Archiv 10. August 2010

Dienstag, 10. August 2010

Die beste Hotelzimmerausstattung. Ever.

It struck gold again in this decade with another combination — speakers with a dock for the iPod music player from Apple. By tapping into the Apple system, the company, now called SDI Technologies, has become the largest supplier of speaker and alarm clock docks. It is also the leading maker of hotel alarm clocks.

… In the hotel market, though, the company has placed more than two million alarm clocks with iPod and iPhone docks in almost 40 percent of the 4.9 million hotel rooms in the United States, according hotelnewsnow.com. It cleverly gave itself an edge by designing an iPod alarm clock that would ring only once and then reset itself, preventing the next guest in the room from being unexpectedly awakened at 5:30 in the morning.

Quelle: SDI Technologies Strikes It Rich With iPod Docks – NYTimes.com

Das erste Mal kam ich wohl im Januar 2009 im Park Plaza Orchid in Tel Aviv in Kontakt — und war auf der ersten Sekunde Fan dieser Lösung. iPod rein in den Wecker, und man hört genau die Songs, die einem passen. iPod oder iPhone rein, und man muss keinen Netzadapter mehr mit sich in die Ferien herumtragen, um die stromhungrigen Geräte aufzuladen.

Schade ist eigentlich nur das mit dem Alarm-Reset — dabei war es doch immer ein Höllenspass, dem nachfolgenden Gast so ein richtig nettes Geschenk zu machen …

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Dienstag, 10. August 2010

Bluewin-Mails über Outlook abrufen

Heute hatte ich die Gelegenheit, den E-Mail-Zugang zu einem Bluewin-Konto über Outlook 2003 einzurichten. Und durfte dabei bemerken, dass der Monopolist und die Bürokratiemaschine Swisscom in Sachen Kundenfreundlichkeit immer noch rein gar nichts dazugelernt hat. Leider ist das ein grosser Dämpfer, habe ich doch vor einigen Monaten die angeblich neue, kundenorientierte „Kultur“ in dem Laden gelobt.

Serveradressen?

Zuerst einmal ging es darum, die Adressen der Mail-Server ausfindig zu machen. Wie besser als über Google mit der Suche nacht bluewin pop? Symptomatisch dabei war, dass natürlich an erster Stelle nicht etwa eine offizielle Seite von Bluewin erschien, die die Adressen fein säuberlich auflistete, sondern dutzende Seiten Dritter, wie beispielsweise TipTom oder PCTipp.

Dort wurde mir beschieden:

  • Posteingangsserver: pop.bluewin.ch
  • Postausgangsserver: mail.bluewin.ch

Nun gut. Wäre es nicht besser, wenn man nur noch eine einzige Adresse für den Versand und Empfang angeben könnte? Die IT-Profis von Swisscom werden wohl herausfinden, wie man die Server gegen aussen unter einer Adresse anpreist, im Backend dann aber Empfang und Versand von Mails auf verschiedene Server aufteilt.

Sichere Serveradressen?

Als auf Sicherheit bedachter ITler wollte ich natürlich wenn möglich POP3S und verschlüsseltes SMTP benutzen. Folgt man den Anleitungen aus dem Internet, kann man dabei aber nicht einfach das Häkchen in Outlook setzen und mit den oben genannten Servern sprechen. Nein, man muss spezielle Serveradressen eingeben:

  • Posteingangsserver: pop3s.bluewin.ch mit Port 995
  • Postausgangsserver: smtpauths.bluewin.ch mit Port 465

Herrgott, wieso kann man diese verschlüsselten Verbindungen nicht einfach über die allgemeinen Serveradressen abwickeln?!

Benutzernamen

Die Geschichte wird noch besser: Es gibt @bluemail.ch- und @bluewin.ch-Adressen. Um es den Kunden nicht einfach zu machen, haben sich die Mailserverbetreiber etwas lustiges einfallen lassen:

  • @bluemail-Kunden verwenden als Benutzernamen adresse@bluemail.ch
  • @bluewin-Kunden verwenden als Benutzernamen nur adresse von adresse@bluewin.ch

Von Konsistenz keine Spur …

Swisscom-Login

Im Grunde ist es löblich, dass Swisscom seine Dienstleistungen gebündelt über ein Konto zugänglich macht. Hierfür hat man den Swisscom-Login erfunden.

Offensichtlich besteht nun aber ein Problem, wenn das Passwort für den Swisscom-Login identisch mit dem Bluewin-Passwort ist:

pass: xxxxx ACHTUNG in 99% der Fälle wird hier das falsche benutzt kannst du dich auf der BW Page mit diesem PW anmelden? Dann isses Falsch das ist dein Swisscom Login PW.
Lösung: gehe auf swisscom.com, auf SC Login. Log dich ein, gehe auf BW services, ändere dein Email PW und gib es gleich in deinem PPC ein!

Quelle: einstellungen bluewin

Somit loggt man sich auf www.swisscom.ch mit dem Swisscom-Login ein, hangelt sich durch diverse Submenus, um dann mit einem Klick die „zusätzlichen“ Konten anzuzeigen. Dort setzt man ein Passwort, das nicht identisch ist mit dem Swisscom-Login.

Geschafft

Nun sollte der Abruf und Versand von Mails per verschlüsseltem POP3-Protokoll klappen.

Fazit

All diese Ausführungen sind Beispiel genug, dass bei Swisscom immer noch die „faulen“ und „bequemen“ ITler das sagen haben, anstelle dass man den Kunden und die Kundenfreundlichkeit ins Zentrum stellt. Schade! Für wie viele Supportminuten die oben genannten Fallstricke wohl schon gesorgt haben?

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