Archiv ‘Politik’

Sonntag, 30. März 2008

Sonntagsliberale

Natürlich existiert auch die Schweiz der geschützten Werkstätten. Die Schweiz der Sonntagsliberalen, die morgens, mittags und abends Kostenwahrheit und Marktwirtschaft predigen, die sich aber für nichts zu schade sind, wenn es darum geht, die eigenen Pfründe zu schützen – diese Schweiz wird tatsächlich unter Druck geraten. Ob das wirklich schadet?

Quelle: BINSWANGER: ACHTUNG APOKALYPSE

In dieser Hinsicht begrüsse ich die wohl bald startende Initiative zur Zulassung von Parallelimporten.

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Sonntag, 30. März 2008

Importierte SVP-Elite

Bis heute bestreitet namentlich die SVP die Offensichtlichkeit, dass die Schweiz seit fünfhundert Jahren auch ein Einwanderungsland war. […]

Zwischen 1848 und dem Ersten Weltkrieg herrschten fast schon paradiesische Zustände für die Migranten. Es waren die liberalsten siebzig Jahre in der Geschichte der Eidgenossenschaft. Ihre Grenzen waren offen wie vorher nie und nachher erst recht nicht mehr. Kein Land in Europa gewährte mehr Freizügigkeit als die Schweiz, was abgesichert war durch bilaterale Verträge mit den Nachbarstaaten. Zunächst waren es vor allem Deutsche, die in jenen liberalen Jahrzehnten einwanderten; Leute wie ein gewisser Johann Georg Blocher, Lehrer aus dem Württembergischen; oder der Schreinergeselle Schlüer aus Sachsen-Anhalt. 1880 waren die Hälfte der Ausländer in der Schweiz zugewanderte Deutsche. In den gleichen Jahren wuchs ein grosser Strom aus Italien an, es kamen die Bortoluzzis und Tausende andere Maurer, Mineure und Handlanger. […]

Quelle: UND SIE BEWEGT SICH STETS

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Sonntag, 23. März 2008

Aus welcher irischen Ortschaft stammten JFKs Vorfahren?

Dunganstown, County Wexford (leider viel zu weit weg von Galway, um dem Dörfli einen Besuch abzustatten)

Quelle: John F. Kennedy’s Ancestors

Dass die USA in den 1960ern (viel zu kurz) von einem irisch-stämmigen Katholiken regiert wurden, ist im Grunde auf die Potatoe Famine (oder „The Great Famine“) zurückzuführen – ein Ereignis, dass sich schmerzhaft im Gedächtnis der Nation eingebrannt hat. Diese trieb Patrick Kennedy dazu, in die USA auszuwandern.

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Dienstag, 11. März 2008

Grösstmögliche Transparenz in Washington

Der Pressesprecherin des Weissen Hauses wurde also verboten, über den Zusammenhang des Währungszerfalls des Dollars mit dem steigenden Ölpreis zu sprechen … Man stelle sich vor, Joe Sixpack würde davon Wind kriegen – dann wären die Präsidentschaftswahlen für die Republikaner gelaufen (sind sie eh, denn George W. und seine Kumpanen fahren die us-amerikanische Wirtschaft bis spätestens November garantiert noch in die Wand):

A propos:

Oil futures advanced to a record for a fifth day, rising above $109 a barrel in New York, as the sinking dollar drew investors to commodities.

Quelle: Crude Oil Futures Rise to a Record for a Fifth Day in New York

Labels: Energie, Medien, Politik, USA, Wirtschaft

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Montag, 3. März 2008

Kommunalwahlen in Bayern

Jubelnde Sozialdemokraten. In Bayern.

Quelle: CSU-Schlappe in Großstädten – SPD träumt vom Ministerpräsidenten-Amt

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Samstag, 1. März 2008

Die SVP am ersten März-Wochenende

Da hatte einer ziemlich Cojones

Die Delegierten der SVP Schweiz haben den 33- jährigen St. Galler Nationalrat Toni Brunner mit einer Gegenstimme zum neuen Parteipräsidenten gewählt.

Quelle: Brunner ist neuer SVP-Präsident

… aber nimmt den noch jemand ernst?

Der abgewählte Bundesrat Christoph Blocher hat bei der Delegiertenversammlung der SVP in Frauenfeld die Drohungen im Steuerstreit mit der EU wiederholt.

Quelle: Blocher erneuert Drohung mit Referendum

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Samstag, 1. März 2008

Politiker: Dümmer als die Polizei erlaubt

Congratulations to the state of Georgia for electing this moron.

Quelle: Republican Makes Ass of Himself on MSNBC

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Samstag, 23. Februar 2008

Die neutrale Schweiz und der Kosovo

Verträgt sich die Anerkennung eines unabhängigen Kosov mit der Schweizer Neutralität?

Die Neutralität spielt hier absolut keine Rolle. Diese kommt zum Zug, wenn es einen kriegerischen Konflikt zwischen zwei Ländern gibt. Die Anerkennung eines Staates ist von der Schweiz noch nie als eine neutralitätsrelevante Frage betrachtet worden. Und man kann ein Land nicht halb anerkennen. Entweder nimmt die Schweiz tendenziell eine EU-Position oder eine russische Position ein.

Quelle: Der Bund, 23. Februar 2008, „Für die Schweiz der richtige Akt“, S. 9.

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Freitag, 22. Februar 2008

Wenn Konservative regieren …

As this blog has long argued, conservatives invariably govern badly because they don’t really believe that government should exist at all — except, perhaps, as a way to funnel the peoples‘ tax money into the pockets of party insiders. This conflicted (if not outright hostile) attitude toward government can’t possibly lead to any outcome other than bad management, bad policy […]

[…] It’s all too clear that these people are a waste of our tax money: they will never take us where we need to go.

Quelle: When Change Is Not Enough: Seven Steps to Revolution

Labels: Gesellschaft, Politik

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Donnerstag, 14. Februar 2008

(Doch nicht so) nutzloser Staat

Im Gegenteil, die Polemik gegen den Staat kann bös ins Auge gehen: «In den hitzigen Tagen von 1994 gab es Konservative, die witzelten, man müsse den Staat so klein machen, dass man ihn jederzeit in der Badewanne ertränken könne», schreibt Frum. «Seit wir zuschauen mussten, wie New Orleans tatsächlich in einem Hurrikan ertrunken ist, tönt das nicht mehr so lustig. Es gibt Dinge, die nur eine Regierung machen kann, und wenn wir Konservativen wieder mit dem Management der Regierung betraut werden wollen, dann müssen wir beweisen, dass wir den Staat achten und gewillt sind, ihn gut zu managen.»

Quelle: Ronald Reagans langer Schatten

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