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Dienstag, 9. August 2005

Die Weltwoche

Auch ich war in meiner Sturm & Drang-Phase Abonnent der Weltwoche – zu Beginn unserer „Beziehung“ war es tatsächlich erfrischend, in der Wochenzeitschrift einmal völlig das Gegenteil von dem zu lesen, was sonst so in der Presse herumgeisterte. Bei der Weltwoche konnte man sicher sein, dass wenn die (von bürgerlichen) Politikern immer als zu linksstehend geschumpfene restliche Presse ein Thema aus dem „guten und netten“ Blickwinkel betrachtet, die Weltwoche garantiert einen Kontrapunkt setzte und völlig das Gegenteil vertrat. Doch nach einer gewissen Zeit hatte sich dieses Vorgehen abgelatscht – ich verliess die neoliberal angehauchte Party noch bevor der Roger nach Deutschland floh.

In guter Erinnerung ist mir ein Autor geblieben: UPE, Urs Paul Engeler, seineszeichen Bulldogge der Nation. Wehe dem, in dessen Fleisch er sich für die aktuelle Ausgabe hineingebissen hat – loslassen wird er so schnell nicht mehr. Wohl erst, wenn das Opfer schon verblutet ist. Liest man seine Beiträge mit einem gewissen Abstand zum Thema und nimmt ihn nicht ganz für bare Münze, kann die Lektüre tatsächlich sehr heiter werden. Dennoch: Trotz aller Kritik – ein bisschen Lob schwingt auch mit. Schliesslich wurde er – soweit ich mich erinnern kann – wegen dieser Bunker-Geschichte verurteilt. Halt noch einer der letzten investigativ tätigen Journis der Schweiz. Und der einzige, den ich noch dazu mit Namen kenne.

Heute lese ich im – für mich als Medienwissenschafts-Student sehr informativen – Medienspiegel-Blog folgendes Zitat, das dessen Autor in der NZZaS gefunden haben will:

Gerhart Isler [Grossaktionär der Jean Frey AG] sagt, es sei möglich, dass die «Weltwoche» in diesem Jahr einen Verlust einfahre, aber man dürfe . Es zähle auch das publizistische Konzept.

Aha. … Aber halt … Jetzt kommt man doch gar etwas ins Grübeln! Die Weltwoche – vertritt, nein, noch schlimmer, stellt die Zeitschrift nicht faktisch das Sprachrohr der neoliberalen Kreise der Schweiz dar? Derjenigen Neoliberalen, die alles und jedes der schonungslosen Rendite unterordnen, auf die grenzenlose Selbstverantwortung pochen und den Staat auf das minimieren wollen, was er das letzte Mal vor hunderten von Jahren war (nonexistent)? Und dann so etwas … Da sagt einer dieser Bande also tatsächlich, dass man ein Produkt am Leben erhalten wolle, auch wenn die Rendite immer zweifelhafter wird? Schämt euch. Was ist mit den ehernen Grundsätzen passiert, wenn so etwas passiert? „Hell froze over“, würde der Ami jetzt sagen.

Na gut. Vielleicht eben gerade weil die Zeitschrift das Sprachrohr für die Neoliberalen ist, kann man sie schlicht und ergreifen nicht absetzen? Vielleicht sponsert ja der eine oder andere Goldküsten-Heini ein Batzeli, damit die Zeitschrift noch einige Monate oder Jahre überlebt. Daran hätte zumindest Kollege Schmid Freude – der einzig verbliebene, überzeugte Abonnent der Zeitschrift in meinem Kollegenkreis.

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Montag, 8. August 2005

Frühe Anzeichen einer bevorstehenden Scheidung …

Der Kommentar über diese auf CNN entdeckte Meldung erübrigt sich:

Man forgets wife at gas station

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Montag, 8. August 2005

Abgas-Werte Opel Astra 1.8i GL

Da nun auch unser Opel Astra zurück ist, habe ich auch kurzerhand dessen Abgaswerte ins Excel übertragen:

CO und CO2 fallen wohl kaum ins Gewicht, doch ist insbesondere der HC-Wert (Kohlenwasserstoffe) bedeutend geringer – der Astra stösst nur knapp 20% der Menge des Peugeots aus. Jetzt suche ich nur noch jemanden, der mir die Auswirkungen dieses Umstandes erklärt.

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Montag, 8. August 2005

CTRL-ALT-DELETE

Der Erfinder der Tastenkombination CTRL-ALT-DELETE gibt in einem Geplänkel Auskunft darüber, wie er diese noch heute von Wintel-Benutzern viel verwendete Tastenkombination erfand:

Milk And Cookies

A propos, bevor Switcher verzweifeln: Unter Mac OS X lautet die Kombination übrigens … *grübel* schon lange nicht mehr gebraucht *grübel* … Option-Alt-Esc. Das bringt das Äquivalent zum Windows Task-Manager hervor.

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Sonntag, 7. August 2005

Mein Auto – eine Abgas-Dreckschleuder?

Kollege Darud, seineszeichens gelernter Automechaniker und zur Zeit in der Ausbildung zum Diagnostiker, hat es sich in letzter Zeit zum Sport gemacht, meine Pöscho 205 als Dreckschleuder zu dissen.

Ich gebe ja zu, dass das Fahrzeug mit Jahrgang 1990 sicherlich nicht mehr das jüngste ist und sich auf dem Fahrzeugmarkt in den letzten 15 Jahren auch mächtige technologische Fortschritte ergeben haben (hier in der Schweiz wohl aber durch den Hang nach immer mehr Hubraum und immer mehr PS wohl auch gleich wieder zu nichte gemacht wurden) – doch solche polemischen Pauschalaussagen nehme ich immer gerne mit etwas Skepsis entgegen. Das wurde mir definitiv nicht zuletzt im Studium ankonditioniert – bisher habe ich damit aber nur gute Erfahrungen gemacht.

Als erstes habe ich mich meines „Abgas-Wartungsdokumentes“ bemächtigt und alle Wartungen fein säuberlich in eine Excel-Tabelle übertragen:

Schliesslich gilt als oberstes Gebot, einmal eine klare Faktenlage zu schaffen. Da mir mangels Zweitfahrzeug ein Vergleichsobjekt fehlt, bin ich nun auf die Mithilfe meiner Blog-Leser angewiesen. Zu gerne nähme mich Wunder, was denn in der weiten Welt da draussen alles für Messwerte auftauchen. Natürlich interessieren mich dabei die Fahrzeuge meiner Neuenegger-Kollegen am meisten – also, nur zu, startet eure Mail-Programme und meldet mir eure letzten Werte. Und wehe, einer schummelt!

Leider scheint es im Web keine solche Liste zu geben, mit der sich innert Minuten eruieren liesse, wo sich das getestete Fahrzeug – in etwa – aus Abgas-ökologischer Sicht befände. Aber vielleicht habe ich auch nur falsch gesucht? Immerhin – auf Admin.ch findet sich in der Verordnung des UVEK über Wartung und Nachkontrolle von Motorwagen betreffend Abgas- und Rauchemissionen zumindest einige Richtwerte (in der ebenfalls dort zum Download bereitgestellten PDF-Datei ist die Tabelle 2.3.1 übersichtlicher wiedergegeben):

Rein aus gesetzlicher Sicht kann also deutlich Entwarnung gegeben werden. Wenn ich die Referenztabelle richtig deute und mein Fahrzeug die Messwerte der Zeile „ab 1. Oktober 1987 …“ einhalten muss, ist alles im grünen Bereich.

Aber Achtung: Natürlich bedeutet dies noch lange nicht, dass mein geliebter Pöscho ein „sauberes“ Auto ist. Gerade deshalb müssten in der Frage nicht die per Verordnung festgeschriebenen Minimal- und Maximalwerte verglichen werden, sondern viel mehr die Werte eines BMW 325ix, Mercedes irgendwas (Kollege Wittwer bräuchte unbedingt etwas à la www.darud.ch), Peugeot 406, Corvette irgendwas, Smart irgendwas und BMW Z3. Ah, und fast vergessen Sedlaceks Audi 100. …

Egal, was dabei herauskommt – ich setze mich mit ruhigem Gewissen hinter das Steuer. Als Besitzer eines mittlerweile sauteuren Bäre-Abis (der Schmerz wird heuer durch die ebenso hohen Benzinpreise etwas gelindert) benutze ich den Wagen unter der Woche recht selten – die Uni ist mit dem ÖV ja ausgezeichnet zu erreichen und Parkplätze sind in der Länggasse seit jeher Mangelware. Wann ich doch ins Auto steige? Pro Woche sind das normalerweise zwei Fahrten ins Fitness-Training und am Freitag nach Wabern, zur Freundin, und am Sonntag von dort wieder nach Hause.

Kilometer

Übrigens: 177’115km – das ist der momentane Kilometerzählerstand. Als Occasion gekauft wurde das Auto etwa genau auf den 1. Januar 2000 mit damals etwa genau 100’000km auf dem Buckel. 77’115km / 2065 Tage ergibt eine stattliche Summe von 37.34km/Tag. Das hätte ich mir kaum erträumt. Als Ursache vermute ich meinen Job in Zürich (Juli 2000 bis Mai 2001). Mindestens einmal in der Woche legte ich damals den Arbeitsweg auf der Autobahn zurück. Das sind 138km hin, 138km zurück.

Traktoren

Mich juckt es derart in den Fingern, dass ich es einfach schreiben muss: Wie war das schon wieder mit diesem Feinstaub und den landwirtschaftlich genutzten Traktoren? Aber diese Diskussion heben Darud und ich uns wohl lieber für das Altersheim auf.

Motorräder

Das BUWAL untersucht in einem Artikel die Abgase von Motorrädern. Fazit:

… Bei den Kohlenwasserstoffen fällt der Vergleich für Viertakter sehr schlecht aus, für die Zweitakter ist er geradezu niederschmetternd. Ein Viertakter verpufft 15 mal, ein Zweitakter gar 100 mal mehr Kohlenwasserstoffe als ein Personenwagen. …

Weiter:

… Auch bezüglich Kohlenmonoxid (CO) schneiden die Motorräder schlecht ab. Die Emissionen liegen um das Zehnfache über dem Wert für Personenwagen. …

Immerhin ein Wermutstropfen:

Bezüglich der Stickoxide (NOx) sind Viertakter und Personenwagen etwa auf demselben Stand, wogegen beim Zweitakter diese Emissionen deutlich geringer sind – der einzige lufthygienische Pluspunkt.

Der Artikel stammt aber aus dem Jahre 1997 – hoffen wir, dass sich seither etwas getan hat in der Töff-Industrie.

Nachtrag

Ob ich’s wohl mal mit diesem „Holographischen Sender“ namens Smog Buster probieren sollte?

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Freitag, 5. August 2005

Weitere Ueberlegungen zum Kleinwagenkauf

Kollege Wittwer hat meinen Kleinwagen-Artikel gelesen und mir heute einen überaus0 spannenden Link zugesandt. Zuerst einmal: Dankeschön!

Der Artikel befasst sich mit dem Toyota Starlet, seineszeichen Vorgänger des bereits gestreiften Toyota Yaris. Wenn ich mich recht entsinnen kann, habe ich sogar auf einem Starlet autofahren gelernt (danach war er – aus Altersgründen! – ein Fall für den Schrottplatz).

… Solide und robust bis in die letzte Schraube – mit diesen Qualitäten holt der Starlet stets Bestnoten. Zuverlässig ist der Wunderwagen auch noch – über alle Fahrzeugklassen hinweg bleibt er am seltensten liegen, meldet die ADAC-Pannenstatistik für 2000. …

Fantastisch! Doch auch hier verlieren die Autoren den Blick auf das wesentlich, als sie schreiben:

… Begrenztes Platzangebot vor allem im Fond, karge Polsterung, mäßiger Seitenhalt und billiges, kratzempfindliches Plastik verwöhnen nicht gerade. …

Ja und?! Meine Güte, wie viele Male muss ich es denn noch wiederholen: Ich brauche keine in Leder gefasste Sitze, noch sonstigen Schnickschnack den sich der gemeine Auto-Tester normalerweise so wünscht. Die sollten mal Studenten als Schreiberlinge und Tester anstellen, das brächte neuen Wind in diese Magazine (und wohl sinkende Leserzahlen).

In meiner engeren Auswahl finden sich jetzt somit folgende zwei Fahrzeuge:

Nach der spontanen Starlet-Suche bei Autoscout24.ch macht sich Ernüchterung breit: Ab 7’000 SFr. ist man dabei. Der Preis setzt sich wohl einerseits aus dem vorbildlichen Leumund und der Tatsache zusammen, dass Kleinwagen im gleichen Zeitraum bekanntlich viel weniger an Wert verlieren als grössere Boliden.

Da der Autokauf frühestens im Januar 2006 ansteht (Prüftermin Peugeot), habe ich jetzt aber genügend Zeit, mit dem Sparen zu beginnen. Leute, die mich kennen, wissen aber, dass dies ein Ding der Unmöglichkeit ist …

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Donnerstag, 4. August 2005

NEU: Foto-Galerie mit RSS-Feed

Nach 2 1/2 Stunden Programmierung, davon ein Grossteil rätselraten über die kryptische (und am falschen Ort signalisierte) Fehlermeldung von www.feedvalidator.org:

line 168, column 30: XML parsing error: <unknown>:168:30: not well-formed (invalid token) [help]

<title>Hochzeit Reto Müller & Caroline Berset</title>

… wobei der Cursor auf das ‚ü‘ bei ‚Müller‘ zeigte. Tatsächlich war es aber dieses doofe ‚&‘ (engl. Ampersand) – nachdem ich dieses durch ein ‚+‘-Zeichen ersetzt hatte, passierte mein Feed den Test.

Nach dem Techno-Babbel zur wirklich wichtigen Frage: Was bringt es? Leute mit den entsprechenden Feed-Readern (empfehle ich allen Lesern von Blogs, aber auch von Internet-News-Seiten wie heise online oder SPIEGEL online) können nun meinen Foto-Galerie-Feed unter

mad4you.homeip.net/services/pics/feed.rss

abonnieren und werden dann sofort über neu aufgeschaltete Foto-Alben informiert.

Am Rande …

Meine Freundin Melanie hat heute ihren Paragliding-Gutschein von starter+ eingelöst. Mit Jürg und seinem Biplace-Schirm ging es vom wunderschönen Gurli hinunter nach Plaffeien – in meine Heimat, das Freiburger Oberland also.

Den Link auf die Bilder findet man vorzugsweise im soeben ausführlich besprochenen RSS-Feed, oder aber direkt hier.

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Mittwoch, 3. August 2005

Ueberlegungen zum Kleinwagenkauf

Spätestens seit ich während meines Aufenthalts in La Gomera eine Woche lang einen recht neuen Seat Ibiza mit allem Drum und Dran (sogar inklusive für Spanien typische Beulen und Schleifspuren) fahren durfte, drängt sich eine Planung meines zukünftigen Gefährts auf.

Ausschlaggebend war aber nicht unbedingt das Fahrgefühl (Servo-Lenkung, starker Motor) und die Ausstattung (Klima-Anlage, …), sondern die mittlerweile bedenklich aussehende Hinterachse meines Peugeot 205. Laut den Kollegen Darud und Dahli ein typischer Defekt dieses Fahrzeugtyps – die Frage ist nicht, ob er auftaucht, sondern wann. Bemerkbar macht sich dieser Defekt, deren technische Ursache mir Darud ausführlich, aber für Studenten-Ohren nicht nachvollziehbar, geschildert hat, beim Überqueren von Erhebungen (z.B. Tram-Schienen) – es holpert, insbesonders, wenn man auf dem Rücksitz sitzt.

Nun Gut, glücklicherweise kam Kollege Darud bei besagtem Gespräch auch gleich mit einem Kauf-Vorschlag heran (er dabei wohl vergessend, dass ich im Auto (noch) kein solches Statussymbol wie er sehe und deshalb nicht gewillt bin, Unmengen hart erarbeitetes Geld zu investieren): Toyota Aygo.

Ein Neuwagen steht aber nicht zur Diskussion – wennschon ein Occasion-Auto. Und wenn denn auch gerade ein Schnäppchen daherkäme, wie meinem Bruder passiert (Toyota Yaris (älteres Modell), Hagelschaden – für meine Autofanatiker-Kollegen ein unmöglich zu belassender Schaden), ja dann könnte man doch über etwas gesteigerte Spendierfreudigkeit sprechen.

Auf der Suche nach sich anbietenden Gefährttypen bin ich im Netz – wo denn sonst – auf einen Testbericht von Auto, Motor und Sport gestossen. Folgende Fahrzeuge werden darin verglichen:

  • Fiat Panda
  • Ford Ka Student
  • Renault Twingo
  • Toyota Aygo
  • VW Fox

Leider enttäuscht mich der Testbericht – der Autor untersucht die Fahrzeuge kaum aus der Perspektive eines Käufers wie mich, sondern bemängelt aus der Sicht des Mercedes E-Klasse-Fahrers, was an den Wagen denn so alles fehle. So erstaunt es mich doch sehr, dass der Schreiberling das Fehlen von Klima-Anlagen bemängelt und den Fahrer ohne ESP im Strassengraben landen sieht. Mumpiz! Solchen (teuren) Schnickschnack brauche ich nun wirklich nicht! Wie in einem anderen Blog-Eintrag beschrieben, überlebt ein Autofahrer wie ich sogar ohne elektrische Fensterheber. Erstaunlich, aber wahr!

Das Kopfschütteln geht weiter: Da wird tatsächlich untersucht, ob vier Leute es sich für längere Zeit im Fahrzeug bequem machen können. Ausser dem VW Fox besteht dieser Test niemand. Hallo? Dieses Auto ist als Kurzstrecken-Gefährt gedacht! In die Stadt, und einmal zurück. Wenn es schief geht, sind am Wochenende vielleicht noch zwei Autostopper von einer Party mitzunehmen, und damit hats sich. Solche Mitfahrer ziehen ihre Beine liebend gerne ein, um nicht die gesalzenen Moonliner-Tarife zu bezahlen. Für Ferienausflüge gilt: Schliesslich gibt es ja noch die Verwandschaft, die einem bereitwillig den Grossraum-Kombi ausleihen würde.

Essentieller ist dann aber schon die Belade-Möglichkeiten. Der Aygo fällt hier hochkant durch, da man ihn förmlich durch das Heckfenster beladen muss. Der Fox ist auch hier die beste Wahl. Das wiederum empfinde ich als wichtigen Punkt.

Am Ende des Beitrages geht dem Tester dann aber doch noch ein Lichtblick auf:

… Selbstverständlich sollen diese Kleinen nicht primär Spass machen, sondern günstig zu bewegen sein.

Hier punktet der Aygo unangefochten, der VW Fox ist das Rücklicht, u.a. aufgrund seines schweren Gewichts.

Fazit

Occasionen dieser Fahrzeuge muss ich mir unbedingt näher anschauen. Beim Toyota Aygo wie beim VW Fox sind diese aber wohl nur schwer zu bekommen, da es sich hierbei um brandneue Modelle handelt. Bleiben also noch Fiat Panda (Italiener? Niemals, unzuverlässig), Renault Twingo (einen Franzosen hatte ich jetzt, bin nicht wirklich begeistert) und Ford Ka Student (naja … ist halt kein Japaner). Ein Toyota Yaris wäre eben schon ein Qualitätsauto … Schau’n wir mal. Bis Januar 2006 habe ich ja noch Zeit mit der Entscheidfindung.

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Dienstag, 2. August 2005

Apple liest ‚think eMeidi‘ (oder so …) [Update]

Drei Wochen nach meinem Blog-Eintrag vom 11. Juli 2005, Ein-Tasten-Mäuse in freier Wildbahn, hat Apple reagiert. Wahrscheinlich durch meinen Beitrag derart aufgerüttelt und durch die stringente Argumentation derart überzeugt, wurde eine Task-Force zusammengestellt, die heute nun das Produkt ihrer Überlegungen präsentieren konnte: Die Mighty Mouse.

Somit hat nun also nach über 20 Jahren auch Apple eine Mehrtasten-Maus im Angebot. Obwohl sie mich selbstverständlich durch das schnörkellose Design fasziniert, werde ich nicht wechseln – wie im o.g. Artikel bereits dargelegt, bringt mich momentan nichts davon ab, auf Swiss Quality aus dem Hause Logitech zu verzichten. Im Gegenteil, obwohl das diagonale Scrollen fantastisch sein wird, fehlt es mir schlicht und ergreifend an Knöpfen. Wenn schon aufgerüstet wird, dann eine MX1000. Die benötigt nämlich dann nicht mal mehr Batterien (ich dafür aber wohl eine weitere Steckerleiste).

Nachtrag: Ars Technica beehrt uns mit einem ausführlichen Test der Maus.

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Samstag, 30. Juli 2005

Frickelt Sony das Apple Centrino PowerBook 2006?

Anscheinend gleist Apple einen Know-How-Transfer auf, um rechtzeitig ein Pentium M PowerBook hinzukriegen. So jedenfalls die Meldung von Engadget.

Solange aber Jonathan Ives (mein Industrie-Design-Gott mit offensichtlich keinem geräumigen Kleiderschrank) die Zügel in den Händen behält, sehe ich (noch) nicht schwarz.

Hoffentlich werden die Apple-Designer die Slave-Masters bleiben und die Vaio-Engineers an den Rand zur Verzweiflung bringen – bekanntlich designt man bei Apple ja von Aussen nach Innen. Die Ingenieure müssen nach dem Design-Prozess in die extrem kleinen Gehäuse dann all das reinquetschen, was einen guten, virenfreien Mac ausmacht. Bei anderen Buden verläuft der Entwicklungsprozess umgekehrt: Deshalb merkt man all den anderen Kisten für gewöhnlich auch an, dass sie von bleichen Geeks in einem Hinterstübchen neben tonnenweise Pizzaschachteln auf Servietten-Papier ausgedacht wurden. Naja, zumindest so ähnlich muss das dort von statten gehen …

Lustigerweise gibt es im Wintel-Notebook-Markt zwei Player, die meinen Respekt verdienen:

  • IBM: Qualität
  • Sony: Design (manchmal aber schon fast zu japanisch/asiatisch-verspielt)

Immerhin rangiert Sony in dieser Liste. Hauptsache keine Toshiba-, Acer- oder Dell-Ingenieure *grins*

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