Archiv ‘Energie’

Mittwoch, 2. Juli 2008

Niemand weiss, wer am hohen Ölpreis schuld ist

There’s a new game being played in the media.

From what I understand, the rules are easy. Simply pick somebody (other than yourself, of course) to blame for oil prices. Then, you can watch as the blame is bounced around. Unfortunately, there’s no way to win the game since the blame goes back and forth repeatedly.

Quelle: ANWR Drilling

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Mittwoch, 2. Juli 2008

Kommt bald die Klima-Polizei?

Amüsant:

In britischen Zeitungen war auch die Rede davon, dass Bürger dazu gezwungen werden könnten, Wärme-Isolierungen in ihre Häuser einzubauen. […]

„Es gibt die Vorstellung, dass es bis 2050 drakonische Einschränkungen der Bürgerrechte geben wird“, sagte Philip Sellwood, Chef der EST, die von der britischen Regierung zur Förderung von Umweltschutzmaßnahmen eingerichtet wurde.

Quelle: SPIEGEL ONLINE – Druckversion – Angst vor Strafen: Briten fürchten „Klima-Polizei“ – Wissenschaft

Liebe Briten, ich kann euch beruhigen: Wenn das Barrel Erdöl dereinst mal 400USD Kosten wird, werdet ihr die Isolationen frewillig anpassen. Die Winter in England können verdammt kalt werden – ohne Heizung hält das kaum einer von uns verweichlichten Zeitgenossen aus (ausser Kollege Randal, der dank seiner schlecht isolierten Behausung längst abgehärtet ist).

Abgesehen davon glaube ich nicht wirklich, dass die britische Regierung 2050, Jahre nach Peak Oil, noch funktionsfähig sein wird – und das beinhaltet auch die Fähigkeit, „Recht“ durchsetzen zu können.

Eine Hoffnung verbleibt uns noch: Wunder-„Technologie“ wird uns vom fossilen Energie-Zeitalter in eine neue Epoche hieven. Und das Leben geht genau gleich weiter, wie wir es uns gewohnt sind.

Dank: Jan

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Montag, 30. Juni 2008

Ölpreis und die Spekulanten, Runde 99

If you believe Hamilton’s view of fundamentals, and you believe my view that it’s the job of speculators to anticipate fundamentals, then what you should blame speculators for is keeping prices too low in 2006 and 2007 (in fact, in all previous years).

Quelle: EconLog, My Question for James Hamilton, Arnold Kling: Library of Economics and Liberty

Oder anders herum gefragt:

If anyone claims that the price of oil today should be no higher than it was last year, then I think it’s reasonable to ask them also to provide us with the following detail underlying their assertion– If oil were selling today for the same price as last year, what would be the quantity demanded?

[…] We [USA] were only able to buy 19.9 mb/d in the first quarter when we offered a price near $100. So why would it have been possible to secure the 21 mb/d that consumers would likely have wanted at a price of $72?

Quelle: Econbrowser: How big a contribution could oil speculation be making?

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Sonntag, 29. Juni 2008

Halten wir Mexiko im Auge

the brutal decline of the Cantarell field, and of overall Mexian production is likely to have brutal consequences, as the country loses its main source of exports and the Mexican government its main source of tax income. Social unrest, and massive migration toward the North could be one outcome…

Quelle: The Oil Drum | Countdown to $200 oil: $140 oil and speculation

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Sonntag, 29. Juni 2008

Fährt der Chinese erst mal Auto …

Chinese demand growth is very real, it’s very large, it’s highly likely to continue for a number of years (when people finally reach the car affordability stage, they’re not going to be stopped by the cost of fuel – not for a while anyway. The difference between no car and a car is so massive that the price of gas is a minor consideration

Quelle: The Oil Drum | Countdown to $200 oil: $140 oil and speculation

Auch wir ticken genau gleich – deshalb wird es wohl längerfristig zu einem Show-Down zwischen uns (dem Westen) und China kommen. Ich befürchte, dass die Chinesen dank unserer „Konsum-Entwicklungshilfe“ (Stichwort: Made in China) der letzten 10-20 Jahre den längeren Schnauf haben werden:

erbärmlich, dass du dich so freuen kannst über den barrelpreis. und doch zahle ich lieber 3.-/liter benzin, als morgens in einen überfüllten drecks-sbb-zug zu sitzen.

Quelle: 140

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Sonntag, 29. Juni 2008

Der Ölpreis und die Spekulanten

Kollege Stewä hat kürzlich in einem Kommentar auf die Spekulanten verwiesen, die den Ölpreis hochtreiben würden. Der aus seiner Sicht gerechtfertigte Preis für ein Barrel läge bei 80USD* – was zugleich bedeuten würde, dass die Ölverkäufer 60USD einstreichen. Für nichts und wieder nichts. Tolles Geschäft!

Drüben bei The Oil Drum (zugegebenermassen extrem „biased“ – andererseits aber auch der Ort, wo Erdöl-Sachverständige ihre Meinung ungefiltert wiedergeben können) wird mit der Scheinausrede „Spekulanten“ aufgeräumt:

Nope, it is just too convenient, too irresistible and, let’s say it, too comfortable an excuse that speculators are to blame. It’s not our fault, we have our scapegoat. Our price increases are temporary, we’ll soon be back to „normal“ lower prices, as soon as (take your pick) speculators have been punished/oil companies are taxed for their profiteering/“fundamentals“ are left to set prices.

Quelle: The Oil Drum | Countdown to $200 oil: $140 oil and speculation

*) Leider hat Stewä bisher keine Quellenangabe nachgeliefert. Wie berechnet sich der Preis? Grundsätzlich sicher aus Förder-, Raffinerie- und Transportkosten. Doch auf den reinen „Produktionswert“ müssen auch bei Erdöl noch gewisse preistreibende Faktoren hinzugerechnet werden: Davon ausgehend, dass Erdöl ein endlicher Rohstoff ist, müssen die Vermutungen über die noch im Boden liegende Reserve eingespreist werden. Auch die Nachfrage spielt eine Rolle – wenn diese das Angebot übersteigt, hat dies ebenfalls Auswirkungen auf den Preis.

Habe ich noch etwas Wichtiges vergessen?

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Freitag, 27. Juni 2008

140

Gestern wurde es endlich vollbracht: Ein Barrel Erdöl kostet 140USD!

Ölpreis knackt 140-Dollar-Marke

Übrigens: Ist der Liter Benzin bei uns schon bei 2 Franken angekommen? In letzter Zeit habe ich wo immer möglich auf eine Autofahrt verzichtet. GA sei dank (zum Glück ist dessen Preis (noch) nicht mit dem Benzinpreis korreliert).

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Freitag, 27. Juni 2008

Mit Kyoto wäre alles anders

Hätten die USA damals dem Kyoto-Protokoll zugestimmt – wäre das Land heute vielleicht weniger stark vom (mittlerweil verdammt teuren) Erdöl abhängig?

In 1998 the heads of state of the USA and Australia failed to ratify the Kyoto protocols. They were trying to protect their country’s economies. Ironically, they engineered a situation where not only is the US economy under greater threat than it would have been had our leaders ratified the protocols, the entire world economy is now seriously threatened.

Quelle: World Recession 2009 as a Result of Peak Oil :: The Market Oracle :: Financial Markets Analysis & Forecasting Free Website

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Dienstag, 24. Juni 2008

Wieso zahlt uns der Staat nicht das Benzin?!

Nämlich, Herr Giezendanner!

Dass die hohen Energiekosten für Arbeitslosengeld-II-Empfänger oder mittellose Erwerbsunfähige ein Problem sind, ist auch den Experten klar. Aber sie schlagen andere Lösungen vor.

Es gehe nicht darum, wie man Energie bezuschussen könne, sagt Boss – „sondern wie man weniger verbraucht“.

Quelle: SPIEGEL ONLINE – Druckversion – Konsum-Unlust: Wieso keiner den Verbrauchern wirklich helfen kann – Wirtschaft

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Montag, 23. Juni 2008

Arbeit billiger als Energie

Hell froze over! Wann hatten wir das das letzte Mal?

Since 2000, QANTAS’ fuel costs have increased from 10% to 24% of operating expenses, overtaking labour as the airlines greatest expense.

Quelle: The Oil Drum | The Future of Air Travel?

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