Archiv 2007

Sonntag, 1. Juli 2007

Wenn der Teppich zum Vorhang passt …

Gestern durfte ich (vor der wortwörtlichen Irrfahrt durch Bern) an einer schweizerisch-schwedisch-nordamerikanischen Gesprächsrunde teilnehmen. Als das Gespräch auf ein nicht mehr ganz jugendfreies Thema fiel (auf Grund der vorgerückten Stunde und des Konsums von Gerstensaftes), wurde uns männlichen Anwesenden folgende Frage gestellt:

Does the carpet match the curtains?

Natürlich begriff zunächst keiner der beiden im deutschen Sprachraum aufgewachsenen Lümmel, um was es da eigentlich ging. Nach einigem Rätselraten war dann klar: Es ging um die Kopf- und Schambehaarung …

Weiterführendes

When the carpet matches the curtains…..

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Sonntag, 1. Juli 2007

Araber im Krieg

In contrast to the usual manner of European warfare which he terms „face to face,“ Keegan depicts the early Arab armies in the Islamic era as masters of evasion, delay, and indirection. Examining Arab warfare in this century leads to the conclusion that Arabs remain more successful in insurgent, or political warfare—what T. E. Lawrence termed „winning wars without battles.“ […]

[…] The Vietnamese communists did not fight the war the United States had trained for, nor did the Chechens and Afghans fight the war the Russians prepared for.

Quelle: Why Arabs Lose Wars

Was mit Kritik an der us-amerikanischen Armee beginnt, entpuppt sich als äusserst spannender Artikel, der weniger über das Kriegshandwerk als viel mehr über die kulturellen Probleme arabischer Armeen berichtet.

Wenn ein teilnehmender Offizier bei einer Vorlesung nur dann etwas gefragt werden darf, wenn er es auch weiss, erinnert mich das stark an japanisches Verhalten. Ziel ist es dabei, jemanden mit einem hohen Rang nicht vor der Gruppe blosszustellen (und blosstellen tut man sich in einem solchen Bildungssystem, wenn man anscheinend die Antwort auf eine Frage nicht weiss).

Leider, so zeigt De Atkine auf, führt dieses Verhalten zu einer äusserst unprofessionellen Armee, die im Ernstfall rasch ihren Zusammenhalt und somit ihre Schlagkraft verliert.

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Sonntag, 1. Juli 2007

Der längste Weg (Steffisburg – Landoltstrasse)


Steffisburg – Bern (detour)
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Gestern durfte ich die exzellenten Orientierungskünste eines nicht näher genannten Fahrers miterleben. Der Auftrag für den „cab driver“ lautete:

  • Start: Glockentalstrasse 50, 3612 Steffisburg
  • Ziel: Landoltstrasse 29, 3007 Bern

Leider schien ich (sowie das zum damaligen Zeitpunkt nicht abkömmliche Google Maps) der einzige Fahrzeuginsasse gewesen zu sein, der den direktesten Weg kannte:

Google Maps – Steffisburg zu Landoltstrasse


Bern-Ostring – Landoltstrasse
Originally uploaded by emeidi

Als ich die Unkenntnis der Bande (leider erst) bemerkte, nachdem die Autobahnausfahrt Bern-Ostring unbenutzt passiert wurde, war es natürlich schon zu spät. Zuerst schob man den Navigationsfehler auf die Beifahrerin ab, die an besagte Adresse transportiert werden wollte, aber nicht wusste, wie man am schnellsten dorthin gelangt, danach fügte man noch das Argument ein, dass der Bahnhofsplatz ja derzeit umgebaut werde.

Bei dieser Aussage begann ich stark an den Routen-Kenntnissen meines Fahrers zu zweifeln – wieso zum Teufel will man vom Ostring über den Bahnhof „ga chehre“, um an die Landoltstrasse zu gelangen?! Wer auf nebenstehendem Bild die Route den Bahnhof schneiden sieht, soll mir bitte Bescheid geben. Ich kann auch bei bester Anstrengung nicht erkennen, wo dies der Fall wäre.

Fazit

  • Route 1 28,9 km – ca. 24 Minuten
  • Route 2 36,8 km – ca. 30 Minuten

Natürlich kann man argumentieren, dass diese sechs Minuten nicht der Rede wert waren. Das Problem ist nur: Es dauerte nicht zusätzliche sechs Minuten, bis wir am Ziel angelangten. Unterwegs wurden meine navigatorischen Fähigkeiten in Frage gestellt, weshalb ich mich dazu entschied, lieber nichts mehr zu sagen. Das Fahrzeug fuhr so orientierungslos durch die Innenstadt – ein Wunder, dass wir (unterstützt mit kleinen Brummgeräuschen von mir) das Ziel schlussendlich doch noch fanden.

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Samstag, 30. Juni 2007

50 Jahre in den Wind geschlagen

In the face of the basic fact that fossil fuel reserves are finite, the exact length of time these reserves will last is important in only one respect: the longer they last, the more time do we have, to invent ways of living off renewable or substitute energy sources and to adjust our economy to the vast changes which we can expect from such a shift.

Quelle: „Energy Resources and Our Future“ – Speech by Hyman Rickover in 1957

Bereits vor fünfzig Jahren hat ein weiser Mann erkannt, dass die Welt vom billigen Rohstoff Erdöl schwerstabhängig ist – und man lieber früher als später etwas dagegen unternähme. Während man bei Drogenabhängigen umgehend einen Entzug einleitet, haben wir den Konsum Jahr für Jahr erhöht. Es steht zu befürchten, das die Droge in den nächsten Jahren knapp werden und bald darauf ausgehen wird.

Törichterweise haben wir im Drogenrausch verpasst, Alternativen zu erschliessen, geschweige denn sie bezahlbar zu machen. Droht uns dasselbe Schicksal wie den Mayas und der chinesischen Hochkultur?

Our greatest responsibility, as parents and as citizens, is to give America’s youngsters the best possible education. We need the best teachers and enough of them to prepare our young people for a future immeasurably more complex than the present, and calling for ever larger numbers of competent and highly trained men and women. This means that we must not delay building more schools, colleges, and playgrounds. It means that we must reconcile ourselves to continuing higher taxes to build up and maintain at decent salaries a greatly enlarged corps of much better trained teachers, even at the cost of denying ourselves such momentary pleasures as buying a bigger new car, or a TV set, or household gadget. We should find – I believe – that these small self-denials would be far more than offset by the benefits they would buy for tomorrow’s America.

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Samstag, 30. Juni 2007

War FACTS zu links?

Das könnte man meinen, wenn man die letzte, „goldene“ FACTS durchliest (was – ausser dem Titelblatt – daran golden sein soll, entzieht sich hingegen meiner Kenntnis):

Jahrelang war es einfach, eine Zeitschrift zu machen: Man musste gegen das Establishement schreiben, tatsächlich oder vermeintliche Intrigen aufdecken und die linke Klassenkampf-Argumentation pflegen. Das Resultat war guter linker Journalismus. Unterdessen hat sich das Blatt gewendet. Bewahrende und blockierende linke Politik ist an vielen Missständen schuld – die Leserschaft weiss das. Viele Journalisten haben aber Hemmungen, gegen jene zu schreiben, die sie so lange verteidigt haben. Keiner diese Journalisten hat gegen die geplanten Gaskraftwerke von SP-Bundesrat Moritz Leuenberger geschrieben. Nur zögerlich werden Fehlanreize des Umverteilungsstaates thematisiert.

Damit haben die Redaktionen ihre Werthaltungen verloren. Was sie produzieren, wird in den Augen der Konsumentinnen und Konsumenten mehr und mehr wertlos, was dazu führt, dass sie das Produkt gratis haben wollen.

Ruedi Noser, Zürcher Nationalrat und Vizepräsident der FDP Schweiz.

Quelle: FACTS, 26/2007, 28. Juni 2007, „Blockierende Linke Politiker sind an vielen Missständen schuld“, S. 60.

„Blockierende Linke Politiker sind an vielen Missständen schuld“ – aus Sicht eines zürcherischen Liberalen wohl sogar am Niedergang von FACTS …

Starker Tobak, den Noser da liefert. Doch irgendwie geht es in diesem Elaborat mehr um Parteipolitik als um FACTS. Ein Schelm, wer im Wahlkampfjahr böses denkt! Dabei sollten Politiker der bedrohten Gattung FDP aufatmen: gfs prognostiziert „nur“ einen Verlust von 0.3% für die „Wir Hop-Sviz Liberalen“, würden heute Parlamentswahlen stattfinden.

Einige Passagen:

  • „guter linker Journalismus“ Nicht links-liberaler, „linker“? Ob sich ein Blatt heutzutage wirklich leisten könnte, auf solcher Linie zu politisieren journalisieren?
  • „die linke Klassenkampf-Argumentation pflegen“ Beweise, WatsonNoser! Mir wäre nicht bewusst geworden, dass FACTS noch im Zeitalter der Parteipresse steckt. Haben Sie vielleicht insgeheim zur WOZ gegriffen?
  • „Bewahrende und blockierende linke Politik ist an vielen Missständen schuld – die Leserschaft weiss das.“ Herr Noser scheint mit der SVP-Wahlkampf-Propaganda gleichgeschaltet worden zu sein. Wahrscheinlich leidet er an dem in Zürich wütenden Virus namens „Linken-Bashing“.
  • „Keiner diese Journalisten hat gegen die geplanten Gaskraftwerke von SP-Bundesrat Moritz Leuenberger geschrieben.“ Wahrlich, eindeutiges Indiz, dass FACTS von linken Parteigänger durchsetzt ist …
  • „Was sie produzieren, wird in den Augen der Konsumentinnen und Konsumenten mehr und mehr wertlos, was dazu führt, dass sie das Produkt gratis haben wollen“ Eine der köstlichsten Schlussfolgerungen, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Ein Blatt wie FACTS bringt man nurmehr gratis unter die Leute … So wird es sein! Komisch nur, dass die Weltwoche bisher weniger Leser aufwies als FACTS – der Markt spielte doch? Wem FACTS zu „links“ war, konnte problemlos zur Konkurrenz wechseln …

Nebenbei: Wenn von Linken und ihren Schergen wirklich eine derartige Gefahr ausgeht, sollte Herr Noser all die „Wir unechten Liberalen“ wie Frau Markwalder & Co. schleunigst aus „seiner“ Partei ausschliessen.

Ein Leser (wiederum Zürcher) doppelt nach:

Es wundert mich nicht, dass euer Blatt eingeht. Schade um die Leute, die Arbeitsplätze. Blocher ist Spitze. Ihr seid einfach viel zu links. Einen Georg Kreis oder einen Bodenmann muss man in die Wüste schicken. Und natürlich sind unsere linksgerichtete Richter auch ein Ärgernis. Der Presse würde es guttun, sich mal Richtung Mitte zu verschieben. Wenn man den Leuten zuhört, interessiert es die wenigsten, was unsere linken Journalisten schreiben.

Werner Bruderer, Kloten

Quelle: FACTS, 26/2007, 28. Juni 2007, „Reaktionen zum Ende“, S. 8.

Wirklich?

Für viele wäre es tatsächlich verlockend, den „linken Journalismus“ FACTScher Manier für den Niedergang des Blattes verantwortlich zu machen. Doch was sagen ideologisch weniger Verblendete und nicht im Wahlkampf stehende Exponenten?

Am Kurs der Zeitung – wenn die Befriedigung vieler Geschmäcker überhaupt ein Kurs ist – konnte und durfte nichts verschoben werden. Die kleinen subventionierten Titel in einem grossen Haus dürfen nichts tun, was dem Gesamtineresse des Verlags zuwiderläuft. Keine Anzeigeunkunden nachhaltig verprellen und auch nicht zu scharfen Kurssetzern in einem Verlag werden.

Anders bei Wochenzeitungen, die in ihren kleineren Häusern das Flaggschiff sind. Wenn ihr Erschienen – und das war oft der Fall in den letzten Jahren – in Gefahr stand, dann wurde ungeniert nach einem neuen, starken Tabak gesucht.

Hanspeter Lebrument, Verleger Südostschweiz Mediengruppe

Das tönt nicht gerade nach linkem Parteiblatt, das nicht anders konnte, als den Genossen gefallen zu wollen.

Auch Roger Blum sieht die Sache etwas nüchterner:

FACTS war als recherchierendes und Thema setzendes Medium keineswegs allein – auch einige Tages-und Sonntagszeitungen, auch einzelne Fernseh- und Radiosendungen, auch „Cash“ und „Weltwoche“ mischten auf ihre Art mit.

Mit drei SonntagsZeitungen und zwei Donnerstags-Magazinen war der Markt hart umkämpft – während in der Chefetage von Tamedia einzig die Kosten zählten. Die Tamedia lässt so aber willentlich ihr Flaggschiff sinken – war das intelligent?

Wie dem auch sei: Für Noser & Co. besteht zu befürchten, dass nun viele der „linken Journis“ zur SonntagsZeitung und zum Magazin überlaufen – dort weiterhin die „pöhsen, pöhsen Linken“ mit Samthandschuhen anfassen.

Fazit

Wer hat Recht? Der polternde Leserbriefschreiber aus Kloten und der freisinnige Nationalratskandidat? Oder der Professor für Medienwissenschaften und der ostschweizerischen Verleger?

„Niedergang“

Ist „Niedergang“ sowieso nicht fehl am Platz? Notabene: 440’000 Leser hat das Wochenmagazin bis zum Schluss gehabt – im Vergleich zum Vorjahr konstant; während die Weltwoche 378’000 Leser zählte, minus 5% (Die Leserzahlen der Printmedien sowie Grafik).

Labels: Medien, Politik, Schweiz

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Samstag, 30. Juni 2007

Das iPhone wird gekauft!


iPhone goes on sale
Originally uploaded by emeidi

Seit heute 18 Uhr EST kann das iPhone in den USA erworben werden. Die Berichterstattung im Web läuft heiss: Seien es Texte, seien es Bilder – ein einziges Thema beherrscht das Wochenende.

Vor den Apple Stores hatten sich rechtzeitig ab Feierabend Schlangen gebildet, was auf eine doch nicht unerhebliche Nachfrage nach dem neuen Gadget hindeutet.

Ich staunte nicht schlecht, als mir in einem Artikel der New York Times plötzlich eine Blackberry-Werbung entgegenblinzelte (siehe Bild oben rechts). Obwohl die ersten Erfahrungsberichte der Erstkäufer noch fehlen – sollte Apple nicht kompletten Bockmist produziert haben, werden auch Blackberries zu denjenigen Smartphones gehören, die man als „so 20th century“ (= aus dem letzten Jahrhundert) bezeichnen wird.

Die ersten Bilder der Oberfläche sind auf jeden Fall atemberaubend und zeigen das wahre Können der Designer aus Cupertino: Halte ich mein Nokia daneben, kommt mir das kalte Grauen den Rücken hoch – wie konnte ich soetwas all die Jahre lang ertragen? Auch die Sony Ericsson-GUIs sind nun von einem Tag auf den andern nicht mehr so cool, wie sie einmal waren. Wir erleben in den nächsten Tagen mit, wie Apple für die ganze Branche einen neuen Qualitätsmassstab setzt – auch was die Bedienung angeht.

Meine Leser sollten sich insbesondere auf den Bildtypus „Mein altes Handy – mein neues iPhone“ achten (auch: Handy vs. iPhone, wie damals „MP3-Player“ vs. „iPod“ – Apple schafft gleich einen neuen Inbegriff für Mobiltelefonie). Es geht hier nicht nur um das offensichtliche Nebeneinander zum Grössenvergleich, sondern verdeutlicht latent auch die Überlegenheit von neu gegenüber alt – auch wenn das „alte“ Mobiltelefon selbst nur wenige Monate „jung“ ist, trennen die beiden Geräte Generationen. So etwa der Bürgermeister von Philadelphia, der sich selbst auch in die Schlange gestellt hat und öffentlich bekannte:

The mayor said the iPhone replaces a top-of-the-line BlackBerry phone he purchased just three months ago.

Quelle: Philly mayor John F. Street gets iPhone

Tönt so ein glücklicher Kunde von Blackberry?

Die Branche hatte genügend Zeit, Innovationen zu liefern – und hat (aus meinen Augen) versagt. Klar kaufte man alle 6-12 Monate ein neues Handy, war stolz auf die Digitalkamera, auf den MP3-Player, auf Handy-TV. Doch irgendwie haben die Plastic-Tasten, die kleinen Screens und überladenen GUIs nun den Lack ab. Mit Apple drang ein aussenstehender Spieler in den unter den drei Grossen aufgeteilten Markt und überraschte mit Innovationen, die keiner der anderen Anbieter in den letzten Jahren geliefert hat. Wie Windows Vista nahm man Bewährtes, änderte einige Icons und drehte es den Leuten als etwas völlig Neues an. Apple zeigte den Leuten, was sie eigentlich an Hard- und Software hätten erwarten können – und generierte die Nachfrage dann gleich selbst. Ob bei den Kunden Bedarf nach Quantensprüngen besteht, wird sich an den Verkaufszahlen des iPhones in den nächsten Tagen messen lassen.

(Eines ist klar: Ich glaube nicht, dass jemals dutzende Personen über das ganze Land verteilt dutzende von Stunden für Mobiltelefone von Nokia, Sony Ericsson oder Motorola angestanden sind – ein gutes Zeichen für Apple!)

Man erinnere sich, wie es der Konkurrenz mit der Einführung des iPods geschah: Auf einmal trennte sich die Welt der digitalen Abspielgeräte in zwei Fraktionen: Diejenigen, die sich iPods leisten konnten und den wahren Wert des Gerätes sofort erkannten, und diejenigen, die weiterhin unbedienbarem Billig-Schrott von verspielten asiatischen Designern nachhingen. Wie die Geschichte endete, wissen wir mittlerweile ja.

Ob die Zukunft des iPhones wirklich so rosig ist, wie ich sie hier gerade darstelle, steht in den Sternen geschrieben. Das iPhone ist aber endlich mal ein Mobiltelefon, das ich nicht (nur) wegen dem Äusseren haben möchte (zuletzt verspürte ich dieses Gefühl beim Nokia 6300). Sobald ich dann das Nokia-Gerät im Laden in den Händen hielt, kam ich auch mit der Oberfläche in den Kontakt. Diese weckt den Drang des Haben-wollens überhaupt nicht mehr.

Nachtrag

Labels: Apple

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Donnerstag, 28. Juni 2007

Herstellungskosten eines 30GB iPods

The retail value of the 30-gigabyte video iPod that the authors examined was $299. The most expensive component in it was the hard drive, which was manufactured by Toshiba and costs about $73. The next most costly components were the display module (about $20), the video/multimedia processor chip ($8) and the controller chip ($5). They estimated that the final assembly, done in China, cost only about $4 a unit.

Quelle: An iPod Has Global Value. Ask the (Many) Countries That Make It.

China – die „Werkbank“ westlicher Unternehmen. Wenn man dann noch in Betracht zieht, wieviel ein einzelner chinesischer Arbeiter erhält, dreht sich einem Gewerkschafter der Magen um. Fakt ist aber: Anscheinend lebt man als Chinese besser/verdient mehr, als wenn man irgendwo in der Pampa der Volksrepublik seinen Acker bebauen würde …

Was in der Untersuchung hingegen nur schwer zu beziffern sind, sind die Ausgaben für R&D. Diese werden wohl selbst für Apple schwer zu schätzen sein. Selbst wenn andere Unternehmen (Sony, anyone?) dieselben Grundmaterialen auf ihrem Erfindertischchen rumliegen hätten – etwas wie ein iPod würde garantiert nie herauskommen. Apple ist derzeit wohl das führende Unternehmen, das formvollendetes Design wie auch Benutzerfreundlichkeit in ein wirtschaftlich äusserst rentables Produkt einen Goldesel verwandeln kann.

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Labels: Wirtschaft

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Donnerstag, 28. Juni 2007

Die CO2-Abgabe lässt uns kalt

Aus diesem Grund wird ab Januar 2008 eine CO2-Abgabe auf fossile Brennstoffe (Heizöl, Erdgas) von 12 Franken pro Tonne CO2-Emissionen erhoben.

Bei der Abgabe handle es sich nicht um eine Steuer, sondern um einen Anreizmechanismus, hält das Bundesamt für Umwelt (Bafu) fest. Die Abgabeerträge werden den Bürgerinnen und Bürgern über die Krankenkassen […] zurückverteilt. Die Einnahmen aus dem Jahr 2008 – schätzungsweise 220 Millionen Franken – werden 2010 rückverteilt.

Quelle: Kritik an Beschluss zu CO2-Abgabe

Der HEV-Präsident rechnet mit jährlichen Mehrausgaben pro Haushalt von rund 100 Franken.

Quelle: Kritik an Beschluss zu CO2-Abgabe

Das Hause Aeby – Erdölfrei, seit 1986*.

*) Selbstverständlich kommt auch unser bescheidenes Heim nicht ohne „billige“ Energie aus. In diesem Fall ist es Strom – aus AKWs und Stauseen. Nicht nur, dass wir damit von lästigen Umwelt-Abgaben verschont bleiben, nein, der Strompreis ist weder derart volatil1 wie Heizölpreise, noch fliesst unser Geld in den Nahen Osten.

Wir danken bereits jetzt allen Heizöl-Konsumenten für die jährliche Spende von 100 Stutz. Was sollen wir damit tun? Mit Easyjet an die französische Riviera? Oder machen wir doch besser eine Autotour auf den Gurnigel?

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Mittwoch, 27. Juni 2007

Caballo de la torta del miel bloggt!

Willkommen, Honigkuchenpferd (ab sofort nur noch: „Caballo de la torta del miel“), in der Blogosphäre:

HKP in der Ferne

Die Blogosphäre ist auf einen Schlag viel Süsser geworden. Viel Spass in Sevilla – und bring uns keinen Toro nach Hause!

Labels: Blogosphäre

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Mittwoch, 27. Juni 2007

Weibliche Abfuhren erklärt

  1. I think of you as a brother (You remind me of that inbred banjo-playing geek in „Deliverance“ [?])
  2. There’s a slight difference in our ages (I don’t want to do my Dad)
  3. I’m not attracted to you in ‚that‘ way (You are the ugliest dork I’ve ever laid eyes upon)
  4. My life is too complicated right now (I don’t want you spending the whole night or else you may hear phone calls from all the other guys I’m seeing)
  5. I’ve got a boyfriend (I prefer my male cat and a half gallon of Ben and Jerry’s [Glacé])
  6. I don’t date men where I work (I wouldn’t date you if you were in the same solar system, much less the same building)
  7. It’s not you, it’s me (It’s you)
  8. I’m concentrating on my career (Even something as boring and unfulfilling as my job is better than dating you)
  9. I’m celibate (I’ve sworn off only the men like you)
  10. Let’s be friends (I want you to stay around so I can tell you in excruciating detail about all the other men I meet and have sex with. It’s that male perspective thing)

Quelle: Rejection lines

Im selben Artikel finden sich auch dieselben Abfuhren, aber aus Sicht der sie aufsagenden Männer gedeutet. Und immer haben sie dieselbe Bedeutung: You’re ugly!

Guet Nacht!

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