Quelle: heute, 14. Mai 2007
Der ganze Artikel findet sich hier.
Dank: Sista Özel
Montag, 14. Mai 2007
Labels: Medien
Montag, 14. Mai 2007
Anwender und Administratoren berichten in Foren, dass einige PCs während der Suche nach aktuellen Microsoft-Updates vollständig ausgelastet sind. Auf den betroffenen Rechnern erzeugt der Prozess svchost 100 Prozent CPU-Last und blockiert damit den Windows-Desktop. Das Problem soll sowohl beim automatischen Update als auch beim manuellen über die Microsoft-Update-Webseite auftreten.
Quelle: Update-Suche blockiert Windows XP
Bravo, Microsoft, das habt ihr wieder einmal toll hingekriegt. Einen schöneren Wochenstart als diesen kann man sich nicht wünschen – auf der Arbeit waren heute Montag-Morgen mindestens drei Laptops (2x HP Compaq, 1x IBM Thinkpad) mit Windows XP SP2 von dem Problem betroffen. Dunkelziffer unbekannt.
Als PC-Supporter ist es immer wieder schön, den Benutzern zu erklären, dass die „Automatischen Updates“ eigentlich eine gute Sache seien, da sie Sicherheitslücken in den Emmentaler-OS‘ von Microsoft stopfen, aber andererseits dann wegen der Unfähigkeit der Redmonder ein halber Arbeitstag unproduktiv flöte geht. Sagt mal, testet ihr den Schmarren eigentlich, bevor ihr ihn in die freie Wildbahn entlässt?
Kein Wunder jedenfalls, wenn mir die Endanwender immer wieder entsetzt zuschauen, wenn ich auf ihren Laptops den Download und die automatische Installation dieser Updates aktiviere. „Aber … *stammel* … ein computerversierter Bekannter hat mir davon abgeraten, WindowsUpdates zu laden. Die machen das System instabil …“ Recht habt ihr. Aber eben: Im Zweifelsfalle lasse ich ein System lieber von einem havarierten WindowsUpdate zerschiessen als von einem über eine Sicherheitslücke eingedrungenen Virus.
Montag, 14. Mai 2007
Seit Wochen werde ich von Einladungen genervt, die zwei Partyguide-Benutzer massenhaft auf elektronischem Wege verschicken.
Dem einen, ein kürzlich geschasster Partyguidler, habe ich deswegen die virtuelle Freundschaft bereits gekündet. Mal ehrlich Lulu – du bist ja wirklich ein netter Kerl, doch was zum Teufel interessieren mich Parties ab 16 Jahren in der Zürcher Agglomeration?!
DJDAVE202 (oder wer sich auch immer als diese Person ausgibt) hingegen macht es mir deutlich schwieriger – um nicht zu sagen – unmöglich, seinem nervigen Spam zu entkommen. Dies aus zwei Gründen, die vollumfänglich Partyguide selbst anzulasten sind:
Denn, lieber Jason und Argonauten, seit dem 1. April 2007 gilt das neue Fernmeldegesetz! Es handelt sich übrigens um dasjenige Gesetz, das mir Partyguide bei meinem dritten „Hack“ um die Ohren schlagen wollte und folglich auswendig zu kennen scheint:
[…] Durch die Veröffentlichung der Daten hast Du zudem gegen Artikel 50 des FMG verstossen, was ebenfalls mit Haftstrafe bis zu einem Jahr (oder Busse) bestraft wird.
Quelle: Der dritte Partyguide-Hack
Nun, wenn das so ist, hier mal die entsprechenden Strafandrohungen auf Spam:
Vorsätzlicher Spam ist strafbar gemäss Artikel 23 des UWG. […] Die Strafverfolgung ist Sache der Kantone.
Die mögliche Strafe ist Gefängnis oder Busse bis 100’000 Franken.
Quelle: Spamverbot
Im eben zitierten Kommentar des federführenden BAKOMs liest man zum Thema folgendes:
Nicht jede fernmeldetechnisch gesendete Massenwerbung wird verboten. Es ist aber für jede derartige Werbung zuvor die Einwilligung aller Empfänger nötig (Opt-in).
Ich kann mich nicht erinnern, DJDAVE202 diese Erlaubnis gegeben zu haben.
Jede Massenwerbung muss immer einen korrekten Absender angeben und eine Möglichkeit bieten, weitere Werbung abzulehnen.
Wie oben kritisiert findet sich definitiv eine Unsubscribe-Funktion in den empfangene Mail-Nachrichten. Als Absender ist From: DJDAVE202 <noreply@partyguide.ch> angegeben. Aus meiner Sicht ebenfalls eine Gratwanderung – ist nun DJDAVE202 der Absender, oder doch Partyguide? Dass Antworten auf die Mail-Adresse im virtuellen Nirvana landen, könnte der Gesetzesvollstrecker als unvollständige Anschrift taxieren.
Ich bin mir sicher, dass bei Partyguide bald ein hektisches Treiben einsetzen wird, um die angeprangerten Missstände zu beheben.
Und, lieber Jason, lass dir gesagt sein: Sollte es zu keiner Besserung kommen, kann ich ja immer noch Strafanzeige stellen. Dann wäre wieder ein gewisser Gleichstand bei der unnötigen Beschäftigung der Behörden herbeigeführt – die Strafanzeige gegen mich ist immer noch hängig, ohne Hoffnung, dass der Fall in den nächsten Monaten abgeschlossen werden kann (wäre ja zu schön, wenn Untersuchungsrichter sich nur um Partyguide-Hacks kümmern müssten).
Ähnliches widerfuhr mir übrigens auch über den anderen Platzhirschen, Tilllate.com. Eine Anfrage bei Silvan Mühlemann (CTO) ergab folgende Auskunft:
Hoi Silvan
Besteht die Möglichkeit, dass ich die Zustellung solcher Einladungen
verhindern kann, ohne dem lieben Ex-Partyguidler gleich die
Freundschaft zu künden? Am Besten mit einem Link direkt unterhalb der
Nachricht. Du weisst ja: 1. April … Spam … Verbot.Danke für das Feedback!
Tschüss
MarioMomentan kannst Du dies nicht. Aber das Feature ist bereits umgesetzt und
wartet nur noch auf die Aufschaltung.
Quelle: Mail von Silvan Mühlemann an Mario Aeby, 1. Mai 2007, 17:02 Uhr
Tags: Kunde, Partyguide, Spam
Labels: Allgemein
Sonntag, 13. Mai 2007
… aber nur als Zuschauer und Amateur-Photograph:
Flickr-Photoset: Grand-Prix von Bern 2007
Zuerst stand ich bei Kilometer 2 mitten in der Altstadt und wunderte mich hier über die unzähligen Laufstile (u.a. „schwebender Engel“). Ein wenig verstört war ich aber schon, als ich bereits hier in schmerzverzerrte und verschwitze Gesichter blicken musste. Wie die wohl die restlichen 14 Kilometer durchgehalten haben?
Danach wanderte ich die Kramgasse hinuntert über die Nydegg-Brücke zum Kreisel beim Bärengraben. Den Aargauerstalden, das „pièce de resistance“ (oder wie der Kommentar immer wieder betonte: „die Alpe d’Huez“ des Grand-Prix), darf man auf keinen Fall verpassen. Neben einem Läufer, der just zu Beginn des „Stotzes“ einem Oberschenkel-Krampf erlag, führte bei mir auch ein Pinkel-Austritt eines älteren Läufers zu Erheiterung. Wie viele Zuschauer die Strecke in der einen oder anderen Richtung überquerten, zählte ich am Schluss gar nicht mehr – es waren einfach zu viele. Folgenschwere Kollisionen blieben wie ein Wunder aus …
Bisher habe ich erst einmal die 10 Meilen (ca. 16km) gelaufen. 2003, als es bewölkt und kühl war. Damals benötigte ich nicht wirklich berauschende 1h30min für die Strecke. Den Aargauerstalden nahm ich recht locker, da ich mich vorher überhaupt nicht überanstrengt hatte. Am Ziel gab es als erstes eine Banane – und ein kühles Bier. Erstaunlich, wie der Gerstensaft nach einem solchen Lauf einfährt …
Tags: Sport
Labels: Allgemein
Sonntag, 13. Mai 2007
Von den Eisheiligen Pankraz und Servaz war heute wenig zu spüren: Kloten und Vaduz hatten mit 28 und 27,5 Grad sogar ihren bisher wärmsten Tag des Jahres. Die Kalte Sophie soll aber ihrem Namen gerecht werden.
Quelle: Wärmster Tag des Jahres in Kloten
Wer’s nicht schnallt, sollte es auch nicht schnallen – ist nämlich ein Insider-Witz.
Labels: Blogosphäre
Sonntag, 13. Mai 2007
Am Freitag entschloss ich mich zusammen mit meiner Freundin zu einem spontanen Kinobesuch: Spider-Man 3 war kürzlich angelaufen und die Sause wollten wir uns nicht entgehen lassen. Leider kehrte bald Ernüchterung ein.
Einige Erkenntnisse:
One person can make a difference. Nuff said
Quelle: Dunkel ist doof – „Spider-Man 3“. Wer diese Sequenz nicht verstanden hat ist nicht allein: Ich habe es auch nicht begriffen, habe mir aber umgehend vorgenommen, das zu googeln. Es scheint sich dabei um Stan Lee zu handeln, der allzu gerne in Marvel-Verfilmungen aufzutreten scheint.
Tags: Film
Labels: Allgemein
Sonntag, 13. Mai 2007
Crédit Suisse hat vor Kurzem ihre Internetbanking-Software Directnet aufgefrischt. Sowohl die Strukturierung der Funktionen als auch die graphische Aufmachung erhielten eine Frischzellenkur.
Obwohl das Update aus meiner Sicht im Grossen und Ganzen gelungen ist (CSS, wow!), habe ich doch eine grosse Schwachstelle bezüglich der Usability feststellen müssen:
Usually the rightmost button or the Cancel button is the default button. The default button should be the button that represents the action that the user is most likely to perform if that action isn’t potentially dangerous.
Obwohl ich mit der Bank einer Meinung bin, dass Überweisungen „potentiell gefährlich“ sind (Unerwünschtes Resultat: Mein Vermögen verringert sich!), denke ich doch, dass gerade bei einem Überweisungsformular die Überweisung das schlussendliche Vorhaben des Benutzers ist. Wohl oder übel sollte der unheilbringende Knopf folglich ganz rechts stehen.
Ich werde Crédit Suisse gleich nach der Veröffentlichung dieses Artikels benachrichtigen. Mal schauen, wie lange eine solche minime Änderung durch die Mühlen der Bankenbürokratie aufgehalten werden wird …
Labels: Web
Sonntag, 13. Mai 2007
Und weiter geht der sonntägliche Streifzug durch die Wochenendpresse …
In der Schweiz dagegen reden Politiker dagegen zwar gern von Liberalismus, in der wirtschaftlichen Praxis jedoch bevorzugen sie den Protektionismus. Gerade viele Freisinnige und SVP-Politiker tun sich mit der „Lauberhornisierung“ der Schweizer Wirtschaft schwer. Denn in Wengen läuft es ähnlich wie in Wimbledon: Das Skirennen findet in der Schweiz statt, es siegen jedoch meistens Ausländer, allen voran Österreicher.
[…] [Ronny Pecik und Georg Schlumpf] müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, „sich auf Kosten der Schweizer Volkswirtschaft schamlos zu bereichern“. Der Vorwurf kommt nicht etwa von Gewerkschaftern, sondern vom offenbar pseudofreisinnigen Luzerner Nationalrat und Unternehmer Otto Ineichen.
Während Ineichen gegen die „Heuschrecken“ aus dem Ausland poltert, weibelt sein Partei- und Parlamentskollege Johan Schneider-Ammann für neue staatlich verordnete Regelungen. Für Auflagen also, die Übernahmen von Schweizer Firmen erschweren sollen. […]
Egal, welche Mittel man gegen den Einfluss ausändischer Investoren einsetzt, sie dienen in erster Linie der Marktabschottung.
Quelle: Das Magazin, 19/2007, „Kauft uns!“, S. 14f.
Labels: Politik, Wirtschaft
Sonntag, 13. Mai 2007
Dass ihre Liebe zerbrach – nun, könnte man sagen, Liebe kommt, Liebe geht. Aber damit gibt sich Christina [Kanadierin, die in der Schweiz lebt] nicht zufrieden. Sie sucht – naheliegenderweise – interkulturelle Gründe. Der englische Humor (zu sarkastisch), ihre Kontaktfreudigkeit ( Antennen immer auf Sendung), ihr Geschmack (es darf auch mal ein Polka-Tänzchen sein), ihre Exaltiertheit (Gesellschaftsspiele wie „You can’t wear this“, und Christina geht als Playboyhäsli oder als Biene Maya verkleidet). Sie war in seinen Augen [denjenigen des schweizerischen Freundes] „niveaulos“. Wobei er ihre sogenannte Niveaulosigkeit manchmal auch als eine ihm fremde Lockerheit bewundern konnte. Er war in ihren Augen ein Spiesser.
Quelle: Das Magazin, 18/2007, „Die City in der Stadt“, S. 23.
Labels: Gesellschaft
Freitag, 11. Mai 2007
Dass ich kein grosser Freund der Acrobat-Produkte von Adobe bin, hat ein bereits etwas zurückliegender Artikel deutlich gemacht. In der Zwischenzeit ist kaum Besserung eingetreten – ich verstehe weiterhin nicht, wieso ein Programm zum Anzeigen von PDF-Dateien über 20MB (!) gross sein muss und der Programmstart gut und gerne fünf bis zehn Sekunden dauert.
Letzte Woche konnte ich meine Abneigung erneut kultivieren, als ich mich daran machte, auf dem Arbeitsgerät eines Mitarbeiters Adobe Acrobat 7.0 zu installieren. Die Installation verlief auf einem Core Duo-Desktop-Rechner einigermassen flott – doch das anschliessende Update-Prozedere liess das Fass wieder einmal überlaufen.
Insgesamt vier wichtige Updates wurden für die Auffrischung der Applikation angezeigt – schlussendlich sollte man mit Version 7.0.8 dastehen. Abgesehen davon, dass unzählige Megabytes an Daten von Adobes Servern heruntergeladen werden mussten (Patchen ist in der Firma wohl ein Fremdwort) störten mich viel mehr die Neustarts nach jeder Installation eines Updates.
Aber hallo? Im Jahre des Herrn 2007 sollte es doch wohl auch die hinterletzte Firma bemerkt haben, dass ein Applikationsupdate um einige Hundertstelsnummern kaum 4 Neustarts beanspruchen sollte! Nach Jahren mit Linux bin ich der Überzeugung, dass Neustarts gerade noch für Kernel-Upgrades gefordert werden können. Wo zum Teufel legt Acrobat derart systemkritische Dateien ab, die zwingend einen Neustart erfordern?
Adobe’s Acrobat Reader nach sinnloser Reboot-Orgie entfernt – dieselben Kernaussagen. Ich fühle mich erleichtert, dass ich nicht der einzige zu sein scheine, der sich masslos über Adobe aufregt.
Ähnliches Gemotze stammt übrigens auch aus dem englischsprachigen Raum …