Archiv ‘Apple’

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Wenn Apple einen Beamer entwickeln würde

Gestern durfte ich wieder einmal zum treffendsten Zeitpunkt meine Kenntnisse als PC-Supporter ausspielen, als nämlich ein Laptop nach dem Aufstarten zwar kurz ein Bildsignal an den Beamer übermittelte, nach etwa 30 Sekunden aber das Signal verloren ging.

Wie sich herausstellen sollte, übernahm zu diesem Zeitpunkt der Nvidia Grafiktreiber die Kontrolle über das Display, wobei der Treiber leider auf „einfachen Monitorbetrieb“ eingestellt war. Wieso der Treiber auch gleich die Fn+F3-Tastenkombination deaktivierte, um auf Beamerbetrieb umzuschalten, blieb mir schleierhaft.

Diese glimpflich abgelaufene „Panne“ nutze ich nun dazu, meine seit Jahren gereifte Vorstellungen eines tubelisicheren „Beamers“ darzulegen. Dessen Eigenschaften sind folgende:

  • Video-Eingänge Das Gerät weist genau einen Eingang für Video-Signale auf – und zwar VGA. Ich frage mich heute noch, welcher Beamer jemals ein Kabel an Cinch-, DVI- und Weiss-nicht-was-für-komische-Eingänge es noch gibt gesehen hat. Als Hilfe für die unbedarften Endanwender könnte man sich überlegen, Beamerseitig einen speziellen VGA-Anschluss einzubauen, damit das Kabel nur auf einen bestimmten Weg angesteckt werden kann.
  • Downscaling Egal, welche Auflösung das Computer-Signal aufweist — das Gerät skaliert dieses automatisch auf die Standard-Auflösung herunter. Eventuell begleitet mit einem Warnhinweis, die Auflösung auf dem Computer herunterzuschraben.
  • Autosensing Die Elektronik des Beamers merkt, a) an welchen Anschlüssen ein Kabel hängt und b) auf welchem Kabel auch wirklich ein Signal übermittelt wird.
  • Knöpfe Es gibt zwei Knöpfe: „An/Aus“ sowie „Schwarz“
  • Eingebaute Hilfe Läuft trotz diesen Vereinfachungen etwas schief, bietet der Beamer automatisch eine intelligente Hilfe-Funktion an.

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Samstag, 24. Oktober 2009

Auch der Apple Store ist ein einzigartiges Apple-Produkt

„One of the best pieces of advice Mickey ever gave us was to go rent a warehouse and build a prototype of a store, and not, you know, just design it, go build 20 of them, then discover it didn’t work,“ says Jobs. In other words, design it as you would a product. Apple Store Version 0.0 took shape in a warehouse near the Apple campus. „Ron and I had a store all designed,“ says Jobs, when they were stopped by an insight: The computer was evolving from a simple productivity tool to a „hub“ for video, photography, music, information, and so forth. The sale, then, was less about the machine than what you could do with it. But looking at their store, they winced. The hardware was laid out by product category – in other words, by how the company was organized internally, not by how a customer might actually want to buy things. […]

‚Tell us about the best service experience you’ve ever had.'“ Of the 18 people, 16 said it was in a hotel. This was unexpected. But of course: The concierge desk at a hotel isn’t selling anything; it’s there to help. „We said, ‚Well, how do we create a store that has the friendliness of a Four Seasons Hotel?'“ The answer: „Let’s put a bar in our stores. But instead of dispensing alcohol, we dispense advice.“

Quelle: Why Apple is the best retailer in America – March 19, 2007

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Freitag, 23. Oktober 2009

dd if=apple_store of=microsoft_store

Microsoft kann meinetwegen den physischen Aufbau der Apple Stores 1:1 kopieren – wer auf den Tresen dann aber nur Müll aus dem letzten Jahrhundert stehen hat, schliesst seine Läden in wenigen Jahren wieder. Hoffentlich für immer.

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Mittwoch, 21. Oktober 2009

iMac 27" als Bildschirm missbrauchen

Um den 27″ iMac als zweites Display für einen beliebigen weiteren Mac (mit Mini-DisplayPort) zu nutzen, bedarf es eines entsprechenden Kabels, welches Belkin liefert:

Quelle: fscklog: iMac und MacBook: Handbücher, neues MagSafe-Netzkabel, Mini-DisplayPort-auf-Mini-DisplayPort

Wie geil ist das denn? Aber in der Tat wäre dies ein etwas teurer Zweitbildschirm, zumal er mit allerlei Hochtechnologie gefüllt ist.

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Dienstag, 20. Oktober 2009

Microsofts Russlandfeldzug?

How did Microsoft find itself a leader in nothing and playing catch-up on every front — in MP3 players, on the cloud, in search. How did Amazon roll out S3 and not Microsoft? How did Google control the search market? How did Apple take over online music retailing and MP3 hardware? How did Microsoft let that market for smartphones get away from them? How is it that everything about Microsoft’s business is backward looking? This is the real problem they have now. They’re fighting wars that are already over. They’re investing huge energy into defending things they already control, like Windows. As they do this, as they put so much effort into lost causes like search (Bing v. Google) they keep missing out on new things. So their problems just keep getting bigger and bigger, like a snowball rolling down a hill.

Quelle: The Secret Diary of Steve Jobs: Why the Borg’s copycat business model no longer works

In anderen Nachrichten: Apple verzeichnet wieder einmal das beste Quartal in der Unternehmensgeschichte. Wie Gruber diese erfreulichen Umstände treffend zu deuten weiss:

More Macs and more iPhones than in any previous quarter in history. In a worldwide recession. With the holiday quarter still to come. Yowza.

Quelle: Apple Reports Fourth Quarter 2009 Results

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Freitag, 2. Oktober 2009

Adobe Photoshop und Command-H

Keyboard shortcuts deviate from the OS X standard, and from each other. Command-H should always Hide the application,

Quelle: A big-assed post about Fireworks / journal / hicksdesign

Seit frühestens 2004 nerve ich mich jedesmal wieder daran …

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Mittwoch, 23. September 2009

Bye bye, Creator Type!

Today, the app used to create a file is not necessarily the one that most users want to open it with; the Creator Code system didn’t offer any simple way for users to modify the creator after the fact, either individually, collectively for a selection of files, or across all files of a given file type. The complexity of what users expect to do (and what kinds of data they are working with) in 2009 is vastly different than it was back in the early 80s when Apple conceptualized the rather simple Type and Creator Codes.

Quelle: AppleInsider | Inside Snow Leopard’s UTI: Apple fixes the Creator Code

Dieser Creator Code (God?) gehört zu den schlimmsten Sünden des alten Apple.

Aktuelles Beispiel unter Mac OS 10.4.11: Ich öffne eine mit einem Farblaserkopiererscanner gescannte PDF-Datei mit Adobe Acrobat, um OCR darüberlaufen zu lassen. Als dies erledigt ist, speichere ich die Datei ab. Ab sofort öffnet ein Doppelklick das PDF nun im Acrobat, obwohl ich zum Betrachten von PDF-Dateien auf Preview.app schwöre.

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Mittwoch, 2. September 2009

Verunstaltetes Preference Pane für Mac OS X

Statt selbst das Terminal zu bemühen, kann auf die von Megaybte Computing Solutions angebotene QT-Systemeinstellung zurückgegriffen werden, die eine Benutzeroberfläche für eine Reihe dieser Einstellungsmöglichkeiten bietet – z.B. kann die Titelleiste und das Steuerungselement auf Wunsch konstant eingeblendet werden.

Quelle: fscklog: Einstellungsoptionen für QuickTime X

Die graphische Aufmachung dieses Preference Panels für Mac OS X 10.6 ist zum Kotzen! Auf den ersten Blick wird einem klar, dass es sich hierbei nicht um ein offizielles Apple-Preference Panel handeln kann:

Erstens einmal sind die Legenden zu den Dropdowns zentriert anstelle links- oder (noch besser) rechtsbündig ausgerichtet zu sein. Desweiteren sehe ich nicht ein, wieso zum Teufel man „Enabled“ und „Disabled“ in Dropdowns verpackt, anstelle diese in separate Radio-Controls auszulagern. Drittens ist es wirklich potthässlich, dass ausgerechnet das unterste Dropdown breiter sein muss als alle anderen!

Tipp an Megabyte Computing Solutions: Ladet euch die Apple Human Interface Guidelines herunter (seit Jahr und Tag kostenlos erhältlich) und lest sie gefälligst auch mal durch. Kann nicht schaden!

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Freitag, 28. August 2009

Acer ist halt wirklich nicht Apple

Das raue Klima der Weltwirtschaft und der geringere Profit der sogenannten Netbooks im Vergleich zu herkömmlichen Desktop-PCs oder Laptops belasteten das Unternehmen. Der Umsatz schrumpfte um 5 Prozent auf 119 Milliarden Taiwan Dollar. Acer muss sechs Netbooks verkaufen, um soviel Geld einzunehmen wie mit einem normalen Laptop.

Quelle: heise online – 27.08.09 – Acer bekommt Kehrseite des Netbook-Erfolgs zu spüren

Das kommt davon, wenn man Kunden Billiggeräte andreht. Am anderen Ende des Spektrums, bei Apple, sieht die Ertragslase rosig bombastisch aus.

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Montag, 17. August 2009

Schaffens-Narzisten

“The very striking thing about productive narcissists, particularly men, is that they grow up in families where there is an absent or weak father figure. You can see this in narcissistic presidents like Obama, Clinton, Reagan and Nixon. They struggle with their identity and view of the world. So they tend to come up with a very original view of things and are then driven to find followers.”

Quelle: Steve Jobs: The man who polished Apple – Times Online

Steve Jobs soll so einer sein …

The strength and relative stability of the company make it clear that Jobs learnt something from his first fall and his second coming. He learnt, says Maccoby, that a narcissistic personality like his, with extremely dodgy people skills, needs a more consensual character to keep him in check. He found one in Tim Cook, Apple’s comparatively serene chief operating officer, who is the likeliest successor. He’s not Jobs but he’s a rarity in the Valley — a “safe pair of hands”.

Dank: Raffi

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