… steht eine grosse Frau:

Quelle: A Good Wife
Samstag, 1. September 2007
I was drunk. I was depressed. I had an eating disorder and practically non-existent self-esteem. Whether the sex work led to these issues or these issues drew me to sex work, within 6 months I was a straight-up mess, and not a hot one either. I am still in therapy and I still struggle with depression, […]
Quelle: The Price
Labels: Gesellschaft
Mittwoch, 29. August 2007
Dank dem Wechsel von PHP4 auf PHP5 bei meinem für Kunden bevorzugten Hoster musste ich bei einigen Web-Sites folgende Änderungen vornehmen:
UPDATE `smt_content` SET source_de = REPLACE( source_de, 'PHP_SELF', 'ORIG_SCRIPT_NAME' )
Das Problem scheint daher zu rühren, dass PHP5 als CGI ausgeführt wird und einige Werte von $_SERVER nicht oder falsch zu setzen scheint. Mit ORIG_SCRIPT_NAME erhalte ich auf jeden Fall wieder den vom Web-Server ausgesehenen WWW-Pfad zum entsprechenden Script.
Natürlich erst, nachdem ich einen Dump der entsprechenden Tabelle gezogen hatte (ein Typo, und flutsch sind alle Seiteninhalte nach /dev/null unterwegs).
Im Oktober 2007 wurde ein weiterer Wechsel nötig. Neu heisst die gesuchte Variable SCRIPT_NAME:
UPDATE `smt_content` SET source_de = REPLACE( source_de, 'PHP_SELF', 'SCRIPT_NAME' )
Mittwoch, 29. August 2007
[…] Britain’s transition to a knowledge- and service-based economy depends on cheaply importing food that it long ago lost the capacity to grow. The Malthusian nightmare – of world population outstripping food supply and reversing the ‘development’ process – has been dispelled many times by rises in farm productivity. But with that rising population now looking to fill its tanks with biofuel from the same land that yields its biological fuel, the post-industrial world may soon turn back into an agricultural society, with unfamiliar exposure to the turn of the seasons and the vagaries of sun and rain.
Quelle: The last straw? Alongside debt, rising food prices threaten industrial growth
Und dann haben wir nämlich den Seich: Weil wir mit dem Erdöl-Exzess auch noch gleich unser Klima über Jahrzehnte hinweg verändert haben, wird das Bauern in Zukunft äusserst spannend, um nicht zu sagen: immer am Rand des Abgrundes.
„I asked them when the season ends and was told that such questions are becoming more difficult to answer. Farmers know that predictable patterns in weather are becoming a thing of the past. How does the global food supply system deal with such changing risk?“
Quelle: The looming food crisis
Ein solch regnerischer Sommer wie in diesem Jahr würde einen Grossteil der Überbevölkerung auf die grösste fremderwirkte Diätkur setzen, die wir in unserem modernen Staat je gesehen haben.
Zuerst lassen wir aber die vom Schicksal gezeichneten Amerikanischen Bauern wieder einmal so richtig Gewinn machen:
A year or two ago, almost all the land where maize is now being grown to make ethanol in the US was being farmed for human or animal food. And because America exports most of the world’s maize, its price has doubled in 10 months, and wheat has risen about 50%.
Quelle: The looming food crisis
Mittwoch, 29. August 2007
Ist etwas dran an der Forderung von Partyguide? Definitiv beurteilen kann ich beim derzeitigen Stand der Dinge nicht.
Interessant ist sicherlich aber das von mir aus WEMF-Daten generierte Diagramm. Es zeigt einen deutlichen Einbruch in der Zahl der Visits und Page Impressions im Monat Juli 2006, um im August 2006 dann alle vorangegangenen Monate zu überflügeln.
Kurzsichtig argumentiert könnte man diesen „Benutzerschwund“ auf die Veröffentlichung meiner Hack-Gschichtli in meinem Blog zurückführen. Doch Sinn macht das kaum – erst im August erschienen die Medienberichte in heute und der BernerZeitung, die die Kunde definitiv an den letzten Hinterwäldler verbreitete.
Könnte es also gar sein, dass die Medienpräsenz Partyguide nicht etwa geschadet, sondern zu mehr Zugriffen verholen hat? Das wird man wohl nie genau eruieren können.
Was den Juli anbelangt: Das Zielpublikum von Partyguide wird sich in diesem Monat wohl einfach wie der Rest der Schweiz auf in die Ferien gemacht haben. Jedenfalls zeigen die Zahlen von 2007 einen identischen Verlauf (auf höherem Niveau), ohne dass ich in diesem Sommer irgendein Datenleck hätte explodieren lassen …
Das A und O der Beweisführung des Zivilklägers wird aber sein, den Einbruch bei den Werbebuchungen geltend zu machen. Wie auch immer die Analyse ausfallen wird: Ich freue mich schon jetzt, endlich einmal einen Einblick in die während den betreffenden Monaten erwirtschaftete Summe an Werbegelder zu nehmen. Ob ausser Jason schon jemals jemanden der Blick in die Buchhaltung erlaubt wurde? Nun, vielleicht wirft ja Marcel (Jasons Pappi) dann und wann einen Blick in die Excel-Zahlenkolonnen.
Tags: Partyguide
Labels: Allgemein
Mittwoch, 29. August 2007
Heute aus dem Einmaleins der BSP-Messungen:
Apart from well-known conundrums such as the GDP going up if a wife divorces her husband and sells him sex thereafter, or the GDP rising with greater medical expenses on account of the growth in respiratory diseases from pollution, […]
Quelle: India: Industrial blunders
Labels: Funny, Wirtschaft
Mittwoch, 29. August 2007
Ryanair-Sprecher Peter Sherrard weist die Kritik zurück: „Dem Passagier entstehen nur dann Kosten, wenn er Gepäck aufgibt.“ Auf Deutsch: Selber schuld, wer auf eine Reise Gepäck mitnimmt.
Quelle: Saldo, 13/2007, „Billigflieger: Jeder Koffer kostet extra“, S. 3.
Nun, im Grunde finde ich es gut, dass Easyjet und Ryanair die obligatorischen Abgaben auf jedes Gepäcksstück einführt. Es vereinbart sich wunderbar mit dem No-Frills-Ansatz: Jeder Wunsch kostet nun halt mal. (Zum Glück sind Flieger mit Stehplätzen noch nicht erlaubt …). Wer mit Easyjet & Co. fliegt ist ein Pfennigfuchser – wer will es denn der Airline verübeln, wenn sie selber auch zum Pfennigfuchser wird? Da haben sich zwei gefunden … Jö!
Wem dieses Geschäftsgebahren nicht passt, darf gerne auf einen Linienflug einer altehrwürdigen Airline ausweisen und hat so seine 20 Kilo-Freigepäck auf sicher. Inklusive einem schöggeli unter einer adrett eingekleideten Flight Attendant.
In diesem Zusammenhang möchte ich an eine kleine Anekdote erinnern, die ich auf meiner ersten Reise nach London diesen Mai erlebte: Da wir über das Wochenende in der Studentenbude eines Kollegen einquartiert waren, konnte ich seinen vor der Abreise geäusserten Wunsch kaum abschlagen, doch noch ein „kleines Gepäckstück“ mit auf den Flug zu nehmen …
Mit Blick auf das obige „Beweisfoto“ (Bild Nummer eins, geschossen zwecks Blog-Artikel) darf ich dem geneigten Leser verraten, dass mein Koffer eine braune Farbe trägt …
Rückblickend lässt sich über diese Aktion sagen:
Tags: Kunde
Labels: Funny, Wirtschaft
Mittwoch, 29. August 2007
Der Verband Schweizer Presse (VSP) befürchtet, dass die Textanrisse auf Google News vielen Lesern genügen und sie deshalb gar nicht erst die Newsportale der Verlagshäuser besuchen. „Wir sind der Meinung, dass Google mit seinem Newsdienst das Urheberrecht verletzt und unlauteren Wettbewerb betreibt“, erklärt VSP-Präsidiumsmitglied Norbert Neininger gegenüber Persönlich.com. […] am wahrscheinlichsten ist, dass die Schweizer Verleger von Google eine finanzielle Entschädigung für die Verwendung ihrer Texte verlangen.
Quelle: Schweizer Verleger überlegen Klage gegen Google
Liebe Verleger, ich habe euch folgendes zu sagen:
A propos: Leider muss man bei 3a) immer wieder feststellen, dass auch ihr Zeitungsfritzen kaum besser seid als Google, indem ihr einfach Agenturmeldungen wiedergebt. Resultat: Ich finde 700 gleichlautende Artikel zu einem Thema. Bravo! Zum Schutz dieser Klon-Texte würde ich auch vor Gericht ziehen …
Medienmogul Murdoch scheint die Zeichen der Zeit erkannt zu haben:
[…] A free WSJ.com, likely with access to a larger, re-energized ad sales force, would likely see an increase in visitors and subsequently ad revenue, potentially siphoning ad dollars from the incumbent premium financial sites. Beyond any explicit marketing of WSJ.com, we believe the site’s audience growth would result from an increase in organic cross-linking from other sites around the Internet as bloggers and other sites would increasingly link to WSJ.com articles (freed from subscription barriers), ultimately driving greater relevancy in algorithmic search rankings for the site’s articles.
Quelle: «NYT» und «WSJ»: More for free?
Dienstag, 28. August 2007
Economically competing countries like China hold vast reserves of these dollars we have been printing. They are also wise to the fact that their dollar reserves are being eroded away by the day as we print more dollars. (The Saudis are also well aware of this. They are are effectively only getting$50/bbl thanks to the diluted dollar.) They have begun selling their dollars thereby reducing the global demand for dollars and our ability to inflate our way out of debt. Heaven help us if we ever really annoy them. They could destroy our country over night by flooding the world with dollars – more certainly than a nuclear strike! In fact, China has leaked military documents to this effect!
Quelle: Monetary Policy and Weaseling Out of Debt
Längst sind die ach so freien Vereinigten Staaten in Geiselhaft – und niemand hat es bisher realisiert. Mir scheint es, als ob die Besitzer der Schuldscheine seit längerem fieberhaft überlegen, wie sie den Vorteil auch wirklich zu ihren Gunsten ausnutzen.
Ich selbst bin mir immer noch nicht sicher, ob sich China wirklich teuflisch ins Fleisch schneiden würde, wenn man den Markt mit Dollars fluten würde:
Those nations that hold enough dollar reserves to cripple the US would likewise be crippled by such a move. China needs the US market to keep its population employed. Saudi Arabia needs protection now as much as they ever have. That’s one reassuring angle on what is a scary subject. If the US sinks, the world will sink too.
Ist das wirklich so? Ist ein heller Geist dieser Hypothese in den letzten Jahren nachgegangen? Stimmt sie? Oder haben wir uns (unbewusst) von der Mutter aller Demokratien emanzipiert?
His main points were that the US generates 85% of the world’s debt and China is buying it up not for political reasons. China is allowing the US to buy on credit to enable its high GDP growth. High GDP growth is needed to maintain high unemployment which could triger unrest.
The US and China are in a symbiotic relationship of mutual financial dependence. Other countries are able to profit from it, because they know how both countries are locked in.
China cannot let the US economy tank. Both countries would be damaged if this feedback cycle was damaged. Steven argues that China would be hurt more because of potential unrest, while the US would just be looking at a fairly deep recession.
Quelle: Kommentar 232405
Was macht man also, um diesen „social unrest“ zu verhindern? Logisch – Nazi-Deutschland hat es vorgemacht:
After Pearl Harbor, it took the US very little time to convert most of its civilian production over to weapons production.
Quelle: Kommentar 232449
Natürlich kann man nicht jahrzehntelang Rüsten, denn sonst fliegt der Betrug auf. Die Konsequenz daraus zu ziehen überlasse ich meinen Lesern …
Eine Möglichkeit könnte natürlich auch sein, dass man weniger an der wirtschaftlichen Zerstörung des Landes interessiert ist, sondern diese in den nächsten Jahren nur im Zaum halten möchte. Doch was passiert, wenn der Mohr einmal seine Schuldigkeit getan hat? Könnte die (auf vielfach auf Schulden basierende) Konsumkraft der USA nicht irgendwann einmal in naher oder ferner Zukunft durch ein anderes Land, eine andere Region, einen anderen Kontinent ersetzt werden?
Labels: USA, Wirtschaft
Montag, 27. August 2007
What’s happening halfway around the world may be disturbing, even disgraceful, but it’s hardly foreign. A century and a half ago, another fast-growing nation had a reputation for sacrificing standards to its pursuit of profit, and it was the United States.
As with China and Harry Potter, America was a hotbed of literary piracy; like China’s poisonous pet-food makers, American factories turned out adulterated foods and willfully mislabeled products. Indeed, to see China today is to glimpse, in a distant mirror, the 19th-century American economy in all its corner-cutting, fraudulent glory.
Quelle: A nation of outlaws
Ich habe es hier schon mindestens einmal erwähnt, doch eine Wiederholung tut not: Es gab Zeiten, da war in unserer (damals noch) armen Nation Patentrecht ein Fremdwort – schliesslich waren unsere findigen Unternehmer noch so froh, wenn sie Produkte der Industrien anderer, weit fortschrittlicher Nationen bedenkenlos kopieren konnten:
[…] Also a vital role in this Swiss expansion during what is sometimes called the ‘Second Industrial Revolution’ is assigned to another free rider feature, namely the absence of a patent law until 1907. Denounced as ‘practices of robber barons’ and ‘a system of parasitism’ by foreign competitors, this institutional anomaly is believed to have facilitated the emergence of powerful food-processing, chemical, and engineering industries in the late 19th century, as Swiss entrepreneurs could adopt new technologies without having to bear any of the high development costs.
Hast du erst einmal eine entsprechende Position erreicht, fragt niemand mehr nach den Mitteln, die du zur Erlangung deiner Macht angewendet hast. Im Gegenteil, du darfst zur Sicherung deiner Existenz andere potentielle Anwärter des Missbrauchs derjenigen Mittel beschimpfen, die du selbst angewandt hast.
Pointiert ausgedrückt: Da das Verhalten der USA die Nation zur letzten verbliebenen Supermacht emporsteigen und die Schweiz – trotz Patentklau – zu einer der reichsten Nationen der Welt werden liess, sollte man weder vor vergifteten Nahrungsmitteln noch vor Parallelimporten und billigen asiatischen Kopien Angst haben. Alle drei Erscheinungen verheissen den Weg zum zeitweiligen Wohlstand.
Labels: Schweiz, USA, Wirtschaft