Montag, 4. Juni 2007

Werksstudenten sind gefragt

Adriana Ospel-Bodmer: […] Dabei stellte sich heraus, dass sich eine 20- bis 30-prozentige Erwerbstätigkeit während des Studiums optimal auszahlt.

SonntagsZeitung: Stellen Sie nur solche Leute an?

Adriana Ospel-Bodmer: Ja. Denn die, die während des Studiums arbeiten, denken sehr viel praxisorientierter. Die anderen meinen zu wissen, wie man eine Strategie erarbeitet und umsetzt. Sie sehen sich schon als die grosse neue Führungsgeneration.

Quelle: SonntagsZeitung, 3. Juni 2007, „Sonntagsgespräch“, S. 29ff.

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Montag, 4. Juni 2007

Microsoft Installer sucks!

Wie wahr diese Aussage doch ist: Die letzten Arbeitstage habe ich damit verbracht, von einer „Windows“-Hölle in die nächste zu tappen. Stunden gingen für den Support von unerklärlichen Fehlermeldungen drauf, wovon ein Problem immer noch nicht gelöst, eines mittels eines unbefriedigenden und teuren Workarounds (Upgrade auf eine neue Applikationsversion) und nur gerade eines tatsächlich gelöst werden konnte.

Active Sync 4.2

Wie viel Zeit habe ich wohl dank dieser astreinen Arbeitsbeschaffungsmassnahme aus Redmond bereits vergeudet? In regelmässigen Abständen versagt die Applikation, die für den Adress- und Termin-Abgleich von Smartphones und Outlook sorgt, den Dienst. Leser meines Blogs wissen von meiner Hassliebe spätestens seit der Veröffentlichung von Active Sync 4.0 sucks sowie etwas später Active Sync 4.x still sucks.

Letzten Donnerstag war es wieder so weit: Active Sync erkannte weder das angeschlossene Gerät, noch konne es dazu bewogen werden, eine Synchronisation vorzunehmen. Eine De- und Neuinstallation der Applikation, welche das Problem wohl gelöst hätte, war nicht möglich, weil der Installer ebenfalls streikte. Wahrlich kein neues Problem.

Nach der Zuhilfenahme von Sysinternals mächtigen Tools, allen voran FileMon, das in Echtzeit Zugriffe auf alle Dateien protokolliert; einem Hinweis des Besitzer des Gerätes, dass er vereinzelt „MAPI“-Errors zu Gesicht bekommen habe, und eine darauf ausgerichete Google-Suche brachten die Lösung dann auf’s Tapet:

  • Löschen der Datei C:\WINDOWS\SYSTEM32\MAPI23.DLL
  • Ausführen des Befehls fixmapi.exe

Durch wundersame Hand lief die Deinstallation dann tatsächlich der durch, und auch die gleich anschliessende Neuinstallation der Software klappte für einmal ohne Kopfzerbrechen.

JRE 6

Heute musste ich einen mit Windows XP Professional bestückten Laptop mit dem neuesten „Java Runtime Environment (JRE)“, Version 6, ausstatten.

Die Installation brach in der Mitte des Gefunzels mit folgender Fehlermeldung ab:

Error 1722. There is a problem with this Windows Installer package. A program run as part of the setup did not finish as expected. Contact your support personnel or package vendor.

Quelle: Error 1722. There is a problem with this Windows Installer package.

Obwohl das Problem bei den „Giele“ von Sun bereits derart bekannt zu sein scheint, dass man dazu schon einen Knowledge-Base-Artikel verfasst hat, halfen die auf der Seite angepriesenen Abhilfen nicht. Auch im Internet herumgereichte Tipps, man solle das JRE ja nicht in Pfaden abspeichern, die kurlige Umlaute enthalten, machten angesichts der englischen Ordnerstruktur des Gastsystems keinen Sinn.

Die Deinstallation aller vorhergehend installierten Java-Updates (Version 5.x) hat ebenfalls keine Abhilfe gemacht, als ebenso nutzlos erweis sich das Leeren des Ordners ...\Lokale Anwendungsdaten\Temp.

Bis jetzt habe ich keine Lösung für dieses Problem gefunden; der Computer läuft nun wohl oder übel ohne Java-Unterstützung.

Office 2000

Dass eine Office-Installation in meiner Karriere als Supporter jemals derart gebockt hätte, kann ich mit gutem Gewissen verneinen. Doch letzten Donnerstag fand die Premiere in dieser Sache statt: Jeder Versuch, Office 2000 auf einen Rechner mit Windows 2000 zu installieren, schlug mit folgender Fehlermeldung fehl:

Windows files must be installed for your installation to proceed

Aha. Leider hatte ich die Installations-CD nicht zur Hand; ein Netzwerkpfad liess sich mit dem überlegt ausgestalteten Dialogfenster nicht auswählen.

Microsoft führt diesen Fehler in seiner Knowledge-Base, doch das umbiegen des SourcePath brachte in meinem Fall nichts, weil sich kein I386-Ordner auf der Festplatte fand. Auch als ich mir die Installationsdisk „Windows 2000 SP4 integrated“ besorgt, den entsprechenden Ordner auf die Festplatte kopiert und die Registry gemäss Anleitung von Microsoft angepasst hatte, bockte die Installation.

Mittlerweile läuft Office 2003 auf dem zickigen Gerät.

Fazit

Man möge es mir verzeihen, wenn ich wieder einmal Mac OS X ins Spiel bringe: Die Installation einer Applikation auf dieser Plattform besteht einzig und allein aus dem Ziehen des Applikations-Icons in den Programme-Ordner. Fertig. Die Applikationen sind derart ausgelegt, dass fehlende Einstellungsdateien beim ersten Start angelegt werden – für jeden User im jeweiligen Library-Ordner. Soll ein Programm gelöscht werden, so zieht man das Applikations-Icon auf den Papierkorb. Zwar bleiben so unter Library noch Überbleibsel zurück – von einer DLL-Hell, wie man sie von Microsoft Windows kennt, dennoch keine Spur.

Es ist ein Armutszeugnis, dass uns Microsoft auch 2007 noch derart komplexe Installationsanwendungen zumutet. Hier liegt eine andere Philosophie als bei Mac OS X zu Grund: Das Installationsprogramm ist dafür zuständig, dass alles an den richtigen Ort kopiert wird (C:\WINDOWS\, …\SYSTEM, …\SYSTEM32, \Gemeinsame Dateien, \Programme) und die richtigen Registry-Schlüssel erstellt werden. Startet der Anwender das Programm zum ersten Mal, geht man davon aus, dass die vorangegangenen Schritte erfolgt sind.

Ich bete, dass Windows 7 diesbezüglich endlich einen Gesinnungswandel durchmachen wird, damit sich all die Päckli-Schnürer in den Grossunternehmen erfreulicheren Aufgaben zuwenden können.

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Sonntag, 3. Juni 2007

Der Algorithmus hinter Google

„When search first started, if you searched for something and you found it, it was a miracle. Now, if you don’t get exactly what you want in the first three results, something is wrong.“

Quelle: Google Keeps Tweaking Its Search Engine

Auch wenn Googles Qualität immer noch überzeugend ist – bis heute verstehe ich nicht, wieso die offizielle Herstellerseite eines Produktes nicht auf Rang 1 erscheint, wenn ich danach suche. Stattdessen ist die erste Seite mit Links auf unzählige Web-Shops gefüllt, die das Produkt in ihrem Sortiment führen.

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Sonntag, 3. Juni 2007

Früher war alles besser

The report confirmed many people’s suspicions about the “British disease,” in the process raising doubts about the Anglo-American model of progress in general. […] our continental cousins can’t help but notice that many of these behaviours debuted in Anglo-American cultures.

But what if the behaviour of broken British children is less a violent reaction to their inadequate pasts than calculated defiance against their hopeless futures? Looking ahead, demographers and sociologists have begun to map out the downward trajectory on the bell curve called “progress.” They’ve spotted trouble – the kind of trouble that may already be written in the faces of today’s teens’ older siblings. In their Class of 2005 survey, LSE economist Nick Bosanquet, along with Blair Gibbs of the independent think tank Reform, branded Britain’s under-35s the “ipod Generation” – insecure, pressured, over-taxed and debt-ridden. Warning that Britain was at a generational tipping point when it came to quality of life, they argued, “The common perception is that today’s young people have it easy. But the true position of young people is thrown into stark relief when compared to their parents . . . who enjoyed many advantages of which the younger generation can now only dream, including a generous welfare state, free universal higher education, secure pensions and a substantial rise in housing equity which has augmented their lifetime savings.”

[…] It now takes them until 34, on average, before they can afford a house, let alone have a family of their own.

[…] Perhaps we are seeing the scary sight of a generation that has been rather brutal in getting its own way squeezing everything it can out of its children. […] economic and social policy now conducted is little less than a conspiracy by the middle-aged against the young.

Quelle: Generation F*cked: How Britain is Eating Its Young

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Sonntag, 3. Juni 2007

Bloggender Sdt

Per Zufall bin ich auf ein Blog eines schweizerischen Panzergrenadiers i.A. gestossen:

Panzergrenadier Rekrutenschule

Verrückte Säue!

Tödliche Waffen

Wir lernten eine neue Waffe (GWA – Gewehraufsatz) kennen, mit welchen Splitterpatronen abgefeuert werden können. Diese Waffe ist besonders für den Häuserkampf geeignet um Räume zu säubern. Die Splipat hat eine Reichweite von max. 110 Meter und detoniert nach dem Aufprall sofort. Es werden 500 Splitter freigesetzt, was heisst, dass nach 4m immer noch 4 Splitter auf einem Quadratmeter verteilt sind. […]

Quelle: Panzergrenadier Rekrutenschule – Woche 10

Höchst effektiv, was die „Giele“ da alles lernen. Leicht ketzerisch möchte ich aber doch einwenden, dass ich unserer Armee nicht zutraue, bis zu einem Häuserkampf zu überleben … „think eMeidi, du elender Defätist!“ Die Wehrpflichtigen werden mich in einem kriegerischen Konflikt garantiert vom Gegenteil überzeugen.

Dürfen die das?

Unterliegt Militärpersonal eigentlich keiner Verschwiegenheitspflicht, Herr Keckeis? Oder wurde das Blog von den „Grünen“ authorisiert?

Etwas Statistik

Spannend ist die Abstimmung am linken Rand: Drei Viertel der abstimmenden Besucher haben keinen Militärdienst absolviert. Auch ich gehöre dazu :-)

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Samstag, 2. Juni 2007

Drupal 5.1 zickt unter Umständen bei Clean URLs

Auf einem bei Hostpoint gehosteten Web-Server eines Kunden laufen …

  • Apache 1.3.37
  • PHP 5.1.6 (als CGI)
  • Drupal 5.1, 2007-01-29

Rufe ich die Test-Seite auf, die die korrekte Arbeitsweise von „Clean URLs“ überprüft, gibt es Probleme beim Laden der Stylesheets.

Nach etwa einer geschlagenen Stunde debugging weiss ich nun endlich, wieso:

Die Funktion base_path() in /includes/common.inc, die unter anderem auch von drupal_get_css() aufgerufen wird, liefert in der obigen Server-Konfiguration (PHP als CGI, verdammt seist du!) einen falschen Pfad zurück:

Aktuelle URL: http://www.server.tld/node/8
PHP-Snippet: print($GLOBALS['base_path']);
Ausgabe: /node/

Deshalb werden die @imports auf die Stylesheets mit einem falschen Pfad versehen, was wiederum die in der .htaccess angegeben mod_rewrite-Regeln (die Zeilen sind übrigens ein Höchstmass an Effizienz, da werden meine Augen jedesmal feucht) zum Fehlglauben verleitet, die angefragten Stylesheets existierten nicht:

RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !-f
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !-d
RewriteRule ^(.*)$ index.php?q=$1 [L,QSA]

Stattdessen wird die Anfrage an das Script index.php weitergeleitet, das nun text/html ausliefert und die Browser ausser Tritt bringt. Seiten werden so pro eingebundenem Stylesheet um je 10KB schwerer für den Download.

Lösung

(Gemäss problem with clean url – duplicate path and other strange issues)

Man aktiviere in der Datei /sites/default/settings.php folgende Einstellung (ca. Zeile 115):

$base_url = 'http://www.server.tld'; //NO trailing slash!

Die nun mit SEF-URLs ausgelieferte Seite funktioniert tadellos und enthält die korrekten Verweise im Header:

<style type="text/css" media="all">@import "/modules/node/node.css";</style>
<style type="text/css" media="all">@import "/modules/system/admin.css";</style>
<style type="text/css" media="all">@import "/modules/system/defaults.css";</style>
<style type="text/css" media="all">@import "/modules/system/system.css";</style>
<style type="text/css" media="all">@import "/modules/user/user.css";</style>
<style type="text/css" media="all">@import "/themes/garland/style.css";</style>
<style type="text/css" media="all">@import "/themes/garland/ride.css";</style>
<style type="text/css" media="print">@import "/themes/garland/print.css";</style>

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Samstag, 2. Juni 2007

Die Tücken spottbilliger Laptops

Mein Bruder erwägt den Kauf eines Laptops und hat mich deshalb soeben telefonisch um Rat gefragt. Er hat bei Melectronic ein preislich kaum zu unterbietendes Angebot offeriert erhalten:

  • AMD Sempron 3200+
  • 512MB RAM
  • 80GB Festplatte
  • DVD+-RW
  • Windows Vista

Kostenpunkt: 699.– (mit gleichzeitigem Abschluss eines Bluewin-Abos für 12 Monate)

Das Angebot erachte ich angesichts der Komponenten vernünftig, wobei ich mit Blick auf Windows Vista wohl doch eher 1GB RAM verbauen würde.

Ich persönlich möchte meine Workstation nicht missen – doch anscheinend bin ich mit dieser Einstellung im Vergleich zu den computerunerfahrenen Privatanwendern deutlich in der Minderheit. Heute kauft sich der gemeine Kunde einen Laptop – einerseits, weil das Ding im Gegensatz zu den grauen Kisten überhaupt nicht sperrig ist und man andererseits damit am sonnigen Sonntagmorgen auf dem Balkon im Internet herumsurfen kann.

Wie überall ist es aber auch bei dieser Produktegattung – und besonders bei dieser – so, dass man als Hersteller den billigen Kaufpreis nur offerieren kann, weil man an allen Ecken und Enden gespart hat. Folgende Punkte lassen bei mir als versierter Anwender die Alarmglocken schrillen:

  • Garantie Ausfälle von Komponenten innerhalb der Garantiezeit und der telefonische Support bei Problemen ist für den Hersteller wohl der kostenintensivste Posten. Heute findet man in den unteren Preisklassen deshalb fast ausschliesslich nur noch Geräte mit einjähriger Garantie. Im Hochpreissegment, das sich vornehmlich an Geschäftskunden richtet, geniesst man weiterhin oft eine Rundum-Versorgung während dreier Jahre. Sparfüchse müssen hingegen in Kauf nehmen, nach Ablauf der Garantiefrist innerhalb eines Jahres gleich noch einmal denselben Betrag für den Kauf eines Neugerätes aufzuschiessen (eine Reparatur lohnt sich in den seltensten Fällen). Tritt ein Fehler bereits während der Garantiefrist auf, muss man bei der Reparatur Geduld walten lassen. Es gilt sich also zu fragen: Kann ich mehrere Wochen bis ein oder zwei Monaten ohne mein Gerät auskommen? Falls die Antwort ’nein‘ lautet, sollte man sich ein Alternativgerät (z.B. ein Desktop-Rechner oder einen zweiten Laptop) leisten können
    Interessant: Melectronic bewirbt die zweijährige Garantie – falls diese tatsächlich auch für Laptops gilt, empfehle ich, solche Produkte in diesem Geschäft zu kaufen.
  • Der Preis der Kompaktheit Elektronische Bauteile vertragen weder Hitze noch Erschütterungen. Doch gerade Laptops, wegen ihrer lauten Gehäuselüfter auch unter dem Namen „Düsenjet“ bekannt, entwickeln wegen älteren und für den Mobil-Einsatz ungeeigneten Komponenten eine grosse Hitze. Die Abwärme kann viel schlechter abgeführt werden als bei den viel grösseren Gehäusen der Desktop-Rechnern. Hinzu kommt, dass beim Ausfall einer Komponente (ich denke da an das erfahrungsgemäss schwächste Bauteil: die Festplatte) die Reparatur deutlich aufwändiger, wenn für Privatanwender nicht gar unmöglich, wird, weil alle Bauteile in das kleine Gehäuse gestopft wurden. Hersteller haben in diesem Preissegment kein Geld, Ingenieure wartungsfreundliche Geräte entwickeln zu lassen.
    Auch muss man sich im Klaren sein, dass solche Geräte einen Sturz aus Tischhöhe schlecht überstehen. Widerstandsfähige Werkstoffe (Titan und andere Metalle) kommen erst bei Hochpreis-Geräten zum Zug, während bei Billig-Laptops Plastic verbaut ist. Ein ausgelaufenes LCD-Display, komische Geräusche von sich gebende Festplatten und verbogene Gehäuse lassen grüssen.
  • Veraltete CPUs (Celeron M, Pentium IV M oder AMD), ein oder meist gar zwei Generationen alt. Die Leistung mag evtl. noch gerade passabel sein – die Leistungsaufnahme ist es aber nicht. Dies führt a) zu einer kurzen Akku-Laufzeit und b) zu einer nicht zu vernachlässigenden Hitze-Entwicklung. Dasselbe gilt natürlich auch für die anderen Komponenten: Chipsätze, Grafikkarten, RAM-Bausteine, Festplatten – das meiste stammt aus der vorletzten Generation und kann das System ausbremsen.
  • Schweres Gerät. Von Portabilität ist in dieser Preisklasse nichts zu spüren. Muss das Gerät wirklich von A nach B transportiert werden, kann man den Aufwand gleich mit dem wöchentlichen Kraft-Training in Abzug bringen.

Akku raus!

Ein Tipp zum Schluss: Wenn das Gerät hauptsächlich zu Hause an der Steckdose eingesetzt wird, empfiehlt es sich, den Akku aus dem Gerät zu nehmen. Bei konstanter Verbindung mit dem Stromnetz reduziert sich die Kapazität der Batterie in wenigen Monaten spürbar.

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Freitag, 1. Juni 2007

Medienpräsenz

Im Gegensatz zu Smythes Kommentar in der eidgenössischen Version des WSJ (Merke: Solange Walt [Mossberg] nicht für die Postille schreibt, verdient sie meine Beachtung nicht) konnte ich bei meiner letzten grossen Medienpräsenz leider kein Porträt-Foto platzieren. Dafür wurden mir gleich vier Seiten für Technobabbel eingeräumt. Während Smythe über sein Dissertationsthema philosophieren konnte, durfte ich als IT-Sachverständiger in die Tasten greifen.

Gestern endlich konnte ich die PDF-Version des Artikels ergattern und stelle ihn nun der interessierten Blogosphäre zum FrassDownload hin:

Das neue Gegenüber auf dem Bildschirm
fit im job, April & Mai 2007, S. 22 – 25.

Verblüffend, wie das Hauptthema meines Artikels („Web 2.0 und der Einfluss auf das Unternehmen“) dem später erschienen Schwerpunkt-Thema der Infoweek-Ausgabe 09/2007 ähnelt … Da die Kernaussagen fast deckungsgleich sind, freue ich mich ausserordentlich, die Experten-Meinung vorweg genommen zu haben.

Diskussion erwünscht

Sollte sich Torkel zu einem Kommentar durchringen, bitte ich ihn, dann auch auf den „Absenden“-Knopf zu drücken. Sonst hat ja niemand was davon. Seine Bewertung von Vista und Office 2007 im Unternehmens-Einsatz (evtl. mit Insider-Informationen aus der Praxis eines grossen schweizerischen Unternehmens) nähmen mich brennend Wunder.

Dank gebührt …

… den Kollegen Liechti und Burgdorfer, die den Artikel viel zu früh gegenlesen mussten und ihn um wertvolle Kommentare bereicherten. Danke auch an Kollege Burgdorfer, der mir überhaupt erst den Kontakt zu fit im job vermittelt hat. Und schlussendlich ein grosses Merci an Franziska, die für den letzten Schliff sorgte.

Labels: Medien

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Freitag, 1. Juni 2007

Wieso die Swisscom Fastweb gekauft hat

Angespornt durch einen kleinen Artikel in heute (Artikel leider online nicht auffindbar), einem längere Beitrag in FACTS und einem Blog-Artikel von Fredy möchte ich mich kurz fassen:

  • Know-How in der Messtechnik Damit der Kundenberater in Zukunf auf Knopfdruck sieht, ob man dem Kunden wirklich Bluewin-TV andrehen sollte. Bisher hätte eine Anwerbung finanziell nach hinten losgehen können: In anscheinend nicht wenigen Liegenschaften musste Swisscom bis zu 1400 SFr. aufwenden, weil die Hausinstallation keine 20MBit/s vertrug. Solche Schmarotzer sollte man lieber zur Konkurrenz schicken.
  • Know-How in IPTV-Technik Damit das Bild nicht mehr ruckelt und der Ton kein „Lag“ mehr hat. Mit Microsoft als IPTV-Lieferanten konnten solche Probleme nun wirklich von niemanden aus der IT-Fachwelt vorhergesehen werden … Wenn die Meldungen stimmen, ist das Problem seit Jahr und Tag bekannt. Dem technischen Verantwortlichen für IPTV möchte ich mal so richtig die Hand schütteln gehen, dass er Volksvermögen derart effizient einsetzt. Eine fähige Führungskraft hätte die Probleme erkannt und sich danach umgehend nach einem anderen Lieferanten umgesehen (zum Beispiel derjenige, der für Fastweb die IPTV-Technik geliefert hat. Die funktioniert anscheinend tadellos).

Ein befreundeter BWLer fügte noch hinzu: „Mit soviel liquiden Mitteln musst du einfach was kaufen …“. Was sich mir als Angehöriger der Historiker-Zunft nicht wirklich erschliesst – aber so funktioniert das wohl bei Grossunternehmen in Staatsbesitz, die durch Kundenschröpfe dank Monopolstellung reich geworden sind.

Wie dem auch sei: Ich bezweifle immer noch, dass diese zwei oft kolpotierten Gründe 7’000’000’000 SFr. wert sind.

Alternativvorschläge

Man finanziere mit der Hälfte dieses Geldes lieber einen Lehrstuhl an der ETH und beauftrage zehn Forschende, eine solche Messtechnik exklusiv für Swisscom nachzubauen. Wäre dabei etwas in einer deutlich verbesserter Form entwickelt worden, hätte man an der Lizenzierung des Exportschlagers in alle Welt gar noch Geld zurück in das Staatsunternehmen reingeholt.

Mit dem anderen Batzen hätte man sich den Online-Verlag Situation Publishing Ltd., Herausgeber der Online-IT-Nachrichtenseite The Register, einverleibt und hätte so als Erste erfahren, dass die Sales Reps des Lieferanten der IPTV-Technik einem das Blaue vom Himmel herablügen.

Immerhin besitzen wir jetzt Kabel in Italien!

Natürlich wären da noch die 22’000km Glasfaser in Italien, aber über dieses „Asset“ spricht in letzter Zeit irgendwie kaum jemand. Die könnten durchaus wertvoll werden, vorausgesetzt, die Italiener können sich Triple-Play leisten. Man schaut HDTV, telefoniert gleichzeitig mit VoIP umher und surft noch ein wenig im Netz (aber nicht zuviel, denn Traffic kostet!).

Versucht man die hochstehende Technik aber derart an den Mann zu bringen, kann auch italienische Glasfaser nicht rentieren.

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Freitag, 1. Juni 2007

Langsamer fahren, viel Geld sparen

Zufälligerweise einmal bei Leu.fm vorbeigeklickt, und was sehe ich da?

“Seit die Spritpreise so hoch sind, fahre ich auf der Autobahn nur noch 100 Kmh, und schalte den Tempomat ein. ”
– S.Lehmann, Steffisburg auf Blick Online

(Und jetzt wissen wir wer diesen Scheissstau immer verursacht)

Quelle: Leu.fm

Ähm, Leu(mund) – ich bin auch so ein „Schleicher“! Und das zu gutem Grund:

bei 90 km/h 7.3 Liter/100 km
bei 120 km/h 8.9 Liter/100 km

Quelle: Audi 90 Quattro 20V

Hinweis: Weil sich über Google gerade nichts besseres finden liess, habe ich hier halt die Daten eines Audi Quattro-Motors notiert. Vielleicht nicht gerade die beste Wahl.

Dieser Fahrer würde – im unwahrscheinlichen Fall, dass er mit einem solchen Motor unter’m Arsch tatsächlich schleichen wollte – pro 100km 1.6 Liter Sprit sparen. Bei den heutigen Preisen (1.80 SFr./l) sind das 2.88 SFr. oder 144 SFr. im Jahr, wenn man wie ich so gegen 5’000km fährt. Damit zahle ich mehr als drei Parkbussen pro Jahr *smile*

Das obligatorische Sternchen

Natürlich vorausgesetzt, ich fahre immer schön brav konstant 90 Stundenkilometer, ohne Abbremsen und ohne Beschleunigen. Wer momentan mit einem Prius im (bernischen) Stadtverkehr unterwegs ist, wird noch viel, viel mehr Geld sparen, weil beim nervtötenden Stop-and-Go-Verkehr der Elektromotor zum Zuge kommt.

Sonstige Rechnereien

Mein alter Herr hat schon diverse Male erwähnt, dass der Energieverbrauch im Quadrat ansteige (stünde wohl irgendwo in meinen Unterlagen aus dem gymnasialen Physikunterricht). Ich habe das bisher zur Kenntnis genommen, aber noch nie überprüft. Aus den obigen Zahlen lässt sich ein solcher Zusammenhang jedenfalls nicht ablesen:

Die Geschwindigkeit wird um 33 Prozent gesteigert, während der Benzinverbrauch „nur“ um 21 Prozent steigt.

Wahrscheinlich ist der Vergleich aber sowieso nicht ganz koscher, weil man die Beschleunigungsleistung von 90 auf 120km/h ausblendet. Auch kann man sich fragen, inwiefern die Verbrauchswerte der Autohersteller der tatsächlichen Realität entsprechen.

Die Diskussion ist eröffnet – ich kann durchaus komplett falsch liegen.

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