Archiv 2007

Sonntag, 29. April 2007

Bei Apple wird morgen ein Job frei

The Flickr account however belongs to an individual who can be tracked down to a LinkedIn profile which reveals that they are a Program Manager at Apple in the Consumer Electronics industry, and works directly on the iPhone.

Quelle: First Photos from Apple iPhone?

Tjach, das war’s dann wohl – wer solche Fahrlässigkeiten begeht, hat es nicht verdient, für den angebissenen Apfel zu arbeiten. Der Pink Slip ist bereits unterwegs. Dass er persönlich von Steve vor die Türe gestellt wird, ist hingegen nur ein weiteres Gerücht.

Labels: Apple

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Samstag, 28. April 2007

Buchtipp: "Schweizer für Dummies"

Während einer Atriiichete in der Wohnung einer befreundeten Kanadierin fiel mir folgendes Buch auf dem Nachttischchen auf:

Beyond Chocolate: Understanding Swiss Culture

Nach einigen wenigen Seiten Lektüre war der Entscheid gefallen: Genau ein solches Buch gehört auch in meine kleine, aber feine Bibliothek an Sachbüchern.

Ich hoffe, dass mir das Buch Einblicke darüber gibt, was denn „schweizerisch sein“ eigentlich bedeutet (durch die Augen und Feder einer Ausländerin). Ein erster Vorgeschmack:

[…] Speziell für Menschen, die gedenken, in der Schweiz Fuss zu fassen, eröffnet dieses humorvoll verfasste Werk Zugang zu den manchmal doch eher verschlossenen Schweizern, die eher nach dem Coconut-Prinzip als nach dem amerikanischen Peach-Prinzip leben.

Quelle: Beyond Chocolate: Understanding Swiss Culture

Tags:
Labels: Schweiz

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Samstag, 28. April 2007

Weibliche Gamer lügen

Quelle: GGLTV LANtics Ep 11: Chobot Gets Spanked

(Die WoW-Frage war echt gut *smile*)

Labels: Funny

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Freitag, 27. April 2007

London 2007: Oddities

Zwar bin ich bereits seit letztem Montag wieder zurück auf Schweizer Boden, habe aber auf Grund der während der Ferienabwesenheit aufgestauten Pendenzen noch keine Zeit gehabt, meine Erlebnisse im Land der Angelsachsen zu bebloggen. Dies möchte ich hiermit nachholen – zuallerst in Form eines Beitrages, der sich den „Oddities“, den Merkwürdigkeiten, annimmt, die mir bei meinem ersten Besuch der britischen Insel aufgefallen sind.

Tags:
Labels: Allgemein

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Freitag, 27. April 2007

mysqlhotcopy streikt

Seit einiger Zeit sichere ich die Datenbanktabellen auf meinem Entwicklungsserver (Debian) jeden Abend mit dem Perl-Script mysqlhotcopy. Einerseits beuge ich so einem Datenverlust vor, wenn ich für ein neues Projekt die Nacht durchgecodet habe und am nächsten Tag dummerweise DROP database ausführe, andererseits wenn Partyguide wieder einmal versuchen sollte, die Datenbank vollzuspammen.

Seit dem letzten

apt-get upgrade

spinnt die Routine leider und produziert folgende Fehlermeldungen:

Invalid db.table name 'mysql.mysql`.`columns_priv' at
usr/local/mysql/current/bin/mysqlhotcopy line 855.

Quelle: mysqlhotcopy dies with error Invalid db.table name ‚foo.bar`.`baz‘

Das Problem taucht mit dem Upgrad auf DBD::mysql 4.003 auf. Da ich in der Eile nicht herausfinden konnte, wie ich dieses Package downgrade, habe ich mysqlhotcopy folgendermassen gepatcht:

...
my @dbh_tables = eval { $dbh->tables() };
map { s/^.*?\.//o } @dbh_tables;

## Remove quotes around table names
...

Quelle: mysqlhotcopy dies with error Invalid db.table name ‚foo.bar`.`baz‘

Nun läuft das Backup wieder sorgenfrei.

Labels: Linux

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Freitag, 27. April 2007

Wenn VMWare das Wochenende herauszögert …


VMWare streikt
Originally uploaded by emeidi.

Vor etwa einer Stunde erhielt ich einen Telefonanruf eines Kunden: „Wir können nicht mehr auf unser Wiki zugreifen. Was ist da wohl los? Wir präsentieren die Applikation doch morgen Samstag einem breiteren Publikum, ein Ausfall liegt da nicht drin!“.

Tatsächlich – der Server reagierte auf kein Ping mehr, logischwerise funktioniert auch der Zugriff auf Web-Seiten nicht mehr. Der Adrinalinaustoss verdoppelte sich innert eines Bruchteils einer Sekunde.

Murphy’s Law Extended

Sofort machte ich mich daran, das Problem zu lösen. Natürlich war Murphy nicht weit und sein Effekt trat kumulativ auf:

  • Der Virtual Infrastructure Client läuft nur unter Windows – Linux/Mac? Fehlanzeige
  • Mein MacBook mit Intel CPU und einer Windows XP-Installation unter Parallels ist momentan leihweise bei der Freundin in Basel, weil deren MacBook von WLAN-Empfangsprobleme geplagt wird und nun in der Reparatur weilt
  • Das Thinkpad, ein Arbeitsgerät, von dem aus ich die Instanz normalerweise betreue, liegt brav gesichert im Panzerschrank im Büro
  • Ein in eine Web-Site eingebettetes Applet zur Administrierung einer VMWare-Instanz (Alternative zum Infrastructure Client) lässt sich per VPN-Verbindung unter Mac OS X (Safari sowie Firefox) nicht laden.
  • Mangels funktionierender VPN-Verbindung von der Wintel-Maschine aus versuche ich, mittels WebVPN auf die entsprechende Seite zu kommen. Zumindest mit dem Internet Explorer müsste das Vorhaben doch gelingen? Leider nein – ob das Applet oder die Verschlüsselung und Zertifizierung spukt, WebVPN erlaubt mir nicht, auf die dringend benötigte Web-Seite zuzugreifen.
  • Immerhin gibt es hier zu Hause noch eine ältere Wintel-Kiste, die von meinem Vater benutzt wird – versuchen wir es damit!
  • Der Cisco VPN-Client funktioniert auf meinem PowerMac tadellos, auf der Windows-Maschine klappt die Einwahl hingegen nicht.
    • Vielleicht gibt es ein Update? Auf der Web-Site des Arbeitgebers findet sich tatsächlich die Version 5, installiert ist noch die Version 4.6. Glücklicherweise darf der Client mittlerweile auch aus dem Internet heruntergeladen werden, man muss sich also nicht mehr zwingend auf dem Campus aufhalten.
    • Bevor der neue Client installiert werden kann, muss der alte vom System geputzt werden. Selbstverständlich mit dem obligatorischen Windows-Neustart (wobei auch ein Mac für einmal neugestartet werden müsste, weil sich der Client relativ tief ins System einklinkt)
    • Nachdem der neue Client installiert wurde, ist ein weiterer Windows-Neustart nötig. Ohne Neustart läuft zwar ein Prozess vpngui.exe, doch das Fenster wird nicht angezeigt.
    • Nach dem Neustart startet auch die Applikation ordnungsgemäss und wählt sich – o Freude – tatsächlich in das Campus-Netzwerk ein
  • Nun muss der satte 50MB wiegende Infrastructure Client heruntergeladen werden
  • Die Installation klappt (für einmal kein Neustart nötig), die Applikation lädt
  • Wie lauten schon wieder die Zugangsdaten zum ESX-Server (Server, Username, Passwort)? Zurück zum PowerMac und dort den Mailverkehr abgesucht. Dank IMAP und einer ordentlichen Sortierung der eingegangenen Mails in aussagekräftige Unterordner finde ich das gesuchte Mail schnell
  • Es klappt, meine VMWare-Instanzen werden angezeigt. Ich wechsle auf die Konsole des fehlerhaften virtuellen Servers und sehe die Bescherung:
    Apr 27 14:38:02 server kernel: NETDEV WATCHDOG: eth0: transmit timed out
    Apr 27 14:38:02 server kernel: eth0: transmit timed out, status 0073, resetting.

    Das virtuelle Netzwerkinterface streikt – was ist denn los? Andere Instanzen auf demselben Server funken tadellos in die weite Welt hinaus.

  • Als ich die Einstellungen der VM durchsehe, fällt mir auf, dass zwei Häkchen nicht gesetzt sind (vgl. Screenshot). Äusserst fahrlässig von mir – wieso habe ich das bei der Installation damals übersehen? Rätselhaft! Nachdem ich beide Häkchen gesetzt habe und den Server vorsichtshalber neu booten lasse, ist endlich wieder alles im grünen Bereich – das Wiki kann wieder angesurft werden.

Das Wochenende konnte gerade noch rechtzeitig gerettet werden. Puuuh! Auch die Dummen haben manchmal ein wenig Glück …

Tags:
Labels: IT

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Donnerstag, 26. April 2007

Formular-Spam nimmt weiter zu

In den letzten Tagen musste ich leider feststellen, dass das Formular auf der Web-Site Tageskarte Gemeinde unzählige Male mit wirren Angaben abgesendet wurden.

Ziel des „Angriffs“ war es höchstwahrscheinlich, Links auf fremden Seiten zu platzieren, damit die Zielseiten bei Suchmaschinentreffern in den ersten Rängen angezeigt werden. Eine der beworbenen URLs war

brom . bilbidon . r u

(Leerzeichen zwecks Verstümmelung)

Glücklicherweise werden Neueintragungen nicht automatisch aufgeschaltet, sondern müssen von mir begutachtet und anschliessend aktiviert werden.

Für jeden Eintrag erhalte ich eine elektronische Benachrichtigung, die unter anderem die IP-Adresse des Formularkriegers enthält. In meinem Falle waren es unzählige Maschinen – einige aus Brasilien, einige aus Deutschland. Die Vermutung liegt nahe, dass es sich um gekaperte Windows-Kisten handelt, die nun als Spam-Bots im Netz unterwegs sind.

Altbekanntes Problem

Bereits im Januar 2007 erhielt ich die Meldung eines Kunden, dass das Gästebuch auf seiner Site regelmässig zugespammt werde. Ich löste das Problem, indem ich einen Turing-Test einbaute (inspiriert von einem Blog-Eintrag von Namics). Seither herrscht Ruhe.

Tags:
Labels: Web

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Dienstag, 24. April 2007

Wählt mich!

From: admin@got2b-trendscout.ch
Subject: Herzliche Gratulation: Du bist in der zweiten Runde!
Date: 17. April 2007 17:41:54 GMT+02:00

Lieber Mario

Die Jury hat getagt und entschieden. Und du bist mit dabei beim Public Vote!

Ab nächsten Montag wird deine Bewerbung auf der Hauptseite von www.got2b-trendscout.ch aufgeschaltet, weil deine Eingabe aus der Fülle an Bewerbungen heraus gestochen ist.

Du hast damit die erste wichtige Hürde auf deinem Weg zum Traumjob des offiziellen got2b-Trendscouts genommen. Für die nächsten vier Wochen heisst es nun für dich bangen und hoffen, dass möglichst viele Community-Member dir ihre Stimme geben.

[…]

Ab zum Voting: got2b-Trendscout 2007

Tags:
Labels: Uncategorized

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen

Mittwoch, 18. April 2007

Die Schweiz und der Patentschutz

[…] Der Patentschutz werde in allen Industrieländern hochgehalten, sagte Blocher nach der Bundesratssitzung. Es gehe daher nicht an, den Patentschutz in der Schweiz «auf das Niveau der afrikanischen Staaten und der Piratenländer im Fernen Osten» zu senken. Wer in die Entwicklung eines Produkts investiere, müsse das Recht haben, über den Preis selber zu bestimmen und Parallelimporte zu verhindern. Das ergebe sich aus dem Schutz des Eigentums. «Nur Entwicklungsländer haben keinen solchen Schutz.» […]

Quelle: Leuthard gegen Parallelimporte

[…] Also a vital role in this Swiss expansion during what is sometimes called the ‘Second Industrial Revolution’ is assigned to another free rider feature, namely the absence of a patent law until 1907. Denounced as ‘practices of robber barons’ and ‘a system of parasitism’ by foreign competitors, this institutional anomaly is believed to have facilitated the emergence of powerful food-processing, chemical, and engineering industries in the late 19th century, as Swiss entrepreneurs could adopt new technologies without having to bear any of the high development costs.

Quelle: When did the Swiss Get so Rich? Comparing Living standards in Switzerland and Europe

Eine Monographie befasst sich ausschliesslich mit diesem Thema:

Schiff 1971: Industrialisation without National Patents

In this monography, the economic historian Eric Schiff tells the story of the emergence of some of Europe’s biggest corporations. They came into being in Switzerland and the Netherlands during the period (1850-1907 in Switzerland; 1869-1912 in the Netherlands) in which neither country recognised patents. Some of them appear to owe their very existence to this exemption. Switzerland and the Netherlands eventually adopted patent laws in response to threats from other industrialised nations. This, Schiff argues, was a political decision, not an economic one. It is, he notes, „difficult to avoid the impression“ that the absence of patent laws „furthered, rather than hampered development“.

Quelle: Forschungsarbeiten über die Volkswirtschaftlichen Auswirkungen von Patenten

Ein wenig Geschichtskenntnisse würden den Glorreichen Sieben (echt geiles Bild, Micheline!) gut tun …

Weiterführendes

Wieso wir Schweizer so reich sind

Tags:
Labels: Politik, Wirtschaft

1 Kommentar | neuen Kommentar verfassen

Mittwoch, 18. April 2007

Alle Mann an die Waffen!

Oder … halt … vielleicht überlegen wir zuerst einmal:

There you are, in school […] and someone pulls a gun and starts shooting. What do you do? You pull your gun, of course, shoot the guy and you’re a HERO! Yay!

Life isn’t a movie and you’re not Clint Eastwood. […] How do you identify the „Bad guys?“ In any fire fight, you can’t always be sure you know the players. That’s one reason cops and soldiers wear uniforms. […] And given the state of race relations in the US, how many white people will just assume that it’s the black guys? […]

One of the first rules established in the old west was that nobody carries in town.

Quelle: Whom do you shoot?

Daily Kos (selber Amerikaner und im Waffengang geübt) bringt es auf den Punkt: Bei Waffengefechten schreiten diejenigen Leute ein, die a) dafür ausgebildet sind und b) sich dementsprechend zu erkennen geben (durch Ihre Uniform). Alles andere macht die Situation nur noch schlimmer, als sie schon ist.

Dies als Antwort an all die NRA-Amis, die sich auf das 2nd Amendment berufen und gerade wegen den Vorfällen am Virginia Tech eine Waffe auf sich tragen. Angesichts der laxen Waffengesetze und der Heiligsprechung eines knapp 220 Jahre alten Verfassungsartikels habe ich leider kein Mitleid, wenn solche Massaker zum zigsten Mal passieren.

Labels: Politik

Keine Kommentare | neuen Kommentar verfassen