Posts Tagged ‘Flug’

Mittwoch, 18. Juni 2008

Jetzt wird’s auch für europäische Airlines ernst

Mein Gebete gelten allen, die in dieser Branche ihr Brot verdienen. Und selbstverständlich auch ein wenig denen, die Tickets für Flüge in den nächsten Monaten bereits bezahlt haben*. „Fasten your seatbelts, it’s gonna be a bumpy ride!“

Die deutschen Airlines stecken in massiven Schwierigkeiten: Air Berlin streicht zum Winterflugplan sein Streckennetz zusammen. Und TUIflys frühe Veröffentlichung des Sommerflugplans 2009 zeigt, dass die Fusion mit Germanwings noch dauern kann.

Quelle: FTD.de – Industrie – Teures Kerosin – Air Berlin dünnt Streckennetz aus – Seite 1 von 2

*) Ich habe übrigens auch ein Flugticket in meinem Schrank liegen, das ich am 12. Juli einlösen werde. Ganz sicher. Denn Air France ist – genau so wie Grossbanken – „too big to fail“

Übrigens: Steigen die Benzinkosten auf 2.00 Franken pro Liter, fliege ich billiger an die Côte d’Azur als meine zwei Kollegen, die das Auto nehmen (1200km hin und zurück und ein Verbrauch von 8.6l/100km ergeben Benzinkosten von 206.40 Franken – ohne Péage, Opportunitätskosten, Staus, Parkplatzkosten vor Ort, Einbruchsdiebstahl und Unfällen).

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Dienstag, 3. Juni 2008

Fertig mit der Billig-Fliegerei? Grounding von Air Berlin?

Dagegen schrumpfte die Auslastung der portugiesischen Airline TAP um 12,2 Punkte auf 63,3 Prozent. Die krisengeschüttelte Alitalia besetzte nur noch 66,3 Prozent ihrer Plätze, was einem Rückgang im Jahresvergleich von 9,7 Punkten entspricht.

Überdurchschnittlich schrumpfte die Auslastung auch bei Rumäniens Airline Tarom (um 8,3 Prozentpunkte), der belgischen Brussels Airlines (um 6,7 Punkte), Finnair (um 6,1 Punkte), der griechischen Olympic Airlines (um 6,1 Punkte), der ungarischen Malev (um 5,9 Punkte), British Airways (um 5,1 Punkte) sowie der polnischen LOT (um 3,6 Punkte).

Quelle: Europäische Airlines schlagen Alarm – Wirtschaft – Tages-Anzeiger

Nebenbei gefragt: Wo bleiben die Zahlen von Air Berlin?

Mit Argusaugen beobachten nicht nur die Börsianer die Entwicklung bei Air Berlin: die Airline ist hoch verschuldet, man plant Verbindungen zu kappen, man erhöht die Preise, und es gibt gar Überlegungen die gesamte LTU-Schiene einzustellen.

Vernichtend auch das Urteil eines Analysten von ABN Amro: „Air Berlin kann keine Gewinne schreiben, die Airline hängt am Tropf der Banken.“ Und er prognostizierte für Air Berlin für das Jahr 2008 Verluste von bis zu 20 Millionen Euro für das operative Geschäft.

Kein Geheimnis ist auch, dass Air Berlin kaum noch eigene Finanzreserven hat und eine länger anhaltende Flaute kaum überleben kann.

Quelle: Kämpft Air Berlin ums Überleben? Eine Bestandsaufnahme

Nachtrag

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Sonntag, 25. Mai 2008

Fertig lustig mit Billigflügen

In der Industrie ist man sich einig, dass die Kosten für den Treibstoff einer Vielzahl von Airlines das Genick brechen werden. Für die Konsumenten sind die goldenen Zeiten vorbei, da der Flug billiger kam als die Fahrt mit dem Taxi zum Flughafen.

[…] Den Sommer hoffen die meisten noch zu überstehen, denn dann spülen die Vorauszahlungen der Feriengäste Geld in die Kassen. Doch im Oktober versiegen diese Geldströme, und so prognostiziert ein hochrangiger Airline-Manager: «Im Oktober sterben einige Gesellschaften.»

[Swiss] «2004 gaben wir 500 Mio. Fr. für Treibstoff aus, dieses Jahr rechnen wir mit 1,2 Mrd.»

Quelle: Die Zeit der Billigflüge ist vorbei (Wirtschaft, Aktuell, NZZ Online)

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Samstag, 24. Mai 2008

Zahlen zum serbelnden Fluggeschäft

Doch just im zeitkritischen Flugsektor scheint 2008 einiges aus dem Takt zu laufen. Auf Expansionspläne und steigende Flugzeugauslieferungen treffen ein seit Jahresanfang um 88 Prozent gestiegener Kerosinpreis und die Gefahr abnehmender Passagierzahlen. […] Credit Suisse schätzt, dass bereits bei einem Ölpreis von 120$ keine Gesellschaft mehr profitabel fliegen kann,

Quelle: FTD.de – Marktberichte – Das Kapital – Für die Flieger brechen harte Zeiten an

Na dann Feierabend! Grounding 2.0, bis Jahresende in ihrem örtlichen Kino?

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Samstag, 17. Mai 2008

Airlines ohne Spielraum

The bigger carriers with deeper pockets (and more unsold seats) have kept prices relatively low while burning through cash reserves as their own fuel costs mounted. American Airlines is now losing about $3.3 million a day, and at the current rate, could burn through its $5 billion in cash reserves in as little as four years. And it has the biggest cash reserve in the industry.

Quelle: Peak Oil and the Rail Revolution

Mal schauen, ob die Erdöl-Schockwelle in den nächsten Monaten auch Europa erreicht … Auf jeden Fall erachte ich minderwertige Jobs in dieser Industrie als höchst unsicher:

Simon Fraser University professor Anthony Perl, author of the new book Transport Revolutions, predicts that in 2025, no more than 25 airports will be functional.

Spekulanten aussen vor

Eigentlich noch Schade, nicht?

There are no airline ETFs, and for good reason. It’s mostly a money losing business, with extremely slow growth rates and enormous risk and capital requirements.

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Mittwoch, 16. April 2008

Zugbillette nach D, F und I online buchen

Neu im SBB Ticket Shop.

Jetzt Zugreisen nach Deutschland, Frankreich und Italien bequem und einfach online buchen.

Quelle: SBB: Ticket Shop

Bravo, wurde auch Zeit. Zehn Jahre nachdem Easyjet das erste Flugticket über das Internet verkauft hat, schaffen es nun auch die SBB, Billette für den Fernverkehr in die drei grossen Nachbarn der Schweiz online zum Kauf anzubieten. Hell froze over!

Bis vor kurzem musste ich schon nur für eine simple Preisauskunft nach Bern (oder Flamatt) an den SBB-Schalter (Telefonauskunft für 1 Stutz/Minute? Nicht mit mir!)- mit ein Grund, weshalb ich den umweltschädlicheren Flugverkehr lange der Eisenbahn vorgezogen habe. Drei Klicks, und Easyjet sagte mir ganz konkret, wann ich für welchen Preis von A nach B gelange. Schön, dass die SBB nun mit bedächtigen Schritten in das Internet-Zeitalter eintreten …

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Sonntag, 2. März 2008

Dieser Pilot hat den Applaus nach der Landung verdient

Nachtrag: Nach neuesten Erkenntnissen müsste der Titel dieses Artikels in „Diese Pilotin …“

Meine Fresse!

(Amateur-Filmer) „Das ging beinahe in die Hose!“ – „Weisst du was ich glaube? Dass die das gleich einstellen!“ – „Glaub ich auch!“ – „Hast du das gesehen? Der hat den Flügel meiner Meinung nach berührt …“ – „Sag ich auch, ja!“

Nachtrag

SPIEGEL Online hat nähere Infos zum Beinahe-Crash:

Die Maschine wird von der Böe auf der rechten Seite nach oben gerissen, der linke Flügel berührt die Landebahn. Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE wird dabei das Winglet beschädigt […]

betraf unsere LH 044.“ An Bord befanden sich 131 Passagiere. Unmittelbar vor dem Touchdown habe die Böe den Airbus erfasst, „die Piloten haben superprofessionell reagiert und die Maschine hochgezogen“.

Quelle: Orkanböe erfasst Flugzeug – Beinahe-Crash in Hamburg

Nachtrag 2

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Quelle: User Photo (© by Lars Tretau)

Nachtrag 3

Ermittlungen nach Beinahe-Landeunfall in Hamburg

Nachtrag 4

Nicht der 39-jährige Flugkapitän ist der Held von Hamburg, sondern seine 24-jährige Co-Pilotin. Sie steuerte die Maschine beim dramatischen Landeanflug. […]

[…] Warum nicht der wesentlich routiniertere Kapitän den gefährlichen Anflug pilotierte, sondern seine junge Kollegin ist noch unklar. Ein Sprecher der Lufthansa erklärte dazu:„Der Anflug war eine Teamkooperation unter Leitung des Kapitäns“

Quelle: Co-Pilotin flog die Glücksmaschine

Klar. Und wenn der Vogel gecrasht wäre, wäre es natürlich ein PIlotenfehler durch eine Anfängerin gewesen …

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