Mittwoch, 23. Oktober 2013

Mit Scripts generierte ICS-Dateien mit dem korrekten Zeichensatz in Google Calendar anzeigen

Folgender kleiner Text (hier: in einem PHP-Script) hilft:

...
header('Content-Type: text/calendar; charset=utf-8');
header('Content-Disposition: inline; filename="calendar.ics"');
...

Gibt man das Charset nicht explizit an, erscheinen in Google Calendar statt den Sonderzeichen schwarze Rhomben mit einem Fragezeichen: �

Via: Character encoding in external public calendars – Why is Danish UTF-8 character not show correctly?

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Mittwoch, 23. Oktober 2013

Mehrere Dateien in einem Rutsch mit PowerShell umbenennen

Dir | Rename-Item –NewName { $_.name –replace ".jpg",".jpeg" }

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Dienstag, 8. Oktober 2013

Unter Linux eine aktive screen-Session übernehmen

Ab und zu kommt es vor, dass sich mein alter Mac mini in den Ruhemodus versetzt, während ich noch per SSH mit einer screen-Session verbunden bin. Mit folgendem Befehl kann ich die Session nach einem neuen Login mit SSH übernehmen:

$ screen -d -r

-d bedeutet „detach“, -r bedeutet „resume“.

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Montag, 7. Oktober 2013

Mit Google Docs Spreadsheet eine Variable von einer Internet-Seite abrufen und als Zellwert verwenden

In Google Docs Spreadsheet ist es äusserst einfach, eigene Zellfunktionen zu definieren und diese danach mit einer JavaScript-basierten Funktion zu hinterlegen.

Ich habe mir diese Funktionalität zu Nutzen gemacht, um via meinen Linux-Server die aktuellen Gold- und Silberpreise in Schweizer Franken von einer Web-Site auszulesen und als „rohe“ Zahl an eine Zelle eines Google Docs Spreadsheet weiterzugeben. Basierend auf diesem Wert werden danach weitere Berechnungen in anderen Zellen angestossen.

Zuerst habe ich hierzu ein Spreadsheet eröffnet und sogleich unter Tools > Script editor… ein Script namens „Code.gs“ erstellt. Dort habe ich folgende (hier anonymisierte) JavaScript-Funktion abgelegt:

function getQuote(item) {
  if(item.length < 3) {
    return '#ERROR: parameter too short';
  }
  
  var response = UrlFetchApp.fetch("http://site.tld/index.php?item=" + item + "&raw=true");
  
  quoteRaw = response.getContentText();
  quote = parseFloat(quoteRaw).toFixed(2);
  
  return quote;
}

Anschliessend habe ich in der Zelle A1 den Wert „Gold“ hinterlegt. In Zelle A2 habe ich notiert „=getQuote(A1)“. Sobald man die Zelle A2 verlässt, versucht Google, die URL aufzurufen und die Antwort in eine Zahl umzuwandeln. Dies setzt natürlich voraus, dass das PHP-Script auf dem entfernten keinen HTML-Code zurückgibt, sondern Plaintext. Sobald Google die Funktion getQuote() aufruft, steht in der Zelle für ein bis zwei Sekunden „Thinking…“, während Google im Hintergrund meinen Server kontaktiert und die hinterlegte URL aufruft. Sobald der Wert empfangen wurde, wird dieser in der Zelle angezeigt.

Nebenbemerkung: Ja, den Umweg über meinen eigenen Server könnte ich mir selbstverständlich sparen. Ich bin mir es aber zu Schade, a) ausgedehntes JavaScript zu programmieren, zumal b) Google keine guten Debug-Werkzeuge im Script-Editor bereitstellt. Stattdessen verlasse ich mich auf PHP, Apache und auf dem Server installierte Linux-Tools mit ihren ausgefeilten Funktionen und einem sauberen Debug Logging.

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Montag, 7. Oktober 2013

Apache liefert ungefähr richtige Dateinamen aus

Ungefähr einmal im Jahr konfiguriere ich unter einer Mac OS X-Installation den lokalen Web-Server, um auf dem Gerät Web-Applikationen zu entwickeln. Und bei jedem Mal vergesse ich in der Regel, dass unter Mac OS X das Apache-Modul mod_negotiation installiert ist, welches spätestens bei der Verwendung von mod_rewrite zu komischem Verhalten führt.

Beispiel: Ich rufe im Browser die URL http://localhost/article/132 auf, welche eigentlich mittels mod_rewrite auf index.php umgeleitet werden sollte. Habe ich im DocumentRoot des Web-Servers aber dummerweise ein Script namens article.php rumliegen, wird Apache die Rewrite-Regeln nicht beachten und stattdessen article.php aufrufen.

Unter Mac OS X könnte man nun rabiaterweise einfach das Laden von mod_negotiation verhindern. Leider führt das zu neuen Problemen und Fehlermeldungen, welche ich hier aus Zeitgründen nicht ausführen möchte, weshalb man stattdessen die mod_negotiation-Funktionalität in der VirtualHost-Konfiguration für das DocumentRoot und alle darunterliegenden Verzeichnisse deaktiviert:

...
Options -Multiviews
...

Und gut is …

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Montag, 7. Oktober 2013

Ein PHP-Script so geschwätzig wie möglich machen

<?php
	ini_set('error_reporting',E_ALL);
	ini_set('display_errors',1);

	...
?>

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Dienstag, 1. Oktober 2013

Zahlencodes von Samsonite Aeris Spinner-Koffern ändern

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Freitag, 27. September 2013

Mit PHPs SimpleXML auf XML-Namespaces zugreifen

Das klappt tatsächlich, auch wenn der Code damit nicht mehr so simpel wird.

XML

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:georss="http://www.georss.org/georss">
<channel>
<title>foursquare checkin history for Mario A.</title>
<description>foursquare checkin history for Mario A.</description>
<link>https://foursquare.com/emeidi</link>
<atom:link type="application/rss+xml" rel="self" href="https://feeds.foursquare.com/history/.rss" />
<item>
<title>Migros</title>
<description>@ Migros</description>
<link>https://foursquare.com/emeidi/checkin/</link>
<pubDate>Fri, 27 Sep 13 17:22:13 +0000</pubDate>
<guid isPermaLink="false"></guid>
<georss:point>46.9490403456011 7.440057740911321</georss:point>
</item>
<item>
<title>Bahnhof Bern</title>
<description>@ Bahnhof Bern</description>
<link>https://foursquare.com/emeidi/checkin/</link>
<pubDate>Fri, 27 Sep 13 17:21:57 +0000</pubDate>
<guid isPermaLink="false"></guid>
<georss:point>46.94901360281286 7.440102388543716</georss:point>
</item>
<item>
...

PHP

...
foreach($xml->channel->item as $item) {
    $coords = $item->children('http://www.georss.org/georss')->point;
}
...

Via: SimpleXML and namespaces

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Mittwoch, 25. September 2013

Das Mac OS X Terminal mit dem aktuellen Finder-Pfad öffnen

Wer sich fliessend zwischen den zwei Welten — dem OS X GUI und dem Unix-Terminal — bewegt, wird die Minimalapplikation Go2Shell äusserst nützlich finden. Nachdem man sie als Button in die Finder Button-Leiste gezogen hat, kann man auf Knopfdruck das Mac OS X Terminal (Unix-Shell) öffnen und findet sich im selben Ordner wieder, welchen man gerade im Finder sieht.

Die umgekehrte Variante sei hier selbstverständlich auch noch am Rande erwähnt:

$ open .

öffnet ein Finder-Fenster mit dem Verzeichnis, in welchem sich der Shell-Benutzer gerade befindet.

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Mittwoch, 18. September 2013

Den Raspberry Pi mit rsync über SSH auf die Synology DiskStation sichern

Als Gedankenstütze nachfolgend einige Lösungen für Probleme, die sich mir in den Weg stellten:

Mac OS X

$ ssh-keygen -t rsa -b 2048 -f id_rsa_dashboard_vault

Die Aufforderung, ein Passwort für den Private Key zu generieren, bestätigt man mit ENTER — der Private Key wird so nicht zusätzlich mit einem Passwort geschützt, weil dies den automatisierten Login von Raspberry Pi auf die DiskStation verhindern würde.

Der Befehl erstellt zwei Dateien:

  • id_rsa_dashboard_vault
  • id_rsa_dashboard_vault.pub

Synology DiskStation

Als erstes richtet man sich über die Web-Oberfläche einen normalen Benutzer dashboard ein, in dessen Home-Verzeichnis die Backup-Daten geschrieben werden.

Hierzu müssen dem Benutzer Schreibrechte auf /homes gegeben werden. Ansonsten sieht man sich beim Starten des Backup-Scripts (s. unten) mit folgender Fehlermeldung gegenüber:

ERROR: module is read only

Quelle: Rsync over ssh: “ERROR: module is read only” suddenly appeared

Wichtig ist weiter, dass der SSH-Zugang über die Web-Oberfläche aktiviert wurde.

/etc/passwd

Dem neu erstellten Benutzer müssen wir nun eine gültige Login-Shell zuweisen:

...
dashboard:x:1029:100::/var/services/homes/dashboard:/bin/ash

Erfasst man hier ein nicht existierendes Login-Shell, kriegt man beim Debugging des publickey SSH-Logins folgende komische Infos ans Gesicht geworfen:

...
Authentication succeeded
...
Permission denied
...

Um sicher zu gehen, dass die Login-Shell richtig konfiguriert ist, macht man als auf der DiskStation eingeloggter User root folgendes:

# su dashboard

Wechselt man in ein neues Shell, ist /etc/passwd korrekt konfiguriert.

/var/services/homes/dashboard/.ssh/authorized_keys

In dieser Datei legen wir den Public Key ab (id_rsa_dashboard_vault.pub).

/etc/ssh/sshd_config

Wahrscheinlich müsste man hier gar nichts anpassen, beim Debugging habe ich es dann doch getan (wohl unnötigerweise):

$ cat sshd_config | grep -v "^#" | sort
AllowTcpForwarding no
AuthorizedKeysFile	.ssh/authorized_keys
ChallengeResponseAuthentication no
ChrootDirectory none
HostKey /etc/ssh/ssh_host_dsa_key
HostKey /etc/ssh/ssh_host_ecdsa_key
HostKey /etc/ssh/ssh_host_rsa_key
LogLevel INFO
Match User root
    AllowTcpForwarding yes
Protocol 2
PubkeyAuthentication yes
Subsystem       sftp    internal-sftp -f DAEMON -u 000
SyslogFacility AUTH
UseDNS no
UsePAM yes

Raspberry Pi

/root/.ssh/config

Host vault
   Hostname 10.0.44.44
   User dashboard
   IdentityFile ~/.ssh/id_rsa_dashboard_vault

In der Datei ~/.ssh/id_rsa_dashboard_vault legt man den Private Key ab.

Login überprüfen

Dies sollte nun ohne Eingabe eines Passwortes möglich sein:

$ ssh vault

Bei einer Fehlermeldung helfen die Optionen -v, -vv und -vvv weiter:

$ ssh -v vault

/usr/local/bin/backup.sh

Folgendes Script sichert / (root) des Raspberry Pis auf den Host vault in den Pfad /volume1/homes/dashboard/backups/. Auf dem Raspberry Pi nicht mehr vorhandene Dateien werden auf der DiskStation gelöscht.

#!/bin/sh

RSYNC=`which rsync`

if [ ! -e "$RSYNC" ]
then
	echo "rsync binary not found: '$RSYNC'"
	exit 1
fi

TODAY=`date +"%F_%T"`
SNAPSHOTFILE="/var/log/rsync/$TODAY.snapshot.txt"
#touch "$SNAPSHOTFILE"
echo "$TODAY" > "$SNAPSHOTFILE"

if [ ! -f "$SNAPSHOTFILE" ]
then
	echo "Could not create snapshotfile '$SNAPSHOTFILE'"
else
	echo "Snapshotfile created at:"
	ls -l "$SNAPSHOTFILE"
fi

LOGFILE="/var/log/rsync/$TODAY.log.txt"
EXCLUDEFILE="/usr/local/bin/backup-exclude.txt"

SOURCE="/"
DEST="vault:/volume1/homes/dashboard/backups/"

echo "Running rsync ..."
$RSYNC -avz --log-file="$LOGFILE" --exclude-from="$EXCLUDEFILE" --delete -e ssh "$SOURCE" "$DEST" 
echo "Backup complete."

exit 0

/usr/local/bin/backup-exclude.txt

proc/*
sys/*
dev/*
tmp/*
run/*
mnt/*

Quelle: Can a Raspberry Pi be used to create a backup of itself?

/etc/crontab

...
4 0 * * *	root	/usr/local/bin/backup.sh

Hiermit wird das Backup-Script täglich um 4 Uhr morgens ausgeführt.

Links

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