Archiv ‘USA’

Montag, 3. Dezember 2007

Langfinger unter sich

„Don’t steal, the government hates competition!“

Quelle: Paul Right To Vote Against Rosa Parks Medal

Dieses Zitat enthält einen doppelten Sinn: a) der Staat „stiehlt“ seinen Steuerzahlern das Geld aus dem Sack, b) er hasst Konkurrenz, was meiner Meinung nach auch einen Hinweis auf die freie Marktwirtschaft sein soll …

Der ist auch ganz gut:

The Congressional Gold Medal is made of solid gold, and in every instance it is awarded, it can cost taxpayers upwards of $30,000. […]

Paul also lamented the „supreme irony“ of awarding a Buddhist leader with such a costly material gift when Buddhism eschews worldly possessions in favor of spiritual wealth.

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Montag, 3. Dezember 2007

Wenn Häuser unerklärlicherweise immer wertvoller werden

The run-up of home prices made even less sense than the dot-com bubble — I mean, there wasn’t even a glamorous new technology to justify claims that old rules no longer applied — but somehow financial markets accepted crazy home prices as the new normal.

Quelle: Innovating Our Way to Financial Crisis

Auch in diesem Artikel in der New York Times wird das böse „R“-Wort wieder in den Mund genommen. Was sagt Google?

Google Trends: recession

Hmmm …

Der Markt steht über allem!

Wahrscheinlich hat sich der Staat immer noch zu stark in die Wirtschaft eingemischt …

At a deep level, I believe that the problem was ideological: policy makers, committed to the view that the market is always right, simply ignored the warning signs.

[…] The bottom line is that policy makers left the financial industry free to innovate — and what it did was to innovate itself, and the rest of us, into a big, nasty mess.

Gibt es wirklich eine Rezession (in den USA)? Wie schwer wird sie ausfallen? Auf Web-Sites, auf denen ich verkehre, werden Horrorszenarios geäussert. „Schlimmer als die Great Depression“ werde es werden, hört man dort fast schon täglich:

Do you remember the rule, dear reader? The force of a correction is equal and opposite to the delusion that preceded it. What would you expect to follow the biggest credit expansion of all time? Something pretty dramatic.

Quelle: Credit Expansion Ends, Leads to Falling House Prices

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Freitag, 30. November 2007

Einmal gefoltert, nie mehr gestoppt!

We give ourselves the right to conduct wars of choice, with destructive effects on others out of all proportion to the risk to ourselves, because we know we are not the sort of people who enjoy wars. So, too, we may reserve the right to torture when torture is really necessary, just because we are not the sort of people who torture. By contrast, the enemy must be fought by tremendous and disproportionate means precisely because the enemy are the sort of people who do torture. Hunted back to its hiding place, this train of thought would perhaps disclose the premise that it is better to be killed by Americans than it is to be killed by other people.

Quelle: The Torture Compromise of 2007

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Freitag, 30. November 2007

Arschchlack

You know there’s a problem when I can see your asscrack while you’re standing up.

Quelle: knott for kids; das dazugehörende Bild: Asscrack

Ich sehe da absolut kein Problem. Zwar wurden die „Low waist“-Jeans meiner Meinung nach erfunden, um den String-Tanga in jeder Körperposition herumzuzeigen – doch wenn die Trägerin nicht auf Unterhöschen steht, kann man ihr es nicht verübeln, nichts drunter mit solchen Jeans zu kombinieren. Die Blicke sind ihr gewiss.

State of the Youth

Ansonsten scheint es drüben in den Staat ein genauso grosses Problem mit hartem Alkohl und Minderjährigen zu geben – und diese sehen anscheinend genausowenig ein Problem, nach dem Besäufnis noch ein Fahrzeug zu lenken.

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Donnerstag, 29. November 2007

Inflation in der Praxis

[…] it means that the Dow Jones Industrial Average — even at its recent high of 14,000 — buys you 21% less than it did when it hit 11,722 in January 2000!

And when measured against tangible assets like gold and oil, the Dow purchases even less — almost 70% less than it did seven years ago.

Quelle: US Economy in Serious Trouble Whilst Asia Booms – What it Means For Your Portfolio

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Donnerstag, 29. November 2007

I-405


worst traffic ever
Originally uploaded by Malingering

Wer sich als LA-Kenner outen will, erwähnt einfach beiläufig mal die „405“ (four-o-five), die Autobahn, die mitten durch die Stadt führt. Bei uns etwa so das Äquivalent zu A1 respektive Zürich-Weststrasse.

Als ich letzten Januar am Abend in LAX ankam und mit dem Mietwagen Richtung Venice bretterte, wurde mir vom National-Wachmann die Route über die 405 empfohlen. Ha, wird der sich ins Fäustchen gelacht haben, einen ahnungslosen Touristen in die Autobahnhölle schlechthin geschickt zu haben.

Als ich nach etwa zwei Stunden Autofahrt völlig erschöpft bei Raffi in Venice ankam und ihm vom fürchterlichsten je erlebten Stau (beidseitig je vier Spuren, alle voll, notabene!) erzählte, konnte auch er das Lachen nicht verkneifen. Und rief gleich den Kanadier hinzu, der sich ebenfalls köstlich amüsierte. „Bumper-to-bumper“ – Stossstange-an-Stossstange, fragte er mich, was ich nur bestätigen konnte.

Merke: Die 405 nimmt man nur, wenn es nicht anders geht. Und schon gar nicht zur Rush-Hour.

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Dienstag, 27. November 2007

Soviel zum Bankkundengeheimnis


Neuerung bei grenzüberschreitenden Zahlungsaufträgen
Originally uploaded by emeidi

Derzeit werden bei der Abwicklung grenzüberschreitender Zahlungen aufgrund der seit Juli 2003 geltenden Geldwäschereiverordnung der Eidgenössischen Bankenkommission Name und Adresse des Auftraggebers (Kontoinhaber) angegeben. Neu wird zusätzlich die Kontonummer aufgeführt.

[…] Seit dem 1. Januar 2007 verlangt beispielsweise die EU, dass bei Geldüberweisungen an ein Finanzinstitut mit Sitz in der EU Name, Adresse und Kontonummer des Auftraggebers (Kontoinhaber) angegeben werden. Zahlungsaufträge, welche diese Angaben nicht enthalten, dürfen damit von Banken in der EU und in weiteren Ländern nicht mehr ausgeführt werden.

[…] Ferner ist es möglich, dass die an der Transaktion beteiligten Banken, Systembetreiber oder SWIFT die Daten ihrerseits zur Weiterverarbeitung oder zur Datensicherung an beauftragte Dritte in weitere Länder übermitteln.

Ihre Auftraggeberdaten, die ins Ausland gelangen, sind nicht mehr vom schweizerischen Recht geschützt. Ausländische Gesetze und behördliche Anordnungen können die Weitergabe dieser Daten an Behörden oder andere Dritte verlangen, […]

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Mittwoch, 21. November 2007

Eure Armut kotzt mich an!

What this means is that even the very rich cannot escape into their own little bubble of purity and excellence, of “haute” this and “haute” that. Ride around in a limo and you still have to sit in traffic created by ordinary people who can’t afford to live near where they work. Fly in a private jet and you’re still dependent on archaic, underfinanced, systems of air traffic control. Travel first class on the Acela train and you still have to stare out at the rotting environs of Philadelphia and Newark. Oh, and you lobbied against higher taxes and regulations on business? Then think twice before you sink your teeth into that chocolate and gold dessert. The vermin are always with you.

Quelle: America’s Rich Citizens Can’t Escape Our Poor Public Infrastructure

Wenn ein Schiff leck schlägt, aber keine Rettungsboote mit sich führt, gehen alle mit dem Ding unter – egal ob sie die Überfahrt in der Luxus-Suite oder im Kohlebunker verbracht haben.

Labels: Gesellschaft, USA

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Dienstag, 20. November 2007

Schulden mit Schulden bezahlen

[…] Zudem konnten sich US-Haushalte dank den tiefen Zinsen sehr lange günstig refinanzieren, teilweise sogar auf höchst riskante Art und Weise, indem sie nämlich auf ihren Kreditkarten Darlehen aufnahmen, um die Hypotheken abzuzahlen.

Quelle: Das grosse Bangen vor Weihnachten

In der Tat … eine … weise Entscheidung *kopfschüttel*

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Dienstag, 13. November 2007

Problemwährung Dollar

„It’s our dollar, but it’s your problem.“ –– John Connelly, in den 1970ern

Man lese dazu auch den Senf Artikel von Populär-Historiker Niall Ferguson vom März 2005:

How long can the Chinese go on financing America’s deficit spending? The answer may be a lot longer than the dollar pessimists expect.

Quelle: Our Currency, Your Problem

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