Schon krass, wenn man die politische Erfahrungen der beiden vergleicht und realisiert, dass ausgerechnet diejenige Politikerin, die absolut keine Ahnung hat, deutlich näher beim Einzug ins Weisse Haus steht …
Sonntag, 14. September 2008
Sonntag, 14. September 2008
Schon krass, wenn man die politische Erfahrungen der beiden vergleicht und realisiert, dass ausgerechnet diejenige Politikerin, die absolut keine Ahnung hat, deutlich näher beim Einzug ins Weisse Haus steht …
Sonntag, 14. September 2008
… kommt oft Müll heraus:
Als Gouverneurin sei Palin effektiv und bodenständig, gleichzeitig aber versuche sie, Fakten zu verheimlichen. So halte sie Topangestellte dazu an, ihr privates statt das öffentlich e-Mail-Programm zu benutzen – um im Falle gerichtlicher Untersuchungen die Mails zu schützen.
Quelle: Neue Vorwürfe gegen Sarah Palin – News Ausland: Amerika – Tagesanzeiger
Hä? Mozilla Thunderbird anstelle von Microsoft Outlook … Geniale Idee!
Sollte wohl „die private anstelle der geschäftlichen E-Mail-Adresse zu benutzen“ heissen. (Im Artikel geht es übrigens wieder mal um Palin-Bashing – weiter so!).
Samstag, 6. September 2008
„What do you talk about when you cannot explain the last eight years of failure? … What do you talk about? The other guy!“
Donnerstag, 4. September 2008
She inherited a city with zero debt but left it with indebtedness of more than $22 million.
Quelle: Crosscut: About Sarah Palin: an e-mail from Wasilla
Fiskalpolitisch konservativ, nennt man das dann wohl … Man gibt Geld aus, das man nicht hat, für Dinge, die man nicht braucht.
Übrigens: Wasilla kann mit seinen 5000 Einwohnern mit meiner Wohngemeinde Neuenegg verglichen werden. Man stelle sich vor, die (fiktive) Gemeindepräsidentin unseres Dorfes wird Gouverneur des Kantons Bern (wie übersetzt man diese politische Funktion in unser Politsystem? Regierungsrat?) und soll nach nur zwei Jahren in das zweithöchste Amt auf dieser Welt gehievt werden … Respekt. Machbar ist es durchaus, die Anforderungen werden aber definitiv hoch sein.
Doch jetzt kommt’s ganz dick:
Sarah complained about the „old boy’s club“ when she first ran for mayor, so what did she bring Wasilla? A new set of „old boys.“ Palin fired most of the experienced staff she inherited. At the city and as governor, she hired or elevated new, inexperienced, obscure people, creating a staff totally dependent on her for their jobs and eternally grateful and fiercely loyal — loyal to the point of abusing their power to further her personal agenda
Na dann gute Nacht, beloved US of A! Aber im Grunde hat das Land eine solche Regierung – die sozusagen unterbruchsfreie Fortsetzung der Bush-Administration – verdient. Die Wähler haben es im November 2008 in der Hand. Amerika sollte sich mit diesem Gespann rasch und endgültig in den Boden reiten.
Mittwoch, 3. September 2008
… nicht auf den ersten Blick. Auf den ersten Blick seid ihr Schweizer verklemmt. Auf den zweiten Blick verklemmt, aber glücklich.
[…] Die Schweiz ist ein langweiliges, humorloses Land, in dem alles funktioniert.
[…] Ein Schweizer sagte mir, ihr hättet Geschichte und Mythen, die euch zusammenhielten. Ich würde sagen: Geschichten, Mythen und Regeln.
Quelle: NZZ Folio, 09/2008, „Die glücklichsten Länder der Welt“, S. 73.
Und dann ging Eric Weiner (Wiener? Selbstverständlich mit fragendem Ami-Englisch ausgesprochen) auch noch wie erhofft zum US-Bashing über:
In der Schweiz kann man ein Hotelzimmer buchen, ohne vorher seine Kreditkartennummer anzugeben! Und in den Bergen gibt es diese Hütten, in denen Essen bereitliegt und eine Büchse, in die man Geld wirft. In den USA würden die Leute alles aufessen und das Geld mitnehmen – wir vertrauen niemandem.
Sonntag, 31. August 2008
… hat auch Gott manchmal erbarmen und straft seine eigenen Schäfchen:
Yes, that was Stuart Shepard of Focus on the Family encouraging people to pray for rain of biblical proportions to ruin the Democrat’s big night in Denver. How Christian of him, no? And, how oh-so-ironic that Hurricane Gustav is now threatening to derail their own convention.
Quelle: Humor | Fundivision
Samstag, 30. August 2008
McCain verdrängt Obama aus dem Rampenlicht
Quelle: McCain verdrängt Obama aus dem Rampenlicht (International, NZZ Online)
Aber klar doch.
Mittwoch, 27. August 2008
Expansive dreams about renewable energy, like Al Gore’s hope of replacing all fossil fuels in a decade, are bumping up against the reality of a power grid that cannot handle the new demands.
[…] Achieving that would require moving large amounts of power over long distances, from the windy, lightly populated plains in the middle of the country to the coasts where many people live.
[…] The basic problem is that many transmission lines, and the connections between them, are simply too small for the amount of power companies would like to squeeze through them.
Quelle: The Energy Challenge – Wind Energy Bumps Into Power Grid’s Limits – Series – NYTimes.com
Dienstag, 26. August 2008
Für die USA bekam die synthetische Produktion von Kautschuk Bedeutung, nachdem Japan im Zweiten Weltkrieg die USA von ihrem wichtigsten Kautschuk-Lieferanten Malaysia abgeschnitten hatte. Die Patente für Buna lagen aber bei der Standard Oil of New Jersey, welche sich aufgrund eines Abkommens mit der I.G. Farben weigerte, die Buna-Patente für den amerikanischen Markt freizugeben, worauf eine Untersuchungskommission Standard Oil of New Jersey einer „fortgesetzten Verschwörung zugunsten Deutschlands“ bezichtigte und Harry S. Truman auf einer Pressekonferenz von „Verrat“ sprach. Der amerikanische Kongress beschloss die Freigabe der Buna-Patente für Amerika, die Standard Oil of New Jersey musste nachgeben.
Quelle: Buna (Kautschuk) – Wikipedia
Zwei Erkenntnisse:
Tags: Deutschland, Geschichte
Labels: USA
Dienstag, 26. August 2008
Vielleicht, ja wahrscheinlich begreife ich das us-amerikanische Volk – trotz oder gerade wegen dem hier oft anzutreffenden USA-Bashing – einfach nicht.
In Umfragen läge Obama mit John McCain etwa gleich auf, lesen wir mittlerweile allwöchentlich. Obwohl ich grundsätzlich am Erhebungsverfahren solcher Umfrage zweifle (müsste man nicht Umfragen via Mobiltelefone und Facebook machen, um Obama-Wähler anzutreffen?), sind solche Zahlen – meiner Meinung nach – sowieso unerheblich.
Rein mit den Augen eines Werbers oder eines Image-Profis betrachtet ist der Fall doch längst klar: Ich sehe einfach nicht, wie ein tattriger Greis wie McCain (ohne seine Leistung der letzten Jahrzehnte unter den Scheffel zu stellen) diesem dunkelhäutigen Idol und begnadeten Redner gefährlich werden kann. No way! McCain könnte auf der Bühne noch so sehr Purzelbäume schlagen – ausser einem kleinen Schmunzeln bleibt für den Vietnam-Veteranen nichts übrig.
Und da wären dann noch all die Clinton-Fanatics: Würden diese wirklich Obama die Stimme verwehren und dafür McCain wählen? Für mich wäre das, als ob ich anstelle einer Micheline Calmy-Rey plötzlich Christoph Blocher die Stimme geben würde. Aber eben: Vielleicht tickt in den USA alles etwas anders, etwas … irrer.
Jedenfalls hat Obama mit Biden auch ein Zugpferd an Bord, das (hoffentlich) die Stimmen der irischstämmigen Katholiken hinter sich vereint. Und jetzt können ihn auch all die wählen, die Angst vor dem schwarzen Mann im Weissen Haus haben. Joe Biden wird im Notfall schon nach dem Rechten sehen …
Tags: Wahlen
Labels: Gesellschaft, Politik, USA