Mittwoch, 21. März 2007

Stärkstes "Pfarrblatt" ist nicht mehr

Wie ich gerade den Radio-Nachrichten entnehme, tritt Werner de Schepper zurück:

BLICK-Chefredaktor Werner De Schepper tritt auf eigenen Wunsch hin per sofort zurück.

Werner De Schepper tritt zurück

Ich vermute einen Zusammenhang mit den kürzlich gerüchteweise verbreiteten Umstrukturierungsvorhaben. 20 Minuten, heute und BLICK – drei Low-Quality-populäre Erzeugnisse sind wohl einfach zu viel für den gesättigten Markt.

Nun gut, so kann man denn Linken anlässlich der Nationalratswahlen jedenfalls nicht vorwerfen, dank dem Blick die eine oder andere Stimme gemacht zu haben. Ob sich Smythes Hoffnungen auf einen liberale (oder gar: rechtslastige) Kurskorrektur erfüllen werden, ist meiner Meinung nach zweifelhaft: Ans Ruder tritt ein … Historiker.

Labels: Medien

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Montag, 19. März 2007

Bringt den Ogi zurück!

Als Student der Medienwissenschaft habe ich dieses wertvolle Kulturgut natürlich bereits längst schon gesehen. Leider aber nur ab VHS-Tape, weshalb ich es nun umso mehr schätze, dass die ganze Welt erleben kann, wie sprachgewandt unser Oberhaupt im Jahre 2000 war …

(Der Dozent vermutete übrigens, dass Ogis stockende Worte von einem zu langsam laufenden Teleprompter herrühren. Wenn mich nicht alles täuscht, gibt es aber auch einen Augenblick, wo die digitale „Souffleuse“ dann plötzlich zu schnell vorwärts geht)

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Sonntag, 18. März 2007

Microsoft-freies Datencenter

You’re up against a formidable competitor and one you’ve never seen before that has some real, significant weapons that you can’t deal with (and YouTube isn’t even close to it). Google’s secret weapon? It controls the entire stack in the datacenter. Google writes its own hard disk drivers. It has its datacenter hardware built to its spec. Ever wonder why Live.com is slower than Google? Hint: it’s cause Google is out executing Microsoft in the datacenter.

Quelle: Microsoft tells MVPs “we’re in it to win” — Really?

Der Kampf Windows gegen Linux scheint im Stellvertreterkrieg „Suchmaschinentechnologie“ längst entschieden.

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Sonntag, 18. März 2007

Job bei Partyguide?

[…]

Turns out he’s now head of security at Facebook.

How did he get the job? He hacked into Facebook’s site. They hired him to fix the problems. Very unconventional. But smart. Lucky that Chris didn’t get arrested (he knows of other people who did the same thing to other companies who weren’t as lucky, so he doesn’t recommend it as a career path).

Quelle: Story behind Facebook’s new security guy

Einige Leute haben mich gefragt, wieso ich nicht Partyguide anheuern möchte, zumal momentan gerade ein entsprechender Job ausgeschrieben ist. Nun – einerseits wäre es natürlich eine sehr reizvolle Aufgabe. Doch ich befürchte, dass meine Mentalität mit dem restlichen Team (insbesondere mit dem Käptn der Argo) nicht wirklich vereinbar ist. Ausserdem würde ich – wenn überhaupt – nur unter der Bedingung anheuern, wenn die Site komplett einem Redesign – und noch wichtiger – einem kompletten Recode unterworfen würde. Ein solches Vorhaben würde wohl gut und gern tausende Mannsstunden beanspruchen.

Ne ne du, ich bleibe bei meinen jetzigen Jobs, bin aber gespannt, wer sich den „messy source code“ schlussendlich antun wird … Vielleicht eröffnet der Entwickler dann auch gleich das heiss ersehnte Tech-Blog? Wer weiss!

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Samstag, 17. März 2007

Gigabit-Netzwerk testen

Man bemächtige sich iperf und lasse dann einige Tests laufen:

Server

In meinem Fall Debian mit Kernel 2.6.18-4-686; Intel PWLA8391GT und Intel Pentium III 600MHz:

ALPHA:/tmp# iperf -s
------------------------------------------------------------
Server listening on TCP port 5001
TCP window size: 85.3 KByte (default)
------------------------------------------------------------

Client

In meinem Fall Mac OS X 10.3.9; Gigabit-Ethernet (Chipsatz unbekannt) und PowerPC G5 2x 1.8GHz:

beta:~/Desktop mario$ ./iperf -c 192.168.0.101
------------------------------------------------------------
Client connecting to 192.168.0.101, TCP port 5001
TCP window size: 65.0 KByte (default)
------------------------------------------------------------

Resultate

[  4] local 192.168.0.101 port 5001 connected with 192.168.0.102 port 49664
[  4]  0.0-10.0 sec    431 MBytes    361 Mbits/sec
[  5] local 192.168.0.101 port 5001 connected with 192.168.0.102 port 49665
[  5]  0.0-10.0 sec    349 MBytes    293 Mbits/sec
[  4] local 192.168.0.101 port 5001 connected with 192.168.0.102 port 49666
[  4]  0.0-10.0 sec    410 MBytes    343 Mbits/sec

Wow – schneller als das Licht!

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Freitag, 16. März 2007

Gigabit Ethernet mit Debian

Dass ich heute Freitag morgen etwas müde aus der Wäsche geguckt habe, hängt einerseits mit den 1. Schweizerischen Geschichtstagen zusammen, die derzeit in Bern stattfinden. Andererseits aber auch, weil gestern digitec endlich das heissersehnte Päckchen geliefert hat.

Komponenten

Dessen Inhalt:

Fallstrick ethX

Im Server werkelte bisher eine dieser „tubelisicheren“ 3Com-Karten, für die Linux wohl seit Ewigkeiten Treiber-Support mitbringt. Deren Dienstpflicht war nun zu Ende und sie wurde zwecks Antritt des Ruhestands ausgebaut. In denselben Slot steckte ich nun die Gigabit-NIC.

Der erste Boot-Vorgang mit der neuen Ethernet-Karte verlief zu Beginn völlig reibungslos – mit dem mit Ctrl-S zu erreichenden Konfigurations-Menu schaltete ich die PXE-Funktion aus und sparte so ca. 10-20 Sekunden, die für die Suche nach einem DHCP-Server draufgingen.

Als jedoch Linux die Kontrolle übernahm, klappte dagegen nicht alles sauber. Zwar wurde das für den Betrieb der Netzwerkkarte nötige Modul e1000 anstandslos geladen – im Laufe des Boot-Prozesses stachen mir aber einige FATAL-Meldungen ins Gesicht, die sich auf eth0 respektive e1000 bezogen („could not set device flags“ oder ähnlich). Was zum Teufel?

Jedenfalls hatte ich keine aktive Netzwerkverbindung zur Verfügung, und ifconfig zeigte kein schönes Bild:

lo        Link encap:Local Loopback  
          inet addr:127.0.0.1  Mask:255.0.0.0
          inet6 addr: ::1/128 Scope:Host
          UP LOOPBACK RUNNING  MTU:16436  Metric:1
          RX packets:323240 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
          TX packets:323240 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
          collisions:0 txqueuelen:0 
          RX bytes:226873684 (216.3 MiB)  TX bytes:226873684 (216.3 MiB)

(Ersatz-Ausgabe nach 24h Betrieb). Wo blieb eth0?

Nach einer ca. 30 Minuten dauernden Schrecksekunde, die auch unzählige Google-Suchen beinhaltete, fand ich die Lösung dann eher unerwartet, als ich folgenden Befehl eingab:

ifconfig -a

Dort wurde eth1 erwähnt, eth0 fehlte hingegen. Wieso das so ist, kann ich mir immer noch nicht erklären. Entweder hat Linux die Identifikation der Vorgänger-Karte gespeichert und vergibt neuen Karten eine fortlaufende Nummer, oder irgendwas ist mit dieser NIC anders. Ich weiss es nicht.

Jedenfalls genügte es nun, eth0 in /etc/network/interfaces mit eth1 zu ersetzen. Nach dem nächsten Reboot funktionierte die Karte endlich.

Fallstrick Patchkabel

ALPHA kernel: e1000: eth1: e1000_watchdog: NIC Link is Up 100 Mbps Full Duplex

Was’n löus? Wieso nur 100 Mbps, wenn ich doch soeben viel Geld für ein Gigabit-Netzwerk ausgegeben hatte?

Meine erste Vermutung erwies sich dieses eine Mal als goldrichtig: Das ca. 2001 mit dem Kauf eines Wireless-Access-Points (Elsa/Lancom L-11) mitgelieferte Patch-Kabel erfüllte die Qualitätsanforderungen an ein Gigabit-Netzwerkkabel nicht (mind. Cat 5e – hier wohl Cat 5). Nachdem ich dieses Kabel entfernt und mit einem neueren Modell ersetzt hatte, hiess es nun endlich:

ALPHA kernel: e1000: eth1: e1000_watchdog: NIC Link is Up 1000 Mbps Full Duplex

Durchsatz?

Folgender Test führte ich aus „Gwunder“ durch, um den Durchsatz zu messen:

BETA:/Volumes/INCOMING/KNOPPIX mario$ time cp KNOPPIX_V5.1.1CD-2007-01-04-EN.iso /Volumes/Multimedia/Software/

real    0m39.920s
user    0m0.040s
sys     0m6.730s

40 Sekunden für ein knapp 700MB grosses File? Das ergibt 17.5MB pro Sekunde oder 140Mbit/s. Freude herrscht!

Doch wieso? Die errechnete Zahl ist ja meilenweit von 1000Mbit/s weg … Ja, schon, aber:

  1. Das CIFS/SMB-Protokoll ist nicht gerade bekannt dafür zu sein, besonders performant zu laufen (die Datei wurde von einem unter Mac OS X gemounteten Samba-Share auf die lokale Festplatte kopiert)
  2. Auch wenn es sich um eine Intel-Netzwerkkarte handelt – im Vergleich zu einer PWLA8490MT muss wohl irgendwo gespart worden sein. Ich betrachte die im Einsatz befindliche Karte als Consumer-Variante.
  3. Dasselbe gilt wohl für den Netzwerk-Chipsatz im PowerMac G5
  4. Auch der Zyxel-Switch GS-105A ist ein Consumer-Gerät, von dem nicht Spitzenleistungen erwartet werden dürfen
  5. Die Festplatten im Quellsystem (ATA100, RAID10) sowie die SATA im Zielsystem sind wohl die Bottlenecks
  6. Jumbo-Frames sind keine im Einsatz – Mac OS X erlaubt diese Option nur bei den Xserves

Wie dem auch sei – der Geschwindigkeitsgewinn ist bereits jetzt äusserst spürbar und ich habe absolut keinen Grund für Wehklagen.

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Mittwoch, 14. März 2007

Fritz!Box-Traffic mit cacti aufzeichnen

Da habe ich mich heute kurzerhand dazu entschlossen, meinen IPCop-Router (Pentium 90 auf einem Asus P5A-B – bald ein Museumsstück!) durch die hier herumgammelnde Fritz!Box Fon 5012 zu ersetzen, doch – schreck lass nach – das Ding bringt natürlich keinen SNMP-Support mit sich. Was nun?

UPnP?

Nun gut, was sich hinter UPnP genau verbirgt, lese ich ein andermal nach. Jedenfalls scheint dieses Protokoll/Feature von Natur aus sehr geschwätzig zu sein, was den Traffic anbelangt. Ein findiger Linux-Hacker hat denn auch schon ein kleines, aber hochstehendes Shell-Scriptlein programmiert, das MRTG (der Vorfahre von rrdtool, auf das cacti exzessiv zurückgreift) „füttert“:

Monitoring Fritz!Box With MRTG

Bastelstunde

Was wäre eine schicke Linux-Anwendung, wenn man nicht auch hier etwas Hand anlegen und Feintuning betreiben müsste (vom Grundkonzept her zu vergleichen mit Alpinisierern und Brabierern)? Damit das Scriptlein auch mit cacti zusammenspielt, habe ich den Shell-Output folgendermassen umgebogen:

...
# output for mrtg
printf "IN:${b1:-UNKNOWN} OUT:${b2:-UNKNOWN}\n"
#printf "%s\n%s\n%d days %.2d:%.2d:%.2d h (online)\nFritz!Box\n" \
#  "IN:${b1:-UNKNOWN}" "OUT:${b2:-UNKNOWN}" "${h% *}" "${h#* }" "${m#* }" "${s#* }"
...

Nachtrag

Der 32bit-Counter generiert im Laufe der Zeit einen Overflow und kehrt sich ins Negative. Das bringt cacti/rrdtool leider gehörig draus, obwohl dieses Verhalten gerade bei Traffic-Messungen zur Tagesordnung gehört.

Folgender Einschub korrigiert den Effekt:

if [ "$b1" -lt "0" ]; then
        c1=$[ (-4294967296 - $b1) * -1 ]
else
        c1=$b1
fi

if [ "$b2" -lt "0" ]; then
        c2=$[ (-4294967296 - $b2) * -1 ]
else
        c2=$b2
fi

Die auszugebenden Variablen müssen danach noch im Abschnitt #output for mrtg angepasst werden:

printf "IN:${c1:-UNKNOWN} OUT:${c2:-UNKNOWN}\n"

Integration in cacti

Damit kann man nun eine neue Datenquelle anlegen und daraus einen Graphen generieren lassen. Ich empfehle, bei der Erstellung des Graphen ‚Interface (bytes/sec)‘ zu wählen.

Man versieht sich darauf hin kaum, und die Graphen sprudeln wieder. Schick, nicht wahr?

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Mittwoch, 14. März 2007

Gestern in heute


Knete für Italien
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Quelle: heute, 13. März 2007

Der ganze Artikel findet sich hier.

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Dienstag, 13. März 2007

Autosalon ’07 – Ich war dabei…


Salon Auto 2007
Originally uploaded by emeidi.


Salon Auto 2007
Originally uploaded by emeidi.

Hommage an Torkels Artikel, den ich erst jetzt, etwas mehr als eine Stunde nach meiner Rückkehr aus Genf, gelesen habe. Ich folge dabei – wo angebracht – Torkels angesprochene Themen und setze diese meinen Erfahrungen gegenüber. Übrigens: Das war mein erstes Mal an diesem Saloon.

  • Teilnehmer: Ober-Stelzbock Randel, dr Aut, meine Wenigkeit
  • Anfahrt: ökologisch und nervenschonend mit dem Zuge („Der Kluge fährt im Zuge“). Fehler: Das nächste Mal lassen wir den Sonderzug durchrauschen und setzen uns in die reguläre Komposition. Denn sonst müssen wir wieder ca. 5 Wagen durchmaschieren, um Sitzplätze zu finden. Auf dem Hinweg wurde nicht mal das Billet kontrolliert. Das Sauber-Team sorgte für feucht-fröhliche Stimmung. Der Rückweg angenehm, einzig leichte Geruchsbelästigung durch meine Socken. Leider haben wir die Rückfahrt nicht mit der S1 nach Flamatt abgestimmt (fährt .39), weshalb wir uns noch 30min in Fribourg vertörlen mussten.
  • Menschenaufkommen: Hielt sich in Grenzen – sehr angenehm. Empfehlung: Unter der Woche kommen, denn dann haben die Hostessen auch Zeit für ein Geplänkel.
  • Traumautos: Sieht alles recht schick aus, aber glücklicherweise fehlt mir aus unerklärlichen Gründen das Auto-geil-find-Gen. Dies erlaubt mir, die nächsten Jahre ohne Leasing und Konsumkrediten sorgenfrei zu überstehen. Im Gegensatz zu Torkel habe ich auf dem ganzen Gelände kein Auto gefunden, das ich mir momentan leisten könnte. Okey, etwas gelogen. Besonders schlimm fand ich Brabus & Co. – 500’000 SFr. für ein Auto. BWL-Studenten scheinen besonders darauf abzufahren – für mich unerklärlich. Zwar könnte man mit den leistungsstarken Boliden wohl als Traktor-Ersatz einen Kartoffelacker umpflügen, doch das Design ist irgendwie hässlich.
  • BMW-Stand: Ich bin fast aus dem Stuhl gekippt, als ich Torkels Kommentar zum Stand gelesen habe:

    Den Marketingstrategen von unseren Bayrischen Motorenschrauber BMW sollte beim Anblick des BMW-Standes schwarz vor den Augen geworden sein. Der BMW-Stand war auch dieses Jahr wieder der Mittelpunkt für alle Ostblockkrieger und sonstigem Gesindel.

    Genau das habe ich auch zu Kollege Zgraggen gesagt (selbstverständlich in einer Wortwahl, die den Antirassismusparagraphen nicht aktiviert). Auch wenn Kollege Zgraggen richtig bemerkte, dass die angetroffenen Standbesucher nicht die tatsächliche Käuferschaft darstellen – irgendwie definiert sich das Image einer Marke nicht nur über deren Fahrer, sondern auch über deren Fans. München, we’ve got an image-problem!

  • Hostessen:
    • Einige hübscher, einige weniger.
    • Uniform: Schlimmste: Volkswagen. Da sieht Kim Jong Il in seiner Uniform ja richtig schick aus daneben. Schönste: Subaru, dicht gefolgt von Audi. Auffällig: Daihatsu. Dank der roten Farbe sticht die Bedienung aus der Besuchermenge heraus.
    • Kleider: Es gibt aber auch Auto-Hersteller, die den unmöglichen Spagat zwischen Betonung der weiblichen Reize mit gleichzeitiger Einhaltung von Seriosität und Prüderie gar nicht erst wagen. Es gewinnen die Italiener – hier dürfen Frauen einfach nur schön sein, ohne wie deplazierte Flight-Attendants daherzukommen.
    • Top-Hostessen: H6, Lea aus meinem Heimatort und meine Cousine gewinnen den Aufmerksamkeits-Award 2007. Lange, tiefgründige Gespräche sowie bei zweien Einladung in die Lounge – so möchten wir auch in Zukunft behandelt werden.
  • Essen: Überteuert. Zu empfehlen ist der übergrosse Berliner beim Fressstand neben Toyota. Keine Ahnung, wie davon jemand an einem Tag gleich zwei Stück verdrücken kann??? Nach 19 Uhr gibt es für glückliche Zeitgenossen (wie uns) Gratis-Sandwiches.
  • Trinken: Randal und Özel, hui erfüllten ihr Soll: Mindestens je eine Runde Bier auf Kosten des Hauses. Dem Auten fehlten leider die Connections.
  • Umweltschutz: Vielerorts alternative Antriebskonzepte. Sinnbildlich hierbei Subaru: Die Elektrokarre steht verlassen im „Schämi-Eggeli“. Niemand interessiert sich folglich dafür. Ganz gelungen: Die obligatorischen Energie-Labels auf jeder Kiste, die am Salon ausgestellt wird. Dank klarer Farbsignale ist die Beurteilung einer Karre rasch möglich (ich weiss, einige Kollegen sind der Meinung, dass nur Autos mit roten Balken gekauft und gefahren werden dürfen). Auch die Angabe des CO2-Austosses gefällt.
  • Besondere Vorkommnisse:
    • Randal verfrachtete mich am Mazda-Stand kurzerhand in den Kofferraum eines 6ers. Als er mich nach einigen Minuten wieder rauslässt, bemerkt ein frisch dazugestossener, sichtlich erstaunter Herr mit grauen Haaren, dass mit diesem Test wohl die Eignung für kriminelle Machenschaften bewiesen wäre.
    • Zwei „chlini Giele“ bannen HKP-Sistas Hinterteil in einer halsbrecherischen Aktion auf digitales Zelluloid. Kollege Zgraggen beobachtet die Papparazzis, schreitet aber nicht ein.
    • Angestellte meiner bevorzugten Versicherung können sich anscheinend Boliden leisten, die 160’000+ SFr. kosten – und kaufen diese Öffentlichkeitswirksam gleich am Autosalon ein. Ich überlege mir den Wechsel zu einer anderen Versicherunugsanstalt, die sorgsamer mit meinen Prämiengeldern umgeht (sprich: Saläre für Normalsterbliche bezahlt).
    • Randal hat wieder einmal gelogen, sich als Besitzer eins E46 B6 ausgegeben und sich so Zugang zum Alpina-Show-Floor verschafft. Ob der zu Hause tatsächlich vorhandene E21er dagegen nun wirklich ein waschechter „Alpina“ ist, steht weiterhin zur Diskussion. Bald sollte die Authentizitäts-Bestätigung von Alpina (basierend auf der Seriennummer des Fahrzeugs) eintreffen.

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Dienstag, 13. März 2007

Wieso ich Sitzungen hasse

#7. Do not hold a lot of arbitrary meetings that could have otherwise been handled through email or IM

This one is important. Like I said, geeks need to focus to be happy and able to focus. Nothing is more of an interruption than someone walking into their space unexpectedly and saying “hey do you have a minute?” The answer is usually going to be a disgruntled “Sure.” The truth is geeks are fine with attending planned meetings (and will happily be there if the meeting is really a necessary one for them to attend in person), but are usually most happy communicating through email and IM. These forms of communication are most appealing to geeks because they do not interrupt you, and polite geeks will even respond with a quick “hold on a sec, I’m in the middle of something.” Email and IM are recorded, searchable records of conversations. They are efficient and to the point. This also makes geeks happy. Geeks can discuss anything through email and IM and will usually be more willing and thorough with their response. Face to face meetings are important, geeks know that, but I would guess that 90% of conversations and meetings held face to face, would be more efficient and end with happier people, if they were held in a recordable, written, virtual space.

Quelle: A Note To Employers: 8 Things Intelligent People, Geeks and Nerds Need To Work Happy

Bisher hielt ich mich immer für einen „Aussätzigen“, weil ich Sitzungen nichts abgewinnen konnte. Anscheinend bin ich aber doch nicht ganz allein – meinen Geek-Kollegen geht es ähnlich. Nun bin ich in der Tat beruhigt.

Sitzungen – ohne mich!

Ich habe in meinem relativ kurzen Berufsleben die Erfahrung gemacht, dass die Anzahl der abgehaltenen Sitzungen proportional sind zu der Unordentlichkeit derjenigen Personen, die sie abhalten. Je grösser die Chaoten, desto häufiger die Sitzungen. Zwangsläufig fallen diese mangels klaren Vorstellungen ebenso chaotisch aus – man hat zwar ein bisschen geredet, das Big Picture dabei aber völlig aus den Augen gelassen. Denkt man am nächsten Tag über das Zusammentreffen nach, stellt man fest, dass man zwar Details ellenlang durchdiskutiert hat, der Rahmen aber irgendwie fehlt.

Alles in geschriebener Form!

Ich liebe schriftlichen Geschäftsverkehr, weil Chaoten dann klipp und klar Stellung nehmen müssen (wenn man sie denn festnagelt). Selbst bei alten Hasen muss man sich manchmal fragen, wie diese im Berufsalltag überleben konnten – so unklar sind manchmal die Anweisungen. Erhalte ich Mails, die in meinem Kopf ein grosses Fragezeichen aufleuchten lassen, empfinde ich das als persönlichen Affront: Schliesslich würde es den Verfassern auch den Deckel lüpfen, würden sie solche schludrig verfassten Aufträge zugemailt bekommen. Eine Gefahr birgt die schriftliche Kommunikation dennoch: Die Möglichkeit besteht auch weiterhin, dass der Auftraggeber seine Wünsche im Stundentakt ändert.

Gewiefte Chaoten

Doch leider haben sich die Chaoten an die neuen Kommunikationsformen angepasst. Der Trick heisst: Vertrösten. „Wir haben die von Ihnen geforderten Spezifikationen noch nicht fertig. Wir werden Ihnen das gewünschte Dokument nachliefern. Aber das macht nichts, oder? Machen Sie einfach mal weiter. “ Erwartet wird vom Auftragnehmer zudem, dass er komplexe, unangekündigte Änderungen in windeseile ausführt, während man selber für die Spezifizierung der simpelsten Dinge Tage benötigt., Nur allzu verständlich, dass eine Zusammenarbeit dank solchen Diskrepanzen für beide Seiten nicht befriedigend ausfällt.

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