Sonntag, 9. September 2007

Wie Banken finanzielle Risiken outsourcen

So there is a really interesting and lucrative optimisation problem here in balancing risk and reward, so complex that some outfits use genetic algorithms to crack it. Although efficient, the problem is that the answer „just works“, without anyone understanding the underlying problem. And of course this means that when it goes wrong, no-one really knows why.

Collateralised debt obligations can be put together with many different components, for different customer demand, or more cynically to make them look attractive to fund managers and the advisors of high net worth individuals.

The problem is that these black boxes are tough to understand, even if they are explained gently by the bankers. Just because you have the Linux kernel source, doesn’t mean you know what it will do. […]

It’s been clear for a while that some of the banks have been pushing products whose risks are far from clear, unless you are a specialist.

Nor have the banks completely washed their hands of the original risk, since many act as prime brokers to hedge funds in mortgage derivatives, lending money secured against holdings in instruments, which may have been created by the retail arm of the same bank.

Thus, the risk is now spread very widely in complex ways, which meant that when the sub-prime mortgages started to smell bad, no one could work out which institutions were being hurt. […]

Many use the lognormal distribution, which resembles what we see in real life. Except that it gravely under-estimates the probability of big price movements, as Nassim Taleb has been telling people for a long time. Ignoring this has led several banks to encounter issues that „should“ happen only once in the life of the Earth, actually happening twice in the same month.

Quelle: Original thinking in a derivatives market

Was lernen wir daraus? Investment-Banker wissen kaum mehr als du und ich, mit dem grossen Unterschied, dass sie der Technik und ihren fragwürdigen Algorithmen mehr vertrauen als wir dem normalen Menschenverstand. Ah, und dass sie Ende des Jahres einen massiven Bonus kriegen, weil sie (und ihre Modelle) so wunderbar funktioniert haben. Mal schauen, ob es Ende 2007 auch ein Weihnachtspäckli von der Bank gibt …

Kommentare

Auch ganz gut fand ich einige der 21 Kommentare zum Artikel:

Its a sanitised form of gambling.

  1. Plan for the worst, hope for the best
  2. Never bet … err … „invest“ money you cant afford to lose.
  3. If you’re winning, the money dosn’t exist until you walk away with it.
  4. If you’re winning, people get greedy, set a figure and walk away when you reach it.
  5. The little person gets shafted allways, the game favours the Banks in the long run.

Stockbroker (def): A person who invests your money until it’s all gone. – Woody Allen

[…] Hey – almost every model works if markets keep going up…

The sub prime market got used up like any resource, and when the was no place to expand to, it imploded. It’s what we humans do to any resource, and it’s what we’ll do with oil, coal, uranium, the next round of financial regulation loop holes, p2p downloads and everything else.

Old debt, new debt, sold debt, transferred debt, it’s all still debt. Payback time is upon us, and the vultures are starting to circle.

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Sonntag, 9. September 2007

Eva endlich zurück am Herd!

Nach den lobenden Worten von Eva Herman für das Familienbild der Nationalsozialisten hat sich der Norddeutsche Rundfunk von der Ex-Tagesschau-Sprecherin getrennt.

Quelle: NDR feuert Eva Herman wegen Äußerungen zu NS-Familienpolitik

Zwei Bemerkungen zur Affäre Herman:

  • Was die gute Dame von ihren Geschlechtsgenossinnen immer gefordert hat, kann sie nun auch für sich selbst realisieren: Zurück an den heimischen Herd! Eva, wir wollen dich nie wieder einer beruflichen Tätigkeit nachgehen sehen!
  • Als self-fulfilling prophecy hat sie mit ihren Sympathien für Nazi-Ideologie bewiesen, dass arbeitende Frauen der Gesellschaft (und nicht zuletzt ihren Arbeitgebern) schaden.

(Wer Zynismus findet …)

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Sonntag, 9. September 2007

Top 4 Feinschmecker-Tipps für Yuppies

Vom Yuppie, für den Yuppie (aus eigener Erfahrung/Beobachtung):

  • Nespresso. In keiner Wohnung des Mittelstandes darf die Nespresso-Maschine aus dem Hause Nestlé fehlen. Das sog. Captive Pricing ist hier zur Perfektion geführt (andererseits: 300 SFr. für das Kaffeemaschinchen sind dann doch ein Batzen Geld). Andere Produktbereiche, die die klassische Vermarktungsform der Konsumegesellschaft längst verinnerlicht haben: Rasierer (kriegt man meistens umsonst, doch bis ans Lebensende zahlt man Gilette und Wilkinson jährlich den „Klingen-Zehnt“) sowie Tinte für Tintenstrahldrucker (ein neuer Satz Tinten kostet in den meisten Fällen mehr als der Drucker selbst – die Literpreise übersteigen teilweise gar diejenigen für teure Parfums!).
  • Sushi. Wie ich in meinem Susi-Führer für die Stadt Bern (und andere Orte) aufgezeigt habe, sind in den letzten Jahren viele neue Verkaufsorte hinzugestossen. Japanisch/Asiatisch und äusserst gesund ist chic – gut zu wissen, dass sich viele Japaner die Fischröllchen nur zu besonderen Anlässen leisten können.
  • Schoggi Neuester Renner: 99% Cacao. Wer Hochprozentiges (Cacao, nicht Schnaps) gekostet hat, wird für die traditionelle Milch-Schoggi nicht mehr meilenweit gehen. Als ich das letzte mal am Hauptbahnhof im Kiosk etwas Süsses kaufen wollte, fiel mir neben dem Proleten-Futter Mars, Snickers & Co. eine 32g-Tafel Lindt-Schoggi mit 75% Cacao-Anteil auf. Kaum gesehen, schon gekauft.
  • Rotwein Mein (Geheim?)Tipp: 2003er Cabernet Sauvignon von Robert Mondavi. Eine Flasche habe ich mir gleich selbst aus dem Napa Valley importiert – und leider ist sie auch schon leer *snüff* Köstlich.

Probleme

  • Nespresso. Die Kapseln aus Aluminium werden immer noch allzuoft einfach weggeworfen. Zur Herstellung von Alu wird aber äusserst viel Energie benötigt – Wegwerfen bedeutet Ressourcenverschwendung, die wir uns bald nicht mehr leisten können.
  • Sushi. Die Weltmeere sind bereits jetzt überfischt – wenn wir nun auch noch beginnen, mehrmals im Monat Fisch aus den Weltmeeren zu verzehren, geht es noch rascher zu Ende mit dem Nahrungsvorrat. Ein ganzes Öko-System steht dadurch vor dem Kollaps.
  • Schoggi. Da die Konsumenten vermehrt auf „bittere“ Schoggi umschwenken, die deutlich mehr Kakao-Rohstoff beinhaltet, dürften die Preise steigen. Aus meiner Sicht könnte aber auch der weltweite Mangel an Milchpulver für einen Teil der Preissteigerungen verantwortlich.
  • Rotwein. Dazu kommt mir glücklicherweise nichts negatives in den Sinn – ausser vielleicht: Leberschäden. Aber diese liegen derart weit in der Zukunft, dass wir uns darüber keine Sorgen machen sollten … Oder?

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Sonntag, 9. September 2007

Schwarzes SVP-Schaf schafft es nach Grossbritannien

Die Zeitung The Independent on Sunday hat vor wenigen Tagen einen längeren Artikel über das wohl einzige wahrnehmbare Wahlplakat gebracht. Obwohl die Schweizerischen Medien als Reaktion darauf umgehend darauf hingewiesen haben, dass die lieben Briten doch lieber zuerst den Rassismus in ihrem eigenen Land unter Kontrolle bringen – ist es nicht spannend, einmal aus den Augen eines ausländischen Korrespondenten auf unser Land und das Wahlkampfgebahren zu schauen? Einige Ausschnitte aus dem Text von Paul Vallely:

It will be the first such law in Europe since the Nazi practice of Sippenhaft – kin liability – whereby relatives of criminals were held responsible for their crimes and punished equally.

As I made my way through the concourse, I wondered what Dr Schlüer made of this station of hyper-efficiency and cleanliness that has a smiling Somali girl selling pickled herring sandwiches, a north African man sweeping the floor, and a black nanny speaking in broken English to her young Swiss charge.

Switzerland has the toughest naturalisation rules in Europe. To apply, you must live in the country legally for at least 12 years, pay taxes, and have no criminal record.

[…] It can also ask, as one commune did of 23-year-old Fatma Karademir – who was born in Switzerland but who under Swiss law is Turkish like her parents – if she knew the words of the Swiss national anthem, if she could imagine marrying a Swiss boy and who she would support if the Swiss football team played Turkey.

[…] The big unspoken fact here [Einbürgerungsbestimmungen] is how a citizen is to be defined. „When a Swiss woman who has emigrated to Canada has a baby, that child automatically gets citizenship,“ Dr Schlüer says. But in what sense is a boy born in Canada, who may be brought up with an entirely different world view and set of values, more Swiss than someone like Fatma Karademir who has never lived anywhere but Switzerland?

Quelle: Switzerland: Europe’s heart of darkness?

Nicht gewusst

At the end of 2006, 5,888 people were interned in Swiss prisons. 31 per cent were Swiss citizens – 69 per cent were foreigners or asylum-seekers.

Äusserst spannend – 6’000 von 7’500’000 Menschen sitzen im Knast (0.08%) …

Zum Vergleich: In den USA sind es 2’135’901 oder 0.72% der Gesamtbevölkerung (Quelle: Americans behind bars)

Weiterführendes

Eine in der Schweiz lebende Amerikanerin zeigt auf, wie sie die Plakate erlebt:

Baa baa black sheep

Wenn das so weitergeht, ist unser Ruf endgültig ramponiert. Danke, SVP!

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Samstag, 8. September 2007

Validität einer Untersuchung

Männer mit intensiver und länger andauernder Handy-Nutzung besitzen deutlich weniger gut bewegliche Spermien und einen tieferen Anteil an Spermien mit normaler Form. Männer, die ihr Handy nur sporadisch nutzen oder gar keines besitzen, weisen klar bessere Werte auf.

Quelle: saldo, 29. August 2007, „Unfruchtbar wegen Handy?“, S. 5.

Ich bezweifle die Validität dieser Untersuchung. Wieso? Ich verorte Vielnutzer von Handies unter denjenigen Personen, die es geschäftlich einsetzen (von den armen Seelen einmal abgesehen, die privat ebenso viele Stunden wie ein Manager an der Strippe hängen). Ich denke mir, dass ein vielbeschäftigter Manager mit 70-Stunden-Woche eine Vielzahl anderer negativer Einflussfaktoren auf seine Spermien einwirken lässt: Stress, wenig Schlaf, kaum Sex, schlechte Ernährung, Drogen- und Medikamentenmissbrauch. Mit dem Handy zu telefonieren ist da nur noch ein Tropfen auf den feuerheissen Stein – oder werden Spermien seit neuestem im Mittelohr produziert?

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Samstag, 8. September 2007

Journalist versteht den Telekom-Markt nicht

Letzte Woche berichtete die SonntagsZeitung über ein neues Angebot der Swisscom. Es verknüpft erstmals schnelles Internet mit Mobiltelefonie. Keine grosse Geschichte, eine kleine Notiz.

Und was machen die Konkurrenten der Swisscom? Sie machen nicht das nahe Liegende und lancieren neue, noch bessere Angebote. Sie beklagen sich und jammern lieber. Sunrise will sogar rechtlich gegen das Angebot vorgehen und bereitet eine Klage bei der Wettbewerbskommission vor.

Die Konkurrenten befürchten, dass die Swisscom ihre Marktstellung weiter ausbauen könnte. Sunrise-CEO Christoph Brand glaubt gar, dass wir bald wieder eine PTT haben werden.

Es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn die Swisscom ihre Marktposition hartnäckig verteidigt. Bei den Breitbandanschlüssen konnte sie deutlich zulegen – auf Kosten der jammernden Konkurrenz.

Die Swisscom für ihren Erfolg zu schelten, zeugt von geringem Unternehmergeist. Wenn überhaupt, müssten die Kritiker die Schweizer Politiker an den Pranger stellen, die während Jahren die Entbündelung der Hausanschlüsse verschlafen haben.

Bald zehn Jahre nach der Öffnung des Telekommunikationsmarktes haben die Konsumenten Besseres verdient. Zum Beispiel innovative und günstige Produkte. Gerade im Mobilfunk wäre dies längst möglich. So wie in den umliegenden Ländern. Das ist der eigentliche Jammer.

Quelle: SonntagsZeitung, 2. September 2007, „Jammern bringt nichts“, S. 23

Lieber Beat Schmid, Sie haben doch schlicht und ergreifend keine Ahnung von dem ganzen Schlamassel, den uns die Swisscom seit Jahren einbrockt … Wie bitteschön soll der Markt spielen, wenn die Monopolbude ihre Leitungen mit Zähnen und Füssen verteidigt, gleichzeitig das zufälligerweise zum Unternehmen gehörden Bluewin bevorzugt?

Immerhin gehe ich mit Ihnen einer Meinung, wenn Sie die Politiker in Bundesbern in die Pflicht nehmen – aber auch dort versagen die Papier-Privatisierer auf der ganzen Linie; getreu dem Motto: „Wir unechten Liberalen“.

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Samstag, 8. September 2007

Tabellenlayout geht in Rente


Kiesen.ch new – Web 2.0
Originally uploaded by emeidi

Kiesen old – Web 1.0
Originally uploaded by emeidi

Da ich die letzten grossen Probleme der Umstellung mittlerweile gelöst habe, kann ich mich nun endlich der technischen Aufarbeitung meiner Arbeit zuwenden.

In den letzten Wochen habe ich die Web-Site der Gemeinde Kiesen einer Frischzellenkur unterzogen. Eine Auffrischung und Anpassung war dringend nötig – die Web-Site hat schon 5 Jahre auf dem Buckel. Ein Alter, das im schnellebigen Web-Bereich eindeutig dem Pensionsalter entspricht.

HTML

Zuerst wurde der HTML-Code des Inhalts tauglich für das Jahr 2007 gemacht. Dabei konnte ich natürlich auf die in den letzten fünf Jahren angesammelte Erfahrung zurückgreifen: Mittlerweile habe ich Tags wie h1-3 und p lieben gelernt. Im 2001 war ich durch eine kurze Anstellung bei nothing etwas verblendet geworden. Anstelle dass ich Überschriften mit dem von W3C vorgesehenen Titel-Tag (h1-6) versah, gab es bei mir so schöne (und sinnlose) Tags wie …

<span class="contentTextTitleFirstLevel">

PHP

Natürlich habe ich im selben Anlauf auch den PHP-Code angepasst – neben einigen problematischen Unterlassungen (XSS lässt grüssen) habe ich auch hier unnötigen Ballast abgeworfen und den Code lesbarer gemacht.

Layout

Der letzte und grösste Brocken war nun aber die Umwandlung eines tabellenbasierten Layouts (perfektioniert bei nothing – damals wohl noch gerade auf der Höhe der Zeit) in HTML/CSS2. Nach hunderten bis tausenden von Reloads (Apfel-R werden wohl auf meiner Tastatur als erstes kaputt gehen) schaut die Site nun wie gewünscht aus. Unter Safari und Firefox mehr oder weniger perfekt – unter Internet Explorer gibt es noch einige kleine Schnitzer, die ich zu beheben versuchen werde.

In Gedanken bin ich bei euch, lieber Bill Gates und liebe Frickler-Truppe des Internet Explorer-Teams. Dass man in Redmond auch 2007 die Sache mit offenen Standards nicht begriffen hat, zeigt wieder einmal die klassische Abstimmung um „Open“XML. Wer mehr über die Besonderheiten des Internet Explorers lesen will, ist bei IE und CSS eindeutig am richtigen Ort.

Tag und Nacht

Oben rechts habe mit dem faszinierenden Tool Websites as Graphs zwei Analysen des Code-Struktur.

Erste Auffälligkeit: Ich komme mit deutlich weniger HTML-Tags aus (jeder Kreis entspricht einem Tag). Dies hängt ganz klar mit dem Wechsel auf CSS zusammen: Einerseits sind in das Stylesheet die Positionierung ausgelagert, andererseits die Formatierung (Farbe, Schriften, Ränder, etc.).

Zweite Auffälligkeit: Tabellen gehören der Vergangenheit an. Jedenfalls dann, wenn sie zur Erstellung eines Layouts missbraucht werden. Auf der neuen Site werden Tabelle nur noch dazu genutzt, tabellarische Daten aufzubereiten.

  • blue: for links (the A tag)
  • red: for tables (TABLE, TR and TD tags)
  • green: for the DIV tag
  • violet: for images (the IMG tag)
  • yellow: for forms (FORM, INPUT, TEXTAREA, SELECT and OPTION tags)
  • orange: for linebreaks and blockquotes (BR, P, and BLOCKQUOTE tags)
  • black: the HTML tag, the root node
  • gray: all other tags

W3C ist pingelig und nervt

Als ich die frische Titelseite dem W3C HTML Validator zur Begutachtung vorlegte, kam ich natürlich – wie immer – nicht ohne Fehlermeldungen durch …

Vorhang auf! Halt …

Wohl im Laufe der nächsten Woche – sobald alle ausstehenden Tests durchgeführt werden konnten – werde ich die neue Version produktiv schalten.

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Samstag, 8. September 2007

doctype strict und die vertical gap

Heute habe ich mir an einem CSS-Layout die Zähne ausgebissen:

Nachdem ich den doctype des HTML-Dokuments von transitional nach strict geschaltet habe, um das nervige Box-Model des Internet Explorers auszutricksen (Tabellen mit width="100%" in einem div sind in Firefox, Safari und Opera so breit wie gewünscht, nur der Internet Explorer zerschiesst das ganze Layout), gab es einen vertikalen Abstand von ca. 4 Pixeln zwischen einzelnen divs wie #header und #content.

Nach stundenlangem Pröbeln und mehreren erfolglosen Google-Suchen zum Thema fand ich endlich den massgeblichen Hinweis:

This time we set the vertical-align property of the object element to bottom. This aligns the bottom of the object with the bottom of the line box, eliminating the small gap we saw earlier.

Quelle: That mysterious gap under images and embedded objects

Ehrenwort? Wirklich? JA! Nachdem ich im Stylesheet

#header img {vertical-align:bottom;}

postuliert hatte, verschwand die nervige Spalte zwischen der Kopfzeile und dem Inhalt der Web-Site. Herueka!

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Freitag, 7. September 2007

Must-Have: Oekologischer Heckspoiler

Kleberli über das ganze Auto verstreut – und nun noch dieser Heckspoiler. Ich befürchte, dass „dr Giu vo Friburghus“ den „Tuner“-Himmel noch nicht erreicht hat:

Morgen Samstag wird gehobelt, dass die Späne fallen.

Via: Car Spoilers – Always Cool

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Freitag, 7. September 2007

ktrace und kdump (strace unter Mac OS X)

Das unter GNU/Linux so nützliche Tool strace findet sich leider nicht unter Mac OS X. Glücklicherweise haben die Macher Darwin aber ktrace mitgegeben, welches die identische Aufgabe erfüllt.

Informationen dazu erhielt ich über eine Dokumentationsseite von Kaspersky sowie über eine vorzügliche Präsentation von den „Kollegen“ in Zürich.

Heute habe ich dieses Tool auf der Arbeit benutzt, um auf einem widerspenstigen PowerMac G5 1.6GHz die Applikation Software Update zu debuggen. Jedes Mal, wenn man diese Applikation über das Apfel-Menu aufrief, verbreiterte sich das freie Plätzchen im Dock für einige Hundertstelsekunden, ohne dass aber das Icon erschien. Das Programm konnte aus irgendeinem Grund nicht geladen werden.

Es war wieder einmal der Zeitpunkt gekommen, an dem ich mein geballtes Mac/Unix-Fachwissen anwenden konnte *höhö*

fs_usage

Zuerst einmal durfte sich fs_usage profilieren, indem es mir aufzeigen sollte, was die Applikation beim Start so alles an Dateien aufrief (fs_usage = „Zugriffe auf des Dateisystems“):

[dkf38-222:~] mario% sudo fs_usage | grep pdat
16:19:35  getattrlist     /System/Library/CoreServices/Software Update.app                                  0.000048   Dock        
16:19:35  lstat           /System/Library/CoreServices/Software Update.app                                  0.000031   Dock        
16:19:35  stat            /System/Library/CoreServices/Software Update.app/Contents                         0.000016   Dock        
16:19:35  open            /System/Library/CoreServices/Software Update.app/Contents/Info-macos.plist        0.000039   Dock        
16:19:35  open            /System/Library/CoreServices/Software Update.app/Contents/Info.plist              0.000018   Dock        
16:19:35  open            /System/Library/CoreServices/Software Update.app/Contents/Resources               0.000020   Dock        
16:19:35  open            Services/Software Update.app/Contents/Resources/English.lproj/InfoPlist.strings   0.000033   Dock  
16:19:35  lstat           /System/Library/CoreServices/Software Update.app                                  0.000012   Dock
16:19:35  getattrlist     /.vol/234881034/22761/Contents/Resources/Software Update.icns                     0.000019   Dock

Hmmm – irgendwie nicht das Gelbe vom Ei.

ktrace und kdump

Bevor ich ktrace anwenden konnte, musste ich zuerst das Executable innerhalb des .app-Ordners ausfindig machen (.app-Bundles – dafür sollten die seligen NeXT-Entwickler den think eMeidi Liftetime Achievement-Award erhalten):

/System/Library/CoreServices/Software\ Update.app/Contents/MacOS/Software\ Update

Mit dieser Erkenntnis ausgerüstet, konnte ich mit der Brechstange ktrace hinter den Prozess:

[dkf38-222:~] mario% sudo ktrace /System/Library/CoreServices/Software\ Update.app/Contents/MacOS/Software\ Update

Nichts geschah. Häh? Erst nach reichlichen Überlegungen und Konsultationen von Web-Sites bemerkte ich die nun in ~ liegende ktrace.out, deren man nun mit kdump die Geheimnisse entlocken musste:

[dkf38-222:~] mario% sudo kdump
   668 ktrace   RET   ktrace 0
   668 ktrace   CALL  execve(0xbffffdff,0xbffffd7c,0xbffffd84)
   668 ktrace   NAMI  "./Software Update"
   668 ktrace   RET   execve -1 errno 8 Exec format error
   668 ktrace   CALL  execve(0x9012bf18,0xbffff730,0xbffffd84)
   668 ktrace   NAMI  "/bin/sh"
   668 ktrace   NAMI  "/usr/lib/dyld"
   668 sh       RET   execve 0
   668 sh       CALL  open(0x152c,0,0)
   668 sh       NAMI  "/usr/lib/libncurses.5.dylib"
   668 sh       RET   open 4
   668 sh       CALL  fstat(0x4,0xbffffaf0)
   668 sh       RET   fstat 0
   668 sh       CALL  load_shared_file(0x152c,0x98000,0x441d8,0xbffff900,0x4,0xbffff890,0xbffff904)
   668 sh       NAMI  "/usr/lib/libncurses.5.dylib"
   668 sh       RET   load_shared_file 0
   668 sh       CALL  close(0x4)
   668 sh       RET   close 0
   668 sh       CALL  open(0x1560,0,0)
   668 sh       NAMI  "/usr/lib/libSystem.B.dylib"
   668 sh       RET   open 4
   668 sh       CALL  fstat(0x4,0xbffffaf0)
   668 sh       RET   fstat 0
   668 sh       CALL  load_shared_file(0x1560,0x98000,0x1ac500,0xbffff900,0x4,0xbffff890,0xbffff904)
   668 sh       NAMI  "/usr/lib/libSystem.B.dylib"
   668 sh       RET   load_shared_file 0
   668 sh       CALL  close(0x4)
   668 sh       RET   close 0
   668 sh       CALL  open(0x900006e8,0,0)
   668 sh       NAMI  "/usr/lib/system/libmathCommon.A.dylib"
   668 sh       RET   open 4
   668 sh       CALL  fstat(0x4,0xbffffa80)
   668 sh       RET   fstat 0
   668 sh       CALL  load_shared_file(0x900006e8,0x98000,0x6ac4,0xbffff890,0x3,0xbffff820,0xbffff894)
   668 sh       NAMI  "/usr/lib/system/libmathCommon.A.dylib"
   668 sh       RET   load_shared_file 0
   668 sh       CALL  close(0x4)
   668 sh       RET   close 0
   668 sh       CALL  __sysctl(0xbffffc98,0x2,0xbffffca0,0xbffffca4,0,0)
   668 sh       RET   __sysctl 0
   668 sh       CALL  sigprocmask(0x1,0,0x93a34)
   668 sh       RET   sigprocmask 0
   668 sh       CALL  open(0x797b4,0x6,0x20000000)
   668 sh       NAMI  "/dev/tty"
   668 sh       RET   open 4
   668 sh       CALL  close(0x4)
   668 sh       RET   close 0
   668 sh       CALL  getuid
   668 sh       RET   getuid 0
   668 sh       CALL  getgid
   668 sh       RET   getgid 0
   668 sh       CALL  getuid
   668 sh       RET   getuid 0
   668 sh       CALL  getgid
   668 sh       RET   getgid 0
   668 sh       CALL  sigprocmask(0x1,0,0x93724)
   668 sh       RET   sigprocmask 0
   668 sh       CALL  fstat(0x2,0xbffff960)
   668 sh       RET   fstat 0
   668 sh       CALL  fstat(0x1,0xbffff960)
   668 sh       RET   fstat 0
   668 sh       CALL  sigaction(0x14,0xbffff960,0xbffff9d0)
   668 sh       RET   sigaction 0
   668 sh       CALL  sigaction(0x14,0xbffff960,0xbffff9d0)
   668 sh       RET   sigaction 0
   668 sh       CALL  sigaction(0x2,0xbffff960,0xbffff9d0)
   668 sh       RET   sigaction 0
   668 sh       CALL  sigaction(0x2,0xbffff960,0xbffff9d0)
   668 sh       RET   sigaction 0
   668 sh       CALL  sigaction(0x3,0xbffff960,0xbffff9d0)
   668 sh       RET   sigaction 0
   668 sh       CALL  sigaction(0x3,0xbffff960,0xbffff9d0)
   668 sh       RET   sigaction 0
   668 sh       CALL  sigprocmask(0x1,0,0x94128)
   668 sh       RET   sigprocmask 0
   668 sh       CALL  sigaction(0x3,0xbffff910,0xbffff980)
   668 sh       RET   sigaction 0
   668 sh       CALL  __sysctl(0xbffffa20,0x2,0xbffffa80,0xbffffa28,0,0)
   668 sh       RET   __sysctl 0
   668 sh       CALL  stat(0x100ef0,0xbffff8b0)
   668 sh       NAMI  "/System/Library/CoreServices/Software Update.app/Contents/MacOS"
   668 sh       RET   stat 0
   668 sh       CALL  stat(0x79f24,0xbffff910)
   668 sh       NAMI  "."
   668 sh       RET   stat 0
   668 sh       CALL  getpid
   668 sh       RET   getpid 668/0x29c
   668 sh       CALL  getpid
   668 sh       RET   getpid 668/0x29c
   668 sh       CALL  stat(0x79f24,0xbffff8d0)
   668 sh       NAMI  "."
   668 sh       RET   stat 0
   668 sh       CALL  stat(0x1016a0,0xbffff7c0)
   668 sh       NAMI  "/bin/sh"
   668 sh       RET   stat 0
   668 sh       CALL  stat(0x1016a0,0xbffff7d0)
   668 sh       NAMI  "/bin/sh"
   668 sh       RET   stat 0
   668 sh       CALL  getpgrp
   668 sh       RET   getpgrp 668/0x29c
   668 sh       CALL  sigaction(0x14,0xbffff950,0xbffff9c0)
   668 sh       RET   sigaction 0
   668 sh       CALL  sigprocmask(0x1,0,0x93a34)
   668 sh       RET   sigprocmask 0
   668 sh       CALL  open(0x101de0,0,0x1)
   668 sh       NAMI  "./Software Update"
   668 sh       RET   open 4
   668 sh       CALL  ioctl(0x4,FIODTYPE,0xbffffa60)
   668 sh       RET   ioctl -1 errno 25 Inappropriate ioctl for device
   668 sh       CALL  ioctl(0x4,TIOCGETA,0xbffffa30)
   668 sh       RET   ioctl -1 errno 25 Inappropriate ioctl for device
   668 sh       CALL  lseek(0x4,0,0,0x1)
   668 sh       RET   lseek 0
   668 sh       CALL  read(0x4,0xbffffac0,0x50)
   668 sh       GIO   fd 4 read 0 bytes
       ""
   668 sh       RET   read 0
   668 sh       CALL  lseek(0x4,0,0,0)
   668 sh       RET   lseek 0
   668 sh       CALL  getrlimit(0x8,0xbffff9f0)
   668 sh       RET   getrlimit 0
   668 sh       CALL  dup2(0x4,0xff)
   668 sh       RET   dup2 255/0xff
   668 sh       CALL  close(0x4)
   668 sh       RET   close 0
   668 sh       CALL  fcntl(0xff,0x2,0x1)
   668 sh       RET   fcntl 0
   668 sh       CALL  fcntl(0xff,0x3,0)
   668 sh       RET   fcntl 0
   668 sh       CALL  fstat(0xff,0xbffffad0)
   668 sh       RET   fstat 0
   668 sh       CALL  lseek(0xff,0,0,0x1)
   668 sh       RET   lseek 0
   668 sh       CALL  sigprocmask(0x1,0,0x93a34)
   668 sh       RET   sigprocmask 0
   668 sh       CALL  read(0xff,0x100180,0x1)
   668 sh       GIO   fd 255 read 0 bytes
       ""
   668 sh       RET   read 0
   668 sh       CALL  exit(0)

Hmmm. Nachdem ich mich in die Prozeduren eingelesen hatte, fielen mir folgende Zeilen auf:

668 sh       CALL  ioctl(0x4,FIODTYPE,0xbffffa60)
   668 sh       RET   ioctl -1 errno 25 Inappropriate ioctl for device
   668 sh       CALL  ioctl(0x4,TIOCGETA,0xbffffa30)
   668 sh       RET   ioctl -1 errno 25 Inappropriate ioctl for device

Eine Google-Suche nach „ioctl -1 errno 25 Inappropriate ioctl for device“ ergab zwar einige Treffer, doch ich konnte mir keinen Reim daraus machen.

Netzwerk-Einstellungen?

Durch einige gefundene Seiten sensibilisiert erachtete ich nun Netzwerk-Troubles als Ursache. Was liegt da näher, als die Netzwerkeinstellungen zurückzusetzen?

Würde die Maschine unter Windows arbeiten, wären hierzu viele komische Klicks und wohl ein Abstecher in den Registry-Dschungel nötig. Unter Mac OS X hingegen beschränkte sich der Aufwand auf ein simples:

sudo rm /Library/Preferences/SystemConfiguration/preferences.plist

Beim nächsten Zugriff auf die Netzwerkeinstellunge via Apfel-Menu > Location fand ich eine jungfräuliche Netzwerkkonfiguration vor. Leider hat auch dies nichts gebracht.

tcpdump

Nun, der Feierabend rückte unaufweigerlich näher, doch ein cooles Tool wollte ich noch ausprobieren: tcpdump. Fantastisch, was nach dem Aufruf dieses Tools alles über die Shell flimmert – in einem Unternehmens-LAN hört die TCP-Party wohl nie auf *smile*

Leider gab auch dies keine Aufschlüsse über das Problem. Immerhin weiss ich jetzt, dass IP-Adressen, die mit 224.0. beginnen, ganz besondere (Multicast-)Adressen sind …

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Labels: Linux

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