Archiv 2007

Mittwoch, 2. Mai 2007

Tüemer doch o chli blöd

 
 
 
 
+C0


Um was geht’s? Um die Absurdität, die Verbreitung einer 32 Buchstaben und Zahlen umfassenden Zeichenkette zu verhindern, die leider Gottes unter anderem auch den Schlüssel zum Dekodieren kopiergeschützter HD-DVDs darstellt.

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Mittwoch, 2. Mai 2007

Blöde Sprüche

(Den verstehen wohl nur Realgymnasiasten auf Anhieb …)

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Dienstag, 1. Mai 2007

Sushi in Bern


Sushi in Bern
Originally uploaded by emeidi

Aktualisiert: 3. September 2007

Gestern Donnerstag stand für einmal ein kulinarischer Höhenflug auf dem Programm: Während ich mit der Kollegenschaft normalerweise Fast-Food-Tempel unsicher mache, sollte es heute gesunde Hausmannskost sein. Und so richtig einheimische dazu.

Was liegt also, näher als sich mit Nigiri und Maki vollzustopfen? Der Kenner der japanischen Küche weiss sofort, dass es sich hierbei um Zubereitungsarten von Sushi handelt. Rohem, möglichst frischem Fisch, wahlweise mit Seetang und Gurken gerollt.

Doch wo in Bern kann man sich auf diese feine japanische Weise verköstigen? Ich versuche in diesem Artikel, genau dies für die Innenstadt Bern aufzuzeigen. Wer weitere Lokale kennt: Bitte per Kommentar melden, merci!

MIGROS Marktgasse

MIGROS • Marktgasse 46 • 3011 Bern • migros.ch

Dass die Gourmessa-Abteilung Sushi-Packungen führt, war mir bereits vor einiger Zeit aufgefallen. (Arbeits-)Kollege Stalder wies mich aber vor einigen Tagen darauf hin, dass es günstigere und frischere Sushi auch im MIGROS selbst gebe, und zwar bei der Fisch-Abteilung.

Dem war nicht wirklich so: Zwar fanden wir Sushi, aber in kleinen Mengen abgepackt in Plasticbehälter im Kühlregal. Kostenpunkt: Dank einer Verkaufsaktion 8 SFr. Kollege Sedlacek schlug zu – und biss in tiefgekühlten Fisch mit Reis. Nicht wirklich der Hammer.

Ich entschied mich mit Kollege Zgraggen für die Gourmessa-Variante, die den Schriftzug Japigo trug. Erst später merkten wir, dass damit ein Restaurant gerade vis-à-vis über die Strasse gemeint war, das anscheinend für MIGROS Sushi produziert. Kostenpunkt: 18.50 SFr. für die grosse Packung – schmeckte vorzüglich! Nur beim Thon verspürte ich Mayonnaise-Geschmack – etwas, was in richtiges Sushi meines Wissens nicht reingehört. Ansonsten gab es Wasabi (scharfe, grüne Crème) und Ingwer zum „ablöschen“.

NEU: MIGROS Gourmessa

Hauptbahnhof SBB Bern

Dort, wo früher nur Salate zu kaufen waren, liegen nun ebenfalls Sushi-Packungen. Ich habe noch kein Take-Away-Sushi gekauft, vermute aber, dass auch hier Japigo als Lieferant dahintersteckt.

Mittlerweile habe ich mir ein „kleines Yakuza“ gegönnt und kann meinen Lesern berichten, dass der Hersteller nicht wie vermutet Japigo, sondern Sushi Mania heisst.

NEU: Coop Wankdorf

Coop Bern Wankdorf Megastore • Papiermühlestrasse 85 • 3014 Bern • coop.ch

Vis-à-vis von der Fischabteilung gibt es beim frisch abgepackten Trockenfleisch auch gekühlte Sushi-Packungen. Vermutlich ein In-House gefertigtes Produkt.

Unbedingt beachten: Coop Fine Food Sushi sucks!

Japigo

Japigo • Marktgasse 37 • 3011 Bern • japigo.ch

Wenige Schritte vom MIGROS entfernt, auf der anderen Strassenseite, finden wir das Restaurant Japigo. Sehr schlicht und edel eingerichtet, beginnt das kleinste Menu bei 22 SFr. Gemäss Auskunft von Kollege Zgraggen hat sich der Betreiber nach Unstimmigkeiten vom Restaurant Kabuki (s. unten) losgelöst und zieht nun sein eigenes Ding durch. Wer es gehobener und mit Sitzgelegenheit mag, ist hier garantiert gut aufgehoben. Im K-Tipp-Test schnitt das Restaurant im Frische-Test übrigens gut ab.

Wasabi

Sushi House • Aarbergergasse 33/35 • 3011 Bern • wasabi-sushi.ch

Das Wasabi in der Aarbergergasse war unsere nächste Station. Wegen Betriebsferien konnten wir uns vom Angebot nicht verführen lassen.

Kabuki

Kabuki • Bubenbergplatz 9 • 3001 Bern • kabuki.ch

Da es uns der Hunger/die Lust auf Sushi keine weite Wanderung mehr durchhalten liess, schafften wir es nicht mehr bis in die Markthalle Bern (ehrlich gesagt: beim Kaffe „danach“ (für Kollege Zgraggen: beim Bier danach) wurden wir dann doch noch dort gesichtet).

Sushi Bar

Sushi Bar • Kramgasse 75 • 3011 Bern • kabuki.ch

Wie auf der Web-Site des Sushi-Restaurants Kabuki zu entnehmen ist, gibt es eine weitere „Zweigstelle“ des Verköstigungstempels in der Altstadt. Bei der nächsten Sushi-Tour ist dieser Ort vorgemerkt.

Sushi-Test von saldo

In der saldo-Ausgabe 12/2007 vom 27. Juni 2007 wurden schweizweit Anbieter von Sushi auf Ihre Qualität getestet. Folgende in Bern ansässige Läden kannte ich bisher nicht:

  • Fischverkauf Sutter im Loeb; Hersteller Sushi Orchidee (gut bis sehr gut)
  • Globus Spitalgasse; Hersteller Nippon Shop (gut bis sehr gut)
  • Sushi Bar Kramgasse; Hersteller unbekannt (gut bis sehr gut)
  • Coop Rifflyhof; Hersteller unbekannt (gut)

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Dienstag, 1. Mai 2007

Orange.ch sucks


Orange.ch sucks
Originally uploaded by emeidi.

Unsere Services sind infolge Wartungsarbeiten nicht verfügbar. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten. Danke für Ihr Verständnis.

Nos services ne seront pas disponibles en raison de travaux de maintenance. Nous sommes désolés pour le désagrément causé. Merci de votre compréhension.

Oggi i servizi non saranno disponibili per causa di manutenzione. Ci scusiamo per ogni inconveniente causato. Grazie della vostra comprensione.

Our services are not accessible for maintenance reasons. We apologise for the inconvenience. Thank you for your understanding.

Quelle: Orange

Ich verstehe ja, dass es sich bei der Web-Site von Orange Schweiz um keine kleine Vereins-Web-Site mit einem dutzend statischer Seiten handelt – doch derart viele Ausfälle, wie www.orange.ch sie aufzuweisen hat, sind doch nicht normal!

Wie lange noch?

Die Probleme sind bereits seit längerem akut (auch Torkel, der bei der Konkurrenz angeheuert hat, ist das bereits aufgefallen) – doch getan wird anscheinend nichts. Munter-fröhlich leistet man es sich, an einem Werktag zwischen 17 und 18 Uhr die Web-Site einfach abzuschalten.

Wer auch immer die Web-Infrastruktur des Mobilfunkunternehmens konzipiert hat – wohl wäre ich nicht in seiner Haut.

Ob Fehler oder Update: Es mutet schon sehr mittelalterlich an, wenn deswegen gleich die ganze Web-Präsenz abgeschaltet werden muss.

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Dienstag, 1. Mai 2007

Uebermotorisiert

In der Schweiz gibt ein Auto pro gefahrenen Kilometer durchschnittlich 190 Gramm CO2 in die Luft ab; ein Kleinwagen 130 Gramm, ein Offroader 400 Gramm. „Der PW als Transportmittel ist häufig entfunktionalisiert“, sagt Soltic, „er repräsentiert oft die Lebenseinstellung oder das Einkommen. In der Schweiz gibt es immer mehr Pick-Ups und Offroader.“ Kraftpakete, die vor allem in Städten wie Zürich absurd wirken, wenn sie allein dem Transport von Louis-Vuitton-Täschchen und Einkaufstüten dienen.

Im Agglomerations-Verkehr genügten sechs bis sieben PS, auf der Autobahn 25 bis 30 PS – aber die Autos, die 2006 in der Schweiz gekauft wurden, haben im Durchschnitt Motoren von 130 PS. „Nicht effizient“, betont Boulouchos, „überdimensioniert, mit viel Leerlauf“.

[…] Die Automobilindustrie wolle Geld verdienen, also produziert sie solche Geschosse – doch „wenn sie eines Tages nur noch mit sparsamen Autos Geld verdienen kann, wird sie sparsame Fahrzeuge bauen“. Autos, wie sie Guzzella vorschweben. Autos, die zuerst den Spass am Fahren abschaffen und dann den Fahrer „entmündigen“. Der Professor sieht keinen anderen Ausweg. In 50 Jahren wird die Welt doppelt so viel Energie brauchen wie heute. Deshalb müssen die Autos sparsamer gebaut werden. Vor allem leichter, aerodynamischer, mit schlankeren Reifen.

Quelle: GEO, 5/2007, „Sparsame Fahrzeuge sind die besten Ölquellen“, S. 1-26.

Ich sehe die schmerzverzerrten Gesichter meiner autovernarrten Kollegen förmlich vor mir … Mir würde eine solche Entwicklung kaum etwas ausmachen, da ich diese schon vorgeholt habe. Heisst es in der Autoindustrie auch bald: „Survival of the fittest?“ (Man bemerkte Darwins spitzfindige Wahl des Begriffs „fittest“, im Gegensatz zu „strongest“)

Lernresistent

Eine gewisse Lernresistenz ist nicht zu verneinen. Aber sie können ja nichts dafür, bei dem miserablen Bildungssystem:

Shelby To Create Bigger Mustang With 725 HP?

Ein Kommentar auf Digg bringt es auf den Punkt:

725Hp! WoW! Now that’s what I’m talking about … more horse power in bumper to bumper traffic on 405 in LA … you can really rev that engine loud!

Quelle: Shelby announces 725 HP „Super Snake“ Mustang

Kleberli

Randal, jetzt hat die Stunde deines Mazdas geschlagen. Endlich habe ich passende Kläberlis gefunden:

Stopp-Offroader-Kleber

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Dienstag, 1. Mai 2007

Pierre Maudet

[…] Und sowohl Freund wie Feind fürchten Maudets scharfe Zunge. Zu Recht. Sah Maudet Grund zur Kritik, sei es bei einem linken oder einem bürgerlichen Politiker, war er in den Medien stets mit einem bissigen Bonmot zur Stelle.

[…] Einen Coup landete Maudet jüngst auf nationaler Ebene: Im Januar brachte er – zu seiner eigenen Überraschung – an der Delegiertenversammlung der Freisinnigen in Genf den Antrag durch, es sei die direkte Bundessteuer abzuschaffen […]. Er hinterliess eine sichtlich perplexe Parteileitung und erntete Kritik vor allem seitens der Zürcher Freisinnigen, […] In der Tat wirkte der Vorschlag der Genfer Freisinnigen provokativ und noch wenig durchdacht, doch die Vorwürfe von links bis rechts, Maudet wolle den Staat schwächen und den Mittelstand noch stärker belasten, hatten bisweilen auch etwas Bizarres, zumal aus dem Munde einiger seiner Parteikollegen. Denn Maudet fühlt sich einem starken, sozialen Staat gewiss tiefer verbunden als der Zürcher Freisinn. Auch scheut er eigenständige, von der offiziellen Parteimeinung abweichende Positionen nicht: Er plädiert für den EU-Beitritt, unterstützt die Abschaffung der Wehrpflicht und die Einführung des Road-Pricings. […]

Quelle: Freisinniger Überflieger

Guete Ma!

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Dienstag, 1. Mai 2007

Minarette verfassungsmässig verbieten?

Das Verbot von Moscheetürmen, von denen fünf Mal täglich zum Gebet aufgerufen werden könnte, soll in die Verfassung geschrieben werden.

Quelle: Initiative gegen Minarette

Dies wäre sicherlich nicht das erste Mal, dass Dinge in die Verfassung geschrieben würden, die dort eigentlich nicht hingehören … Aus meiner Sicht ist das ein Fall für die Raumplanung/das Baurecht (?). Da diese in gut-föderaler Manier 26 Mal existieren (Wettbewerb unter den Kantonen ist ganz sicher auch beim Bauen gesund!) wird wiederum schnell klar, wieso man die Schweizerische Verfassung für solchen Schabernack missbrauchen muss – die gilt nämlich für alle Kantone.

(Falls ich hier kompletten Müll erzähle, bitte ich juristisch versierte(re) Leser Korrekturen anzubringen).

Initiativitis

Die Parlamentswahlen 2007 nahen in grossen Schritten – ein Dummkopf, wer aus wahltaktischen Gründen nun keine Initiative startet, die irgendein Thema betrifft, dass die Gemüter erhitzt. Publizität garantiert – Wählerstimmen auch?

Beten für das Wankdorf

Wie erwartet hat die Ankündigung eines muslimischen Verbands im „Entwicklungsschwerpunkt Wankdorf“ eine Moschee und ein islamisches Museum zu bauen, umgehend Gegner auf den Plan gerufen:

Widerstand gegen Islam-Zentrum

Der Kommentar von Grossrat Hans-Ulrich Gränicher (SVP):

Ich habe natürlich sehr grossen Respekt vor dem Islam, aber man muss auch zur Kenntnis nehmen, dass wir in einer christlichen Gesellschaft leben. Das bedeutet, dass im ESP Wankdorf ein überregionales muslimisches Zentrum sicher keinen Platz hat. […] Ich gehe davon aus, dass mancher Investor überlegen wird, hier noch zu investieren, falls in der Nachbarschaft ein überregionales islamisches Zentrum steht.

Richtig. Damit ich und der Rest des so christlich angehauchten Landes wieder etwas mehr mit der Heiligen Schrift in Kontakt komme, habe ich mir gestern folgendes Buch bestellt:

John Shelby Spong: Die Sünden der Heiligen Schrift

Aus der Beschreibung:

[…] In der Bibel finden sich jedoch nicht nur Irrtümer und Widersprüche, sondern auch schreckliche und hasserfüllte Texte. Es gibt sie: die Sünden der „Heiligen Schrift“. Nicht minder wird die Bibel mit Berufung auf ihre Autorität als „Wort Gottes“ auch heute noch missbraucht. Krieg, Gewalttätigkeit, Unterdrückung von Minderheiten werden bis auf den Tag mit der Bibel gerechtfertigt. Christen, die andere zu Opfern machen, berufen sich auf sie. […]

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Montag, 30. April 2007

Schulden machen

America’s first Treasury Secretary, Alexander Hamilton, insisted that „the creation of debt should always be accompanied with the means of its extinguishment.“ […]

Quelle: The Price of Liberty: Paying for America’s Wars

Heute ist man von diesem Ziel leicht abgekommen …

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Montag, 30. April 2007

Das Warten auf die Cablecom-Dose

Erste Fassung: 14. Februar 2007
Aktualisiert: 23. Februar 2007
Aktualisiert: 20. März 2007
Aktualisiert: 30. April 2007

Obacht, wenn mal einmal etwas von unserem Kabelnetz-Monopolisten möchte (mal schauen, wenn ich mir beim Begleichen der Rechnungen so lange Zeit lassen würde?).

Da wir auf cablecom digital phone umsteigen wollen (wollen, denn trotz dem Empfang des Päcklis Mitte November telefonieren wir weiterhin über Swisscom …) benötigen wir in unserem Haus eine zusätzliche Kabel-Dose. Auf den ersten Blick kaum ein Problem – dank unseres Service Plus-Vertrages als Hauseigentümer sollte uns rasch und unkompliziert geholfen werden, schliesslich drücken wir genau für solche Vorhaben jeden Monat 2 SFr. zusätzlich ab.

Leider scheint dies ein grösseres Problem zu sein als angenommen. Hier die Chronologie:

  • 01. Dezember 2006: Anfrage an Cablecom – Wunsch nach einer Zusatzdose
  • 22. Dezember 2006: Besuch des Technikers einer Drittfirma. Dose kann nicht montiert werden, da der Verstärker zu schwach sei. Dieser muss zuerst ausgetauscht werden, erst danach kann die Dose installiert werden. Man verspricht mir, dass man sich nach den Festtagen bei mir meldet.
  • 06. Februar 2007: Anfrage an Cablecom – Seit dem 22. Dezember herrscht Funkstille. Man hat leider auch keine Ahnung, verspricht aber Rückruf auf das Mobiltelefon und gibt mir eine Bearbeitungsnummer
  • 12. Februar 2007: Seit einer Woche warte ich auf den Rückruf. Die erneute Anfrage bringt nichts zu Tage, die Bearbeitungsnummer ist sowohl bei der Administration als auch bei digital phone unbekannt.
  • 13. Februar 2007: Erneute Anfrage, ohne Angabe der Bearbeitungsnummer. Man versucht mich mit Bern zu verbinden – doch Nachmittags um 17 Uhr scheint dort niemand mehr im Büro zu sitzen. Man verspricht, mich zurückzurufen. Ich hinterlege dieses Mal die Fixnet-Nummer.
  • 14. Februar 2007: Ich bin den ganzen Morgen zu Hause, verlasse das Heimetli um 13:30 Uhr nach Bern. Der Anruf trifft um 15:39 Uhr ein – niemand ist da; der Vater trudelt einige Minuten später ein. Immerhin ist auf dem ISDN-Telefon eine Direktnummer gespeichert. Ein erster Rückruf landet im Besetzzeichen. Beim zweiten Mal klappt es. Die freundliche Stimme am anderen Ende (Frau Bürgin) kennt unseren Fall nicht, will sich aber beim Techniker erkundigen. Da Cablecom zwei Firmen unter Vertrag hat, und ich bei Gott leider nicht weiss, von welcher Firma der Vertreter zu uns geschickt wurde, erkundigt die Dame sich wohl gerade in diesen Minuten bei beiden Firmen, wer uns besucht hat und was die Feststellungen waren. Man verspricht mir den Rückruf am morgigen Tag (Donnerstag).
  • 23. Februar 2007 [1]: Da ich seit mehr als einer Woche auf den versprochenen Rückruf warte, nehme ich erneut mit Cablecom Bern Kontakt auf. Frau Bürgin nimmt die Adresse auf und teilt mir kurze Zeit später mit, dass der Netzinstallateur anvisiert worden sei und mich hätte zurückrufen sollen. Sie geht der Sache nach und verspricht mir den Rückruf des Installateurs am selben Tag
  • 23. Februar 2007 [2]: Anruf von Frau Hofmann von Netline. Sie weiss nur, dass ich eine zusätzliche Dose installiert haben will und will einen Termin abmachen, an dem der Techniker vorbeischauen kann. Mein Hinweis, dass am 22. Dezember bereits jemand da war, löst erstaunen aus. Mir schleiert langsam, dass Netline das Problem im ganzen Prozess ist. Während ich den Radio im Hintergrund dudeln höre, versucht Frau Hofmann herauszufinden, wer bei uns war und wie die Diagnose des Technikers lautete. Ich werde mit Herrn Studer (?) verbunden, der wieder einen Besichtungs-Termin mit mir abmachen will. Ihn nimmt insbesondere gleich Wunder, wo denn die Dose hinkommen soll … Ich erkläre dem Herren erneut, dass wir bereits Besuch hatten. Auch er ist verwundert. Er verspricht Rückruf und will „nachforschen“.
  • 23. Februar 2007 [3]: Frau Hofmann ist am Draht. Sie hat Neuigkeiten für mich: Anscheinend ist unser Hausanlage für eine Totalrenovation markiert. Auftragsdatum: 22. Januar 2007. Selbstverständlich bejahe ich, dass man die Dose auch gleich an besagtem Datum installieren kann. Frau Hofmann reserviert für die Instandstellung unseres Heimetlis den 14. März.
  • 14. März 2007: Die Odyssee hat hoffentlich ein Ende – und ich kriege meine gewünschte Dose im Eingangsbereich der Wohnung. I hope so, at least! Die Techniker von Netline sowie ein Vertreter von Cablecom tauschen den Verstärker aus, wechseln die metallenen Einsätze der Kabeldosen aus, montieren wo nötig neue Dosen, führen den hoffnungslos veralteten Installationsplan nach und messen danach das ganze Haus aus. Gegen 17 Uhr ist die Chose gelaufen – das Internet funktioniert nach dem Unterbruch ohne Probleme, das Zweit-Modem für den Telefonanschluss lässt sich nun im ganzen Haus an jeder Dose in Betrieb nehmen. Schön, dass es endlich geklappt hat!
  • 21. März 2007: Die Nummern werden von Swisscom zu Cablecom portiert. Irgendetwas läuft schief – die Hauptnummer funktioniert zwar problemlos, beim Anruf auf den Zusatzanschluss ertönt der Cablecom-Anrufbeantworter und teilt mit, dass die Nummer nicht aktiv sei. Nach einigen Gesprächen mit der Hotline wird klar, wieso: Man hat uns pro gewünschter Nummer ein Modem zugeschickt.
  • 21. März 2007: Telefongespräche werden regelmässig unterbrochen – manchmal wenige Sekunden nach Verbindungsaufnahme (die Gegenstelle bekommt gerade noch ein „Hallo …“ zu hören, dann wird die Leitung gekappt), manchmal kann die Verbindung zwischen 30 Sekunden und mehreren Minuten gehalten werden.
  • 22. März 2007: Die Cablecom bestätigt das Problem und verspricht die Zustellung eines Ersatzadapters
  • 30. März 2007: Nach Absprache per E-Mail (22. März 2007) sende ich das überflüssige Modem an die Cablecom zurück. In der Beilage einen Brief, der meinen Wunsch („Ein Modem, zwei Rufnummern“) noch einmal erläutert.
  • 30. März 2007: Der Ersatz ISDN-Adapter trifft ein
  • 2. April 2007: Auch der neue ISDN-Adapter spinnt, was ich in einem separaten Blog-Beitrag beschreibe und mit einem Video belege.
  • 3. April 2007: Das Paket mit der Nummer 99.42.183868.10447348 (Inhalt: überflüssiges Modem) wird von Cablecom in Empfang genommen
  • 4. April 2007: Cablecom bestätigt den Empfang des Paketes und bittet um etwas Geduld. Unser Wunsch sei an die betreffende Stelle weitergeleitet worden.
  • 11. April 2007: Ich werde ungeduldig und melde mich wieder bei der Cablecom. Das Umstellen einer Rufnummer geschieht doch völlig virtuell – ein Klick, und die Nummer zeigt auf ein neues Modem. Aus Sicht des Mitarbeiters besteht wohl ein technisches Problem. Ich muss verschiedenste Kabel aus- und umstecken, doch es stellt sich keine Besserung ein.
  • 12. April 2007: Das Problem wurde an einen anderen Mitarbeiter weitergeleitet. Nach einigen Minuten nimmt dieser Kontakt mit der Administration aus. Er realisiert, dass die Nummernportierung auf Grund des zurückgesandten Pakets momentan bereits läuft. Er bittet mich um Geduld.
  • 17. April 2007: Ein Techniker von Cablecom meldet sich und teilt mir mit, dass nun auch die zweite Nummer („Zusatzanschluss“) funktioniert.
  • 30. April 2007: Rückfrage bei der Administration: Wieso wird uns auf der aktuellen Rechnung weiterhin zwei Hauptanschlüsse sowie ein Zusatzanschluss in Rechnung gestellt, obwohl das zweite Modem schon vor Wochen zurückgesandt wurde? Die Mitarbeiterin ist verwirrt und verspricht, den Fall zur Abklärung weiterzuleiten. Man melde sich wieder bei uns – falls wir eine Mahnung erhielten, sollten wir uns aber erneut telefonisch melden sowie den Betrag vorsichtshalber bezahlen. Ein allfällig zu viel bezahlter Betrag werde uns selbstverständlich zurück überwiesen.

Direkte Rufnummern

Das nächste Mal rufe ich gleich direkt bei Cablecom Bern an, wenn ich eine zusätzliche Dose möchte. Damit Leute in ähnlichen Situationen den Direktnummernterror starten können, hier die nötigen Rufnummern:

Cablecom Bern
031 385 21 31 (Hauptnummer)
031 385 21 03 (Frau Bürgin)

Netline (einer der zwei Netzwerkinstallateure in der Region Bern)
Burgstatt 2
Postfach 173
3210 Kerzers

031 534 47 81 (Anzeige auf ISDN-Telefon)
031 755 40 40 (Nummer im Briefkopf)

Fazit

Cablecom, ihr könnt mich weiterhin mal kreuzweise!

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Sonntag, 29. April 2007

"Massagen" in Washington D.C.

Anchor man: Why does she want these names made public?

Correspondent: She has been charged by federal prosecutors with running a prostitution service. She says it wasn’t prostitution, it was fantasy sex, a legal sex and she wants to call of her [proun?] clients to testify. One, she says, is hypocritical of the government to go after her and the women who work for her, and two she wants them to testify as to whether there was or was not sex. […] There are thousands of names, tens of thousands of phone numbers, and there are people there at the Pentagon, Lobbyists others at the White House, prominent lawyers – a long, long list. […]

Quelle: White House Officials Involved in Prostitution Scandal

Genialer Schachzug der Betreiberin von DC Madams. Keiner der (meist verheirateten) Herren wird nur im entferntesten auf die Idee kommen, etwas anderes als Massagen bezahlt und erhalten zu haben … Wahrscheinlich haben die meisten eine Massage gar abgelehnt und mit den Damen äusserst tiefgründige Gespräche geführt.

Labels: Politik, USA

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