Posts Tagged ‘Internet’

Mittwoch, 4. Januar 2012

Polit-Dilettanten wollen das Internet regulieren

Last night I had a horrifying dream that a group of well-intentioned middle-aged people who could not distinguish between a domain name and an IP address were trying to regulate the Internet. Then I woke up and the Judiciary Committee’s SOPA hearings markup was on.

Quelle: The nightmarish SOPA hearings – ComPost – The Washington Post

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Mittwoch, 4. Januar 2012

Amazons Erfolgsgeheimnis

Amazon did not rise to power by inventing a new product or service. It came to power by systematically taking down an entire existing industry.

Quelle: Inside Amazon’s Playbook: How Bezos Built Today’s GE – Forbes

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Dienstag, 14. Juni 2011

Bye bye, ICQ

Ich habe mich heute dazu entscheiden, meinen ICQ-Account 38563707 zu deaktivieren. Über kurz oder lang werden auch AIM, Yahoo! Messenger und MSN daran glauben müssen.

Die Zukunft gehört klar dem Facebook-Chat.

(Natürlich nicht der Web-Version, sondern mittels Adium über das Jabber-Protokoll).

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Montag, 13. Juni 2011

cacti pingt nicht mehr

Heute habe ich mich endlich einem Problem angenommen, das mich mit meiner Cacti-Installation seit mehr als einem Jahr plagt: Die Ping-Werte für Google werden nicht mehr aufgezeichnet.

Nachdem ich unter

  1. Console
  2. System Utilities
  3. View Cacti Log File

nach “ping” gesucht hatte und feststellen musste, dass das Script ~/cacti/scripts/ping.pl permanent “U” als Wert zurücklieferte, begann das Debugging.

Auch die manuelle Ausführung von

~/cacti/scripts/ping.pl www.google.com

brachte ein “U” als Resultat hervor. Was cheibs?

Im Grunde ruft das Perl-Script folgenden Kommandozeilenbefehl auf und filtert im Anschluss den Rückgabe wert:

ping -c 1 www.google.com | grep icmp_seq | grep time

Als ich dies auf der Kommandezeile ausführte, wurde ein leerer Wert zurückgegeben.

Nachdem ich ein Blick auf das Resultat von

$ ping -c 1 www.google.com
PING www.l.google.com (74.125.79.104) 56(84) bytes of data.
64 bytes from ey-in-f104.1e100.net (74.125.79.104): icmp_req=1 ttl=53 time=34.6 ms

--- www.l.google.com ping statistics ---
1 packets transmitted, 1 received, 0% packet loss, time 0ms
rtt min/avg/max/mdev = 34.695/34.695/34.695/0.000 ms

geworfen hatte, war mir sofort klar, was das Problem war: grep nach icmp_seq kann nicht von Erfolg gekrönt sein, weil hier offenbar icmp_req steht.

Das Problem ist im ping.pl does not account for ping using icmp_req rather than icmp_seq in some versions of ping festgehalten: Offenbar gab es bei ping irgendwann einmal eine Anpassung am Code, die nur noch diese Ausgabe zur Folge hatte.

Nach einem Blick auf den Patch nahm ich die Anpassung an ~/cacti/scripts/ping.pl selber vor — irgendwie einfach ein wenig anders als vorgeschlagen:

...
open(PROCESS, "ping -c 1 $host | grep -E 'icmp_(r|s)eq' | grep time |");
...

Damit klappte es wieder.

Nachtrag

Unter einer Synology DiskStation klappt es auch trotz dieser Anpassung nicht. Der Ping-Befehl gibt folgendes aus:

ping -c 1 192.168.8.8
PING 192.168.8.8 (192.168.8.8): 56 data bytes
64 bytes from 192.168.8.8: seq=0 ttl=64 time=0.223 ms

Keine Spur von icmp_seq, stattdessen steht dort nur seq. Somit passt man das Script finalerweise folgendermassen an:

...
open(PROCESS, "ping -c 1 $host | grep -E '(r|s)eq' | grep time |");
...

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Samstag, 4. Juni 2011

Das Rad immer wieder neu erfinden. Heute: Hellbanning.

Noch nie gehört, aber schlichtweg genial:

I’ve always associated hellbanning with the Something Awful Forums. Per this amazing MetaFilter discussion, it turns out the roots of hellbanning go much deeper – all the way back to an early Telnet BBS system called Citadel, where the “problem user bit” was introduced around 1986. Like so many other things in social software, it keeps getting reinvented over and over again by clueless software developers who believe they’re the first programmer smart enough to figure out how people work. It’s supported in most popular forum and blog software, as documented in the Drupal Cave module.

Quelle: Coding Horror: Suspension, Ban or Hellban?

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Dienstag, 15. Februar 2011

Für den unkontrollierten und uneingeschränkten Zugang zum Internet

The internet is radically unlike all the telecommunications networks that have preceded it. It’s the first national and global communication network designed from the outset to resist mechanisms for centralized control and monopoly.

Quelle: Coding Horror: The Importance of Net Neutrality

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Montag, 6. Dezember 2010

Zensur: Die besten Schüler der Chinesen

We are shocked to find countries such as France and the United States suddenly bringing their policies on freedom of expression into line with those of China. We point out that in France and the United States, it is up to the courts, not politicians, to decide whether or not a website should be closed.

Quelle: Wikileaks hounded?

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Montag, 11. Oktober 2010

Bye bye, Kabel-Internet und ADSL

Verdammt, wie ich diese Studenten in Winterthur beneide:

Das neue Studentenhaus an der Unteren Briggerstrasse in Winterthur wurde von uns mit Gigabit-Ethernet über Glasfaser direkt an den 10Gig-Backbone angebunden. In den beiden Häusern erfolgt die Verteilung über Cat-5e UGV Verkabelung in jedes der 106 Zimmer. Die – teilweise auf den Etagen verteilten – Switches werden ebenfalls durch Init7 gemanagt und jeder Zimmeranschluss ist mit 100mbps symmetrisch angebunden. Selbstverständlich mit IPv4 und IPv6 – via DHCP. Also einstecken, läuft, schnell … adieu, popeliges ADSL! Dass dabei kein Router oder Cable-Modem mehr benötigt wird, ist ein angenehmer Nebeneffekt – auch aus ökologischer Sicht.

Quelle: NZZ am Sonntag über FTTB: Kollektiv-Internet ist schnell und günstiger – CH Internet Szene

Das Beste zum Schluss: Wer kriegt sonst 100MBit/s Down- und Upload für sagenhafte 17.50 CHF?

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Donnerstag, 23. September 2010

Facebook, ein (finanzielles) Fass ohne Boden

Facebook has been around for seven years. It has 500 million users. If you can’t figure out how to make money off half a billion people in seven years, I’m going to go out on a limb and say you’re unlikely to ever do.

Quelle: Facebook is not worth $33,000,000,000 – (37signals)

Leider hat er Recht.

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Dienstag, 21. September 2010

Facebook 2010 effizient nutzen

Nachfolgend einige Tipps vom Facebook-Power User, die einem den Umgang mit dem bisher ungeschlagenen sozialen Netzwerk im Web stark erleichtert:

RSS-Feeds

Als eifriger Leser und Abonnent von RSS-Feeds habe ich selbstverständlich keine Sekunde gezögert, auch die von Facebook angebotenen, auf mich personalisierten Feeds zu abonnieren. Es sind dies:

  • Mario Aeby’s Friends’ Facebook Status Updates
  • Mario Aeby’s Facebook Notifications

Wofür das Abo der Status-Updates? Nun, zwei Gründe: Einerseits möchte ich nicht immer Facebook in meinem Browser aufrufen, um die neuesten Status-Updates meiner Freunde zu entdecken. Andererseits möchte ich kein Status-Update meiner Freunde verpassen, gleichzeitig aber auch schon gelesene Status-Updates nicht mehr angezeigt erhalten.

Sehr oft kommt es vor, dass ich am Ende eines Tages nach Hause komme, NetNewsWire aufstarte und mich dank dieses RSS-Feeds durch die Status-Updates des Tages durchackere. Vielleicht haben einige meiner Facebook-Freunde bemerkt, dass ich — wenn ich Kommentare auf ihre Status-Updates abgebe — oftmals wenige Sekunden später auch auf Status-Updates von anderen Personen kommentiere, auch wenn sie dieses Status -Update vielleicht bereits am Morgen aufgeschaltet haben. Die Erklärung dafür ist simpel: Da ich die Status-Updates an einem Stück abarbeite, benötige ich im Tag vielleicht fünf zusammenhängende Minuten, um über die Aktivitäten all meiner Freunde auf dem Laufenden zu sein. In diesen fünf Minuten entstehen in der Regel auch die Mehrheit meiner Kommentare.

Leider versteckt Facebook den Direktlink auf den persönlichen Feed der Status-Updates seit einiger Zeit. Im Netz gibt es aber einige Artikel, die einem helfen, den RSS2-Link zusammenzubasteln. Die Linkbasis lautet http://www.facebook.com/feeds/friends_status.php?id={ID}&key={FRIENDS_KEY}&format=rss20, {ID} und {FRIENDS_KEY} muss man mit der Anleitung von herausfinden (offensichtlich ist es heute ungemein kompliziert, den {FRIENDS_KEY} zu eruieren). Jedenfalls funktioniert mein Link seit Monaten, wenn nicht gar seit Jahren ohne Probleme.

Nachtrag: Wie Kollege Dänu in seinem Kommentar zu diesem Artikel schreibt, ist unter View Facebook Friends Status Update Feed In Any Feed Reader ein anderer Weg aufgezeigt, der auch heute (Dezember 2010) weiterhin zum Ziel führt. Kurzfassung: Man suche den Link “My Friends’ Links”, kopiere die URL und ersetze share_friends_post.php mit friends_status.php. Tatsächlich hat dieser Blog-Autor einen (weiteren) Weg gefunden, wie man den {FRIENDS_KEY} herausfindet. Danke!

Die Notifications wiederum sind Spielerei und nicht zwingend nötig — ich lasse mir nämlich alle Kommentare und persönlich an mich adressierten Nachrichten auf mein privates Mailkonto weiterleiten. Dort habe ich einen Unterordner _FACEBOOK eingerichtet, in welchen die Nachrichten automatisch alle fünf Minuten hinverschoben werden. imapfilter sei dank! Der Beweggrund dahinter: Ich möchte soviele Informationen wie möglich aus Facebook rausholen, da ich der Bude bezüglich privater Daten nicht traue. Je mehr ich lokal abgelegt habe, desto sicherer ist es, dass ich auch in einigen Jahren noch auf die Aktivitäten zugreifen kann. Ich finde es trotzdem nett, die Notifications neben E-Mail auch noch über einen zweiten Kanal aufgelistet zu erhalten. Der Link auf den Notifications-Feed findet sich unter http://www.facebook.com/notifications.php.

Facebook-Chat

Wie grau die Welt doch war, als ich mit Adium nur ICQ- und MSN-Chats führen konnte. Kaum jemand meiner Kollegen benutzt diese beiden Urgesteine von Chatprotokollen noch, weshalb ich Gefahr lief, sozial zu verkümmern. Der “Pöbel” war nämlich schon lange weitergezogen (respektive hatten sich die veralteten IMs gar nicht mehr erst angetan) und chattete munter und fröhlich auf Facebook.

Erst vor wenigen Wochen entdeckte ich nun, dass das omnipotente soziale Netzwerk einen Jabber-kompatiblen Chat anbietet! (Die Entwickler der Plattform sind halt auch nur Geeks und werden wie ich den Web-Chat fürchterlich verabscheuen). Seither bin ich permanent auf Facebook online und für Chats zu haben. Unglaublich, wie viele neue, im Grunde aber altbekannte Chat-Partner ich so in Reichweite habe.

Die Konfiguration ist recht simpel und in der Facebook-Hilfe detailliert beschrieben. Wissen muss man eigentlich nur:

Jabber ID emeidi@chat.facebook.com
Password *****
Connect Server chat.facebook.com

Die Chat-Nachrichten können aber leider nicht verschlüsselt werden.

Der Vorteil dieser Lösung: Ich muss nicht den verschissenen Web-Chat von Facebook benutzen (und so konstant Facebook in einem Browser-Fenster geöffnet haben), sondern kann meinen altbekannten und bewährten IM-Client verwenden. Desweiteren werden alle Gespräche auf der Festplatte abgespeichert und können später problemlos durchsucht werden.

Weitere Pluspunkte: Alle Chatpartner sind von Anfang an mit ihrem realen Namen in der Liste aufgeführt und werden sogar gruppiert angezeigt, wenn man seine Kontakte in Gruppen wie Arbeit, Studium, Politik etc. eingeordnet hat.

Facebook-Chat wird über kurz oder lang ICQ, AIM, MSN, Yahoo! Messenger und wie sie alle heissen in die Wüste schicken — oder zumindest für einen spürbaren Einbruch im Chatverkehr sorgen.

Und ja, falls mir Mal langweilig werden würde: Es liesse sich sicher auch ein kleiner Bot programmieren, der die An- und Abmeldungen meiner Freunde akribisch festhalten würde und dieses Verhalten anschliessend statistisch auswerten könnte. Aber lassen wir das.

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