Archiv 2007

Sonntag, 25. Februar 2007

Pfeffermühlen Weiss-Blau

In diesen Minuten fährt wohl der Krankenwagen bei der Casa Lonny vor. Grund von Lonnys Herzinfarktes ist nicht etwa die längst überfällige „introduction of the Dampfbad“, sondern folgende Kleinigkeit, die es soeben in die weltweiten Nachrichten geschafft hat:

Zusammen mit dem französischen PSA-Konzern (Peugeot, Citroën) konstruieren die Bayern [BMW] nach SPIEGEL-Informationen eine neue Familie von Vierzylindermotoren, die im PSA-Werk Douvrin bei Lille hergestellt werden sollen. Der Motor wird nach Angaben eines BMW-Managers nicht nur in die Kleinwagen der Marke Mini eingebaut, sondern ist auch für die 1er Reihe der Münchner vorgesehen.

Quelle: Neue Motoren von der Konkurrenz

Tjach, Lonnely, dann verbindet uns ja bald mehr, als dir lieb sein könnte. Ich habe doch schon immer gewusst, dass sich Peugeot „Pfeffermühle“ 106 und „Weiss-Blau Kurvenrodler“ M3 sehr ähnlich sind … *hämischgrins* Hoffentlich bedeutet das aber nun nicht, dass es auch bei Peugeot bald weiss-blau am Schönsten kaputt geht!

@Lonny: Wenn bei Bühlent Automotive Technologies der erste solche Motor in Reparatur kommt, gehen wir zusammen einen heben, abgemacht? Ich hoffe doch schwer, dass du die Pfeffermühle dann wieder zum Mahlen bringen wirst?

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Sonntag, 25. Februar 2007

Google über Festplattenausfälle

Drive Temperature

Google räumt auf mit der Auffassung, dass vor allem Hitze Festplatten ein kurzes Leben beschert:

[…] In the lower and middle temperature ranges, higher temperatures are not associated with higher failure rates. This is a fairly surprising result, which could indicate that datacenter or server designers have more freedom than previously thought when setting operatin temperatures for equipment that contains disk drives. We can conclude that at moderate temperature ranges it is likely that there are other effects which affect failure rates much more strongly than temperatures do.

Als kritischen Grenzwert betrachtet man bei Google 40° C – wird eine Platte mehr als 50% der überwachten Zeit über diesem Schwellenwert gefahren, droht

Alarmierender sind folgende beiden Diagnose-Parameter einer Festplatte:

Scan Errors

[…] We find that the group of drives with scan errors are ten times more likely to fail than the group with no errors.

Reallocation Counts

[…] Drives with one or more reallocations do fail more often than those with none. The average impact on AFR [Average Failure Rate] appears to be between a factor of 3-6x.

[…] After their first reallocation, drives are over 14 times more likely to fail within 60 days than drives without reallocation counts, making the critical threshold for this parameter also one.

Dennoch: Regelmässige Backups braucht es weiterhin!

Wer nun nur noch auf SMART-Signale achtet, um einen drohenden Festplatten-Ausfall vorherzusagen, könnte auf den Kopf fallen:

[…] Out of all failed drives, over 56% of them have no count in any of the four strong SMART signals, namely scan errors, reallocation count, offline reallocations, and probabtional count. In other words, models based only on those signals can never predict more than half of the failed drives.

Quelle: Failure Trends in a Large Disk Drive Population

Via: heute (!)

smartmontools

Wer die oben genannten Werte auslesen will, bedient sich den smartmontools. Dieses OSS-Utility erlauben es, die S.M.A.R.T.-Werte einer Festplatte auszulesen:

smartctl -a /dev/hda

Um die Parameter von über libata angesprochenen SATA-Festplatten auszulesen, muss der Befehl ein wenig abgeändert werden:

smartcl -d ata -a /dev/sda

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Sonntag, 25. Februar 2007

PEBKAC

Diese sechs Buchstaben sollten jedem PC-Supporter auf diesem Planeten geläufig sein. Was sie bedeuten?

Problem Exists Between Keyboard and Chair

Treffend in Szene gesetzt durch UserFriendly:

Quelle: Cartoon for May 06, 1998

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Sonntag, 25. Februar 2007

Pimp my Bundeshaus

Als wir heute Abend spät durch das verregnete Bundesbern marschierten und dabei auch vor dem ehrwürdigen, sich gerade in Renovation befindenden Bundeshaus vorbeikamen, erinnerte ich mich daran, dass die Kuppel im Sommer 2007 nicht in kupfergrün, sondern in goldenen Farben erstrahlen wird. Als ich diese über die Medien aufgeschnappte Neuigkeit meinen zwei Begleiterinnen kundtat, entfuhr es Wendy:

„Geil – sozusagen Pimp my Bundeshaus?“

Recht hat sie! West Coast Customs scheint für die auf 300’000 SFr. budgetierte Aktion aber seine Hände definitiv nichtww im Spiel zu haben …

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Sonntag, 25. Februar 2007

Zweifelhafter Dick Cheney

„When Dick Cheney says it’s a good thing, you know that you’ve probably got some big problems.“

Quelle: Obama ridicules Cheney’s Iraq comments

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Freitag, 23. Februar 2007

Schlechte Idee: Umfangreiche Daten aus Disk-Image wiederherstellen


PowerQuest Image Explorer
gone awry

Originally uploaded by emeidi.

Eine der schlechtesten Ideen der letzten Monate: Beim Austausch einer Festplatte eines Desktop-PCs auf der Arbeit fertigte ich mit Powerquests DriveImage ein Disk-Image der alten Platte an und speicherte das Image-File auf der neuen Platte.

Anstelle danach die Daten von der temporär ins System gehängten alten Platte auf die neue zu kopieren, entschied ich mich, mit dem Image Explorer die Daten aus dem Disk-Image herauszukopieren.

Error – der eine Prozess hatte nach ein paar Stunden zwar 300 Mia. Read Bytes auf dem Konto, das ca. 5GB fassende Verzeichnis, das wiederhergestellt werden sollte, war aber immer noch nicht zurückgeschrieben.

Ich entschied mich deshalb für einen vorzeitigen Abbruch und kopierte die Daten nach alter Manier – im Windows Explorer per Drag & Drop. Dauer: Knapp 10 Minuten.

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Donnerstag, 22. Februar 2007

User Agent ‚Feedfetcher‘ nun mit Abonnenten-Zahl

Google just began reporting its readership numbers last week (previously, all a publisher like me knew was that Google was downloading my feed, with no indication of how many people were actually subscribed via Google). […]

Quelle: The RSS reader is dead

Und siehe da:

Feedfetcher-Google; (+http://www.google.com/feedfetcher.html; 14 subscribers; feed-id=4188551576149804949

14 Nasen haben meine atom.xml in ihrem Google Feed-Reader abonniert … Boah! *zwinker*

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Donnerstag, 22. Februar 2007

LucasArts Museum

Nostalgische Gefühle werden wach …

The LucasArts Museum

Kleine Anekdote

Bei der Gelegenheit kommt mir die amüsante Szene in den Sinn, als ich irgendwann in den frühen Neunzigern im Anwesen Smythe weilte:

Zusammen sitze ich also mit dem „M“ der Flames-Agenten im Computer-Räumchen, dessen eigentlicher Zweck – sofern ich mich richtig erinnere – die Waschküche war. Ich starre gebannt und fasziniert auf den Monitor eines x86ers. Dort sehe ich einige Szenen aus Indiana Jones and the Fate of Atlantis vorbeiflimmern. Sofort ist klar: Dieses Game muss ich haben. Leider hat Smythe die neun (!) 3.5″ Originaldisketten „verloren“ (sprich: an Röschu zurückgeben müssen), weshalb wir tollkühn versuchen, das ca. 10MB (!) grosse Spieleverzeichnis auf Floppy-Disks zu kopieren. Das Problem: Ein widerspenstiges File ist ca. 9MB (!) gross und passt partout einfach nicht auf die nur 1.44MB (!) grosse Disk. Trotz konstanter Fehlermeldungen des DOS-Befehls copy legen wir brav Disk um Disk ein (Abort, Ignore, Retry – natürlich Ignore!), bis es uns plötzlich zu bunt wird: Das Game kann anscheinend nicht kopiert werden …

Amüsant ist die Geschichte deshalb, weil uns der grosse Tscheche einige Jahre später das Tool ARJ schmackhaft machte, das genau solche Probleme lösen sollte: Von der Funktion her identisch mit dem heute weltbekannten WinZIP, erlaubte ARJ über die DOS-Kommandozeile die Komprimierung und Aufsplittung grosser Dateien auf mehrere Disketten. Auf dem Zielrechner liessen sich die .arj-Dateien dann wieder in die Originaldatei zusammensetzen. Doch zu Indys Zeiten fehlte uns schlicht und ergreifend der technische Background, um solche Tools zu benutzen.

Übrigens: Irgendwie habe ich Indy 4 einige Monate später dann doch noch gekriegt; wohl in Form von Kopien der Originaldisketten.

LOAD“*“,8,1

A propos: In besagter schummriger Waschküche hatte ich wenige Jahre zuvor auch Kontakt mit dem „Brotkasten“. Soweit ich mich erinnern mag, war ich zusammen mit Charles „Prince of Wales“ bei Smythe zu Gast und bekam die wichtigsten C64-Games dieser Zeit vorgeführt. Dabei hatte ich auch das erste Mal Kontakt mit einem Joystick (und riss ihn regelmässig aus der Saugnapf-Verankerung – jaja, diese Feinmotorik will geübt sein!)

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Mittwoch, 21. Februar 2007

Hat Dell Gehör?

Wohl für Verhältnisse in der Blogosphäre reichlich spät beblogge nun auch noch ich Dells IdeaStorm:

Ähnlich der Web 2.0-Site Digg.com können sich hier tatsächliche oder potentielle Dell-Kunden wie auch belustigte Apple-User (wie ich) so richtig austoben. Dell will nämlich von der Web-Community erfahren, was die Leute an den Produkten des Herstellers ändern würden.

Meine persönlichen Top Five

  1. NO EXTRA SOFTWARE OPTION (O-Ton: „No AOL software, no earthlink software, no google software – just a clean, original OS.“)
  2. Organize the sales pages by need, not product line
  3. linux laptop (O-Ton: „Make it idiot proof like a Mac.“)
  4. Pre-Installed Linux | Ubuntu | Fedora | OpenSUSE | Multi-Boot
  5. Pre-Installed OpenOffice | alternative to MS Works & MS Office

Ferner …

… fände ich zudem die Einführung vernünftiger Versandkosten sehr löblich.

Craplets?

Rein nebenbei habe ich einen neuen Begriff gelernt: Craplet. Damit bezeichnet man die den Kisten von Dell und allen anderen grossen Herstellern beiliegenden und vorinstallierten Sch***-Programme, die beim ersten Aufstarten mit allerlei Popup-Meldungen zu Registration und Aktivierung wie auch mit ungezählten Icons neben der Uhr auf sich aufmerksam machen.

Wenn ich in Zukunft jemandem erklären müsste, was der Unterschied zwischen Macs und Wintel-Kisten ist – ich würde wohl auf diese „Features“ verweisen. Der erste Start eines Macs gestaltet sich so friedlich und ruhig, wie er auch Zeit seiner Benutzung sein wird … Oder hat dort schon jemals jemand Craplets entdeckt? Ich jedenfalls nicht.

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Dienstag, 20. Februar 2007

Neue Festplatte? Aber erst nach dem Frühjahrsputz!

Wohl auf Grund des weiterhin ungewöhnlichen, aber aus meiner Sicht sehr vorzüglichen Wetters, ging es letzte Woche an auf der Arbeit an einen digitalen „Frühjahrsputz“. Die Systempartition (10GB) einer Mitarbeiterin war randvoll. Ich wurde gerufen, um abzuklären, ob man gleich eine neue Platte kaufen oder zuerst einmal die Partition mit PartitionMagic vergrössern sollte.

Glücklicherweise geschah nichts von beidem. Windows 2000-Installationen (wie auch alle anderen mir bekannten Versionen des weltmarktführenden Betriebssystems aus Redmond) „verfetten“ während den Jahren – das war überhaupt nichts neues. Hier ein Programm installiert, da etwas heruntergeladen, dort ein Backup-Satz vergessen, und rasch nähert sich die Partition dem Limit, auch wenn das gar nicht nötig wäre. Für was hat man schliesslich noch eine Datenpartition (D:\ *schauder*)?

Ich entschied mich also für eine tiefgründigere Analyse der Platzverhältnisse – wie so oft ist es auch hier von Vorteil, über soviel Informationen zu verfügen wie nur möglich, diese aber anständig aufbereitet zu erhalten. Windows bringt keine anständigen Bordmittel mit, um den Platzverbrauch zu messen – von dem Kommandezeilen-Utility diruse.exe (Unixer werden darin den hässlichen Bruder von du erkennen) einmal abgesehen.

Abhilfe schafft das quelloffenes Produkt WinDirStat.

Dieses Programm zeigt die grössten „Umweltsünder“ übersichtlich in einer Liste an, zudem gibt es auch noch eine graphische Anzeige, die unterschiedliche Dateien in korrekt proportionierten Blöcken darstellt. Auf diese kann man auch klicken und findet so schnell heraus, wer den grössten Müll verursacht. Ganz gelungen: Mit Rechtsklick auf ein Objekt in der Liste der Ordner kann man auch gleich ein Explorer-Fenster von besagtem Ordner öffnen lassen – oder die Datei direkt in den Papierkorb befördern. Ganz Wagemutige werden selbst diesen Umweg nicht nehmen wollen und die Datei unwiederruflich löschen.

Abgebrochene Druckaufträge

Und siehe da, nach wenigen Minuten der Festplattenanalyse hatte ich bereits die ersten Übeltäter dingfest gemacht: Unzählige, manchmal über 50MB grosse temporäre Dateien von Druckjobs aus dem Jahre 2004 im Unterverzeichnis C:\WINNT\SYSTEM32\SPOOL\PRINTERS.

Internet Explorer Cache

Der Cache des Internet Explorers ist eine weitere wichtige Stelle, wo man mit Optimierungen beginnen kann: C:\Dokumente und Einstellungen\<USER>\Lokale Einstellungen\Temporary Internet Files\Content.IE5\. Dieser wird nämlich automatisch vom Browser festgelegt und ist proportional zum verfügbaren Festplattenplatz. Kein Wunder, dass bei heutigen Festplatten manchmal gleich ein mehrere Gigabyte grosser Cache-Ordner erstellt wird, der unzählige kleine Dateien enthält. Bei meinem Patienten war die Grösse des Cache mit 300MB relativ klein bemessen, doch ich entschied mich, diesen auf 10MB herunterzufahren und prophylaktisch gleich einmal alle Dateien zu löschen.

Microsoft Office Cliparts?!

Beim Durchstöbern des Cache-Ordners fiel mir noch ein weiterer Ordner auf, der riiiesige Dateien enthielt: Content.MSO. Anscheinend hatte hier jemand vor langer Zeit die Online-Cliparts von Microsoft angeschaut und einige davon heruntergeladen. Ich verstehe immer noch nicht ganz, wer Cliparts in der Grösse des zweistelligen Megabyte-Bereichs kreiert und wer diese dann wirklich auch benutzt.

Ferner …

… fanden sich auch noch unzählige Temp-Dateien von abgestürzten Word-Dokumenten. Da Word wohl abgestürzt war, weil riesige Mikroskop-Bilder in die Dokumente eingefügt worden waren, waren auch die Überbleibsel („Dokumenten-Wiederherstellung“) sehr gross.

Und sonst? Die üblichen Verdächtigen …

Wo ich auch ohne solche Visualisierungs-Programme öfters Mal Dateien löschen gehe:

  • C:\Dokumente und Einstellungen\<User>\Lokale Einstellungen\Temp
  • C:\WINDOWS\Temp
  • C:\WINDOWS\ – alle blau hinterlegten Installationsordner von Hotfixes (Namen à la $NTUninstallQ000000$)

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