Mittwoch, 24. August 2005, 18:57 Uhr

Mein Senf zum Unwetter

Jaja … wenn alle Leute Suzuki Alto fahren würden, ja dann, dann wäre das nicht passiert. Während die Umweltforscher noch nach den Ursachen suchen – Darud weiss schon längstens, wer uns das eingebrockt hat: Aebys Peugeot war’s, die Dreckschleuder *zwinker*.

Geschickte Wohnortswahl …

Die Aussicht von der Kirchenfeldbrücke heute Mittag war jedenfalls nicht wirklich amüsant. Ich frage mich aber dennoch leise (nicht zu laut, sonst hauen die Matte-Bewohner mich morgen), wieso man eigentlich dort unten (immer noch) wohnt? Dass diese Gegend nicht zu den trockensten gehört, weiss man ja nicht erst seit gestern. Gibt es eigentlich überhaupt noch Versicherungen, die ein solches Risiko tragen? Aber meine Umsiedlungsgedanken sind wohl einfach zu realitätsfern und zu radikal … Glücklicherweise wohnt Kollege Flückiger in einer Dach- und nicht in einer Kellerwohnung. Ich habe sowieso die vage Vermutung, dass man in der Matte eher auf „Estriche“ als auf „Keller“ setzt, wenn es um die Lagerung der alten Schulzeugnisse geht.

Von Ursachen … und Wirkungen

Egal, was denn nun wirklich die heftigen Regenfälle verursacht hat – jetzt stecken wir im Schlammassel. Wie Pfister so schön sagte: Man kann nicht schlüssig beweisen, dass der Mensch die Klimaveränderung verursacht – aber mit dem heutigen Wissensstand kann man es eben leider auch nicht widerlegen. Solange also der Beweis für die Richtigkeit der These nicht erbracht wurde, schadet es überhaupt niemanden, den CO2-Ausstoss zurückzuschrauben, selbst wenn dieser das Klima gar nicht beeinflussen sollte. Nicht mit einem „schwulen“ Klimarappen, sondern mit einer griffigen CO2-Abgabe. <ironie>Am besten setzt man das Geld dann auch gleich „zweckgebunden“ ein und realisiert endlich die sechsspurige Autobahn Bern-Zürich. Wenn es nach meinen (über)motorisierten Kollegen ginge, läge definitiv auch gleich acht Spuren drin – wenn man schon baut, dann richtig …</ironie>

Multimedia

Das Ereignis der Bilder – 2005 sind es nicht mehr nur die Medien, die uns mit Bildmaterial versorgen, sondern u.a. auch Privatpersonen, die Dank dem Digitalkamera-Boom erstmals die Möglichkeit haben, ihre Bilder innert Minuten einem Millionenpublikum zur Verfügung zu stellen (bspw. mittels dem Online-Foto-Album Flickr). Und natürlich auch mit Blog-Beiträgen. Kollege Burgdorfer (zweite Erwähnung in einem Beitrag, ha! You owe me one!) hat die Mühe auf sich genommen und einige Impressionen im Netz eingefangen (Links am Ende seines Beitrages).

Und auch eMeidi.com-Kunde Heinz Aebersold, Gemeindeschreiber von Kiesen, hält das Web-Angebot seiner Gemeinde wie immer vorbildlich und topaktuell in Schuss – die Wassermassen noch kaum aus den Kellern gepumpt, sind die Fotos schon online.

Tags:
Labels: Uncategorized

Kommentar erfassen