Montag, 26. März 2007

Sturmgewehr optimal eingesetzt

Weil er glaubte, Fahrende hätten aus seinem Auto 200 Franken gestohlen, hat ein heute 21-jähriger Mann mit seinem Sturmgewehr auf deren Wohnwagen gefeuert.

Quelle: Mit Sturmgewehr gegen Fahrende

Wenn das mit diesen schiesswütigen Deppen so weitergeht, werden die Sturmgewehre wohl doch noch eher im Zeughaus zurückgehalten als der Kanton Bern das Rauchverbot in Restaurants einführt

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Montag, 26. März 2007

Der Fall Benbit (geht weiter)

Beni ist sauer, weil ich in meinem Blog-Artikel en direct du Blogcamp Hinweise auf seine Identität geliefert habe. Es brauchte darauf nicht mehr lange, bis andere Blog-Leser die angebotene Spur aufnahmen (Unique Avalaon, Bloggin‘ chm, BlogCampSwitzerland: der Nachmittag etc.) und weiter herumspürten. Rasch war klar, wer sich namentlich hinter benbit verbirgt, wie er aussieht und wo er arbeitet.

Nun ist es ihm nicht mehr ganz wohl in seiner Haut und kündet drakonische Massnahmen („Ultimatum“) an:

Ich musste diesen Vortrag anonym halten, weil ich es mir nicht erlauben kann, dass zwischen benbit und meiner Person ein Zusammenhang hergestellt werden kann. Aus einem Missgeschick von mir falckerte kurz meine persönlich Emailadresse auf…

Nun finden es einige besonders witzig, meinen Namen in Ihrem Blogs zu veröffentlichen.

Sollte bis morgen Abend (26.03.07) um 18:00 Uhr auf den betroffen Websites diese Einträge nicht verschwunden sein, werde ich meine Konsequenzen ziehen. Was für Konsequenzen das sind, möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten.

Quelle: Ultimatum!

Wie bereits in seinem Vortrag am Blogcamp bleibt er in den relevanten Punkten äusserst vage. Das scheint Programm zu sein.

think eMeidi findet: Die PR-Maschinerie Benbit läuft wie geschmiert. Wer öffentlich einen Vortrag hält und seine Identität mit Käppi und Brille zu verstecken glaubt, muss damit rechnen, dass findige Zeitgenossen Nachforschungen anstellen. Dass dies hier äusserst simpel war, ist einerseits auf den bei SWITCH registrierten Domainnamen zurückzuführen (Junge, wir kommen allesamt aus der IT-Szene, da wird man wohl noch WHOIS kennen, oder?!), andererseits auf die Nachlässigkeit des Präsentierenden, der blöderweise mit seinem Account auf Google.com eingeloggt war.

Ratschlag

Käppi und Sonnenbrille sind cool (diverse Fotos belegen das leicht anrüchige Ambiente, dass du damit heraufbeschworen hast), die kann man lassen. Das nächste Mal rate ich aber zu folgenden zwei Massnahmen:

  • Blog via Blogspot. Der Server steht im Ausland, persönliche Angaben müssen keine angegeben resp. können ohne Probleme gefälscht werden.
  • Präsentationsaccount unter Windows. Neutraler Hintergrund, kein überfüllter Desktop, keine History im Browser (Speicherung von Formulareingaben; bspw. bei Google). Nichts, was einem peinlich werden könnte oder Rückschlüsse auf die Identität erlaubt.

Script Kiddie

Was den technischen Aspekt angeht, hat Christian Stocker meines Erachtens alles schon gesagt:

While he’s completely right that XSS is a dangerously underrated security issue and should be taken much more seriously (we blogged about it more than 2 years ago), his tone, arrogance („at least one third in here will hate me now“) and technical half-knowledge was none the less a little bit annoying.

Quelle: The first blogcamp Switzerland

Ungeklärtes

Zwei Dinge kamen mir am Vortrag quer rein:

  • Google habe seinen Cache derart gesäubert, dass benbit virtuell nicht mehr existiert. Kommt mir spanisch vor. Hat ein milliardenschweres Unternehmen die Musse und Zeit, ein kleines Blog aus dem Gedächtnis des Cyberspace zu tilgen? Meine Vermutung, dass er in seiner robots.txt dem Googlebot die Indexierung verbietet, erweist sich als falsch.
  • Dann wäre da noch dieses ominöse Cookie, dass angeblich die Zürcher Verkehrsbetriebe bereits setzen, als der Surfer nach diesem Betrieb gegoogelt hat und noch auf Google weilt. Wie bereits ein versierter Teilnehmer während des Vortrags bemerkte, ist dieses Verhalten – wenn überhaupt – wohl auf einen in Firefox eingebauten Prefetch zurückzuführen.

Komisch …

Kurz

Benbit, der Zauberlehrling. Viel heisse Luft, viel Geschrei, nicht annähernd so viel dahinter. Zurück hinter die Bücher, Harry Potter!

Breaking News

Beni schreibt das nächste fulminante Kapitel und verabschiedet sich aus der Blogosphäre. Natürlich nicht nachdenklich und leise, sondern mit einem Feuerwerk von Todesanzeige:

[…] Die Konsequenz ist, dass ich mich per sofort aus der Blogospähre abmelden. Benbit ist gestorben. […]

Quelle: Abschiedsbrief

Beni, Danke für die kurzweilige Zeit mit dir. Der Vortrag war gut und hat (wieder einmal) bewiesen, dass beim Entwickeln von Web-Sites höllisch aufgepasst werden muss.

PS: In Wahrheit legt er sich in diesem Moment ein Alter Ego zu und wird schon bald wieder – unter neuem Namen und noch anonymer – auf die Jagd nach XSS-Lücken gehen.

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Montag, 26. März 2007

Hell froze over

Seit einigen Tagen wurde es gemunkelt, nun habe ich Gewissheit: Ein Kollege heuert beim Teufel höchstpersönlich an.

Als Einstiegslektüre empfehle ich der betroffenen Person das Blog Mini-Microsoft.

Ich erwarte in Zukunft einiges:

Und so weiter, und so fort …

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Sonntag, 25. März 2007

Föderalismus ist …

[…] Der Kanton Bern erstritt sich seine Lötschberg-Neat. Föderalismus ist, wenn man zwei Löcher bohrt, wo eines genügt. Blöd ist, aber nur für die kommenden Generationen, dass man auch eines zu viel bezahlen muss.

Quelle: Der Bund, 24. März 2007, „149 Jahre Bahnhofleiden“, S. 2.

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Samstag, 24. März 2007

BlogCamp Switzerland – Ich war da!


BlogCamp Switzerland Participants 2007
Originally uploaded by leumund.

#098, unrasiert.

Lustiger Event. Holen wir ihn im Oktober nach Bern?

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Samstag, 24. März 2007

Tilllate-Hack


2007_1017blogcampSwitzerland20049
Originally uploaded by ololly.

Kollege Benbit demonstriert hier am BlogCampSwitzerland, wie anfällig Tilllate auf XSS-Attacken ist.

Schade – Tilllate hat bei mir gerade massiv an „Karma“ verloren, sollte sich die Attacke als real erweisen.

Identity: Anonymous?

Benbit tritt mit Baseball-Cap und Sonnenbrille auf. Wer ist er? Mal WHOIS fragen …

Holder of domain name:
benbit
Administrator Domain
Unterweg 63
CH-8180 Bülach
Switzerland
Contractual Language: German

Schade.

Nachtrag

Sorry Beni, aber jetzt bin ich doch noch draufgekommen. Äusserst fahrlässig, dass deine E-Mail-Adresse bbitzi@gmail.com kurz als dein Google-Account angezeigt wurde. So erschliesst sich dann auch umgehend das Kürzel benbit.

Grüsse von maraeb … *zwinker*

Nachtrag 2

Beni versteht keine Spass, wenn es um die willentliche Verletzung von Richtlinien und Rechten geht:

Ich bitte dich, den WHOIS request und meine persönlichen Daten zu entfernen. Bei fragen 07X XXX XX XX. Danke.

Ach! Itz nume locker blibe – isch doch nüt drbi? Oder hesch würklech gmeint, du chönsch das Inkognito dürezieh?

Jup, das han ich gmeint.

  1. Hast du gegen die WHOIS-Richtlinien verstossen.
  2. Hast du gegen mein Persönlichkeitsrecht verstossen.

Ich fordere dich noch einmal freundlich auf, den betroffenen Teil zu entfernen!

Quelle: E-Mail von Beni an mich, 24. März 2007, 22:05 Uhr

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Freitag, 23. März 2007

#098 am BlogCampSwitzerland

Morgen Samstag fahre ich nach Zürich, um meine Hirnzellen mit anderen bloggenden Schweizern von extremer WLAN-Strahlung im ETH-Hauptgebäude „grillen“ zu lassen:

Ich bin gespannt, wie sich der Event entwickeln wird.

Mit oder ohne?

Noch bin ich am überlegen, ob ich rasiert oder unrasiert in Erscheinung treten soll …

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Freitag, 23. März 2007

Studiert, aber nichts im Hirn


Postomat: nicht entnommene Noten
Originally uploaded by emeidi.

Wenn der Özel langsam älter wird …

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Donnerstag, 22. März 2007

Cablecom – Nur noch schriftlicher Kontakt

Auf Grund meines immer noch unbefriedigenden Wechsels zu Cablecom digital phone trete ich ab sofort nur noch schriftlich mit dene „Giele“ in Kontakt. Die E-Mail-Adressen des wohl kundenfreundlichsten Unternehmens der Schweiz sind aber leider gut versteckt – dabei wäre es doch viel bequemer (und man würde über schriftliches Beweismaterial inkl. genauen Uhrzeiten und Namen verfügen):

  • admin.digitalphone@cablecom.ch • Administration • Haben – trotz klaren Angaben auf dem Vertrag – nur die Hauptnummer unseres ISDN-Anschlusses portiert. Eigentlich wollten wir auch noch eine der beiden anderen portiert haben. Dennoch haben sie uns zwei (!) digital phone-taugliche Kabelmodems geschickt mit insgesamt drei aktiven Nummern. Hallo?
  • support.digitalphone@cablecom.ch • Support • Die über den ISDN-Adapter angeschlossene Basisstation (Swatch Cordless II ISDN) unterbricht Telefongespräche willkürlich nach einer Zeitdauer von 16sec bis einigen Minuten. Telefonieren wir über das Analog-Telefon, gibt es zwar keine Unterbrüche, aber nach einer gewissen Zeit ist ein nerviges Brummen zu hören.

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Mittwoch, 21. März 2007

StudiVZ: Fabienne’s Freund(e)


StudiVZ: Fabienne’s Freunde
Originally uploaded by emeidi.

Da surft und gruschelt man sich spätabends nichts Böses ahnend durch StudiVZ – und dann das …

Biggest Stelzbock ever? Uncle Tom!

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