Seit 1988 sitzt entweder ein Bush oder ein Clinton im Weissen Haus in Washington. Gewinnt Hillary die Präsidentschaftswahlen 2008, kann die Familien-Party theoretisch noch bis 2016 weitergehen.
Zweifel, diese Kette zu durchbrechen, zerstreute Hillary gestern gekonnt:
«Es war ein Clinton nötig, um nach dem ersten Bush aufzuräumen. Und so wird es auch sein, um nach dem zweiten Bush sauberzumachen.»
Normalerweise rezitiere ich hier ja nicht ganze Artikel, aber der hier war es wert:
A Dallas man who accidently shot himself in the head while „showing off his pistol to friends“ at a party last Saturday looks certain to make the 2008 Darwin Awards nominations.
According to the Dallas Morning News Andreous Robinson, 20, had been partying with chums in West Dallas when he decided to pop outside at around 1am and fire off a few rounds skywards.
Homicide officer Sgt. Bruce McDonald explained that Robinson „then came back inside and thought that he’d discharged all of the rounds, so he put the gun to his head and pulled the trigger“.
Robinson’s counting skills proved inadequate, and he was later pronounced dead at Parkland Memorial Hospital.
Ben ist unser bester Mann. Wenn’s brennt, dann kommt Ben, und löscht das Feuer im Nu. Ben hat auf alle Fragen eine Antwort – wen interessierts, dass die Antwort immer gleich lautet:
Frage: „Ben, was machen wir jetzt?“ Ben: „Wir drucken mehr Geld!“
Und so werden heute Nacht die Druckerwalzen in den Gewölben der altehrwürdigen Fed glühen, wie sie vorher noch nie geglüht haben. Wahrscheinlich wird man das Glühen gar von der ISS im Erdorbit aus sehen … Man sollte nur aufpassen, dass die Druckerpressen vor lauter Glühen nicht gleich durch die Erde hindurch nach China durchbrennen.
Doch die Druckerpressen würden den Chinesen auch keine Last von den Schultern nehmen: Diese besitzen ja bereits genug von dieser Toilettenpapier-Währung. Ob Hu Jintao und Wen Jiabao seinen Allerwertesten bereits mit Greenbacks putzt?
Und da die Amis ihre Währung weiter verwaschen, werden die Inhaber der Schuldbriefe wieder nervöser. Und, ach ja, der Ölpreis steigt wieder, weil der ja mit der „stärksten“ Währung der Welt gekoppelt ist. Denn schliesslich können auch die Saudis rechnen und merken, dass sie um ihren Profit gedrückt werden, wenn sie den Preis nicht gegen oben korrigieren. (Die Gegenteilige Bewegung ist momentan zu beachten – der Ölpreis sinkt und sinkt. Wenn der Ami arbeitslos ist, muss er nämlich auch nicht mit dem Auto zur Arbeit „commuten“. Mal schauen, welche der beiden gegenläufigen Entwicklungen stärker ist)
Wahrscheinlich bin ich einfach zu pessimistisch (und zu wunschträumerisch), aber wer da draussen hat auch das Gefühl, dass die USA seit Wochen und Monaten auf der Intensivstation liegen und alle paar Stunden mit einem Defibrillator wiederbelebt werden müssen? Wo bleibt der Herzschrittmacher, der dieses „starke“ Herz in Schwung halten kann? Wieso kann es auch dieses Mal der Markt nicht richten? Wo sind die Ideen unserer top-bezahlten Ospels?
Das Gericht stellte fest, dass Ritz dabei seine „Identität hinter Proxies verbarg, ein UNIX-Betriebssystem verwendete und neben anderen Methoden Shell Accounts einsetzte. Außerdem gab er sich als Mail-Server aus.“ Die auf diese Weise gewonnenen Informationen machte Ritz publik. Diese Information, stellte das Gericht fest, sei nicht öffentlich verfügbar gewesen. Damit habe Ritz die Datensicherheit von Sierra gefährdet, Ritz sei also als Hacker einzustufen, schließlich sei der Befehl „host -l“ dem normalen Anwender nicht bekannt.
Auf den ersten Blick schüttelt man über den hier genannten Richter den Kopf – doch schliesslich ist diese Peinlichkeit wohl eher dem von Gericht angestellten IT-Experten anzulasten, der in seinem Gutachten derartigen Müll zusammenschreibt …
„The far-reaching financial impact of the subprime shock is that it has contributed to a considerable increase in investor uncertainty about the appropriate valuations of a broader range of financial assets, not just subprime mortgages.“
Denn dann werden die Quartalszahlen unserer hochwohlgeborenen Bankenindustrie veröffentlicht. Und die schieben bekanntlich seit einigen Monaten ein kleineres Problem vor sich hin, das uns allen die Freude versaut:
Merrill lynch is an investment bank with “Two trillion dollars in assets” and plainly not up to the task of managing them.
[…] The ownership of these institutions will increasingly change hands as strong investors (sovereign wealth funds and paper currencies holders worldwide) push aside those that did not oversee their holdings properly relinquish them.
Es trifft sich doch wunderbar, wenn plötzlich an beiden Enden eines Geschäftes Unfähige schalten und walten:
Recent Citigroup ads for their credit card division proclaims loudly: “LIVE RICHLY”, signaling to borrowers they could live high on the hog, and PAY LATER! Talk about reckless lending! These bankers and their stupid dupe customers deserve their fates. Obviously they missed class in college Econ 101 when the first lesson you learn is “there ain’t no such thing as a free lunch.”
Trotz dass die Gelddruckerpresse in Ben’s Keller Überstunde um Überstunde schiebt, bleibt alles beim Alten:
It is set to increase ad infinitum as “nothing” has been solved or resolved in the financial and banking world.
Ausserdem geht das Gerücht um, dass wir nach Ospel den Ackermann als neues UBS-Hirni vorgesetzt erhalten. Hoffentlich bleibt uns aber Ospel noch bis zur Abstimmung über die Unternehmensbesteuerung erhalten bleibt – „Ospel“ hat sich mittlerweile als Synonym für „Abzocker“ eingebürgert. Mal schauen, wie Golden sein Fallschirm ausfallen wird.
[…] The voice on the radio saying, “I am coming to you. … You will explode after … minutes.” […]
Unnamed Pentagon officials said on Wednesday that the threatening voice heard in the audio clip, which was released on Monday night with a disclaimer that it was recorded separately from the video images and merged with them later, is not directly traceable to the Iranian military.
Greg Palast in einem einstündigen Video, in dem er aufzeigt, wie man in den USA Wahlen manipuliert (anhand der amerikanischen Präsidentschaftswahlen von 2004):
[21:30] The Rumor going arround was on Washington Journal that I was arrested … that I was grabbed actually … I was not. Matt and I was not arrested. [Pause] They couldn’t find us! [Smiling] I’m on television! … These guys are looking for Osama, right? … Eh, think about it! I was really worried that I wasn’t gonna be able to get on an airplane. To come home. … Then I was even more worried when I got on the airplane.
Die letzten Monate brodelte es auf den us-amerikanischen Social News Web-Sites. Wer sich nur über diese Plattformen informiert hätte, wäre felsenfest der Überzeugung gewesen, dass es im Präsidentschaftswahlkampf nur einen ernstzunehmenden Kandidaten zu geben scheint: der 72-jährige Ron Paul, Gynäkologe aus dem Staate Texas. Wenn am Wahltag nur Geeks ihre Stimme abgeben dürften, würde Paul einen Erdrutschsieg einfahren.
Lange Zeit las man in den Schweizer Medien rein gar nichts über diesen Kandidaten, der wie kaum einer die Kraft des Internets zu nutzen wusste (wobei angemerkt werden muss, dass es eher sein Fan-Club als er selbst ist, der spontane Kundgebungen organisiert, an einem Tag Spenden in Millionenhöhe sammelt und jenste Internet-Abstimmungen „manipuliert“.)
Doch nun, am 6. Januar, scheint auch unsere Depeschenagentur auf diesen unkonventionellen Kandidaten gestossen zu sein. „grü“ vom Tagi übernahm die Agenturmeldung und lieferte einen entsprechenden Artikel ab:
Präsidentschaftskandidat Ron Paul überrascht mit stark gewachsenen Wahlkampfeinnahmen. Der Republikaner hat wenig Chancen in seiner Partei, er könnte aber als Unabhängiger antreten.
Höre ich Pauls Aussagen, und davon habe ich in den letzten Monaten äusserst viele gehört, so tut das weniger der Sozialdemokrat, sondern eher der Geek in mir. Seine Forderungen sind denn auch wirklich kaum, für was ein SPler nur in flüchtigen Gedanken einstehen könnte. Und doch haben sie selbst für mich etwas Faszinierendes an sich – was nicht zuletzt an Pauls eingängiger Art liegen mag. Wahrscheinlich ist erst dadurch sein Erfolg bei jungen Computerleuten mit guter Schulbildung zu erklären. Doch auch das Hochhalten der Verfassung des Landes mag einen gewissen Reiz auf uns ausüben: Wir Geeks lieben halt klare, einfache Regeln – und die Befolgung derer.
Gestern war er bei Jay Leno zu Gast und hat sich wie immer von seiner besonnenen und sympathischen Seite gezeigt (andere Kandidaten könnten sich eine grosse Scheibe von ihm abschneiden):
Mario Aeby, geboren am 25. September 1980 in Bern, Schweiz
Ein Weblog über IT (Linux, OSS, Apple), Heim-Automation; mein mittlerweile abgeschlossenes Geschichtsstudium; Erkenntnisse aus meiner aktuellen Tätigkeit in der Informationssicherheit, meine Erfahrungen als IT-Berater, IT-Auditor, Web-Developer und IT-Supporter; die Schweiz, den Kanton Bern, meine ursprüngliche und auch wieder aktuelle Wohngemeinde Neuenegg, meine vorherige Wohngemeinde Bern, über lokale, regionale und globale Politik; meine Reisetätigkeit und Erfahrungen mit anderen Kulturen; und zu Guter letzt auch das Älter werden.
Alle in diesem Blog gemachten Aussagen und Meinungen sind persönlich und nicht als Ansichten meines aktuellen und/oder meiner bisherigen Arbeitgeber zu verstehen.