt auch meine ganz persönliche „eMeidi was here“-Map *froi*:

Mach dir selber eine solche Karte,

textarea

unter dem generierten Bildli beachten, um an die URL des Bildlis zu kommen.

  • Switzerland (liegt auf der Hand)
  • Germany (Europapark, Transit nach Tschechien)
  • France (das erste Mal am Meer im Sommer 1998 in Cap d’Agde – man war die grossen Schlücke salzig! Mutation zum jetzigen Mario, Paris Apple Expo 2004 mit Burgi, 2x Aebersold am Place d’Italie)
  • Italy (total verkorkste Maturreise, in Lipari wären zumindest zwei Frauen dabei gewesen und so richtig unternehmungslustige Jungs)
  • Vatican (s.o.)
  • Greece (Santorini 2004, mit meinem Schatz – wunderbares Ferienziel. Wird es Gomera 2005 toppen?)
  • Spain (Barcelona 2004, mit meinem Schatz, in Bälde Gomera 2005)
  • Turkey (Kurztrip mit Kollege Ritz (Flight Attendant Swiss) – Übernachtung in 5* Swissotel, Sauna und all die anderen Annehmlichkeiten wie Lachs zum z’Morge, vom Schuhputzer um umgerechnet 20 SFr. übers Ohr gehauen, Reiseausgaben damit total 120.– SFr. *nerv*)
  • Egypt (Hurghada 2003, schrecklich. Noch nie vergingen 7 Tage so langsam, Kontakt mit Tee beim Parfumverkäufer, Durchfall, Luxor, Tal der Könige, Karnak-Tempel – „[Gruppe] Ramses hier, Schattenplatz“)
  • Czech Republic (bereits dreimal unter Leitung Reiseführer Sedlaceks, bei jedem Besuch teurer, Alkoholpegel stieg aber konstant mit, komische Neujahrsparty, Bierdiebstahl im Karlovny Lasne, Pöbelei mit der Garderobendame, Solidka mit Weinfleck und Dieter, jetzt CEO Kiener & Wittlin … Karrikatur, oller Quicksilver-Rucksack, Bier für 50 Rp. im Vorort, bestes Billard-Spiel aller Zeiten im Vollsuff)

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Dienstag, 31. Mai 2005

Big Brother

Da es mich auch sehr Wunder nimmt, für wen ich da überhaupt schreibe, habe ich in das Template einen kleinen Web-Bug eingebaut, der auf eMeidi.com linkt. Wer findet ihn im Source-Code? *grins*

Dank den Anfragen an eMeidi.com kann ich dann mit dem hässlichen Webalizer erstellten Auswertungen begutachten. Seid gewarnt!

Dieselbe Technik wird übrigens auch von Spammern eingesetzt (munkelt man jedenfalls), die so die Gültigkeit von E-Mail-Adressen verifizieren und nach „Hause“ funken.

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Dienstag, 31. Mai 2005

Sommer auch hier angebrochen

Seit gestern ist auch für mein Auto der Sommer angebrochen. Ich habe mir, wie es sich übrigens für jeden Studenten regelmässig gehörte, die Hände schmutzig gemacht. Zweimal im Jahr Reifen wechseln ist erfrischend für die Seele und fördert das Verständnis für Mechanik und Technik. Und natürlich auch für den Berufsstand der Automechaniker, die dies halbjährlich wiederkehrend über sich ergehen lassen müssen … Mir jedenfalls reicht es jedenfalls wieder für 6 Monate.

Auch wenn Winterpneus ja ein sehr gutes Profil haben und sich bei dem momentan herrschenden schitteren Wetter eigentlich nicht schlecht halten sollten, betont Kollege Darud gelegentlich, dass man auch die Gummi-Mischung beachten sollte. Und die hat es in sich: Bei Winterpneus ist diese für tiefe Temperaturen ausgelegt. Es könnte also sogar gefährlicher sein, im Hochsommer bei Platzregen mit Winterreifen unterwegs zu sein, als mit Sommerreifen. Testen wir es lieber nicht aus …

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Sonntag, 29. Mai 2005

Weckt den Tiger in dir …

Am Donnerstag habe ich meine persönlichen zwei lang ersehnten Lizenzen für Mac OS X 10.4 (umgangssprachlich: Tiger) von meiner Uni erhalten. Hurra. Als erstes musste heute das iBook dranglauben – im Target-Disk-Mode an meinen G5 angeschlossen, obwohl ich jetzt während dem Schreiben gerade bemerken muss, dass das Notebook ja über ein DVD-Laufwerk verfügt, ich Idiot. Egal, so konnten ich mich davon überzeugen, dass man Mac OS X über einen beliebigen Mac installieren kann – das soll mal einer mit Windows nachmachen *zwinker*

Bisher lief alles ohne Probleme, obwohl ich natürlich auch in Zukunft nicht auf das optimal eingerichtete Panther auf dem Powermac verzichten werde. Ein Produktiv-System sollte man behandeln, wie der Name eben verdeutlicht: Ein Ausfall kostet Geld, ein Upgrade sowieso. Vorerst werde ich Tiger also auf dem Laptop auf Herz und Nieren testen. Ein Ausfall tut auf diesem Gerät niemandem weh.

Erster Eindruck

Die Installation ging zügig von statten, meiner Meinung nach sogar schneller als bei Panther. Das könnte aber auch damit zusammenhängen, dass ich – mittlerweile als alter Mac OS X-Fuchs – zum einen nur die HP- und Gimp-Print-Druckertreiber und zum anderen nur das deutsche Language-Pack installiert habe. So liess sich die Installation auf 2.6GB zusammenschrumpfen. Bei einer 10GB-Platte ist man froh um jedes eingesparte GB.

Die Sicherheitseinstellungen sind nach dem 10.4.1-Update auf dem neuesten Stand – Widgets wie auch Downloads über Safari werden mit Warnhinweisen begleitet, was ich als vorbildlich beurteile. Auch die System Settings haben einige nette Funktionen für paranoide Sicherheits-Fetischisten erhalten, die ich auch gleich aktiveren musste.

Die vor einiger Zeit aufgetauchten Sicherheitsbedenken wurden in Cuppertino also Ernst genommen.

Doch um 21.30 Uhr entdeckte ich den folgenschweren ersten Bug, der den endgültigen Umstieg auf Tiger in meinem Hause bis auf weiteres verzögern wird: SMB funktioniert nicht!

smb://192.168.0.101/

Und das Laufband funzelt nach einer knappen halben Stunde immer noch. Ein

smbclient //192.168.0.101/INCOMING/

im Terminal funktioniert schön brav. Wie zum Teufel kann man ernsthaft solche gravierenden SMB-Bugs in den Pre-Releases nicht bemerken? Benutzen die Developer etwa noch AppleTalk? *schauder* Profis sollen ja auf NFS-Volumes schwören, die für mich aber keine Option sind – ich kann und will nicht User-Accounts auf den Server spiegeln. Der Aufwand ist eindeutig zu gross.

Nun gut, ich hoffe jetzt mal auf 10.4.2 und bin froh, den Panther noch auf der „Panther HD“ residieren zu lassen. Bisher unbestritten das beste Mac OS X von Apple.

Nachtrag: Der nächste Bug lässt nicht lange auf sich warten. Auch snmpd läuft anscheinend überhaupt nicht unter Tiger. Eine Lösung ist bisher nicht im Netz aufgetaucht – Darwin neu kompilieren? Dabei wollte ich doch das iBook auch gleich in mein Cacti-NOC integrieren …

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