Archiv 2007

Sonntag, 4. März 2007

Nanny-Paradox

In letzter Zeit habe ich hier desöfteren Texte aus dem Internet oder Print-Medien zitiert – zu mehr hat es leider nicht gereicht. Ich hoffe aber, in den nächsten Wochen wieder mehr Zeit zu finden, um „unique and self-grown content“ zu produzieren.

Nach dieser „Entschuldigung“ wieder einmal etwas aus dem FACTS:

[…] Die Dienstbereitschaft der Hausfrauen ist heute eine knapper werdende Ressource. Doch die Lücke füllen nicht die Männer, sondern andere Frauen. Die Erfolgsgeschichte der Nannys ist nicht zuletzt der Beweis, dass die emanzipatorische Idee von der Arbeitsteilung der Geschlechter gescheitert ist.

[…] Wenn Baur [Nanny] dann gegen sieben in Einsiedeln bei ihrer Schwester und Tagesmutter klingelt, streckt ihr eigenes Kind […] seine Arme nach der berufstätigen Mama aus. […] „Ich arbeite gern mit Kindern und bin froh, dass ich damit Geld verdienen kann.“

Paradox, nicht wahr? Damit ein Mittelstands- oder Akademiker-Kind eine behütete Jugend erfahren darf, muss ein anderes auf sein Mammi verzichten.

Sollte mich der Storch irgendeinmal über Nacht zum Vater machen, würde ich eine andere Lösung vorziehen: Einzug in ein Mehrfamilien-Haus auf dem Land, wo andere Eltern mit ihren Zöglingen leben und diese arbeitteilig aufziehen. Denn es ist einfacher (und günstiger?), fünf Leute einen 80-Prozent-Job nachgehen zu lassen und einen Arbeitstag in der Woche für die Erziehung der Kinderschar des Hauses aufzuwenden, als eine Nanny zu engagieren …

Labels: Gesellschaft

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Sonntag, 4. März 2007

Unordentlichkeit

„Mess for success“ heisst das Motto der bewussten Chaoten, die gerne Einstein zitieren, der sagt: „Wenn ein unordentlicher Schreibtisch einen unordentlichen Geist repräsentiert, was repräsentiert dann ein leerer Schreibtisch?“

[…] Wer ein Durcheinander auf dem Schreibtisch hat, will eine Studie herausgefunden haben, verdient im Durchschnitt mehr als der mit einem aufgeräumten. Unordnung ist nicht nur natürlich, sondern auch romantisch, weil sie eine Geschichte erzählt und von Persönlichkeit zeugt; ausserdem ist sie zeitsparend, da man mit Aufräumen sein halbes Leben verliert.

Quelle: Das Magazin, 09/2007, S. 10, „Say Yes To Mess“.

Angesichts des tendenziösen Zitierens wird wohl klar sein, wie mein Büro aussieht …

Labels: Leben

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Freitag, 2. März 2007

Seit 5 Uhr 45 wird zurückgeschossen!

Ich wusste doch schon immer, dass unsere Armee zu mehr geschaffen ist als ein paar Berge bis auf den letzten Mann zu verteidigen:

ZURICH, SWITZERLAND — What began as a routine training exercise almost ended in an embarrassing diplomatic incident after a company of Swiss soldiers got lost at night and marched into neighboring Liechtenstein.

Quelle: Swiss Accidentally Invade Liechtenstein

Der grosse Brüller fand sich darauf in den Kommentaren auf Digg:

In related news France, fearing they were next, has already surrendered.

Quelle: Swiss Accidentally Invade Liechtenstein

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Freitag, 2. März 2007

Citrix ICA Client mit Verschlüsselung unter Mac OS X

Meine Freundin muss an ihrer Fachhochschule auf einen Citrix-Server zugreifen, um eine darauf laufende Windows-Buchhaltungsapplikation zu erlernen. Da sie Mac OS X benutzt (und der dortige Sysadmin auf stark verschlüsselte Verbindungen steht), ist die Angelegenheit etwas komplizierter, aber nicht unlösbar.

Kurzanleitung

  • Citrix ICA Client herunterladen und installieren. Wichtig: Auch wenn man auf der Höhe der Zeit ist und bereits einen Mac mit Intel-CPU besitzt, muss die PowerPC-Version 7.00.411 gewählt werden. Bislang bringt nur diese Version die Funktionen zur Verbindungsaufnahme mit starker Verschlüsselung mit.
  • Das GlobalSign Root CA (root.crt) herunterladen und im Ordner /Applications/Citrix ICA Client/keystore/cacerts ablegen.
  • Alternativ: Wenn hingegen das „Thawte SGC CA“-Zertifikat verlangt wird, findet man dieses (nach erfolgreicher Registration) unter SSL Digital Certificate Technical Support. (Dank an Benjamin Spies)
  • Alternativ: Wenn hingegen das „Equifax Secure Global eBusiness CA-1“-Zertifikat verlangt wird, findet man dieses unter Repository: GeoTrust CRLs

Fehlermeldungen

Hält man sich nicht an diese Kurzanleitung, sieht man mit folgenden zwei Fehlermeldungen konfrontiert:

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Donnerstag, 1. März 2007

Fleischmärkte Partyguide & Co.


FACTS 9/07: "Hemmungslos im Netz"
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Im heute erschienen FACTS befasst sich die Journalistin Ruth Brüderlin mit den Schattenseiten von Party-Sites. Wer als sensibilisierter Leser dieses Blogs dabei aber primär an Datenlecks denkt, ist auf der falschen Fährte: Es geht viel eher um beleidigende und rassistische Kommentare, die die Leute in solchen Communities auf die digitale Pinwand pinnen. Und um Minderjährige, die sich in anzüglichen Posen zur Schau stellen.

Heisser Sommer

Und ja, liebe Argonauten, das musste ja so kommen: Natürlich habe ich eure Hommage an meinereiner sofort bemerkt. Merci! Schön, dass Sicherheit nun auch für euch kein Fremdwort mehr zu sein scheint … Leider gibt es noch ein ungestopftes Datenleck, doch dazu in Bälde mehr …

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Mittwoch, 28. Februar 2007

Kalifornien 2007: Auf den Strassen von LA

Heute habe ich endlich etwas Zeit gefunden, die mit meiner Kamera gedrehten Flicks zu einer kleinen Stadtrundfahrt LA zusammenzuschneiden.

Bewusst oder unbewusst habe ich dabei Augenfänger wie der Hollywood Blvd weggelassen. Zu Beginn sieht man den Santa Monica Blvd Richtung Süden (die Fussgänger wurden an der 3rd Street Promenade gefilmt). Danach geht es weiter mit Raffi an eine Privatparty, von Venice Beach weg Richtung 405-E, soweit mir ist. Die vom Samstag-Abend stammenden Aufnahmen zeigen den üblichen Wochenend-Verkehr.

Für mich als Schweizer war es immer wieder kaum zu glauben, wie lange man auf diesen Strassen einfach geradeaus fahren kann. Sogar die „grüne Welle“ gibt es dort; ich hatte aber nur einmal das Glück, darauf zu surfen. Auch an die drei- und vierspurigen Strassen (in einer Richtung!) muss man sich erst einmal gewöhnen. Gerade zu Beginn des Streifens sieht man, wie halsbrecherisch Spurwechsel sein können (der Soundtrack übertönt mein Kreischen, als ich den riskanten Spurwechsel beim Rotlicht erblicke). Dieser Boulevard ist in den Rush Hours voll: Autos, Stossstange and Stossstange, jede Spur bis zum Bersten gefüllt …

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Mittwoch, 28. Februar 2007

Lamm Nierstück mit Zucchetti und Fettucine


Lamm Nierstück mit Zucchetti und Fettucine
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Seit langer Zeit habe ich wieder zum Kochlöffel gegriffen – und nicht für gewöhnliche Hausmannskost, nein, ich habe endlich wieder einmal etwas Neues, Unbekanntes – gar vielleicht Exquisites? – in Angriff genommen. (Selbstverständlich benötigte diese Koch-Aktion etwas Nachhilfe von Seiten meiner Freundin – Frauen spornen Männer auch heute noch zu Höchstleistungen an).

Hier das Rezept mit Links zu den vorher konsultierten Koch-Sites und -Blogs:

Menu

  • Lamm, zwei Nierstücke (sauteuer!)
  • Café de Paris; sowie komisches Experiment mit Zwiebeln, Knoblauch, Tomaten, schwarzen Oliven
  • zwei Zucchetti
  • 250g Fettucine

Zubereitung

Gewürztes Lamm beidseitig kurz auf hoher Flamme anbraten (Total vier Minuten waren schon fast zuviel – das Öl sollte einfach nicht aus der Bratpfanne rauchnen, denn dann ist die Temperatur zu hoch). Danach moderat salzen und in einem tauglichen Gefäss ab in den auf 60° C vorgeheizten Ofen; Umluft dabei abschalten. 30 Minuten tun’s, mehr schadet nicht.

Zucchetti in maximal fingerdicke Streifen schneiden und in einer geräumigen Bratpfanne mit Olivenöl, Zwiebeln und Knoblauch erwärmen. Mit Kräutermischung Provencale verfeinern. Am Besten auf mittlerer Flamme und einem Deckel köcheln lassen, damit der Dampf das Gemüse schön weich macht. 20 Minuten verträgt es locker; eventuell von Zeit zu Zeit mit Olivenöl nachhelfen und umrühren, damit Gewürz und Olivenöl gleichmässig verteilt wird.

Wer – wie ich – Lust auf ein Experiment hat, dünstet in der mittlerweile geputzten Bratpfanne Zwiebeln und Knoblauch an; gibt etwas später eine halbe oder ganze Tomate bei und macht sich an den Vorrat an schwarzen Oliven. Mit Salz und Pfeffer wird die nicht sonderlich appetitlich aussehende Kocherei verfeinert; evtl. auch ab und zu wieder etwas Öl nachgiessen.

Fettucine – das übliche; wie man Teigwaren zubereitet, muss ich hier ja wohl nicht näher erklären.

Links

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Dienstag, 27. Februar 2007

Die wirklich wichtigen Dinge im Leben

13 You’ll be amazed at how little there is to modify

I was the ultimate tweaker in Windows – registry entries, options, toolbar buttons – and was taken aback at how few things there are to tweak on the Mac. At first it seemed to be restrictive, but I’ve realized it has actually freed me to do things other than tweaking, like work on this website.

Quelle: The truth about switching

Mac. Der Toyota unter den Computern.

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Montag, 26. Februar 2007

Apple- vs. Windows-Welt

Ultimately, the iPhone is stark proof of the fundamental difference between the Mac and Windows worlds. In the Mac world, you get one man’s vision, beautifully designed, expensive, and maybe, just maybe in sync with your needs. In the Windows world, you get an enormous ecosystem where you can choose from dozens of different devices using the form factors and feature sets you prefer, at a variety of price points.

Quelle: What’s so smart about the iPhone?

Wer noch nicht genug hat, lese sich zusätzlich durch die Diskussion auf I Started Something:

… and it [iPhone] will still outsell the blackberry, blackjack and treo combined. what none of you nerds understand (and i say that with respect and admiration, because i too am a nerd) is that 95% of people don’t know, need or care about push imap or 80% of the other features of smart phones — i want push imap so i’m installing it on my mail server — the average person couldn’t care less. and it’s not because these people are “brain dead, morons who buy in to flashy advertising” — the simple fact is, consumer electronics are way too confusing for the average person.

apple understands this and adheres to one of 80/20 rule with almost ruthless efficiency. they recognize that 80 percent of the population uses about 20% of the features hence the relatively feature lacking ipod has a 90 million user installed base while the feature laden creative zen has an installed base of considerably less. […]

Quelle: Hi I’m an iPhone. And I’m a Smartphone.

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Montag, 26. Februar 2007

Original Swiss Raclette in Venice, CA


Original Swiss Raclette in Venice, CA
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Was gibt es schöneres, als einem Exil-Schweizer bei der Geburtstagsfeier (Happy Birthday, Raffi!) zuzuschauen und den von mir eigenhändig in die USA importierten Coop Raclette-Käse (1kg!) in experimentierfreudige Mäuler verschwinden zu sehen? Nur der schweizerische Weisswein hat gefehlt. Den bringe ich das nächste Mal natürlich auch mit!

Slideshow

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